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Die Demonstration stand unter dem Motto "Liebe wen du willst - Ehe für alle" (Bild: Der Paritätische Berlin)

Mehrere hundert Menschen haben am Samstagnachmittag in Berlin gegen das Ehe-Verbot für Lesben und Schwule demonstriert.

Der Protest unter dem Motto "Liebe wen du willst – Ehe für alle" begann gegen 16 Uhr am U-Bahnhof Stadtmitte und endete mit einer Abschlusskundgebung am Nollendorfplatz. Die rund 500 Teilnehmer trugen Schilder wie "Liebe ist Liebe" oder das von der Initiative "Enough is Enough" entwickelte Symbol "Mein Ja habt ihr" mit sich.

Anders als beim CSD hatte sich niemand aufgefummelt. Beliebt waren allerdings Regenbogenfahnen und Luftballons. Auf einem Transparent hieß es mit Berliner Charme: "Ehe für alle, sonst gibt's Krawalle", auf einem anderen stand: "Homophobie – scheiße wie nie".

Dem ursprünglich privat organisierten Protest, inspiriert vom irischen Referendum zur Ehe-Öffnung, hatte sich u.a. auch der LSVD Berlin-Brandenburg angeschlossen. Im Aufruf hieß es: "Wir dulden keinen Aufschub mehr! Wir wollen Gleichberechtigung – und zwar JETZT!". (mize)

Youtube | Ein Video zeigt Eindrücke von der Demonstration in Berlin


#1 Oliver43Anonym
  • 30.05.2015, 21:24h
  • Toll das so viele mitgemacht haben. Das wird Frau Merkel nicht ignorieren können.
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#3 Patroklos
#4 XDASAnonym
  • 30.05.2015, 23:45h
  • Es muss doch möglich sein, da nicht nur ein paar Hundert, sondern ein paar Tausend LGBTI und ihre Freunde und Familien mobilisieren zu können...

    Wenn das so wenige bleiben, wird das nicht gerade viel Eindruck auf die Politik machen.
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#5 dunichtbesserAnonym
#6 JadugharProfil
#7 Patroklos
#8 stromboliProfil
#9 stromboliProfil
#10 AlexAnonym
  • 31.05.2015, 11:42h
  • Da ich da war, kann ich sagen:
    das ist ein Anfang. Aber wenn das etwas bewirken soll, muss daraus eine Bewegung werden.

    Dafür müssen sich nicht nur mehr Leute anschließen, sondern es muss regelmäßige Demos an festen Terminen geben. Z.B. jeden ersten Samstag im Monat. Und auch an mehreren Orten, so dass jeder einen passenden Ort in seiner Nähe hat, aber auch nicht zu viele, damit es sich nicht zu sehr zersplittert (z.B. Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, München).

    Und außer dem LSVD sollten wir noch andere Gruppierungen und Organisationen ins Boot holen, z.B. Amnesty International, ILGA Europe, etc.

    Die Medien haben über die Demo nicht berichtet, aber wenn da immer mehr dazu kommen, werden auch die Medien berichten.
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