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  • 17.05.2015           20      Teilen:   |

Polizeibericht

Berlin: Flucht nach homophober Beleidigung und Raub

Artikelbild
Anders als in anderen Städten weist die Berliner Polizei auf homo- und transphobe Hintergründe von Gewalttaten hin

In Berlin-Moabit kam es in der Nacht zum Sonntag zu einem Raubüberfall mit homophobem Hintergrund. Die drei unbekannten Täter konnten flüchten, heißt es im Polizeibericht.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge begaben sich zwei junge Männer gegen 1.40 Uhr von einer Feier in den Moabiter Stadtgarten in der Siemensstraße und trafen dort auf drei Männer. Das Trio soll die beiden 18-Jährigen zunächst homophob beschimpft und anschließend beraubt haben. Die Räuber schlugen ihre Opfer und flüchteten mit den Geldbörsen und Mobiltelefonen.

Die Geschädigten erlitten Kopfverletzungen, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden mussten. Der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen aufgenommen. (cw/pm)

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Tags: gewalt, beleidigung, raub, berlin,, polizeibericht
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Reaktionen zu "Berlin: Flucht nach homophober Beleidigung und Raub"


 20 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
17.05.2015
18:46:12


(+5, 9 Votes)

Von Robby69
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Ich sag's ja: Es muss endlich was gegen diesen verdammten Schwulenhass unternommen werden! Nicht nur REDEN - ihr "Entscheidungsträger"! HANDELN -JETZT!


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#2
17.05.2015
19:13:41


(-8, 12 Votes)

Von Patroklos
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Berlin, Berlin, mir graut vor Dir!


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#3
17.05.2015
19:21:05


(+1, 9 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #2 von Patroklos


Mußt Du nicht, die Mehrheit denkt, glücklicherweise anders und ich glaub schon das ich mit ruhigen Gewissen sagen kann, das Berlin eine Weltoffene Stadt ist.
Wie ich schon immer sage, mann sollte nicht alles in einem Topf werfen, weil ein paar ewiggestrige Hetzer, Fundamentalisten, erzkonservative religiöse ölgötzen hetzen, bedrohen und die Uhren zurückdrehen wollen.


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#4
17.05.2015
19:24:42


(+6, 10 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von Patroklos


Das ist nicht nur in Berlin so! Auch in München, Düsseldorf und und und. Die Liste der Städte, in denen ist immer wieder gewaltätige Übergriffe auf Schwule/Transsexuelle gibt ist ist endlos. Das an einer "einzigen" Stadt festzumachen und sie als "alleinigen" Sündenbock hinzustellen ist mehr als kurzsichtig und nützt keinem was.


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#5
17.05.2015
19:26:56


(+10, 12 Votes)

Von ehemaligem User VeganBear
Antwort zu Kommentar #2 von Patroklos


Mal auf die Bildunterschrift geachtet?

"Anders als in anderen Städten weist die Berliner Polizei auf homo- und transphobe Hintergründe von Gewalttaten hin"

Welche gedanklichen Konsequenzen könnte man daraus wohl ziehen?


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#6
17.05.2015
21:31:50


(+4, 12 Votes)

Von Wie lange noch


Wann wird die Politik endlich aktiv?

Wir brauchen zunächst mal eine statistische Erfassung, damit man genau weiß, wo die Probleme liegen.

Und wir brauchen mehr Bildung und Aufklärung. Schon an den Schulen.

Jeder Politiker, der da untätig bleibt, macht sich mitschuldig an jedem einzelnen Vorfall und hat Blut an seinen Händen.


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#7
17.05.2015
21:38:00


(+7, 11 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #6 von Wie lange noch


Wir brauchen zunächst mal eine statistische Erfassung, damit man genau weiß, wo die Probleme liegen.

Da braucht man keine Statistiken, es muß jetzt, in diesem Moment gehandelt werden!!!
Jedes einzelne, wenn auch nur verbale, Opfer ist zu viel.


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#8
17.05.2015
21:56:39


(+9, 9 Votes)

Von ehemaligem User VeganBear
Antwort zu Kommentar #7 von hugo1970


Zu diesem Handeln GEHÖRT aber auch die statistische Erfassung.

Dadurch wird das Problem nämlich überhaupt erst nach "außen" hin sicht- und somit greifbar gemacht.

Unsichtbarkeit tötet.
Totschweigen tötet.

Bewußtsein schaffen - Öffentlichkeit schaffen ist ein wichtiger Schritt (freilich nicht der einzige).
Wie wir hier lernen konnten, ist Berlin da schon einen Schritt weiter als die meisten anderen Städte.


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#9
17.05.2015
22:35:53


(+1, 9 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #8 von VeganBear


Und wieviele Opfer haben wir, in der Zeit, in der die Statistik erfasst, ausgewertet und veröffentlicht wird zu beklagen?


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#10
17.05.2015
22:45:25


(+9, 9 Votes)

Von ehemaligem User VeganBear
Antwort zu Kommentar #9 von hugo1970


Wer sagt, dass es zu einer Verzögerung führen muss, wenn endlich damit begonnen wird, anti-queere Haßverbrechen statistisch zu erfassen?


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