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Xavier Bettel (r.) mit Partner nach ihrer Heirat vor dem Luxemburger Rathaus

Im neuen "Spiegel" sagte der frisch verheiratete Xavier Bettel, er sei froh, in einem Land zu leben, in dem ihm die Ehe möglich ist.

Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel hat sich im "Spiegel" für eine Ehe-Öffnung in Deutschland ausgesprochen. Dem "Magazin sagte er laut einer Vorabmeldung, er verstehe die Widerstände nicht: "Ich kenne kein Land, das untergegangen ist oder einen wirtschaftlichen Nachteil erlitten hat, weil gleichgeschlechtliche Ehen eingeführt wurden."

Der 42-Jährige hatte erst vor drei Wochen selbst geheiratet und seinem langjährigen Partner Gauthier Destenay im Luxemburger Rathaus das Ja-Wort gegeben (queer.de berichtete). Zu der Debatte in Deutschland sagte der Premier, es sei natürlich das Recht des Landes, für sich selbst zu entscheiden, ob es die Ehe für schwule und lesbische Paare will. Er sei aber froh, in einem Land zu leben, in dem eine große Mehrheit im Parlament für die Ehe-Öffnung gestimmt habe. Er wünsche "jedem, ob Hetero oder Homo, so glücklich zu sein, wie ich es bin".

Der liberale Politiker, der das Land seit Ende 2013 führt, hatte in den letzten Tagen auch in der Heimat Schlagzeilen gemacht, als er eine hasserfüllte Facebook-Nachricht an ihn öffentlich machte und den Verfasser anzeigte. Er schätze Meinungsfreiheit hoch ein, schrieb Bettel auf Facebook, aber Todesdrohungen gingen zu weit. Der Verfasser, der sich selbst als Nazi bezeichnet, wurde laut einem Bericht des Tagenblatts inzwischen festgenommen. (nb/pm)



#1 YannickAnonym
#2 LedErich
  • 06.06.2015, 08:41h

  • "es sei natürlich das Recht des Landes, für sich selbst zu entscheiden, ob es die Ehe für schwule und lesbische Paare will"
    Ach, tatsächlich? Schade, dass sogar er es als optionales Recht empfindet, dass man nicht fordern und einklagen sondern nur erbitten kann.
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 06.06.2015, 08:43h
  • Antwort auf #1 von Yannick
  • Entwicklungshilfe aus dem Westen hat das deutsche Herrenmenschentum bitter nötig.

    "Der politische Führungsauftrag [...] geht dahin, Luxemburg von einer französierten und liberalistisch-demokratischen Geisteshaltung zu volksdeutschem und sozialistischem Wesen hinzuführen, insbesondere die Quellen des Volksdeutschtums wieder zu Tage zu fördern."

    www.zug-der-erinnerung.eu/dostert.html
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#4 Patroklos
#5 chrisblnAnonym
#6 FreeyourgenderProfil