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Miley Cyrus hat auch eine soziale Ader

Bei der Gründung ihrer Stiftung "Happy Hippie Foundation" deutete die 22-Jährige auch an, dass sie bisexuell ist.

Die 22-jährige Sängerin Miley Cyrus hat am Dienstag in Los Angeles ihre "Happy Hippie Foundation" vorgestellt, mit der sie insbesondere jungen LGBT-Obdachlosen helfen will, die wegen ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentität von ihren Eltern verstoßen worden sind.

Vor Journalisten sagte Cyrus, dass sie ihren Promistatus für etwas Sinnvolles nutzen wolle: "Ich weiß, Sie schauen lieber auf mich, wenn meine Brüste rausrutschen. Schauen Sie mich trotzdem an, dann erzähle ich Ihnen über meine Stiftung". Sie erklärte weiter, sie interessiere sich leidenschaftlich für viele Themen, von Tierrechten bis zu Klimaerwärmung. Das Problem mit Obdachlosigkeit liege ihr am Herzen, weil man hier mit einfachen Mitteln etwas tun könne.

In den nächsten Jahren wolle sich die Stiftung auch dafür einsetzen, die Akzeptanz von LGBT zu erhöhen – dies sei aber ein langwieriger Prozess. Cyrus sagte, dass geschätzte 40 Prozent der bis zu 1,6 Millionen jungen Obdachlosen in den USA schwul, lesbisch, bi- oder transsexuell seien. Damit zitierte sie eine Studie aus dem Jahr 2006 (queer.de berichtete). Eine Untersuchung aus dem Jahr 2011 kam sogar zum Ergebnis, dass rund ein Viertel aller jungen Schwulen in den Vereinigten Staaten obdachlos sind (queer.de berichtete).

Nicht immer "straight"

Zunächst soll mit Spenden ein Online-Selbsthilfegruppe für LGBT-Jugendliche gegründet und ein Obdachlosenheim für Jugendliche in Hollywood unterstützt werden. Cyrus erklärte bei der Vorstellung ihrer Stiftung auch, dass sie selbst bereits Beziehungen hatte, die nicht "straight oder heterosexuell" gewesen seien. Allerdings führte die Sängerin diese Aussage nicht weiter aus.

Letztes Jahr äußerten die Behörden in der Dominikanischen Republik aber bereits die Befürchtung, dass Miley die weibliche Bevölkerung zu gleichgeschlechtlicher Liebe verführen könne – und ordneten ein Auftrittsverbot an (queer.de berichtete).

Miley Cyrus ist die Tochter von Countrymusiksänger Billy Ray Cyrus und wurde als Kinderstar in der Disney-Serie "Hannah Montana" bekannt. Seit 2008 ist sie als Popsängerin unterwegs und testete mit freizügigen Darbietungen wiederholt, wie weit sie gehen kann. Ihre erfolgreichste Single ist "Wrecking Ball", die in Deutschland Platz sechs der Charts erreichte, in den USA und Großbritannien aber auf die Spitzenposition stürmte.

Bereits 2009 sprach sich Cyrus für die Ehe-Öffnung aus, damals war sie gerade erst 16 Jahre alt (queer.de berichtete). Sie hat sich bereits wiederholt sozial engagiert: So gründete sie eine Stiftung für sozial benachteiligte Familien und sammelt immer wieder Geld für diverse Wohltätigkeitsorganisationen. (dk)

Youtube | Mileys wenig textilaffine "Abrissbirne" wird auch bei deutschen Radiostationen immer wieder gerne aufgelegt


#1 Patroklos
  • 06.05.2015, 18:18h
  • Super, daß sich Miley Cyrus dafür einsetzt und wäre schön, wenn es in Deutschland auch Promis geben würde, die es ihr nachmachen!
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#2 JustindrewAnonym
#3 FinnAnonym
  • 07.05.2015, 09:24h
  • Neben ihrem konkreten Engagement für obdachlose LGBT-Jugendliche setzt sie damit auch ein Zeichen für Gleichstellung und Akzeptanz und gegen Hass und Ausgrenzung.

    Damit bewirkt sie gleich doppelt etwas gutes.
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#4 FeuerlandAnonym
  • 07.05.2015, 13:14h

  • Tja für Publicity macht die eben auch das. Sie sieht das andere Sängerinnen ( die sogar singen können) mit LGBT Fans viel Aufmerksamkeit erreichen und versucht es jetzt auch.
    Zur Abwechslung könnte sie mal Gesangsunterricht nehmen.
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#5 Homonklin44Profil
  • 07.05.2015, 14:15hTauroa Point
  • Sympathische junge Frau,wenn sie sich gerade für Gestrandete einsetzt,in deren Welt am Rande des Subsistenzlevels gerade für LGBTIQ-Menschen eine Fülle von erschwerter Lebensproblematik auftritt.

    Selbst wenn es dann berechnet und Publicity-tauglich geplant wäre...Immer noch profitiert die Obdi-Szene davon doch.

    In Deutschland engagiert sich etwa Frank Zander für Obdachlose,früher auch R. Mooshammer. Von einer Orga für speziell GLBTIQ-Personen wüsste ich aber auch nicht direkt.
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#6 TeilzeitvloggerAnonym
  • 07.05.2015, 16:14h
  • Antwort auf #4 von Feuerland
  • Sie hat sich bereits mit 16 für die Eheöffnung ausgesprochen und ist schon ganz lange in diesem Bereich aktiv. Das kann natürlich auch durchdacht sein, allerdings glaube ich, wenn jemand so lange dran bleibt, dass dahinter eher ein ehrliches Anliegen steckt.
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#7 FeuerlandAnonym
  • 07.05.2015, 17:40h
  • Antwort auf #6 von Teilzeitvlogger

  • Miley Cyrus und Justin Bieber stehen sinnbildlich eben für die Reihe der neuen, dekadenten Promi- Generation, die so langsam das Teeniealter verlassen und alles daran setzen im Rampenlicht zu bleiben und von sich meinen sie wären die neuen Madonnas oder Robby Williams. Schaffen tun es aber nur die wenigsten und ob es im Zeitalter der für jedermann frei verfügbaren Internetpornografie noch reicht sich für untervögelte Hetenzuschauer nackt auf Abrissbirnen zu wälzen und an Stahl zu lutschen um bis ins Alter ein "Star" zu bleiben, wird sich zeigen...Madonna konnte immerhin noch ( relativ) gut singen und es war eine andere Zeit als sie anfing.
    Vielleicht tue ich einzelnen von denen Unrecht, aber was man so mitkriegt ist das alles nur eine große, talentfreie Seifenblase Illusion...wir spielen den Unangepassten/ die Unangepasste, sind aber dem Mangement so hörig, dass man angepasst und gewöhnlich ist wie man nur sein kann. Das gilt heute mehr denn je. Ein bisschen Charity spielen gehört dazu.
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#8 Harry1972Profil
  • 07.05.2015, 23:45hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #7 von Feuerland
  • Ha ha... Du klingst wie so ne keifende Omma, die auf die Jugend schimpft :D

    Über Madonna wurde damals genauso hergezogen und das Ende des Abendlandes schien nah, als das Video zu "Like A Prayer" auf MTV lief.

    Ich gebe gerne zu, daß ich nicht ein einziges Lied von Miley Cyrus kenne aber ich habe mal ein Video von einem Duett mit ihrer Patentante gesehen und Miley Cyrus kann im Gegensatz zu Madonna tatsächlich richtig gut singen.
    Einfach mal "Jolene" googeln. Dagegen kackt Madonna ziemlich ab und ich will die olle Madonna damit kein bisschen schlecht machen. Sie ist und bleibt eine Ikone der Popkultur.

    Also bitte nicht einfach auf die Jugend schimpfen, wo es nix zu schimpfen gibt. Ich bin sicher, daß die Cyrus es ernst meint, wenn sie sich für obdachlose LGBTI-Jugendliche einsetzt.
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#9 TomorrowEhemaliges Profil
  • 08.05.2015, 05:19h
  • Das sie sich angeblich um obdachlose kümmert, ist ok. Fördert die Sozialkompetenz.

    Ansonsten geht mir die "Alte" aber dermaßen mächtig auf den Sack. Ich bin ihrer überdrüssig. Sie lässt keine Kamera dieser Welt aus, um ihre Brüste zu zeigen und ihre Beine breit zu machen.

    Mein Vorschlag an Miley-getreu dem Motto von Samantha Jones: Organisier ne Bustour mit Journalisten durch Deine Vagina- dann haben wir es endlich alle hinter uns. Und man kann sich endlich den wichtigen Themen in diesem Leben widmen.
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#10 TheDad