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Muss wohl weiterhin im "Boys" auflegen: Lara Liqueur verfehlte für die Satiretruppe "Die Partei" im ersten Wahlgang den Einzug ins Dresdner Rathaus (Bild: Die Partei)

Bei der Oberbürgermeister-Wahl am Sonntag in Dresden erzielte Lara Liqueur (Die Partei) den letzten Platz.

Die 20-jährige Dragqueen, die als DJ in der Schwulenbar "Boys" arbeitet und mit bürgerlichem Namen Lars Stosch heißt, erzielte nach Auszählung fast aller Wahlkreise 2,5 Prozent der Stimmen.

Auf Platz eins mit 35,9 Prozent landete die LGBT-freundliche Kandidatin Eva-Maria Stange (Gemeinsam für Dresden) – die sächsische SPD-Wissenschaftsministerin war auch von Linken, Grünen und Piraten unterstützt worden. Der amtierende Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), der als unabhängiger Kandidat angetreten war, folgte mit 31,8 Prozent. Hilbert hatte sich trotz heftiger Kritik geweigert, zum parallel zur Wahl stattfindenden CSD am Rathaus die Regenbogenfahne zu hissen (queer.de berichtete).

Der CDU-Kandidat Markus Ulbig erhielt 15,4 Prozent. Für die rechtsextreme Tatjana Festerling stimmten 9,7 Prozent – die von Pegida unterstützte Kandidatin hatte Ende März einen "Terror der schwul-lesbisch-queren-intersexuellen Minderheit, die unsere Kinder mit ihrem überzogenen Sexualscheiß schon in der Grundschule traumatisiert", beklagt. Auf den fünften Platz kam AfD-Kandidat Stefan Vogel mit 4,8 Prozent. Da kein Bewerber die absolute Mehrheit erzielte, wird es am 5. Juli einen zweiten Wahlgang geben, bei dem dann die höchste Stimmenzahl reicht.

Lara Liqueur hatte im vergangenen Monat einige Sympathien in der Community verloren, als sie die homophobe Pegida-Kandidatin Festerling im "Boys" zum Likör einlud und ein gemeinsames Selfie auf Facebook postete (queer.de berichtete). (cw)



#1 Patroklos
#2 KlaroAnonym
  • 08.06.2015, 11:52h
  • Leute, die "Lara Liquer" gewählt haben, zeigen damit, dass sie Wahlen als Klamauk ansehen. Ihnen sollte man das Wahlrecht entziehen.
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#3 ollinaieProfil