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Staatssekretärin Caren Marks (SPD) will mit der Studie "Licht in die Vielfalt der Begriffe und Identitäten bringen" (Bild: Bundesregierung/Kugler)

Eine neue Publikation der Bundesregierung fasst auf 132 Seiten Begriffs- und Diskussionsansätze rund um die Themen Trans- und Intersexualität zusammen. "Geschlechtliche Vielfalt" lautet der Titel der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegebenen Studie.

"Damit liegt eine Wissensfundgrube vor, die es ermöglicht, besser zu verstehen, aus welchem Blickwinkel jeweils argumentiert und diskutiert wird", schreibt Caren Marks (SPD), parlamentarische Staatssekretärin im Familienministerium, im Vorwort. "Begriffe schaffen Identität. Begriffe von Identitäten helfen, sich politisch Gehör zu verschaffen; klare Begriffe sind wichtig, um Gesetze zu machen."

Allerdings, so nennt Marks einen wichtigen Grund für die Expertise, würden Festlegungen auch manchmal Unterschiede, Veränderungen und Unschärfen, die für Menschen und ihr Leben wichtig seien, verdecken: "Deshalb, so sperrig es klingt: Gesellschaftspolitische Maßnahmen müssen geeignet sein, transsexuelle, transgeschlechtliche, transidente, trans*, transgender, intersexuelle, intergeschlechtliche, zwischengeschlechtliche und inter* Menschen anzuerkennen, zu unterstützen und zu fördern – in ihrer ganzen Vielfalt und Besonderheit."

Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, "die besondere Situation von trans- und intersexuellen Menschen in den Fokus zu nehmen". Dazu wurde nach Regierungsbildung eine interministerielle Arbeitsgruppe eingerichtet.

Die Broschüre "Geschlechtliche Vielfalt" steht als PDF zum Download zur Verfügung. (cw)



#1 sanscapote
  • 28.05.2015, 18:46h
  • Liebe Frau Marx,
    wir brauchen keine Worte-Woerter, wir wollen endlich Taten sehen.
    Taten hat uns die SPD 2013 versprochen.
    Wir werden uns erinnern,was die Worte-Woerter der SPD wert sind.
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#2 Kim SchicklangAnonym
  • 28.05.2015, 18:54h
  • Wieder ein Bericht der das psychopathologiserende Konzept der "Gender Dysphorie" lobt.... tjaja...
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