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DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg (Bild: Deutscher Fußballbund)

Die schwul-lesbische Fußball-Europameisterschaft beginnt mit hochkarätigen Gästen: Wie der ausrichtende Verein Startschuss SLSV Hamburg mitteilte, werden zu einem Empfang im Millerntorstadion unter anderem Hamburgs Innen- und Sportsenator Michael Neumann (SPD) sowie DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg erwartet.

Alexander von Beyme, der Leiter des EM-Organisationsteams, erklärte am Donnerstag, dass die EM dazu beitragen solle, Brücken zu bauen. "Der DFB macht mit seiner Unterstützung unmissverständlich klar, dass Schwule und Lesben wie alle anderen auch ihren Platz im Fußball haben", so von Beyme.

Zum Eröffnungsempfang werden nach Veranstalterangaben neben den Spielführer der Mannschaften und Sponsoren auch Vertreter von Politik, Sport und schwul-lesbischen Initiativen eingeladen. Anschließend werden bei der öffentlichen Show im Musikclub Knust die Gruppen ausgelost.

Die IGLFA European Championship III, wie das Turnier offiziell heißt, findet vom 11. bis 14. Juni statt. Insgesamt haben sich bsiher 31 Vereinsmannschaften aus neun Ländern mit insgesamt knapp 400 Spielerinnen und Spielern angemeldet. Innerhalb von zwei Spieltagen sollen auf der Trainingsanlage des Hamburger Sportvereins in Norderstedt in verschiedenen Leistungsklassen rund 80 Partien ausgetragen werden.

Weiterer Ehrengast ist der Vize-Europameister und 52-malige Nationalspieler Thomas Hitzlsperger. Er wird am zweiten Turniertag einige Spiele auf der HSV-Anlage in Norderstedt besuchen und am Abend bei der Abschlussfeier im Ballsaal des Millerntorstadions die Pokale überreichen (queer.de berichtete). Neben dem HSV und dem FC St. Pauli hat auch der Fußballerstligist SV Werder Bremen seine Unterstützung angekündigt (queer.de berichtete). (pm/dk)



#1 hugo1970Profil
  • 07.05.2015, 19:49hPyrbaum
  • "Der DFB macht mit seiner Unterstützung unmissverständlich klar, dass Schwule und Lesben wie alle anderen auch ihren Platz im Fußball haben", so von Beyme."

    Halbherzigkeiten von ewiggestrigen Sportfunktionären.
    Wenn die homophoben Köpfe des DFB es ernst meinen würden mit ihren Sprüchen, dann würde das ganze DFB Presidium an der queeren Sportveranstaltung teilnehmen.
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#2 gehlenborgAnonym
#3 TheDad
#4 gehlenborgAnonym
#5 TheDad
  • 08.05.2015, 14:59h
  • Antwort auf #4 von gehlenborg
  • ""es geht um die forderung, der DFB hätte mit seinem gesamten präsidium abrücken sollen...völlig übertrieben""..

    Das stand da nicht..

    Da stand :

    ""dann würde das ganze DFB Presidium an der queeren Sportveranstaltung teilnehmen.""..

    Und da stellt sich tatsächlich ohne Eugen Gehlenborg persönlich zu nahe treten zu wollen, ernsthaft die Frage, wieso sich der DFB anmaßt zu einer Queeren Veranstaltung die B-Riege auflaufen zu lassen, schließlich tritt selbst der HH-Senat mit seinem zuständigem Sport-Senator an ?

    Hat Herr Gehlenborg als Stellvertreter die originäre Aufgabe Queeren Veranstaltungen beizuwohnen ?
    Dann sollte der DFB das öffentlich so kommunizieren..

    Die Verwendung solcher Nick´s trägt übrigens zu keiner wirklichen Diskussion bei..

    Als "völlig übertrieben" kann man eine Forderung nur beschreiben und empfinden, wenn man diese Forderung für nicht wichtig, und damit Queere Veranstaltungen nicht "für wichtig genug" hält, um die 1.Riege zur Teilnahme zu bewegen..

    Mithin eine Haltung die vollkommen außerhalb der Diskussion steht..
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#6 hugo1970Profil
#7 gehlenborgAnonym
#8 TheDad
  • 08.05.2015, 22:36h
  • Antwort auf #7 von gehlenborg
  • ""und viele andere Minderheiten wären froh,""..

    Du hast nicht den Ansatz von Ahnung, was Du hier von Dir gibst !

    Völlig unabhängig davon kann man eine Minderheit nicht gegen eine andere ausspielen..

    Ob der Präsident sich nun "die Ehre" gibt, oder das gesamte Präsidium, wenn die Bayern einmal mehr gegen eine Weltauswahl spielen, eigentlich nicht mehr als ein Freundschaftsspiel, vielleicht noch zugunsten der Kinderkrebs-Hilfe, ist dann doch ein Unterschied, dem man gemeinhin mit dem Begriff Wertschätzung beschreibt..
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