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Omar El-Saeidi spielt den arabischstämmigen Schwulen Khaled, der seinen Freund heiraten will. Das Foto stammt aus der ZDF-Produktion "Das Mädchen mit dem indischen Smaragd" (Bild: ZDF/Alexander Fischerkoesen)

Ab 27. Mai beginnen in Hannover die Dreharbeiten zu einer "Multikulti-Familienkomödie" unter dem Arbeitstitel "Familie verpflichtet".

In dem Film geht es um das Aufeinanderprallen verschiedener Generationen, Religionen und Kulturen: "Das glücklich lebende Schwulen-Pärchen David (Max von Pufendorf) und Khaled (Omar El-Saeidi) würde nur zu gerne öffentlich heiraten – wäre da nicht Khaleds arabischstämmige Familie, insbesondere sein homophober Vater Aledrissi (Ramin Yazdani)", heißt es in der Inhaltsangabe. "Auch Davids Mutter Lea (Maren Kroymann), die zurück zum Glauben gefunden hat und sich als Geschäftsführerin der jüdischen Gemeinde engagiert, sorgt für Ärger. Als plötzlich auch noch die schwangere Sarah vor der Tür des Pärchens steht und behauptet, dass Kind sei von David, droht alles außer Kontrolle zu geraten."

Produziert wird die Komödie von der Heimathafen Film & Media GmbH. Lucas Banuscha und Michael Comtesse schrieben das Drehbuch, Regie führt Hanno Olderdissen.

Der Film entsteht im Rahmen des Nachwuchsprogrammes "Nordlichter", mit dem NDR, die Nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen sowie die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein Debütproduktionen fördern. Der NDR zeigt die erste Staffel voraussichtlich im Spätherbst. (cw/pm)



#1 RundfunkgebührAnonym
  • 27.05.2015, 16:48h
  • Klar.

    Während anderswo schwule Jungs und Männer wie alle anderen selbstverständlich und regelmäßig in unterschiedlichsten Rollen in Tagesprogramm und Primetime zu sehen sind, bringt das deutsche Gebührenfernsehen, wenn überhaupt, nur - was sonst? - "Komödien" zustande, in denen plumpe Stereotype und Klischees bedient werden und natürlich auch die gängigen heterosexistischen Einlagen ("die schwangere Sarah vor der Tür...behauptet, das Kind sei von David...") nicht fehlen dürfen. Erschreckend ignorant und einfallslos. Und das Gegenteil von gleichberechtigter Sichtbarkeit.

    en.wikipedia.org/wiki/List_of_LGBT_characters_in_television_
    and_radio#Gay
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#2 Patroklos
#3 wiking77
  • 28.05.2015, 13:24h
  • wie man's macht, macht man's falsch! Komödie ist nicht gut; dreht man ein Drama, vergleiche "Freier Fall", ist's auch nicht gut, dann heißt es auch tyyypisch schwul.

    Wobei so glaubhaft finde ich die Story nicht, dass ausgerechnet ein arabischstämmiger (vielleicht ist er ja auch echt Bioaraber und nicht nur stämmig) seinen Freund heiraten will.

    Na mal sehen, wolln'wa nicht alles von vorneherein kaputt reden.
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