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Kommentare zu:
Kramp-Karrenbauer gegen Ehe für alle


#48 GrünerAnonym
  • 04.06.2015, 01:54h
  • Antwort auf #34 von Dont_talk_about
  • " Wieso sollen nicht 3 Personen für einander Verantwortung übernehemen dürfen ? Das KANN aus einer Bisexualität enstehen, kann aber auch auf anderen Konstellationen beruhen. Wieso sollte der Staat das per se verbieten ?"

    Ich verstehe dein Anliegen und will mal versuchen, darauf zu antworten. "Ehe" ist eine sehr enge Verbindung. Das ist eine hochkomplexe juristische Angelegenheit, die so ausgelegt ist, dass die konsequent nur für zwei Personen funktioniert. Wollte man das auf mehrere Personen ausdehnen, käme man zu einem bürokratischen Monstrum. Den Weg zur Lösung hat man in einem anderen Land gefunden (ich hab bloß vergessen in welchem ): da haben die gesagt: Ehe für zwei Personen gleichen oder verschiedenen Geschlechts, Zivilpakt für zwei oder mehrere Personen. Das ist aus meiner Sicht richtig. Aber im Augenblick sind wir weit weg von solchen Lösungen. Realo, der ich bin, sage ich: es genügt auch völlig, wenn man sich entscheiden darf, ob es nun ein Mann oder eine Frau sein soll, die man heiraten darf. Und ich selbst würde mich auch für eins von beidem entscheiden, wie ich geschrieben habe - nicht aus Zwang, sondern weil meine Präferenz stärker bei Männern liegt als bei Frauen.
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#47 Harry1972Profil
  • 03.06.2015, 23:01hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #43 von raganello
  • Ähm...nein, Du warst nicht gemeint, denn es ging ja um die Äusserungen dieser Person aus dem Artikel. Sie und andere Homohasser definieren auch den von mir erwähnten Pool der Perversionen. Sie stellen Homosexuelle absichtlich in eine Reihe mit anderen, in ihrem Weltbild als Perverse angesehenen Menschen.
    Die sind es, die fertig mit der Welt sind. Du bist bloß etwas naiv oder gibst Dich nur naiv, um vielleicht neutral zu bleiben.
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#46 hugo1970Ehemaliges Profil
#45 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 03.06.2015, 22:32h
  • "Gerade diese Frage dürfen wir nicht daran festmachen, ob sich jemand diskriminiert fühlt oder nicht sondern allein am Kindeswohl."

    Eben, wegen dem Kindeswohl, schaft sämtliche politischen Diskrimnierungen ab, jetz und nicht morgen.
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#43 raganello
  • 03.06.2015, 22:20h
  • Natürlich hat die Eheöffnung der Homosexuellen nichts mit der Vielehe zu tun.
    Aber die Gleichstellungsgegner_innen argumentieren doch auch oder gerade eben mit diesem Argument:
    "Zuerst ihr, dann die Polygamen".

    Es hat nichts damit zu tun. Aber die verschiedensten Interessengruppen sollte man nicht einfach ignorieren.

    "Man muss schon ziemlich fertig mit der Welt sein, um auf solche Gedanken zu kommen."

    Ich persönlich bin überhaupt nicht "fertig mit der Welt". Daher hoffe ich, dass Du nicht mich gemeint hast mit dieser Bemerkung.

    Mir geht es um eine sachliche Diskussion.

    "Dass alleine ist schon eine Unverschämtheit."

    Mit Sicherheitheit wollte ich nicht das unverschämte Gefühl aufkommen lassen.
    Erneut möchte ich nur hier mein Interesse an der Thematik äußern.

    Zumindest die Anhänger der Vielehe finden sich genauso wie Homosexuelle bestimmt nicht in diesem Pool.

    Vielleicht wird gerade von den Gleichstellungsgegner_innen Homosexualität gar als Pervesion angesehen, die man zum Glück behandeln kann... oje... wenn ich das wieder mal lese...

    Vielleicht sehen die Gleichstellungsgegner_innen alle in diesem Pool von Perversionen. In einer Ecke die Homosexuellen, in der anderen ja sogar die Inzest-Befürwörter. Aber alle in einem Pot.

    Fraglich ist doch, ob es überhaupt diesen Pool gibt. Und fraglich ist, wer überhaupt alles in diesem Pool steckt und warum?
    Wir können beim Thema Vielehe weiter das beschreiben.

    Homosexualität wird (hoffentlich zumindest) nicht als Perversion angesehen, ist bekannt, wird manchmal sogar erwähnt bzw. angesprochen.
    Vielehe ist eher unbekannt und damit vielleicht sogar schon "pervers". Was es aber nicht sein muss. Kommt jetzt ganz auf das Umfeld an. Gehen wir mal einfach davon aus.

    Warum ist aber Homosexualität "bekannt" und Vielehe eher nicht?
    Ich denke, weil die Homosexuellen immer mehr an Kraft bekommen (und das ist richtig so).
    Es gibt einfach keine zu starke Gruppierung der "Vielehe"-Befürwörter.
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#42 stromboliProfil
  • 03.06.2015, 21:08hberlin
  • Antwort auf #36 von Dont_talk_about
  • na ja, hier meinen zwei nicht das gleiche, auch wenn sie vom gleichen sprechen.
    Die saarländische krampfader weiß sehr wohl, in welche ecke sie "ihre vielehe " stellen will.
    Und wenn sie es mit tierliebe und verwandschaftsehen auszuschmücken sucht , baut sie nur das übliche theaterdonnergebilde, dass den langsam wach werdenden kleinbürger in angst und schrecken versetzen soll.

    Wenn man heute liest, was mit der feminismuswelle der 70ziger alles über die gesellschaft hereinstürzen würde , ist man fast ein wenig traurig, dass nur so wenig sich bewahrheitet hat...
    Das sind sperrfeuer.. ungezielt rumgeballert, in der hoffung mal zu treffen.

    Ich, vieleicht auch du und harry, wir wissen dass es lebensgestaltungen gibt/geben wird, die dies mit sicherheit zukünftig einforden werden...
    Etwas , was in der zukunft so oder so auf uns zu kommt zu ignorieren, ist hase und igel spielen..
    Wir kommen dann immer nur kurzatmig ans ziel um fest zu stellen,dass ander längst schon vor uns da waren, dass die zeit längst wieder über uns hinweg gegangen ist.
    Ich denke: die zeit ist reif für neue ideen!
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#41 TheDadProfil
  • 03.06.2015, 20:57hHannover
  • Antwort auf #36 von Dont_talk_about
  • ""Habe mich falsch ausgedrückt. Sie sollten sich zur Vielehe äußern, um ihr Anlegen in einen Kontext zu stellen.""..

    Nöö..

    Du DENKST falsch !

    Jemand der ein Bürgerrecht fordert, weil es ihm per Verfassung zusteht, muß nicht gleichzeitig ein anderes mögliches Bürgerrecht dafür preisgeben..

    Es gibt kein Argument gegen Viel-Ehen..

    Also kann es auch gefordert werden, diese zu erlauben..

    ""Da Du auch für die Vielehe bist, kannst Du nun aber nicht mehr Kramp-Karrenbauer kritisieren, dass sie das in die Diskussion eingebracht hat""..

    Äh ? Was ?

    Man darf die Frau also nicht dafür kritisieren dagegen zu sein, wenn man dafür ist ?

    Ach so..
    So langsam verstehe ich wieso ihr Religioten nicht versteht, worum es geht..
    Ihr lebt tatsächlich gedanklich in der Bronzezeit..
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#40 TheDadProfil
  • 03.06.2015, 20:50hHannover
  • Antwort auf #34 von Dont_talk_about
  • So viel Unsinn auf einem Haufen..

    Das Schicksal von Haufen..

    ""WIR, d.h. die Befürworter der Homoehe""..

    Das befürwortet hier niemand..
    Denn es gibt gar keine "Homo-Ehe"..
    Damit könnte man es bewenden lassen, aber so viel Unwissen hat sich in Deinem Hirn versammelt, das es Not tut die Füße zu waschen, damit der Dreck nachrutscht..

    ""müssen ein schlüssiges Argument liefern, wieso die Vielehe gar nicht geht. Bisher hat das keiner von uns geschafft !""..

    "Wir" müssen hier gar nichts tun, denn wie selbst Du inzwischen wissen könntest, hat hier das Eine mit dem Anderem nichts zu tun..

    Es gibt auch keinen vernunftbegabten Grund den Heten zu erklären, das "wir" gegen Viel-Ehen seien, denn wie Du schon selbst schreibst, gibt es bislang gar kein rationales Argument dagegen, und es besteht überhaupt kein Anlass den Heten zu erklären, ""was verboten bleiben soll, um etwas völlig anderes zu erlauben""..

    Nun könnte man zum Schluß noch denken, es könnte "Argumente" geben, die aus "biologischer Sicht" gegen Viel-Ehen sprächen..

    Auch das ist falsch, denn wie Herden-Verbände der Primaten zeigen, die man beim Menschen Groß-Familien nennt, ist die Zusammenarbeit bei Aufzucht des Nachwuchses, die genetisch breitere Streuung, und die gemeinsame Wirtschaft bei der Nahrungsbeschaffung durchweg vorteilig für die Gruppe..

    Darüberhinaus ist es unlogisch den Begriff "Treue" auf eine Zweierbeziehung zu verengen, denn diese Verengung allein würde bedeuten können, das sich die Mutter vom Erzeuger trennen muß, um sich dem Nachwuchs in ungeteilter Aufmerksamkeit widmen müßte, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen..
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#39 Harry1972Profil
  • 03.06.2015, 18:52hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #38 von raganello
  • Erstmal sollte man sich davon distanzieren, hier einen Zusammenhang zu konstruieren.
    Die Eheöffnung für Homosexuelle hat rein gar nichts mit Vielehe zu tun.

    Bei Deinem zweiten Argument hättest Du auch von selbst drauf kommen können, daß Tiere einer Ehe nicht zustimmen können. Man muss schon ziemlich fertig mit der Welt sein, um auf solche Gedanken zu kommen. Selbes gilt für Inzestehen.

    Da wird vorausgesetzt, dass Homosexualität in einen Pool aus Perversionen gehört, aus dem dann beliebig solche "Argumente" gefischt werden. Dass alleine ist schon eine Unverschämtheit.
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#38 raganello
  • 03.06.2015, 18:22h
  • Es muss nicht, es kann.
    Nicht falsch verstehen!
    Das Thema interessiert mich sehr und ich persönlich finde es wirklich unmenschlich, dass Homosexuelle heute (im Jahre 2015) nicht heiraten dürfen, genauso wie Heterosexuelle.
    Wieso nicht?

    Ein hervorgebrachtes Argument:
    Kinderwohl - kann man schnell abhaken, bis auf die Möglichkeit, auf die ich in einem anderen Artikel eingegangen bin (Stichwort: Mobbing)

    Argument Nr. 2:
    Wenn Männer Männer heiraten dürfen, darf dann eine Frau in 30 Jahren ihren Hund heiraten.
    Ein Mann darf seine Schwester heiraten.
    Und ein Vater sein Kind.

    Grund: Alles aus Liebe

    Was man hier nicht sieht ist die Grenze, die verläuft.
    Wo ist denn die Grenze.
    Und die Gleichstellungsgegner_innen sehen diese Grenze nicht und argumentieren dann mit Polygamie und Inzest.
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#37 Harry1972Profil
  • 03.06.2015, 18:15hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #36 von Dont_talk_about
  • Falsch, ich habe keinen Zusammenhang hergestellt sondern mich zum Thema Vielehe geäussert.

    Dass sind zwei verschiedene Dinge, die nichts miteinander zu tun haben, denn schon jetzt könnte ja jemand die Vielehe für Heterosexuelle fordern, völlig unabhängig von der gleichgeschlechtlichen Ehe.

    Ich kann diese Tusse sehr wohl kritisieren, denn sie wirft Inzest- und Vielehe absichtlich in die Diskussion, um Schwule und Lesben herabzusetzen.
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#36 Dont_talk_aboutProfil
  • 03.06.2015, 18:03hFrankfurt
  • Antwort auf #35 von Harry1972
  • > Wieso müssen Leute, die sich für die
    >
    >Eheöffnug für gleichgeschlechtlich er Paare
    >
    > einsetzen, Argumente gegen die Vielehe
    >
    > liefern?

    Habe mich falsch ausgedrückt. Sie sollten sich zur Vielehe äußern, um ihr Anlegen in einen Kontext zu stellen.

    Du hast das ja auch hiermit getan. Da Du auch für die Vielehe bist, kannst Du nun aber nicht mehr Kramp-Karrenbauer kritisieren, dass sie das in die Diskussion eingebracht hat
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#35 Harry1972Profil
  • 03.06.2015, 16:50hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #34 von Dont_talk_about
  • Blödsinn. Wieso müssen Leute, die sich für die Eheöffnug für gleichgeschlechtlicher Paare einsetzen, Argumente gegen die Vielehe liefern?
    Die Vielehe wird überhaupt nicht eingefordert, daß ist dem Wahn der Gleichstellungsgegner entsprungen.

    Davon abgesehen, sehe ich persönlich keinen Grund, warum nicht auch drei oder dreissig Leute heiraten sollten.
    Obwohl ich selbst nicht beabsichtige, überhaupt eine Ehe einzugehen, kann es durchaus sein, daß ich mich irgendwann auch für die Vielehe einsetze, wie ich mich jetzt für die Eheöffnug für gleichgeschlechtliche Paare einsetze.
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#34 Dont_talk_aboutProfil
  • 03.06.2015, 16:10hFrankfurt
  • Mit der Analyse zur Vielehe hat Kramp-Karrenbauer ja recht !!!

    WIR, d.h. die Befürworter der Homoehe, müssen ein schlüssiges Argument liefern, wieso die Vielehe gar nicht geht. Bisher hat das keiner von uns geschafft ! (Es geht wohlgemerkt natürlich NICHT um die Gleichsetzung mit der Homoehe, das wäre Quatsch, aber wir müssen begründen, wieso die Vielehe auszuschließen ist)

    Wieso sollen nicht 3 Personen für einander Verantwortung übernehemen dürfen ? Das KANN aus einer Bisexualität enstehen, kann aber auch auf anderen Konstellationen beruhen. Wieso sollte der Staat das per se verbieten ? Niemand muss es ja machen.

    Wer stimmig gegen die Vielehe argumentiert, muss wohl viel mit Biologie und Treue argumentieren und das könnte sich dann zumindest partiell auch gegen die schwule Lebenswirklichkeit richten
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#33 Homonklin44Profil
  • 03.06.2015, 14:42hTauroa Point
  • Antwort auf #27 von Michael Menges
  • Vor ca, 10 Jahren hatte ich in einem Politik-Themenforum halbjährliche psychiatrische Gutachten zur Qualitätswahrung der Berufskompetenz vorgeschlagen.

    Was meinst Du,was da 'Freude' aufkam...

    Ich verstehe nicht,warum die jetzige Ehe nicht auch heterosexuelle Boote begünstigt. Heterosexuelle Kapitäne müssten doch wenigstens ein weibliches Dickschiff ehelichen können,wenn schon allein der Fakt,dass Menschen heiraten können,zu allen möglichen Dingen führt.

    Wenn jetzt auch noch zwei Männer/Frauen heiraten dürfen,dann bestimmt auch Polymersexualsurrogate! (Gummi-Puppen)

    So scheint Partikular-Hysterie heute zu entgleisen.
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#32 goddamn liberalAnonym
#31 TheDadProfil
  • 03.06.2015, 12:47hHannover
  • Antwort auf #22 von Klaus 001
  • ""Irgend jemand kam damals auf die unsägliche Idee, die Homoehe als "Lebenspartnerschaft" als Ehe zweiter Klasse einzuführen.""..

    Das war nicht "irgendwer"..

    Das war die einzige bisherige innerparlamentarische Koalition in der Opposition aus UNION und FDP im Bundestag..
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#30 TheDadProfil
  • 03.06.2015, 12:44hHannover
  • Antwort auf #23 von stromboli
  • ""ich finde es herrlich wie die krawalltussis genau das zu ende denken das wir linke uuns nicht mal mehr getrauen offen anzudenken.. vielehe!""..

    Die Vielehe assoziiert sich in solchen Köpfen nicht mit Bisexualität, und einer Großfamilie, die gemeinsam gleichberechtigt wirtschaftet, sondern mit Vorstellungen aus Tausendundeiner Nacht..

    Da hocken dann Pascha´s inmitten ihrer dienstbaren Weiber, und lassen sich Trauben in den Mund wachsen..

    Wer eine Frage für Gleichstellung, und damit eine Frage gegen Diskriminierung nicht als Gewissens-Entscheidung erkennt, sondern als "Koalitions-Frage" bezeichnet, hat sein Mandat als Volksvertreter verwirkt, weil er die Verfassung nicht verstanden hat !

    Die absurden Argumente, angefangen mit der "gefühlten diskriminierung" beim Adoptionsrecht, über die Behauptung, die Öffnung der Ehe würde automatisch andere Forderungen nach sich ziehen, wie die Abschaffung des Inzest-Verbotes, bis hin zur Legalisierung Zoophiler Beziehungen, zeigen einmal mehr auf, in welchen Gedanken-Welten sich solche Menschen bewegen..

    Mal ein Gegenbeispiel dazu ?

    Das Frauenwahlrecht wird dazu führen, das wir eines Tages CDU-Ministerpräsidentinnen bekommen, und hier müssen wir uns fragen, ob wir das wollen ?
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#29 sanscapote
  • 03.06.2015, 12:14h
  • Vielehe ist den Politikern nicht unbekannt, nur heisst es da etwas anders:

    Ehemann, Ehefrau und heimliche Geliebte(n)

    Wer dieses Wort oeffentlich nennt, ist sich seiner-ihrer sexuellen Identitaet nicht sicher.
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#28 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 03.06.2015, 10:44h
  • Würg!

    Und was ist diese monströse Faschistin von Haus aus? Natürlich eine devote Anhängerin der grössten Mord- und Verbrecherorganisation aller Zeiten, der schon Hitler, Franco, Pinochet, Mussolini, Salazar, und so weiter und so fort dienten. Ich zitiere aus Wikipedia:

    "Kramp-Karrenbauer wuchs in konservativ-katholisch geprägten Familienverhältnissen auf ..."

    " ... ist römisch-katholischer Konfession ..."

    "Sie ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)"
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#27 Michael MengesAnonym
  • 03.06.2015, 09:41h
  • Langsam bin ich mir sicher: Wir brauchen Intelligenztests mit Mindeststandards für Politiker/-innen. In der jetzigen Diskussion werden "Argumente" vorgebracht, die jenseits von Niveau, Logik und Bildung sind. Beispiel: Kindeswohl-Argument. Meine Frage dazu: Warum sollte ein Kind bei zwei Männern oder zwei Frauen schlechter aufwachsen als eines, das bei einem Mann oder einer Frau aufwächst? etc.
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#26 2345ztfrdAnonym
  • 03.06.2015, 07:37h
  • Insidergerüchten zufolge hatte sie schon als junge Erwachsene große psychische Probleme mit ihrem Lesbischsein.
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#25 Patroklos
#24 goddamn liberalAnonym
  • 03.06.2015, 06:51h
  • Antwort auf #10 von David77
  • Wer keine Argumente hat, muss halt krampfhaft Unsinn faseln, der mit der Wirklichkeit in den westlichen Demokratien, die vom deutschen Faschismus heimgesucht wurden bzw. uns von ihm befreiten, nun wirklich nichts zu tun haben.

    Weshalb reite ich eigentliche ständig auf der Vergangenheit rum?

    1. Weil sie Fakt ist.

    2.
    de.wikipedia.org/wiki/Longue_dur%C3%A9e
    Weil Mentalitäten wie die des deutsche Herrenmenschen stabiler sind, als man so denkt.

    3. Gerade bei Frommen wirkt da dann auch der Tötungsvorbehalt nach. Nach dem Motto. Gleiche Rechte? Sei froh, dass wir Dich am Leben lassen!
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#23 stromboliProfil
  • 03.06.2015, 06:51hberlin
  • ich finde es herrlich wie die krawalltussis genau das zu ende denken das wir linke uuns nicht mal mehr getrauen offen anzudenken.. vielehe!
    Was ist mit dert/m heiratswilligen bisexuellen der jeweils mit den beiden partnern rechtsgültig und gerichtsfähig verbunden sein will !

    Ich hab damit kein problem, und wenn so eine krawalltussi meint, mit poligamie-phantasien die welt in aufregung zu bringen, sollte man ihr fröhlich entgegenhalten:
    Danke krampf-knarrenbauerInn für die erweiternde anregung..
    Machen wir doch gleich zu einem neuen kampfmotto:
    POLIGAMIE für ALLE, sonst krawalle!
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#22 Klaus 001Anonym
  • 03.06.2015, 02:02h
  • Eigentlich wurde die Homoehe 2001 von der Rotgrünen Koalition unter Gerhard Schröder eingeführt. Irgend jemand kam damals auf die unsägliche Idee, die Homoehe als "Lebenspartnerschaft" als Ehe zweiter Klasse einzuführen. Das war schon schändlich genug. Nun 15 Jahre später und zig Verfassungsgerichtsentscheidungen wird es endlich Zeit. Wir Schwulen und Lesben möchten nicht weiter 2. klassige Menschen sein. Wir bitten die schweigende Mehrheit zum Handeln.
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#21 sashaAnonym
  • 03.06.2015, 01:32h
  • Antwort auf #10 von David77
  • "Die Verwandten-Ehe ... Dessen Überlegung überflüssig ist, da enge Verwandte doch schon rechtlich abgesichert sind..."

    ...abgesichert, ja, irgendwie schon, vielleicht,
    aber nicht unter dem Namen "Ehe".
    Schwule und Lesben sind ebenfalls "schon rechtlich abgesichert" (Lebenspartnerschaft).
    Das macht trotzdem nicht die "Überlegung überflüssig" wenn es um die Ehe für Schwule und Lesben geht.
    "Ehe für alle" darf nicht nur dem Namen nach für alle sein, sondern muss tatsächlich für ALLE sein. Schwule und Lesben sind nicht "alle".
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#20 joelAnonym
#19 EkelAnonym
  • 03.06.2015, 00:23h
  • Es ist doch ganz klar - und so steht es auch schon in der Bibel, im Buch 23. Buch Merkel, auch genannt "Das Buch der Bauchkrämpfe und Flatulenzen":

    "Die Öffnung der Homo-Ehe führt zu Rückenmarksschwund, Blutregen und Schweißfüßen. Zu Massenarbeitslosigkeit, Vielweiberei und Hunden, die mit vier Köpfen geboren werden. Zu Frauenfußball, Potenzstörungen und zu unzähligen Hetero-Paaren, die sich auf den Dachböden ihrer Reihenendhäuser erhängen, weil sie die Besudelung ihres heiligen Standes nicht mehr ertragen können."

    All das nur, weil zwei Männer und zwei Frauen heiraten möchten.

    Herr, lass Hirn regnen! Und vergiss bitte auch die CDU-Frauen nicht, die gerne dem rechten Rand ihrer Partei Rektalbesuche abstatten.

    Pfui Deibel!
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#18 Harry1972Profil
#17 FennekAnonym
  • 03.06.2015, 00:14h
  • Frau Kramp-Karrenbauer herrscht wohl genauso autokratisch wie Frau Merkel. Obwohl wohl auch im Saarland die Mehrheit für die Eheöffnung ist, entscheidet nur Frau Kramp-Karrenbauer mit ihrer privaten Meinung.

    Mit Demokratie hat das nichts mehr zu tun. Aber auch im Saarland wird die SPD wohl brav kuschen.
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#16 RobinAnonym
  • 03.06.2015, 00:11h
  • Sind solche Leute wirklich so dumm oder verbreiten die ganz bewusst Lügen?

    Es geht um die Ehe zwischen zwei erwachsenen Personen!

    Wieso sollte die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren eher zur "Vielehe" führen als bei Heteros?
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#15 GrünerAnonym
  • 02.06.2015, 23:47h
  • Och, Frau Kramp-Karrenbauer, nu werden Sie mal nicht albern. Vielehe? Und das sagt eine, die in einer Jamaika-Koalition einen Antidiskriminierungsschutz in die saarische Landesverfassung gebracht hat?

    Mit den Vielehen zielt sie vermutlich auf die Bisexuellen - oder auf Horst Seehofer. Für Horst Seehofer kann ich nicht argumentieren, das ist mir ein zu dünnes Eis .
    Aber für die Bisexuellen kann ich dann doch eine Lanze brechen, weil ich so ein wenig zu diesem Verein gehöre - obwohl ich da so ein bisschen aus der Reihe tanze: zuerst Coming-out als schwul, Jahre später dann die Einsicht, dass das nicht die volle Wahrheit war. Also weiß ich sehr gut, wie das ist, wenn der Wind von allen Seiten kommt.

    Trotzdem: beim Heiraten bin auch ich hoffnungslos spießig. Heiraten würde ich nur einen Mann. Und bloß, weil wir erlauben könnten zu wählen, welches Geschlecht man bevorzugt heiraten würde, brechen hier keine bayrischen Verhältnisse aus.

    Merkste was, Annegret? So ganz heilsam war die Jamaika-Koalition dann offenbar doch nicht.
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#14 KrampfAnonym
  • 02.06.2015, 23:34h
  • So ganz dicht im Oberstübchen ist die wohl nicht. Wieviel Dummheit traut sie sich offen zu zeigen.
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#13 J-eyeAnonym
  • 02.06.2015, 23:32h
  • In meiner Rolle als Student ist Annegret Krampf-Karrenbauer, oder auch AKK, schon lange unten durch. Bei der ohnehin schon unterfinanzierten Bildung zu sparen ("niemand hat die Absicht, bei der Bildung zu sparen"!) ist im alternden, hoch verschuldeten Saarland mehr als dumm.

    Als Schwuler kann ich über ihren Erguss nur zornig sein. Vor ein paar Monaten noch wurde ein schwules Paar im Supermarkt durch bekannte Nazis attackiert, der Stadtrat in Saarbrücken hat daraufhin den LSVD als Ansprechpartner für Gewalt gegen Schwule und Lesben ernannt. Jetzt mit so einem dummen, giftigen Statement um die Ecke zu kommen ist einfach unfassbar!
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#12 BaksisProfil
  • 02.06.2015, 23:19h
  • Sie ist die Mutter meiner besten Freundin!

    Ich weiß, dass sie bezüglich Homos anders denkt, sie aber nicht gegen die Partei gehen möchte.

    Ich wünschte mir einfach mal mehr Mut von ihr, aber mit ihrer Aussage enttäuscht sie grad echt viele Menschen hier im Saarland!

    Schade...
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#11 yelimSEhemaliges Profil
  • 02.06.2015, 23:01h
  • Das mit dem "keine Vielehe" wird dem Seehofer nur schwer zu vermitteln sein.

    Niemand fordert so konsequent antiquierte moralische Grundsätze ein und niemand scheißt da so konsequent drauf wie das Bodenpersonal der Zehparteien. Die arme Landtagsfraktion der CDU Saarland, kaum haben sie mal Eier, schon spüren sie die Kälte der Kastrierzange.

    Charakterfreies Dreckspack.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 David77Anonym
  • 02.06.2015, 22:58h
  • Antwort auf #6 von goddamn liberal
  • Man fragt sich, ob die ganzen absuderen Kommentare nicht irgendwie von oben kommen und weitergereicht werden.
    Die "Verwandten-Ehe" hab ich heute woanders schon mal aufgeschnappt.
    Dessen Überlegung überflüssig ist, da enge Verwandte doch schon rechtlich abgesichert sind...

    Vielleicht haben Merkel und Kauder eine ganze Kiste an dummen Sprüchen, die sie jetzt im Rückzugsgefecht raushauen...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#9 ChristineAnonym
  • 02.06.2015, 22:57h
  • Das demonstrative Stochern von CDU-Präsidiumsmitgliedern im Sumpf der blödesten und abwegigsten Argumente gegen die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben ist mittlerweile nicht mehr nur lächerlich und beschämend, sondern nimmt allmählich bedrohliche Ausmaße an.
    Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass die CDU-Führung den Untergang des (deutschen) Abendlandes durch die Eheöffnung für möglich hält. Möglicherweise werden die Führer der USA, Frankreichs, Kanadas und Groß-Britanniens noch vom G7-Gipfel ausgeladen, um unser Land nicht von Same-Sex-Marriage- oder Mariage-Pour-Tous-Gedanken versauen zu lassen!
    Rette sich, wer kann!
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#8 kuesschen11Profil
  • 02.06.2015, 22:40hFrankfurt/Main
  • Wieso soll es bei schwulen und lesbischen Paaren zur Vielehe kommen? Die gibt es doch schon in manchen Kulturen in der heterosexuellen Welt und wird gelebt.

    Solche Fragen von Frau Kramp-Karrenbauer sind in den Ländern, in denen die Ehe bereits geöffnet ist, schon längst abgearbeitet und kein relevantes Thema. Es geht hier um Gleichberechtigung von zwei erwachsenen Menschen und um deren Verantwortung in der Lebensform und Lebensplanung, mehr nicht.

    Von der CDU kommt doch immer das gleiche Geschwafel, so wie bei Kelle, Kuby etc.
    Mit deren dummen Argumenten wird weder Homophobie noch Diskriminierung abgebaut.
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#7 Rosa SoliAnonym
  • 02.06.2015, 22:35h
  • Ja, werte Frau Kamp-Karrenbauer, die Einführung des Frauenwahlrechts hat ja auch dazu geführt, dass nun Hunde und Katzen wählen durften und jede(r) plötzlich beliebig viele Stimmen haben konnte!

    *augenroll*
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#6 goddamn liberalAnonym
  • 02.06.2015, 22:30h
  • ..."etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen. Wollen wir das wirklich?"

    Wer angesichts einer mehr als fünfundzwanzigjährigen Rechtsentwicklung in der zivilisierten demokratischen Welt des Westens und Nordens so einen unerträglichen Schwachsinn von den Herrenmenschen im Land des rosa Winkels hört, der kann nur noch Liebermann zitieren.

    Pressekontakt CDU Saar:
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#5 David77Anonym
  • 02.06.2015, 22:05h
  • PS.
    Wenn das jetzt schon so ausartet, dann wird das noch ganz spaßig (*sarkamus*), wenn die USA in ein paar Wochen nachzieht...

    Geht Deutschland dann unter?
    Muss dann ein neuer Superlativ für "dümmste" gefunden werden, um die Gegenargumente in ihrer Dummheit beschreiben zu können?
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#4 David77Anonym
  • 02.06.2015, 21:59h
  • Manchmal fragt man sich, ob bei den Gegnern der IQ auf Raumtemperatur sinkt, oder denen nun nichts mehr zu peinlich ist, wenn die nun die absurdesten Argumente aus der Mottenkiste bringen.
    Die nächste Generation wird sich derer schämen und die dann ältergewordenen Gegner werden
    im Erdboden versinken...

    Jetzt ist es plötzlich das Schreckgespenst der Vielehe, was vor 15 Jahren nicht kam, und was auch in den anderen Ländern, in denen die Ehe geöffnet wurde, auch nicht ausgepackt wurde...

    Es geht um heiratsmündige Menschen, die EINEN heiratsmündigen Menschen heiraten wollen.

    Eigentlich spricht eher das Festhalten an der ELP mit dem Argument: "etwas ganz anderes als eine Ehe" sogar für die Vielehe.
    Wieso kann man keine Ehe UND eine ELP eingehen, wenn man doch praktisch nur mit EINER Person verheiratet ist?
    Eine Ehe und eine ELP einzugehen ist dann doch nach deren Argumentation nicht dasselbe, wie 2 Ehen einzugehen...
    Wenn A nicht gleich B ist, dann ist A+A nicht gleich A + B...
    Und unter einer Vielehe kann nur eines fallen und verboten sein...
    Na, wie wollen die sich aus dem Widerspruch lösen?
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#3 frauenkwodeAnonym
#2 DominikAnonym
  • 02.06.2015, 21:42h

  • Dann können wir wohl froh sein, dass diese Herrschaften damals noch nicht regierten als das Frauenwahlrecht kam.

    Die hätten es bestimmt abgelehnt weil nachher noch einer ein Wahlrecht für Hunde und Katzen fordern würde.
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#1 stephan
  • 02.06.2015, 21:39h
  • "keine Gewissensfrage, sondern eine Koalitionsfrage"

    Begründung?

    Weil die Unionshansel Diskriminierung für ihr Recht halten und glauben, dafür einfach nur Partner finden zu müssen.

    Ausländer, Farbige, Juden nicht die gleichen Bürgerrechte zu geben, wäre dann aber auch keine Gewissensentscheidung ... oder sollten wir über Frauenrechte noch einmal reden.

    Kramp-Karrenbauer und Merkel - alles die gleiche widerlicher Mischpoke ...
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