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  • 08.05.2015               Teilen:   |

Nachhaltig einkaufen

Schwul-lesbisches Schnäppchen-Shopping

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Bücher und CDs müssen zu Hause nicht als Staubfänger rumliegen (Bild: Ch. Scheuß)

Re-Commerce spielt auch in der Community eine Rolle: Im Netz kann man vom Ralf-König-Comic bis zur "Queer is Folk"-Box alles günstig bekommen – und sich ebenso leicht etwas dazuverdienen.

Der Online-Handel brummt in aller Welt, weil es für den Käufer bequem ist. Aber auch für den privaten Verkäufer ist dieser Trend ein Segen, gibt es doch zunehmend Gelegenheit, seine Regale und den Keller von vergessenen wie verstaubten Schätzchen gewinnbringend zu befreien. Wir geben Tipps, wo man besonders gut seine Ralf-König-Sammlung oder die seit Jahren nicht mehr angeschauten DVDs einem neuen Besitzer überantworten kann beziehungsweise wo sie günstig zu erwerben sind.

Auch wenn nach wie vor überwiegend Neuware bei Geburtstagen oder zu Weihnachten verschenkt wird, sollte man sich nicht scheuen, mal über den Tellerrand zu schauen: Gebrauchte Sachen haben den großen Vorteil, dass sie wesentlich günstiger und oftmals auch gar nicht mehr im regulären Handel erhältlich sind (queer.de berichtete). Sammelt die Liebste zum Beispiel alte "Lespress"-Ausgaben, wird sie sich womöglich über ein gut erhaltenes Exemplar der ersten Ausgabe mehr freuen als über ein "L-Mag"-Jahresabo.

Der Nachteil der Second-Hand-Ware: Rückgabe bei Nichtgefallen ist in der Regel ausgeschlossen, Garantie gibt es keine, und bei Unstimmigkeiten muss man sich mit dem Verkäufer persönlich auseinandersetzen.

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Ehrlichkeit und genaue Beschreibungen vermeiden Stress

Wichtigster Tipp für alle Verkäufer deshalb: Die Dinge, die man verkaufen will, so genau wie möglich zu beschreiben, Schönheitsfehler weder verschleiern noch verschweigen und die Verkaufsbedingungen ebenfalls genau auflisten. Dann gibt es mehr Zufriedenheit auf beiden Seiten.

Die erste Adresse, die einem für gebrauchte Waren einfällt, ist natürlich ebay. Das Auktionshaus hat sich aber in den vergangenen Jahren gewandelt. Aktuell spuckt die Suche rund 2.500 Artikel mit dem Stichwort "schwul" aus, etwas über 1.000 Angebote bei "lesbisch". Hauptsächlich Bücher, Mode und DVDs sind im Portfolio, allerdings sind dies überwiegend Neuwaren.

Die gestiegene Provision beim Verkauf über ebay sowie der Zwang, bei manchen Waren den hauseigenen Bezahldienst Paypal anbieten zu müssen, der ebenfalls Prozente für die Abwicklung verlangt, hat dazu geführt, das vom immer seltener werdenden 1-Euro-Schnäppchen nur noch der Käufer profitiert. Zahlt der dann noch per Paypal, legt der Verkäufer sogar drauf. Ebay lohnt sich deshalb nur für hochpreisigere Gegenstände wie zum Beispiel Smartphones. Für das abgelegte iPhone 5 gibt es gute Margen, ebenso für Designer- und echte, gut erhaltene Retroware in den Bereichen Kleidung und Inneneinrichtung.

Für jeden die passende Plattform

Schwul-lesbische Filme auf DVD oder Bücher wird man besser beim Amazon-Marketplace los. Neben der Neuware ist jeweils gelistet, ob es gebrauchte Angebote gibt, meist von Privatleuten oder kleinen Gebrauchthändlern eingestellt. Amazon wickelt die komplette Bezahlung ab, inklusive einer Versandpauschale von drei Euro, die Second-Hand-Ware muss nur noch an den Käufer verschickt werden. Nach Abzug einer Provision füllt sich beim Verkäufer das Guthaben-Konto. Viele anderswo nichtmehr erhältliche Medien sind hier zu finden, und oft in einem erstaunlich guten Zustand. Schrott zu verkaufen, kann sich hier aber auch niemand leisten, dafür sorgt ein Bewertungssystem, wie man es von ebay kennt.

Wer es hingegen eilig hat, seinen alten Schmöker, Alben und Filme loszuwerden, ist bei Momox richtig: Diese Plattform bietet für jeden Artikel einen garantierten Festpreis zum Marktniveau. Dazu werden in Echtzeit verschiedene Händler-Preislisten abgefragt. Besonders praktisch: Statt sich wie bei ebay oder Amazon mit Dutzenden verschiedener Kunden arrangieren zu müssen, muss man bei momox nur ein einziges Paket packen und verschicken. (cw)

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Tags: re-commerce, ebay, amazon, momox
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