Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 31.05.2015           16      Teilen:   |

Sachsen

Dresden: Rathaus mit Regenbogenfahnen umstellt

Artikelbild
Die Dresdner Semper-Oper erklärte sich ohne zu zögern bereit, insgesamt sechs Regenbogenflaggen zum CSD aufzuziehen (Bild: CSD Dresden e.V.)

Rund 100 Menschen protestierten am Freitagabend in Dresden gegen die Weigerung von Bürgermeister Dirk Hilbert (FDP), zum CSD die Pride-Flagge zu hissen.

Dabei wurde die gesamte Front des Rathauses von einer Menschenkette mit Regenbogenfahnen umstellt. "Die Verwaltung hat uns unter Berufung auf die sächsischen Beflaggungsordnung das Hissen unserer Fahne am Rathaus verboten", erklärte CSD-Organisator Roland Zenker. Auch einen entsprechenden Antrag von SPD, Linken und Grünen wies Hilbert aus formalen Gründen ab. Der FDP-Politiker veranlasste stattdessen, dass die städtischen Fahnenmasten am Theaterplatz, der an der Demoroute liegt, dem CSD-Verein zur Verfügung gestellt werden.

Unterdessen lädt das sächsische Ministerium für Gleichstellung und Integration am Montagvormittag zur offiziellen Hissung die Regenbogenflagge vor seinem Dresdner Dienstgebäude. "Aus einem Anlass, der nur einzelne Verwaltungsbereiche berührt, kann das zuständige Staatsministerium in seinem Geschäftsbereich die Beflaggung anordnen", erklärte Sprecherin Katja Mäder, warum dies nicht gegen die Flaggenordnung verstoße.

Unterstützung erhielt der CSD auch von der Semper-Oper, die am Freitagvormittag sechs Regenbogen-Fahnen "als Ausdruck unseres Engagements für Toleranz" aufzog. Das Opernhaus selbst platzierte dazu Fahnen, die den ersten Artikel des Grundgesetzes zitieren: "Die Würde des Menschen ist unantastbar".

Das Verhältnis zwischen Stadtverwaltung und CSD-Verein ist in Dresden angespannt. Im Frühjahr hatte die Verwaltung versucht, das schwul-lesbische Straßenfest an den Stadtrand zu verlegen – erst nachdem der CSD mit einer Absage drohte, lenkte sie ein (queer.de berichtete).

Das CSD-Straßenfest findet wie geplant vom 5. bis 7. Juni auf dem Altmarkt statt, die Demoparade setzt sich dort am Samstag. den 6. Juni um 12 Uhr in Bewegung. (cw)

Links zum Thema:
» Homepage des CSD Dresden
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 16 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 1121             6     
Service: | pdf | mailen
Tags: dirk hilbert, csd dresden, regenbogenflagge, rathaus, semper-oper
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Dresden: Rathaus mit Regenbogenfahnen umstellt"


 16 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
31.05.2015
16:53:09


(+7, 7 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013


Nach diesem ganzen rechten Gesocks, was da in jüngster Vergangenheit aufmarschiert ist, täte Dresden im Hinblick auf das Image der Stadt gut daran, dauerhaft eine Regenbogenbeflaggung zu präsentieren.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
31.05.2015
17:58:22


(+6, 6 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #1 von Harry1972


Da müßen auch die Wähler was dagegen tun, indem sie keine naziparteien mehr wählen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
31.05.2015
18:54:20


(+4, 6 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013
Antwort zu Kommentar #2 von hugo1970


Ja natürlich. Nur liegt Dresden im deutschen Bibelgürtel, wie ich irgendwo gelesen habe. Da tummeln sich haufenweise Nazis mit Religionshintergrund und denen ist schwer beizukommen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
31.05.2015
19:40:26


(+5, 5 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #3 von Harry1972


Da hast Du leider recht, da müßten alle demokratisch denkenden Wähler zu den Wahlen gehen und nicht die Eier vor dem Kamin schaukeln.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
31.05.2015
20:52:16


(+4, 6 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013
Antwort zu Kommentar #4 von hugo1970


Ja, dazu müssten wirklich alle zur Wahl gehen aber leider gehen viele, die das Blatt wenden könnten, nicht hin und die Nazis, daß muss man ihnen lassen, sind gut vernetzt und mobilisieren im Verhältnis mehr Leute.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
31.05.2015
21:19:25
Via Handy


(+6, 8 Votes)

Von Felix


Da sieht man wieder mal, wie die FDP tickt...

Kaum zu glauben, dass immer noch Leute auf die FDP reinfallen...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
31.05.2015
22:08:22


(-8, 10 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #6 von Felix


Und täglich grüßt das Murmeltier! Wieder so eine überflüssige FDP-Hetze, die kein Mensch braucht! Sei froh, daß wenigstens die Semperoper mit den Regenbogenflaggen herausgeputzt wurde!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
31.05.2015
22:12:21
Via Handy


(+3, 5 Votes)

Von MühsamDD
Antwort zu Kommentar #3 von Harry1972


Mit dem sog. Bibelgürtel sind sicher die zahlreichen evangelikalen Christen , insbesondere im konservativen Erzgebirge, gemeint. Die Nazis und anderen Rechtsextremen in und um Dresden haben aber fast ausnahmslos einen atheistischen Hintergrund und stehen den Evangelikalen eher skeptisch gegenüber. Die meisten religiösen Fundis distanzieren in der Regel,noch,von den sächs. Nazis. Was die beiden Gruppen eint , ist natürlich die Ablehnung einer offenen, pluralistischen und toleranten Gesellschaft und damit der Hass gegenüber allen Homosexuellen. Die Gefahr besteht allerdings, dass beide Gruppen in Zukunft enger zusammen arbeiten werden,insbesondere, wenn die gemäßigteren Kräfte mangels Erfolg (z.B. Pegida) sich weiter zurückziehen und ein frustrierter harter Kern übrig bleibt .Also wachsam bleiben.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
31.05.2015
22:23:43


(+5, 5 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013
Antwort zu Kommentar #8 von MühsamDD


In dem Artikel, auf den ich mich bezog, ging es um Einwanderer aus der Ukraine (?) und ob das Evangelikale sind, weiss ich nicht.
Dass es daneben auch noch andere Nazis ohne Religionshintergrund gibt, kann ja gut sein.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
31.05.2015
23:08:15
Via Handy


(+6, 6 Votes)

Von MühsamDD
Antwort zu Kommentar #9 von Harry1972


Ja diese Einwanderergruppen gibt's auch , spielen aber nur eine geringe Rolle . Religiöse Gruppen , wie z.B. die "Besorgten Eltern" etc. sind fast ausnahmslos "Westimporte"
die jedoch mit ihrer Hetze auf fruchtbaren Boden treffen. Wichtiger und gefährlicher ist die Verpflechtung zwischen den Evangelikalen Gruppen und der sächsischen CDU und den diversen Ministerien insbesondere der sächs. Staatkanzlei.Mehr zum Thema kann man in dieser Studie dazu erfahren.

Link zu www.weiterdenken.de


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  12  vor »


 Ort: Dresden


 SZENE - DEUTSCHLAND

Top-Links (Werbung)

 SZENE



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Kein sicherer Listenplatz: NRW-Grüne strafen Volker Beck ab Grüne NRW schicken Sven Lehmann in den Bundestag Kein Termin für LGBTI-Aktivisten: Kultusminister redet lieber mit Homo-Hassern Berlin: Straße wird nach Homo-Aktivist benannt
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt