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  • 01.06.2015           15      Teilen:   |

Bündnis mit Pädophilen

Berliner Senat förderte Guide zur "pädophilen Emanzipation"

Artikelbild
Im Jahr 1983 veröffentlichte der Schwulenbereich der Alternativen Liste Berlin die Publikation "Ein Herz für Sittenstrolche" - offenbar ganz im Zeitgeist (Bild: Alternative Liste)

Nicht nur die Grünen werden von der Vergangenheit eingeholt. Auch Schwarz-Gelb und Schwarz-Rot unterstützten in Berlin sehr fragwürdige Projekte.

Mit ihrem Untersuchungsbericht zum Umgang der Partei mit Pädophilie und sexuellem Missbrauch (queer.de berichtete) haben die Berliner Grünen ein Fass ins Rollen gebracht. Nach Recherchen der "Berliner Morgenpost" wird nun klar, dass sich vor einem Vierteljahrhundert keineswegs nur die Öko-Partei mit Pädophilen solidarisch erklärte. In der Kritik stehen auch die früheren Jugend- und Familiensenatoren Cornelia Schmalz-Jacobsen (FDP) und Thomas Krüger (SPD), die beide unter dem Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) tätig waren.

So unterstützte Krügers Verwaltung im Jahr 1991 die "Adressenliste zur schwulen, lesbischen und pädophilen Emanzipation". Dabei handelt es sich um eine Liste aller Vereine und Gruppen, die sich bundesweit für die Belange von Schwulen, Lesben und Pädophilen einsetzten.

Zusammengestellt wurde das Verzeichnis vom schwulen Informations- und Beratungszentrum Mann-O-Meter – "mit freundlicher Unterstützung durch das Referat für gleichgeschlechtliche Lebensweisen der Berliner Senatsverwaltung für Jugend, Frauen und Familie", wie es im Heft heißt. Das Referat war 1989 auf Druck der Alternativen Liste (AL) im ersten rot-grünen Berliner Senat eingerichtet worden.

Fortsetzung nach Anzeige


Pädophile Männer gezielt als Pflegeeltern vermittelt

Darüber hinaus fand die "Berliner Morgenpost" im Schwulen Museum* ein Gutachten aus dem Jahr 1988 zur "Eignung" Homosexueller als Pflegeeltern, aus dem hervorgeht, dass die Senatsjugendverwaltung unter Cornelia Schmalz-Jacobsen (FDP) gezielt pädophile Männer als Pflegeeltern einsetzte.

"Es gelang mir, die zuständige Senatsbeamtin dafür zu gewinnen", heißt es in dem 156 Seiten starken Gutachten des Sexualwissenschaftlers Helmut Kentler. "So kam es, dass bei den drei Hausmeistern regelrechte Pflegestellen eingerichtet wurden, und ich fand rasch drei Jungen, die bereit waren, hier einzuziehen. Sie waren zwischen 15 und 17 Jahre alt."

Sexuelle Übergriffe waren bei diesem "Experiment" offensichtlich gewollt: "Mir war klar, dass die drei Männer vor allem darum so viel für 'ihre Jungen' taten, weil sie mit ihnen ein sexuelles Verhältnis hatten."

Die Berliner Jugendverwaltung hat den Fall "bestürzt zur Kenntnis genommen", wie Sprecher Ilja Koschemba erklärte: "Da ist Jugendlichen offenbar im staatlichen Auftrag Unrecht geschehen." Die damalige Ressortchefin Schmalz-Jacobsen kann sich laut "Berliner Morgenpost" zwar erinnern, das Gutachten in Auftrag gegeben zu haben, nicht aber an die pädosexuellen Abschnitte. (cw)

Mehr zum Thema:
» Berliner Grüne: Schwulenbereich war von Pädophilen unterwandert (21.05.2015)
» Meine falsche Solidarität mit den Pädos (21.05.2015)
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Tags: pädophilie, grüne, alternative liste, cornelia schmalz-jacobsen, thomas krüger, adressenliste zur schwulen, lesbischen und pädophilen emanzipation
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Reaktionen zu "Berliner Senat förderte Guide zur "pädophilen Emanzipation""


 15 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
01.06.2015
14:05:48
Via Handy


(+1, 13 Votes)

Von Alex


Bei der FDP war ja schon lange bekannt, dass sie früher Pädophilie entkriminalisieren wollte. Aber jetzt wird klar, dass auch CDU-CSU und SPD nicht vom hohen Ross mit dem Finger auf andere zeigen brauchen.

Damals haben alle Parteien schwere Schuld auf sich geladen. Aber die Grünen sind die einzigen, die das aufbereiten.


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#2
01.06.2015
14:46:09


(+3, 7 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby
Antwort zu Kommentar #1 von Alex


Dachte Pädos verlangt es nach Kindern, und darf ein 17-Jähriger jetzt Sex mit einem über 18-Jährigen haben, oder nicht?
Frage mich ernsthaft, wo ist der Pädo-Skandal?


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#3
01.06.2015
14:48:15


(+3, 9 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


"""Es gelang mir, die zuständige Senatsbeamtin dafür zu gewinnen", heißt es in dem 156 Seiten starken Gutachten des Sexualwissenschaftlers Helmut Kentler. "So kam es, dass bei den drei Hausmeistern regelrechte Pflegestellen eingerichtet wurden, und ich fand rasch drei Jungen, die bereit waren, hier einzuziehen. Sie waren zwischen 15 und 17 Jahre alt."

Sexuelle Übergriffe waren bei diesem "Experiment" offensichtlich gewollt: "Mir war klar, dass die drei Männer vor allem darum so viel für 'ihre Jungen' taten, weil sie mit ihnen ein sexuelles Verhältnis hatten."""..

Wer erkennt den Fehler ?

Wie so oft werden in der Rückschau einmal mehr Jugendliche zu Kindern ERKLÄRT damit man von "Pädophilie" schreiben kann..

Das ist mindestens absichtliche Geschichtsklitterung..

Solche "Unterstellungen" die dazu führen werden den realen Unterschied zwischen Pädosexualität und Ephebo-philen Beziehungen zu verwischen, werden uns spätestens in der Diskussion um die Rehabilitation der nach §-175-Verurteilten wieder auf die Füße fallen..

Dazu wäre es vielleicht auch einmal hilfreich, wenn das Gutachten des Sexualwissenschaftlers Helmut Kentler im Schwulem Museum verfügbar ist, dieses auch öffentlich verfügbar zu machen..
Beispielsweise auf der HomePage des Museums, oder auch als PDF..
Vorzugsweise mit geschwärzten Daten der Täter und der Opfer, die in der Öffentlichkeit nichts zu suchen haben..


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#4
01.06.2015
14:49:24


(+5, 7 Votes)

Von Nase


Es stinkt nach: Ätsch

Die genannten Opfer sind heute ca. 40 Jahre alt.


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#5
01.06.2015
15:04:27


(+3, 9 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #2 von reiserobby


Das ist keine Pädophilie, aber der Missbrauch eines Abhängigkeitsverhältnisses bei jungen Menschen, die ohnehin labil sind.

Dahinter steckt der Machtwahn, der bei Sexualwissenschaftlern nicht selten ist.

Etwa wenn sie sich heute wie Herr Pastötter mit Homo-Heilern wie Spaemann und Opus-Dei-affinen Exorzistenfreunden wie Bonelli zusammentun:

Link zu www.prinzipien-sexualpaedagogik.org

Und früher eben Päderastie und Pädagogik vermischten.

Woody Allen hat das Problem schon früh aufs Korn genommen:

Youtube-Video:


Ein emanzipiertes Menschenbild sieht eben anders aus.


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#6
01.06.2015
15:21:33


(+3, 7 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby
Antwort zu Kommentar #5 von goddamn liberal


"Missbrauch eines Abhängigkeitsverhältnisses bei jungen Menschen, die ohnehin labil sind," und genau weil das eben schlimm genug ist, sollten nicht alle durch die Bank wie irre die Pädo-Keule schwingen, sondern aufklären statt sich aufzuregen.
Das Problem ist, es wird alles in einem Topf geworfen und so lange drin rumgerührt bis es braun wird. Damit ist niemanden geholfen. Keinem Opfer von sexueller Ausbeutung und Kindesmissbrauch und auch keinem Pädo, der versucht, nicht kriminell zu werden.

Und es kann auch nicht darum gehen, Sex mit 17-Jährigen pauschal als "pädoähnlich" zu inkriminieren.

Und jetzt etwas Musik ;-)
Youtube-Video:


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#7
01.06.2015
15:35:26


(-1, 7 Votes)

Von not that liberal
Antwort zu Kommentar #5 von goddamn liberal


Ausgerechnet Woody Allen in einer Pädodiskussion als wachsamen Kritiker unterzubringen, zeugt schon von einer gewollten Blindheit gegenüber dem typischen Umgang mit den Opfern, während die Täter regelmäßig wortreich verteidigt oder entschuldigt werden, besonders wenn sie prominent sind.

Link zu www.vanityfair.com


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#8
01.06.2015
16:30:31


(+4, 4 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #7 von not that liberal


Ich bin nicht blind.

Da muss man die Fiktion und den Künstler trennen, wenn denn das stimmt, was über den Künstler gesagt wird.

Was ich nicht beurteilen kann.

Das muss im Zweifel die Justiz tun.

Die Kunstfigur Dr. Bernardo trifft das Problem von angemaßtem Machtmissbrauch der Sexualwissenschaft jedenfalls sehr gut.


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#9
01.06.2015
19:07:09


(+1, 9 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #1 von Alex


"Aber die Grünen sind die einzigen, die das aufbereiten."

Und das sollte man honorieren mit einem Kreuz bei allen Wahlen.
Nicht das jetzt welche mit Mißdeutungen kommen, ich meine die OFFENHEIT der Grünen insgesamt.


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#10
02.06.2015
08:35:48


(-4, 4 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #9 von hugo1970


Ganz bestimmt NICHT! Wer Pädos unterstützt, hat jegliche Wählbarkeit verloren!


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