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Die Aufnahmen für die beiden Alben entstanden im Herbst 1972, als die Band von Kanada nach North Carolina und dann nach Georgia und Tennessee reiste, bevor sie am 20. November 1972 in Nassau Coliseum in New York spielte (Bild: Roger Dean)

  • 24. Mai 2015, Noch kein Kommentar

Brillante Live-Musik aus dem Jahr 1972 bieten die neuen Alben "Progeny: Highlights From Seventy-Two" sowie "Seven Shows from Seventy-Two".

Für alle Yes-Fans und viele Genießer von Live-Alben gilt das 3LP-Album "Yessongs" aus dem Jahr 1973 als Maß aller Dinge: Über eine Million Exemplare des spektakulären Live-Albums, das mit einem der eindrucksvollsten Roger Dean-Artworks aufwartete, wurden innerhalb kurzer Zeit verkauft.

Nach ihrem legendären, fünften Studioalbum "Close To The Edge" befand sich die Band in einem kreativen Höhenrausch, der während der 1972er Welttournee wie ein Vulkan zu einem Ausbruch drängte. Fast alle Stationen der Tour waren ausverkauft und die Hallen mit Fans bis zum letzten Platz ausgefüllt.

Vor kurzem entdeckte die Band einen längst vergessenen Schatz: Sieben vollständige Konzerte aus den Wochen, die den Gigs der Aufnahmen von "Yessongs" vorangingen. Mit allerneuester Audio-Technologie ging man nun daran, die Original-Bänder mit den Aufnahmen in bester Qualität zu restaurieren und brachte schier unglaubliche Klangdetails zutage, die einen unmittelbaren Sound schufen, der die Zuhörer direkt in die erste Reihe katapultiert.

Gleich drei Veröffentlichungen entstanden aus diesen neu entdeckten Tapes mit bisher unveröffentlichter Musik. So erscheint "Progeny: Highlights From Seventy-Two" mit 90 Minuten brillanter Live-Musik, die aus verschiedenen Shows zusammengestellt wurde.

Shows mit überraschendem Variantenreichtum


Das Live-Album "Progeny: Highlights from Seventy-Two" ist am 22. Mai 2015 erschienen

"Progeny: Seven Shows From Seventy-Two" eröffnet jeden Ton aller sieben Shows auf 14 CDs! Die Aufnahmen entstanden im Herbst 1972, als die Band von Kanada nach North Carolina und dann nach Georgia und Tennessee reiste, bevor sie am 20. November 1972 in Nassau Coliseum in New York spielte.

Die Box kommt im Design einer Flip-Top-Box-Zigarettenschachtel und enthält neues Artwork von Roger Dean.

Neu auf dieser Tour war Drummer Alan White, der bis heute zum "Yes"-Line Up gehört und seinerzeit Gründungsmitglied Bill Bruford ersetzte, der nach den Aufnahmen zu "Close To The Edge" zu King Crimson wechselte. Unglaublich aber wahr: White blieben damals ganze drei Tage, um das gesamte Repertoire der Live-Shows zu lernen, bevor er mit Jon Anderson (Gesang), Steve Howe (Gitarre), Chris Squire (Bass) und Rick Wakeman (Keyboards) auf die Bühne ging. Die enorm kraftvollen Aufnahmen zeigen, wie schnell das neue Line-Up musikalisch zusammenfand und eine Einheit formte – hervorragend herauszuhören auf Hits wie "Roundabout" und komplexen Suiten wie "And You And I".

Und selbst wenn die Setlist für die Konzerte nur geringfügig geändert wurde, unterscheiden sich die individuellen Performances mit überraschendem Variantenreichtum. (cw/pm)

Youtube | "Yes" mit "Yours Is no disgrace" live 1972