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  • 29.05.2015           20      Teilen:   |

Bereits rund 500 Zusagen

Ehe für alle: Am Samstag Demo in Berlin

Artikelbild
So wird auf Facebook für den Protest geworben

Auch der LSVD ruft zu dem Protest "Liebe wen du willst – Ehe für Alle!" auf.

Soviel Druck auf die Union, ihre Blockade einer Gleichstellung schwuler und lesbischer Paare aufzugeben, war schon lange nicht mehr. Mit einer Demo am Samstag durch Berlin soll nun das Momentum aufrecht erhalten werden.

"Wir dulden keinen Aufschub mehr!", heißt es in dem Aufruf bei Facebook, "Wir wollen Gleichberechtigung – und zwar JETZT!" Der ursprünglich private Protest mit Hoffnung auf rege Teilnahme wird inzwischen vom LSVD Berlin-Brandenburg unterstützt und dürfte einiges Medieninteresse erhalten, zugesagt haben in dem sozialen Netzwerk inzwischen fast 500 Leute.

Der Protest beginnt um 16 Uhr am U-Bahnhof Stadtmitte und zieht über Leipziger Straße, Wilhelmstraße, Anhalter / Schöneberger Straße, Hallesches Ufer, Potsdamer Straße und Bülowstraße zum Nollendorfplatz, wo frühestens um 18.30 Uhr mit einer Abschlusskundgebung gerechnet werden kann.

Eine am Donnerstag vom LSVD mit Campact in der Sache begonnene Online-Petition hat derweil bereits über 50.000 Unterschriften erzielen können. (nb)

Mehr zum Thema:
» Neue Petition fordert: Frau Merkel, öffnen Sie die Ehe für alle! (28.05.2015)
» #Ehefueralle – Der Druck auf Merkel steigt (27.05.2015)
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Tags: ehe für alle, ehe-öffnung, berlin, demo, petition
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Reaktionen zu "Ehe für alle: Am Samstag Demo in Berlin"


 20 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
29.05.2015
13:48:47
Via Handy


(+9, 9 Votes)

Von JW Grimm


An die Adrians und Mikesch' in diesem Forum. Das ist die Demo, von der Ihr seit Jahren hier schreibt. Ich hoffe, wir sehen uns!


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#2
29.05.2015
13:51:10
Via Handy


(+9, 9 Votes)

Von Felix


Ist für mich zwar über 600 km entfernt, aber da werde ich hinfahren. Denn das ist zu wichtig.

Das muss echt etwas werden, wie damals der "Marsch auf Washington" der Schwarzen in den USA, was dann zu voller rechtlicher Gleichstellung geführt hat, weil da nie gesehene Menschenmassen für ihre Rechte auf die Straße gegangen sind...


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#3
29.05.2015
14:03:39
Via Handy


(+7, 9 Votes)

Von Alex


Ist zwar leider sehr kurzfristig, aber da werde ich um nichts in der Welt fehlen wollen.

Wenn da viele Menschen sind, können wir jetzt endlich was ändern. Aber wenn viele aus Bequemlichkeit oder was auch immer zuhause bleiben, wird sich gar nichts ändern. Und dann haben wir es wohl auch nicht besser verdient, denn wieso sollte es andere interessieren, wenn es selbst uns egal ist.

Jetzt gibt es keine Ausreden mehr.

Jetzt zählt es.


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#4
29.05.2015
14:08:38


(+7, 7 Votes)

Von ehemaligem User VeganBear


Nur mal so nebenbei... ich kann NICHT lieben, "wen ich will". Das impliziert, daß ich eine Wahl gehabt hätte, ob ich Männer oder Frauen liebe. Die hatte ich aber nicht.

Wieder so ein Denkfehler, der tief im System verankert ist... es ist eben KEINE Entscheidung, schwul, lesbisch etc. zu sein.

***

Ich kann leider nicht dabei sein, obwohl ich am liebsten sofort losfahren würde. So bleibt mir dreierlei:

- der Wunsch, solche Demos mögen auch in anderen Großstädten Deutschlands stattfinden (z.B. Frankfurt am Main)

- die Unterzeichnung dieser Petitionen:

Link zu www.campact.de

Link zu www.change.org

Link zu www.openpetition.de

- Online-Aktivismus: es gibt im Moment sehr viele Links, Berichte, Bilder etc., bei denen es sich lohnt, sie z.B. auf facebook zu verbreiten.

***

Ziel kann in der Tat nur eines sein:
VOLLE Gleichstellung schnellstmöglich und KEIN billiges Abspeisen-lassen mit Notlösungen der zweiten Wahl!


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#5
29.05.2015
14:12:32


(+7, 7 Votes)

Von ehemaligem User VeganBear
Antwort zu Kommentar #3 von Alex


"Aber wenn viele aus Bequemlichkeit oder was auch immer zuhause bleiben, wird sich gar nichts ändern. Und dann haben wir es wohl auch nicht besser verdient":

Schon mal was davon gehört, daß sich nicht jede_r spontan eine Reise nach Berlin leisten kann?
Oder daß es gesundheitliche Gründe dafür geben kann, daß man im Moment keine so weite und anstrengende Reise unternehmen kann?

Ich bitte da um ein wenig mehr Differenzierung.


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#6
29.05.2015
14:19:04
Via Handy


(+4, 6 Votes)

Von Alex
Antwort zu Kommentar #4 von VeganBear


Da es für viele vielleicht zu kurzfristig ist, habe ich die Hoffnung, dass es nicht bei dieser einen Demo bleibt, sondern dass da eine richtige Bewegung draus wird.

Und dass es jetzt überall in Deutschland (vielleicht konzentriert auf 4-5 Städte, wo für jeden was erreichbares dabei ist, z.B. Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München) REGELMÄßIGE Demos gibt, bis die volle Gleichstellung da ist.

Wenn das Volk die Mauer zum Einsturz bringen konnte, kann es auch unsere Gleichstellung erreichen.

Lasst uns ein Sommermärchen der Liebe und Vielfalt zaubern.


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#7
29.05.2015
14:30:07


(+4, 6 Votes)

Von ehemaligem User VeganBear
Antwort zu Kommentar #6 von Alex


Aber bitte ohne "Sommermärchen".

Mit Fußball würde ich das Ganze gedanklich doch sehr ungern verbinden müssen.


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#8
29.05.2015
14:41:14


(+1, 5 Votes)

Von klagemauer
Antwort zu Kommentar #6 von Alex


"Wenn das Volk die Mauer zum Einsturz bringen konnte.."

Wenn der Papst Gorbi heißt? Und Kardinal Honecker hören muss?


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#9
29.05.2015
15:09:33
Via Handy


(+5, 5 Votes)

Von Alex
Antwort zu Kommentar #5 von VeganBear


Das ist ja dann auch keine Bequemlichkeit. Wenn es finanziell, gesundheitlich, etc. nicht geht, geht es eben leider nicht.

Das sind ja dann triftige Gründe.

Deswegen sprach ich bewusst von Bequemlichkeit. Weil ich es nämlich von anderen Demos kenne, dass Leute die "um die Ecke" wohnen nicht kommen, weil gerade ihre Lieblingsserie läuft, sie im Fitnessstudio verabredet sind oder ähnlich weltbewegende Dinge. Und das finde ich dann nicht okay.

Aber deine Gründe (Geldmangel, Gesundheit, o.ä.) sind ja triftige Gründe und keine Bequemlichkeit. Da habe ich mich vielleicht nicht exakt genug ausgedrückt.


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#10
29.05.2015
15:15:40


(+5, 5 Votes)

Von ehemaligem User VeganBear
Antwort zu Kommentar #9 von Alex


Danke für Deine Klarstellung.

In der Tat war die Formulierung ""Aber wenn viele aus Bequemlichkeit oder was auch immer zuhause bleiben"" dann wohl nicht genau, was Du gemeint hattest.

Ohne den Part "oder was auch immer" wär's klarer gewesen.


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