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  • 05.06.2015, 18:29h           3      Teilen:   |

Annäherung

Gay Games und Outgames planen gemeinsame Spiele

Artikelbild
Eröffnungsfeier von Outgames oder Gay Games? Viele Teilnehmer und Verbände wünschten sich gemeinsame Spiele

Die beiden bisher konkurrierenden Organisationen unterschrieben eine Absichtserklärung, 2022 ein gemeinsames internationales Sportturnier auszurichten.

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit haben die Ausrichter der beiden konkurrierenden LGBT-Olympiaden eine Absichtserklärung unterschrieben, das nächste weltweite Sport-Event der Szene gemeinsam auszurichten.

Damit reagierten die Veranstalter, die Federation of Gay Games (FGG) und die Gay and Lesbian International Sports Organization (GLISA), auf eine gemeinsame Mitgliederbefragung, heißt es in einer Stellungnahme. Gemeinsam wolle man nun die Planungs- und Bewerbungsphase für das sogenannte "One World Event" 2022 starten, eine Veranstaltung, die neben dem gemeinsamen Sport auch Menschenrechte und Kultur betont.

Die Gay Games werden seit 1982 alle vier Jahre abgehalten, 2010 fanden sie in Köln statt. Nach 2014 in Cleveland den USA sind die nächsten Spiele 2018 in Paris vorgesehen, zuletzt hatten jeweils 10.000 bis 12.000 Menschen teilgenommen. 2006 kam es in Montreal zu der Spaltung in Gay Games und Outgames. Weitere Turniere der weniger erfolgreichen Reihe gab es in Kopenhagen und Montreal, 2017 soll Miami Beach Ausrichter werden.

Gegen die neue Zusammenarbeit regt sich allerdings bereits Widerstand: So beklagt eine Online-Petition, dass Teilnehmer, Mitglieder und Ehrenamtler der Gay Games nicht in die Entscheidung einbezogen wurden, die das Image der Gay Games nur schwächen könnte. Verfasst wurde sie von der Tochter des Gay-Games-Gründer Tom Waddell. (nb)

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Tags: gay games, outgames
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Reaktionen zu "Gay Games und Outgames planen gemeinsame Spiele"


 3 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
05.06.2015
20:10:46


(+3, 3 Votes)

Von Nico


Finde ich sehr gut!

Statt die Kräfte zu zersplittern, sollte man sie bündeln. Und wenn das größer wird, bekommt man auch mehr mediale Aufmerksamkeit.

Einziger Nachteil ist, dass die Athleten jetzt weniger Chancen haben, ihr Können international zu beweisen. Bzw. wenn sie mal schlechte Tage hatten oder verhindert waren, es nochmal zu versuchen.

Aber ansonsten finde ich es sehr gut.


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#2
05.06.2015
21:27:23


(+3, 3 Votes)

Von Clementine


Liebe Redaktion, Köln war nicht der erste europäische Austragungsort, das war 1998 Amsterdam.

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Gay_Games#.C3.9Cberblick


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Anm. d. Red.: Danke für den Hinweis, ist korrigiert bzw. entfernt.

 
#3
06.06.2015
11:37:58


(0, 2 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von Nico


Dem kann ich mich nur anschließen!


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