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  • 19.05.2015           18      Teilen:   |

Mutmachende Worte

DSDS-Sänger outet sich

Christian Tesch aus Nürnberg, der es in den Recall der letzten Staffel schaffte, lüftete auf Facebook "ein großes Geheimnis".



Christian Tesch, Sänger und Model aus Nürnberg, hat sich am Dienstag auf Facebook als schwul geoutet. Der 17-Jährige, der damit immerhin rund 17.600 Follower überraschte, war durch die Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" bekannt geworden. In der gerade zu Ende gegangenen Staffel war er in der zweiten Runde des Recalls in Bangkok gescheitert.

Nun wolle er ein Geheimnis lüften, schrieb er in dem Netzwerk. Seine Freunde und die Familie stünden zu ihm, und es wäre toll, wenn der Entrag verlinkt werden, damit auch andere den Mut hätten, zu sich zu sehen.

Der ganze Beitrag:

Hallo ihr Lieben,

Seid langem nun trage ich ein großes Geheimnis mit mir herum, doch ich denke so langsam ist es an der Zeit auch dieses lüften.

Es fällt mir nicht leicht es zu sagen doch irgendwann kann auch der stärkste Mensch nicht mehr dicht halten!

ICH BIN SCHWUL!

Aber ich bin stolz auf mich, ich akzeptiere mich selbst so wie ich bin und das ist auch sehr gut so, denn eine sehr lange Zeit habe ich es mir nie eingestehen wollen. Ich habe bemerkt das ich mich nicht verstecken muss, und das es viele andere gibt die sind wie ICH.

Mir ist egal was ihr jetzt sagt..
Ihr könnt mich beleidigen,
Ihr könnt mich mobben oder schlagen..
ABER das letze ist mich für irgendjemanden nocheinmal zu verändern oder mich zu verstecken!

Meine Familie und meine Freunde stehen zu mir und das ist gut und ich liebe jeden einzelnen dafür.

Es gibt jedoch viele die sich das nicht trauen, die Angst haben das sie missachtet werden könnten und ich BITTE um eure Hilfe das ihr diesen Beitrag teilt.. das auch andere sich trauen zu sich zu stehen.

LIEBE IST LIEBE und jeder Mensch ist gleich und wird geboren wie er ist und kann nichts dafür. Helft für Toleranz und Gleichberechtigung!

In Liebe Chris



Innerhalb von zwei Stunden erzielten die wärmenden Worte am Dienstag Abend bereits über 700 Likes – es dürften noch zahlreiche mehr werden.

Links zum Thema:
» Video: Christian Tesch bei DSDS
» Christian Tesch auf Facebook
» Webseite von Christian Tesch
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 18 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 1148             5     
Service: | pdf | mailen
Tags: dsds, christian tesch, coming-out
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Reaktionen zu "DSDS-Sänger outet sich"


 18 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
20.05.2015
00:07:14


(+4, 6 Votes)

Von Sabelmann
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Willkommen !Glückwunsch!


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#2
20.05.2015
00:25:22


(+9, 9 Votes)

Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014


Tja,nicht bei jedem geht das so gut aus,und das ist eben auch ein Grund,warum das nicht jeder sich zutraut.

Auch wenn man negative CO-Erfahrungen kategorisch verlugnet und als übertriebene "Ängste" herunter relativiert,so redet man sie damit nicht aus dem Sein.

Ich freue mich für Jeden,der das Glück erfährt,so gute Reaktionen zu bekommen!


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#3
20.05.2015
03:46:40


(+10, 10 Votes)

Von ehemaligem User Thomas_Bovermann


Hallo Christian - Ich finde es sehr gut, dass Du Dich öffentlich mit 17 Jahren als schwul geoutet hast. Hut ab! Respekt! Viel Glück und alles Gute in Deinem Leben.


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#4
20.05.2015
07:58:51


(0, 14 Votes)

Von tobias
Aus bremerhaven (Bremen)
Mitglied seit 25.03.2012


mein comming out war keine Pressemitteilung wert.
...ich hatte familie, auto,haus....
was hat er denn zu verlieren?


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#5
20.05.2015
08:10:48


(+9, 9 Votes)

Von Finn


Schön, dass er den Mut gefunden hat, zu sich selbst zu stehen. Und dass er auch anderen Mut machen will.

Noch schöner wäre es natürlich gewesen, wenn er auch schon bei DSDS so weit gewesen wäre, weil er dann noch viel mehr junge Schwule hätte erreichen und Mut machen können. Aber er ist ja auch noch ziemlich jung und es dauert nun mal eine Zeit, zu sich selbst stehen zu können. Das kann man nicht ihm zum Vorwurf machen, sondern das muss man der Politik zum Vorwurf machen, die (z.B. mit dem Verhindern von Aufklärungskampagnen) dafür sorgt, dass es Schwulen immer noch schwer fällt, sich zu outen.

Ich drücke ihm die Daumen, dass er seinen Weg gehen wird und glücklich ist...


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#6
20.05.2015
08:43:09


(+8, 10 Votes)

Von Timon


Ich freue mich, dass wieder ein junger Schwuler den Mut findet, sich nicht mehr selbst zu verleugnen. Dazu gratuliere ich ihm und bin dankbar, dass er mehr Mut hat als viele andere Schwule.

Noch toller wäre es natürlich, wenn irgendwann die Gesellschaft mal so weit wäre, dass man sich gar nicht mehr extra outen muss, sondern dass die sexuelle Orientierung genauso unwichtig und selbstverständlich ist wie unterschiedliche Augenfarben, etc.


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#7
20.05.2015
13:39:54


(+4, 6 Votes)

Von Volle Zustimmung
Antwort zu Kommentar #3 von Thomas_Bovermann


Und noch der ermutigende Hinweis, dass es den Hinweis

"jeder Mensch....wird geboren wie er ist und kann nichts dafür."

nicht braucht.

Selbstbewusst schwul zu sein - offen, sichtbar, lustvoll, liebevoll, kämpferisch gegen Diskriminierung und die Ideologien der Ungleichheit usw. - in einer heteronormativen Gesellschaft, das passiert eben nicht "per Geburt", sondern ist ein starker, emanzipatorischer und befreiender Schritt der Selbstentdeckung und -entfaltung, der ebenso notwendig ist wie er Respekt und Unterstützung verdient.

Schwules Leben und Gleichberechtigung brauchen keinerlei Rechtfertigung "von oben", der "Natur" oder wem/was auch immer.


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#8
20.05.2015
15:45:42


(-3, 5 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Wer???


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#9
20.05.2015
17:19:03


(+4, 4 Votes)

Von thorium222
Aus Mr (Hessen)
Mitglied seit 10.02.2011


Für jeden Schwulen ist das Coming-Out ein Riesending und wird es wohl auch leider noch eine Weile bleiben.
Deswegen:

Herzlichen Glückwunsch! Toll, dass du schon mit 17 stark genug bist, dich nicht mehr zu verstecken!


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#10
20.05.2015
17:22:20


(+4, 4 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #5 von Finn


"sondern das muss man der Politik zum Vorwurf machen,"

Nein, der katholischen, evangelikalen und orthodoxischen Religion, hier in unseren Breiten und dann fast allen anderen Regionen der Welt.


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