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  • 08.05.2015           24      Teilen:   |

Schwuler fahren

Welches Auto passt zu mir?

Artikelbild
Der Fagbug düste 2007 durch die USA, um für die Gleichbehandlung von Homosexuellen zu werben. Doch nicht jeder Schwule braucht eine Regenbogenfahne auf dem Wagen... (Bild: Flickr / Jason Lawrence / cc by 2.0)

Was entzückt den schwulen Mann, der süße kleine Twingo oder der fette Mercedes? Dieser Frage stellen sich Autofans, LGBT-Aktivisten und Marketingexperten bereits seit Jahren.

Von Carsten Weidemann

Der schwule französische Oldtimer-Club Ledorga hat jahrelang mit großem Medienecho das "European Gay Car of the Year" gekürt. Bei der kuriosen Wahl siegten bislang unter anderem der Fiat 500, Peugeot RCZ oder der Citroën DS4.

Auch queer.de suchte vor einigen Jahren gemeinsam mit "auto, motor und sport TV" das schwulste Auto. Ergebnis: Hier waren Smart, Mini und Peugeot 207 ganz vorne dabei, während Ford, Mercedes und BMW durchfielen (queer.de berichtete).

Bei der Vielfalt schwuler Lebensweisen im Zeitalter von Regenbogenfamilien ist es sicher unmöglich, das schwule Auto zu bestimmen. Der Schwule an sich kann sich ja heutzutage nicht mal darauf einigen, ob er den Eurovision Song Contest gut findet oder nicht.

Fortsetzung nach Anzeige


Auszeichnung für Daimler, Hyundai hinkt hinterher

Aber es gibt sicherlich ein paar Hinweise, welche fahrbaren Untersätze besonders geeignet sind. So sollten wir natürlich besonders diejenigen Firmen unterstützen, die sich für LGBT-Rechte einsetzen. Hier hat sich zuletzt besonders der schwäbische Autobauer Mercedes ausgezeichnet: Die Daimler AG gewann vor wenigen Monaten für ihr vorbildliches Engagement für die LGBT-Gleichbehandlung den Max-Spohr-Preis des Völklinger Kreises, der Organisation schwuler Führungskräfte (queer.de berichtete).

Ein guter Anhaltspunkt sind auch der "Corporate Equality Index" der amerikanischen LGBT-Organisation Human Rights Campaign. Darin wird gemessen, wie gut eine Firma homosexuelle Mitarbeiter behandelt. So wird gefragt, ob es ein gutes Diversity-Programm in den Konzernen gibt. Fast alle teilnehmenden Autohersteller erreichen hier eine 100-Prozent-Wertung – darunter auch Chrysler, Ford und Volkswagen. Nur zwei sind nicht perfekt: Subaru bringt es nur auf 90 Prozent, Hyundai schafft nur 75 Prozent.

Auch LGBT-freundliche Werbung kann einen Anreiz zum Kauf erhöhen: So geht der fesche kleine Twingo besonders auf uns zu, da die Firma Renault bereits seit Jahren mit Schwulen in Werbespots auf den Kleinstwagen aufmerksam macht (queer.de berichtete).

Lust auf einen neuen Wagen bekommen? Dann kann man irgendeinem Hetero seinen alten Schlitten andrehen – beispielsweise online über eine Seite wie WirKaufenDeinAuto.de. Und dann steht nichts mehr im Wege, um mit einem neuen, schwuleren Wagen dem Sonnenuntergang entgegenzudüsen.

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Reaktionen zu "Welches Auto passt zu mir?"


 24 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
09.05.2015
04:51:29
Via Handy


(+5, 5 Votes)

Von LedErich
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ich fahre gerne Bahn, habe mir in bisher 48 Lebensjahren noch kein Auto gekauft. Als Kind fand ich Citroën toll. Heutige Autos scheinen,mir alle entweder bullig oder niedlich zu sein - aber elegant, charaktervoll, originell? Och, nö, ich fahre weiter Zug ;-)


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#2
09.05.2015
12:33:16


(+1, 5 Votes)

Von walton74


Hat vielleicht mal jemand ermittelt, wie sich ein LGBT-Engagement der Autofirmen tatsächlich auf die Verkaufszahlen auswirkt? Als Autokäufer ist mir das ehrlich gesagt ziemlich egal, ob sich der Konzern damit zeit-, toleranz- und weltoffener zeigen will, oder nicht - solang er in keine homofeindliche Kerbe schlägt. Letztlich geht es da doch nur um Kapital, das man gerne auch aus homosexueller Tasche zieht. Russische Autos fallen ohnehin aus allen Grenzen guten Geschmacks und aktuellem Stand westlicher Technik. Den Protest, den hier neulich ein Artikel wegen Volvos nachlassender LGBT-Aktivität ausgelöst hat, find ich nur verwunderllich. Sind das die Leute mit dem "QQ" auf dem Kennzeichen, die hier protestieren? Dem schwulen Klischee folgend (?) kann ich übrigens auf fast 20 Jahre Cabrio zurückblicken: MX-5 (3x), Peugeot Cabrio (1x). Mit 40 nun das erste seriöse Auto, einen geräumigen Audi Kombi. Tipp am Rande: Jede alte Karre wird mit beklebter Erlkönigfolie zum Blickfang. ;-)


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#3
09.05.2015
15:37:40


(+6, 6 Votes)

Von audi5000
Aus lindau (Bayern)
Mitglied seit 20.05.2013


also ich bin zwar schwul aber ich würde mich nie in nen fiat 500 oder citroen ds3 setzen. außer es wäre ein fiat 500 der ersten generation. ich habe wohl wenn man das so sagen darf nur schwulen untypische autos?!


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#4
10.05.2015
02:10:27


(-1, 5 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013


Ich bin für die meisten Kleinwagen ohnehin zu groß geraten und ich mag sie auch nicht.
Dafür war ich aber immer Oltimerfan und mag insbesondere die Modelle von Mercedes. Zuletzt hatte ich einen W116, also die S-Klasse der 70er Jahre und hadere gerade sehr mit mir, ob ich nochmal so einen kaufen soll oder ob ich jetzt einen Camper nehme.


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#5
10.05.2015
11:35:50


(+2, 4 Votes)

Von walton74
Antwort zu Kommentar #4 von Harry1972


Moin! Dann wäre doch das T-Modell der 123er-Serie, E-Klasse, ein guter Kompromiss, oder? Hab meinen 79er W123, 300D, in strahlend-gelb geliebt, der mir durch Zufall damals aus Verwandtschaftskreisen günstig in die Hände fiel. Kein Problem war darin zu sitzen, bei meiner Körpergröße von ca.1,90m. Robustes Auto: Unvergesslich bleibt mir ein unverschulderter Abbieger-Zusammenprall. Der Unfallgegener, Ford Escort, hatte nen Totalschaden - an dem geliebten Benz war nur eine kleine Macke entstanden auf den in Wagenfarbe lackierten Radkappen.Bleib heut noch übrigens bei alten "Hart aber Herzlich" Episoden im TV hängen, allein schon wegen dem SL und dem T-Modell. ;-)


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#6
10.05.2015
12:00:04


(-2, 4 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013
Antwort zu Kommentar #5 von walton74


Der 123er Kombi wäre nur eine Notlösung für mich.
Etwas mehr Komfort darf es dann schon sein, wenn ich im Auto übernachten will.
Ich habe tatsächlich schon damit spekuliert, mir einen 116er und einen VW Campingbus zu kaufen.

Jau, es geht nichts über so einen alten Mercedes, wenn man in Unfälle verwickelt wird. Nach zwei schweren Unfällen mit einem 116er kann ich da wohl auch mitreden und "Hart aber Herzlich" habe ich als Kind schon sehr gemocht. Stefanie Powers hatte immer so geile Haare :D


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#7
10.05.2015
21:51:14


(+3, 5 Votes)

Von walton74
Antwort zu Kommentar #6 von Harry1972


#grins# Stefanie Powers hatte (in jeder Szene) geile Haare, da haste Recht. Die Serie hätte ohne Tonnen von Haarspray wohl nie produziert werden können... ;)

Youtube-Video:


Wünsch dir noch viel Erfolg beim Autokauf.


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#8
10.05.2015
22:22:57


(-2, 4 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013
Antwort zu Kommentar #7 von walton74


Dankesehr! :D


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#9
11.05.2015
07:41:45


(0, 4 Votes)

Von pölokiujhz


Wir fahren derzeit Dacia Sandero 1.2 16V sowie Renault Twizy für Kurzstrecken (100% Elektrisch), sind aber am TESLA interessiert.

Dessen Anschaffung wird auch in den nächsten zwei Jahren erfolgen, da der Dacia bereits 300 Steuern pro Jahr kostet. zzgl Sprit

Und da in den Niederlanden elektrisches Fahren durchaus gefördert wird..

Alles andere ist nur Marketing. Wir entscheiden nach anderen Kriterien.

Im übrigen ist der DACIA allen Unkenrufen zum Trotz in seiner Zuverlässigkeit echt erstaunlich. 6 Jahre alt, 200000km laufleistung, null Probleme (abgesehen von den üblichen Verschleißteilen).


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#10
11.05.2015
10:41:41


(+4, 4 Votes)

Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014


Ich hatte nie ein Auto, nur Quad,MTB und Skateboards.

Aber ich "steh" auf Ford,Pickup-Trucks,Chevrolet,Dodge Ram,Landrover,Unimog und Jeep,Hummer.

In zweiter Linie sollte mein Wannabe-Lover einen Bulli,T-4 oder sowas fahren,würde er existieren.
Denn irgendwo müssen all unsere Surfbretter,Segel, Longboards,Kites und Kanus,MTB´s und MX-Bikes schließlich rein!!


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