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Manila Auf den Philippinen hat erstmals ein schwules Guerilla-Paar "geheiratet". Der 21-jährige José und der 54-jährige Andres von der Neuen Volksarmee (NPA) gaben sich am Freitag unter einem Hammer-und-Sichel-Banner und unter dem Jubel kommunistischer Parteifreunde das Ja-Wort, berichtete die Tageszeitung "The Philippine Daily Inquirer" auf der Titelseite. Ein Foto zeigte, wie die beiden Guerilleros sich umarmten und küssten. Ihre Parteikameraden standen während dessen mit erhobenem Gewehr Spalier. "Die Kameraden und auch die Massen haben gelernt, Homosexuelle zu respektieren und deren Beitrag zur Revolution anzuerkennen", sagte Andres. Die NPA kämpft seit 36 Jahren (erfolglos) für die Einführung des Kommunismus auf den Philippinen. (cw)



11 Kommentare

#1 andyAnonym
  • 07.02.2005, 16:57h
  • die hochzeit ist anerkennungswert und toll!
    aber der kampf für die einführung des kommunismus ist pfui!
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#2 lutallaAnonym
  • 07.02.2005, 17:17h
  • die einführung des kommunismus ist das beste, was es geben kann!

    denn, der kapitalismus lehrt uns doch, und gerade jetzt in der brd, das er nichts bringt, denn er ist in aller erster linie menschenverachtend!!

    das ist bewiesen und wird gerade bewiesen; siehe "HARTZ4"
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#3 DavidAnonym
  • 07.02.2005, 17:27h
  • @ Lutalla:
    Du darfst aber nicht vergessen, das die Situation in der "BRD" (ist ja eigentlich nicht mehr) ERST oder vor allem durch die Wiedervereinigung kam!
    Und das sind 40 Jahre Kommunismus, durch die es der Osten nicht in 15 Jahren geschafft hat, aufzuholen...
    Im Übrigen ist Hartz IV nichts anderes als das, worunter die Sozialhilfeempfänger (und vor allem die Kinder!) bislang "gelitten" haben.
    Nur das war ok. Da hiess es "Schmarotzer" - jetzt kann man selber in die Situation kommen, und da ist es nicht ok.
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#4 rogerAnonym
  • 07.02.2005, 17:53h
  • hey lutalla, noch nie von den menschenverachtenden Taten der Kommunisten gehört? Der Kapitalismus mag seine schattenseiten haben, aber keine Gesellschaft hat es verdient von den Kommunisten unterdrückt und gleichgeschaltet zu werden.
    Wahrscheinlich wäre es auch noch so das trotz aller Gleichheit , eine Homoehe für viele Kommunisten niemals in frage kommt.
    Darum darf es nie wieder der Fall sein das Kommunisten ganze Staaten herunterwirtschaften und ihrer Bevölkerung die Freiheit und das Selbstbestimmungsrecht nehmen!!!!
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#5 HugoAnonym
  • 07.02.2005, 20:53h
  • Hallo,
    die Idee des Kommunismus ist nicht schlecht, aber an der Umsetzung happerts.
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#6 Eike StedefeldtAnonym
  • 07.02.2005, 21:11h
  • An Kommunisten, die die Homo-Ehe für etwas Fortschrittliches, ja Zukunftsweisendes halten, muß stark gezweifelt werden. Da mangelt es den Genossen der NPA offenbar akut an theoretischer Fundierung hinsichtlich des Repressionssystems "Ehe und Familie" und seiner logischen und profitablen Interferenzen mit dem Repressionssystem Kapital. Hundert Jahre hinter der weltweiten, duchaus auch kommunistischen Frauenbewegung herzuhumpeln, alle Achtung!
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#7 Georg und JörgAnonym
  • 08.02.2005, 01:28h
  • Hm, die Schwulenbewegung als Teil einer "weltweiten, duchaus auch kommunistischen Frauenbewegung" zu sehen erscheint uns allerdings schon etwas seltsam, um als (angeblich) Schwuler gegen die Homo-Ehe zu agitieren. Hast wohl immer noch keinen abgekriegt, Eike....

    Im übrigen stellt die Homo-Ehe eine gradezu wunderbare Form von gelebtem Kommunismus, oder besser Sozialismus dar: Alles teilen (die Liebe, das Geld, die Rente, andere Kerle, kurzum das Leben) und das auch noch den anderen gönnen zu können, ist wunderbar. Von einer Vergesellschaftung unserer Schwänze und Ärsche halten wir allerdings wenig...

    Den philippinischen Brautleuten gratulieren wir von Herzen, unseren Segen haben sie.
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#8 DanielAnonym
  • 08.02.2005, 13:03h
  • Sehr geehrter Herr Stedefeldt , da haben sie aber einen wichtigen Punkt angesprochen! Wichtig am Kommunismus ist doch nicht das Wohlergehen des Menschen, sondern die Konformität zur Theorie! Pfui über die Pragmatiker! Der Kommunismus ist doch nicht für die Menschen da, sondern umgekehrt!

    Glauben sie wirklich, dass man mit solch kleinkarrierten Theoretisieren die Völker dazu bewegen kann sich aus dem Joch des Kapitalismus zu befreien? Nicht wirklich, oder?
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#9 Fiete_Jansen
  • 21.05.2008, 22:40h
  • Antwort auf #1 von andy
  • @ andy

    Warum soll der Kampf für eine bessere Welt *pfui* sein? Man kann mit der CPP und der NPA seine Probleme haben. Aber zuerst unterstützte ich auch den Kampf für eine freie sozialistische Republik der Philippinen
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#10 Fiete_Jansen
  • 21.05.2008, 22:48h
  • Antwort auf #4 von roger
  • @ roger

    Das Problem liegt nicht im System, das System ist der Fehler. Jeden Tag kommen wegen der Verbrechen des Kapitalismus alleine 30.000 Kinder ums Leben.

    Du schreibst: "Wahrscheinlich wäre es auch noch so das trotz aller Gleichheit , eine Homoehe für viele Kommunisten niemals in frage kommt."

    Ich gehöre DKP queer an und wir haben in unseren Forderungen dies stehen:

    "Ob Menschen in einer Ehe oder in einer eheähnlichen Gemeinschaft zusammenleben ist
    gleichgültig. DKP-queer lehnt die Ehe als Überbleibsel der bürgerlichen, kapitalistischen
    Ordnung ab; spricht aber niemandem ab, eine Ehe oder ähnliches eingehen zu wollen. Das
    Zusammenleben von Menschen darf zu keinerlei Begünstigung oder Benachteiligung von anderen
    Beziehungen führen."

    Zu den weiteren Ausführungen sage ich nur, das mich dieser plumpe Antikommunismus anwiedert.
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