Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 21.05.2015           49      Teilen:   |

Schwulen-AG im Zwielicht

Berliner Grüne: Schwulenbereich war von Pädophilen unterwandert

Artikelbild

Die Hauptstadt-Grünen räumen in einem Untersuchungsbericht ein, dass es bis vor 20 Jahren innerhalb der Partei zu sexuellem Missbrauch an Kindern kam.

Am Mittwoch haben die Berliner Grünen einen Untersuchungsbericht vorgestellt, in dem der Umgang der Partei mit Pädophilie und sexuellem Missbrauch von Kindern thematisiert wurde. Die Öko-Partei spricht in dem 90-seitigen Papier von einem "institutionellen Versagen" im Umgang mit Pädo-Aktivisten, die sich über Jahre für die Legalisierung von Sex zwischen Erwachsenen und Kindern eingesetzt haben. Dafür übernehme der Landesverband die Verantwortung.

Laut dem Bericht seien viele Pädosexuelle bereits während der Gründungsphase Ende der Siebzigerjahre in die Partei eingetreten, "um im Schwulenbereich, aber auch in anderen Gliederungen, ihre Forderungen durchzusetzen". Die meisten seien Ende der Achtziger wieder aus der damaligen Alternativen Liste, der Vorgängerorganisation der Grünen in West-Berlin, ausgetreten.

Anfang der Neunzigerjahre kam es aber offenbar wieder zu einer neuen kleineren Eintrittswelle. 1992 gründete ein Mitglied der Schwulen-AG etwa die Arbeitsgemeinschaft "Jung und Alt", die im Bericht als "schlecht getarnte Pädo-Gesprächsgruppe" bezeichnet wurde. In dem sogenannten Falckenstein-Keller in Kreuzberg sollen Mitglieder der AG Zeugen zufolge zahlreiche Jungen missbraucht haben, die sie vorher in Grundschulen angesprochen hatten. Erst Mitte der Neunziger wurden die Pädo-Aktivisten aus der Partei gedrängt.

Fortsetzung nach Anzeige


Verurteilte Straftäter in Schwulen-AG

In dem vom schwulen Landesabgeordneten Thomas Birk mitverfassten Bericht heißt es auch, dass mindestens zwei wegen Kindesmissbrauchs verurteilte Straftäter im Schwulenbereich der Partei vertreten waren. Aus dieser Gruppe seien "alle konkreten Initiativen zur Entkriminalisierung sogenannter einvernehmlicher Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern" hervorgegangen.

Offenbar unterstützten insbesondere schwule Politiker, die selbst keine pädophilen Neigungen hatten, aktiv die Legalisierung von Sex mit Kindern oder stellten sich der Forderung zumindest nicht entgegen. Grund war, dass wenige Jahre nach der Entschärfung des Paragrafen 175 viele von ihnen geglaubt hatten, dass Pädosexualität genauso unterdrückt worden sei wie Homosexualität – sie erkannten dabei nicht, dass es sich bei Sex mit Kindern immer um Kindesmissbrauch handelt.

West-Berliner Schwulenszene solidarisierte sich mit Pädos

Der Bericht geht auch hart mit der organisierten Schwulenszene West-Berlins in den Achtzigern und frühen Neunzigern ins Gericht, als deren Anwalt sich die Alternative Liste gesehen hat. So sei dort "Solidarität mit Pädosexuellen, die auf Jungen fixiert waren", nicht hinterfragt worden. Im Schwulenzentrum SchwuZ gab es zum Beispiel eine Soliparty für die Finanzierung der Broschüre "Ein Herz für Sittenstrolche". Auch der 1997 aufgelöste Bundesverband Homosexualität habe Pädo-Aktivisten eine Plattform geboten. Kritisiert wird ebenfalls das Stadtmagazin "Siegessäule", das von 1984 bis 1994 insgesamt 20 "pädofreundliche" Artikel veröffentlicht habe.

Bereits im vergangenen Jahr haben sich die Bundes-Grünen in dem vom Politikwissenschaftler Franz Walter verfassten Bericht "Die Grünen und die Pädosexualität" von ihrer Vergangenheit distanziert. Damals erklärte der Bundestagsabgeordnete Volker Beck, dass die Partei "viele Fehler" gemacht habe (queer.de berichtete). Ähnliche Berichte sind bereits in den grünen Landesverbänden Niedersachsen und Schleswig-Holstein verfasst worden, aber das Ausmaß der Verfehlungen ist in Berlin schlimmer gewesen.

Die Berliner Partei plant nun, Opfer von pädosexuellen Übergriffen therapeutisch und auch finanziell zu unterstützen. Parteichefin Simone Peter kündigte eine Einzelfallprüfung an. Man versuche, jeden Fall, für den die Partei Mitverantwortung trage, aufzuklären. (dk)

Links zum Thema:
» Bericht der Grünen (PDF)
» Grüne Kommission Aufarbeitung
» Persönlicher Nachtrag von Thomas Birk
Mehr zum Thema:
» Micha Schulze: Meine falsche Solidarität mit den Pädos (21.05.2015)
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 49 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 92             3     
Service: | pdf | mailen
Tags: pädophilie, alternative liste, schwulenbereich, missbrauch
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Berliner Grüne: Schwulenbereich war von Pädophilen unterwandert"


 49 User-Kommentare
« zurück  12345  vor »

Die ersten:   
#1
21.05.2015
13:34:00


(-21, 31 Votes)

Von MeineFresse


Ich bin mittlerweile anti-grün.
Die vertuschen genauso wie die katholische Kirche, versuchen sich der Verantwortung zu entziehen und scheissen auf die Opfer, damit nicht der eigene Ruf versaut wird.
Die sind für mich genauso heuchlerisch wie die Brüder aus dem Vatikan.
Einer solchen Partei kann man nicht vertrauen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
21.05.2015
13:45:36


(+8, 18 Votes)

Von fachärztlich
Antwort zu Kommentar #1 von MeineFresse


Ab welchem Kindesalter sind Sie für den Schutz des geborenen Lebens zu begeistern?

Link zu www.nationaljournal.com


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
21.05.2015
13:46:43
Via Handy


(+8, 20 Votes)

Von Tierschützer


Hallo "Meine Fresse"! Dein Kommentar ist absolut unqualifiziert und zeugt von massivem Hirnfett!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
21.05.2015
13:57:15


(+5, 11 Votes)

Von anderswo


Police estimate they will receive some 116,000 reports of abuse by year end

Link zu www.dailymail.co.uk


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
21.05.2015
14:06:14
Via Handy


(-14, 28 Votes)

Von Aragon2000
Antwort zu Kommentar #1 von MeineFresse


@ Meine Fresse

Ja, sie geben auch nur das zu was sich nicht mehr vertuschen lässt.

Aber der grosse Knall kommt erst noch...

Das hier ist schon schlimm genug.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
21.05.2015
14:09:04


(-12, 26 Votes)

Von MeineFresse
Antwort zu Kommentar #3 von Tierschützer


"Dein Kommentar ist absolut unqualifiziert und zeugt von massivem Hirnfett!"

Dein Kommentar ist dafür wahnsinnig überzeugend und qualifiziert.

Ich glaube, die, die jetzt aggressiv reagieren reden sich da etwas schön, wahrscheinlich weil die Grünen als eine der wenigen Parteien für Eheöffnung sind und für Menschenrechte und Natur. Man sollte aber nicht seine Werte verkaufen, nur um einen Verbündeten nicht zu verprellen.
Diesen Fehler hat die Schwulenbewegung innerhalb dieses grünen Pädophilensumpfes doch schon mal gemacht.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
21.05.2015
14:10:57


(+9, 19 Votes)

Von schwächstesglied
Antwort zu Kommentar #4 von anderswo


Erst die Arbeit, dann das...

" Before 1940, numerous children aged 514 worked in Europe, the United States and various colonies of European powers. These children worked in agriculture, home-based assembly operations, factories, mining and in services such as newsies. Some worked night shifts lasting 12 hours. With the rise of household income, availability of schools and passage of child labour laws, the incidence rates of child labour fell."

Link:
en.wikipedia.org/wiki/Child_labour


Link:
books.google.de/books?id=Dl4Qm54Km7YC&pg=PA68&
amp;dq=Rome&hl=en#v=onepage&q=Rome&f=f
alse


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
21.05.2015
14:15:04


(+9, 19 Votes)

Von Fresse halten
Antwort zu Kommentar #1 von MeineFresse


MeineFresse: "Die [Grünen] vertuschen genauso wie die katholische Kirche"

Wie man an dem aktuellen Bericht sieht, oder was?

MeineFresse? Auf die Fresse, aber kräftig!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
21.05.2015
14:20:08
Via Handy


(+8, 16 Votes)

Von Alex


Ein trauriges Kapitel der Grünen. Aber im Gegensatz zur FDP und zur katholischen Kirche arbeiten die das auf.

Und ehe jetzt die Union meint, das ausschlachten zu können: in der CDU-CSU waren noch Jahrzehnte nach dem Dritten Reich Nazis in der Union. Ein NS-Richter durfte sogar für die Union Ministerpräsident Baden-Württembergs werden. In den 80ern!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
21.05.2015
14:27:47
Via Handy


(+7, 15 Votes)

Von Felix
Antwort zu Kommentar #1 von MeineFresse


Im Gegensatz zur katholischen Kirche und zur FDP arbeiten die Grünen diese Fälle auf. Schon seit Monaten.

Lesen müsste man schon können.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  12345  vor »


 POLITIK - DEUTSCHLAND

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Uganda: Polizei verhindert CSD Erste Transfrau auf dem Weg in ein Landesparlament Die Große Koalition kommt bei queer.de-Lesern nur auf 17,5 Prozent Mexiko: Papst unterstützt Homo-Gegner
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt