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  • 01.06.2015           18      Teilen:   |

Reiseführer

Neuer Spanien-Guide fragt: Madrid oder Barcelona?

Der gedruckte Guide wurde im März auf der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin vorgestellt, es gibt ihn aber auch als PDF zum Download
Der gedruckte Guide wurde im März auf der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin vorgestellt, es gibt ihn aber auch als PDF zum Download

Das Fremdenverkehrsamt Turespaña hat den Reiseführer "Spanien für die LGBT-Community" veröffentlicht – es gibt ihn kostenlos zum Download.

Von Micha Schulze

Fast jedes Reiseziel hat mittlerweile seine eigene LGBT-Broschüre, doch nicht jede lohnt sich auch wirklich zu lesen. Das spanische Fremdenverkehrsamt Turespaña hat mit dem neuen Guide "Spanien für die LGBT-Community" (PDF) die Messlatte noch einmal höher gesetzt: Ein locker geschriebener Text statt langweiliger Werbesprache, wirkliche Insider-Infos statt Platitüden, ein vollständiger Event-Kalender und viele Service-Links – all das macht wirklich Lust auf eine Reise auf die iberische Halbinsel.

Der 44-seitige Reiseführer beginnt mit der schönen Frage "Madrid oder Barcelona?" und zitiert dabei Pedro Almodóvar und Freddie Mercury. "Die beiden Metropolen stehen im ständigen Wettbewerb, wenn es darum geht, welche die Schönste von beiden ist", heißt es im Text. "Während Barcelona mit seiner Architektur und Geschichte, dem schönen Szeneviertel 'Gayxample' und dem nahegelegenen Strand in Sitges lockt, ist die Hauptstadt Madrid Schmelztiegel der Nationalitäten und Hotspot der Künste."

Die kluge Antwort auf die rhetorische Frage des Reiseführers lautet natürlich: "Madrid UND Barcelona" – um dann, nach zwei ausführlichen Städteporträts, die anderen Regionen des vielfältiges Landes vorzustellen. "Der nächste Trip nach Spanien soll der Beste werden", heißt es in der Broschüre. "Wir wollen mit diesem Guide helfen, die passenden Orte zu finden, die den eigenen Wünschen und Vorstellungen entsprechen."

Im Blick sind stets sowohl Neueinsteiger wie erfahrene Spanien-Besucher, neben den notwendigen "Basics" wird auch immer wieder auf Orte und Events verwiesen, die in Deutschland (noch) kaum bekannt sind. So gibt es mit "LanzaBaer" etwa ein jährliches Bären-Festival in Puerto del Carmen auf Lanzarote, während mit "Rainbow Fuerteventura" in Corralejo ein großer queerer Karneval gefeiert wird.

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Die schrägste Strandbar und die erste Lesben-Hochzeit

Nach dem "Insel-Hopping" geht die Tour weiter in die drei autonomen Gemeinschaften Valencia, Murcia und Andalusien. Vorgestellt wird hier etwa die schräge Strandbar "Chiri Sol Y Luna", eine weiße Holzhütte am Playa de Urbanova in der Nähe des Flughafens von Alicante: "Wenn der Chef gute Laune hat, wirft er sich sein rotes Kleid über und schmettert leidenschaftliche spanische Liebesschnulzen." Darüber hinaus wird in diesem Kapitel u.a. die historische wie lebendige Universitätstadt Murcia empfohlen, die mit einem eigenen LGBT-Filmfestival und einem Gay Pride aufwarten kann.

Für Nord- und Zentralspanien hat der Guide ebenfalls acht Seiten reserviert: "Jenseits der großen CSD-Paraden und der internationalen Hotspots Barcelona und Madrid, der Inseln und der Mittelmeerküste gibt es dort ebenfalls eine vielfältige Community, bei der das originäre spanische Lebensgefühl noch spürbarer ist", heißt es im Text.

In der Tat gibt es abseits der üblichen Pfade nicht nur eine Menge Kunst, Kultur und Kulinarisches zu entdecken. "Spanien für die LGBT-Community" schlägt etwa Wein-Abende in den Regenbogen-Bars von La Rioja vor, einen Abstecher in die Stadt San Sebastián, "die den Namen des Heiligen Märtyrers trägt, der ja nun auch (inoffizieller) Schutzpatron der Schwulen ist", oder einen Besuch von La Coruña in Galicien, wo 1901 die erste belegte Ehe eines lesbischen Paares geschlossen wurde.

Am Ende des Guides gibt es im "LGBT-Listing" zahlreiche allgemeine Hinweise und hilfreiche Links, Empfehlungen für Reise-Apps sowie vor allem einen gut recherchierten Eventkalender mit über 30 Terminen. Der eindrucksvoll zeigt: Eine Reise nach Spanien lohnt sich das ganze Jahr über!

Links zum Thema:
» Den LGBT-Guide Spanien als PDF downloaden
» Homepage des spanischen Fremdenverkehrsamts
Mehr zum Thema:
» Reise für Zwei nach Barcelona zu gewinnen (01.06.2015)
» Gay and gayfriendly Hotels buchen
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Tags: spanien, lgbt guide, reiseführer, turespana, madrid, barcelona
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Reaktionen zu "Neuer Spanien-Guide fragt: Madrid oder Barcelona?"


 18 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
01.06.2015
13:12:38


(+5, 5 Votes)

Von gatopardo
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Es freut mich, dass man hier auch einmal auf Orte hinweist, die sich nicht in den bekannten Gay-Ghettos an den Küsten und auf den Inseln befinden.


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#2
01.06.2015
21:32:04


(-4, 6 Votes)

Von seb1983
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Antwort zu Kommentar #1 von gatopardo


Dat sind doch keine Ghettos sondern "Freiräume" in denen emanzipierte Schwule sie selbst sein können

Von Madrid war ich ansonsten recht enttäuscht, eine Verwaltungsstadt.


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#3
02.06.2015
03:57:50


(+5, 5 Votes)

Von Miguel53de
Aus Wuppertal (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 23.07.2012
Antwort zu Kommentar #2 von seb1983


Wer so etwas ueber Madrid schreibt, hat entweder keine Augen im Kopf. Oder keinerlei Sensibilitaet fuer das Leben in einer Stadt.

Wer diese Stadt nur ein bisschen kennt, fuer den ist so ein Kommentar unfassbar.

Aber es stimmt natuerlich. Nehmen wir all die besonderen Stadtviertel weg. Dann die Architektur. Dann die wunderbaren Mueseen. Die Parks. Den Bahnhof Atocha. Die Flanierstrassen. La Plaza Mayor. Die Palaeste und Kloester. Den
Flohmarkt Rastro. Die Gran Via und das Cafe Gijon. Und ganz zum Schluss auch noch das Gay-Viertel um Fuencarral, braucht eh keiner.

Dann bleibt nichts, ausser ein paar Huegeln.

Sischer, sischer.


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#4
02.06.2015
11:44:15


(+5, 5 Votes)

Von gatopardo
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Antwort zu Kommentar #3 von Miguel53de


Bin nicht sicher, ob ich mich als Bürger dieses Madrider Landkreises einmischen kann, denn schliesslich könnte man mich als Lokalpatriot bezeichnen. Aber die Bezeichnung der Hauptstadt als Verwaltungsmonstrum höre ich wirklich zum ersten Mal. Sicherlich hat unser Freund den Strand vermisst, weswegen die meisten Touristen ja am Ende dieses Land besuchen ?


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#5
02.06.2015
12:20:58


(+4, 4 Votes)

Von gatopardo
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Hierzu auch ein Video über Madrid bei youtube, das ich gerade gefunden habe:

Youtube-Video:


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#6
02.06.2015
16:12:00


(+1, 3 Votes)

Von gatopardo
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Nachstehend ein noch besseres Video:

Youtube-Video:


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#7
02.06.2015
16:27:51


(+3, 3 Votes)

Von gatopardo
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Kann nicht geöffnet werden, aber zuhause müsst Ihr nur die Adresse in einem gesonderten Fenster bei youtube eingeben und dann klappt´s


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#8
02.06.2015
17:31:51


(0, 4 Votes)

Von seb1983
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Antwort zu Kommentar #4 von gatopardo


Ich habe im Vergleich etwas das Flair und Lebensgefühl der Städte an der Küste vermisst.
Zu sehen gabs und gibts natürlich trotzdem genug.


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#9
02.06.2015
20:05:24


(+4, 4 Votes)

Von gatopardo
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Antwort zu Kommentar #8 von seb1983


Das will ich meinen ! Es gibt ja kaum eine europ. Metropole, welche wie Madrid ein grosses Gay-Viertel (Chueca) besitzt. Natürlich ist das mediterrane Flair eben nur an den stets warmen Küsten zu finden. Die Hauptstadt liegt hoch und ist von noch höheren Bergen umgeben, wo es sich im Winter auch schon mal um den Gefrierpunkt bewegt. Der Klima-Unterschied zwischen Küste und Binnenland ist in Spanien gewaltig, was sich natürlich aufs Lebensgefühl auswirkt.


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#10
02.06.2015
20:28:31


(+1, 3 Votes)

Von seb1983
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Antwort zu Kommentar #9 von gatopardo


Das Gay Viertel war jetzt kein Grund bis nach Spanien zu fahren. Mag zum dort leben ein plus sein, im Urlaub will ich entweder was sehen, mich bewegen und Sport treiben, feiern oder faul am Strand liegen.

Joa kenne das ähnlich von Mailand dass sich im Gegensatz zu den kleineren Städten rundrum auch wenig nach Italien "anfühlt"


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