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  • 08.06.2015, 14:02h           15      Teilen:   |

Podiumsdiskussion des FARE-Netzwerks

The Only Gay In Football

Artikelbild
Moderatorin Nicole Selmer mit zwei von acht Podiumsgästen: Patrick Gasser, Senior CSR Manager UEFA, und Thomas Hitzlsperger, ehemaliger deutscher Nationalspieler (Bild: FARE)

In der Berliner Ver.di-Zentrale wurde am Freitag mal wieder über Homophobie im Fußball diskutiert – mit Thomas Hitzslperger als einsamen Stargast.

Von Peter Fuchs

Wie er sich als "the only gay in the village" fühle, wird ihn ein Zuschauer beim Q&A-Teil der Diskussion fragen. Zuerst Lachen, na klar. Dann: Er sei zufrieden, hatte aber auch keine Erwartungen. Er erinnere sich an Spekulationen in Vorgesprächen, dass sich nach ihm sofort zehn weitere Spieler outen. Oder keiner. Letzteres ist der Fall. Enttäuscht sei er darüber nicht, denn es läge ja nicht in seiner Hand. Thomas Hitzlsperger, dessen Charme jedes Herz im Sturm erdribbelt, wirkt dabei glaubwürdig.

Draußen tobt der Sommer, in der Berliner Ver.di-Zentrale kühlt die Klimaanlage alles auf Wohlfühltemperatur herunter, Gesprächsbeiträge inklusive. Das Netzwerk Football Against Racism in Europe (FARE) hat mit Unterstützung des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg (LSVD) zur Diskussion über Homophobie im Fußball geladen. Darüber lässt sich hitzig streiten – sind sich jedoch alle einig, dass Diskriminierung gar nicht geht, wird es rasch kuschelig.

Den meisten Widerspruch bekommt ein Kollege von der UEFA. Patrick Gasser, verantwortlich für Corporate Social Responsibility beim europäischen Fußballverband, formuliert ehrenhafte Statements, ideal für Sonntagsreden. Die UEFA sei gegen jegliche Form der Diskriminierung und dabei sei Homophobie eindeutig mitgemeint. Das Aber folgt auf dem Fuß. Weil es "verschiedene Facetten" von Diskriminierungen gibt, "ist es für uns einfach nicht möglich, jedes Thema von spezifischen Gruppen wie gewünscht in den Vordergrund zu rücken. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit."

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Die Hierarchie von Diskriminierung im Fußball

Kein Wunder, dass Personen, die auf Plätzen, in den Kabinen und Kurven tägliche Antidiskriminierungsarbeit leisten, bei solchen Äußerungen Ungeduld an den Tag legen. Die ehemalige Bundesligaspielerin Tanja Walther-Ahrens stellt fest, dass die "Mechanismen der Diskriminierung immer dieselben sind, egal warum jemand diskriminiert wird." Auch sieht sie eine klare Hierarchie von Diskriminierung. Antisemitismus sei ein No-go, Rassismus würde auch immer mehr geächtet. Die Diskriminierung von LGBT und Frauen allgemein ginge aber durch.

Gerade bei "Bist du schwul, oder was?" oder "Stell dich nicht so an wie ein Mädchen" wiegeln viele ab, weil es die diskriminierende Person ja gar nicht so gemeint haben will. Walther-Ahrens sieht den DFB in der Pflicht, vor allem die Trainer der E- oder F-Jugend nicht nur für die Vermittlung der Viererkette auszubilden, sondern auch "zum Umgang mit Menschen" abseits vorgefertigter Rollenbilder zu qualifizieren.

Thomas Hitzlsperger wiederum will im direkten Gespräch Vorurteile aus dem Weg zu räumen. Beschreibt der ehemalige Nationalmannschaftskollege Thomas Müller etwa in einem Interview eine schlechte Leistung als "Mädchenfußball", müsse man ihn darüber aufklären, wie wichtig die Wortwahl sei, wie sie auf einzelne Personen wirke. Und wenn er es gar nicht so gemeint haben will, dann müsse man ihm auch sagen: "Wenn du etwas nicht so meinst, dann sag es nicht so".

Die komplette Stimmung in der Fußballwelt lässt sich damit zwar nicht auf einen Schlag ändern, aber Hitzlsperger verliert nicht die Hoffnung. Seine Haltung ist entgegenkommend, aber bestimmt. Ein wichtiger Aspekt sei für ihn auch die Unterstützung durch heterosexuelle Spieler. "Man kann das nicht hoch genug einschätzen, wenn es zwar keine schwulen Fußballer in den Topligen gibt, aber dafür heterosexuelle, die sich für die Belange der Schwulen einsetzen."

Pro und Kontra Coming-out im Profifußball

Ob er einem schwulen Bundesligaspieler ein Coming-out empfehle? Da gibt sich Hitzlsperger diplomatisch. "50 Prozent empfehlen es nicht, die andere Hälfte schon. Erstere fühlen scheinbar ein homophobes Umfeld, letztere kennen Spieler, die sagen, bei uns wäre das kein Problem. Daher sollte jeder selbst entscheiden, ob es für ihn eine gute Idee ist oder nicht."

Deutlicher schon seine Antwort auf die Frage, was er als schwuler Mann von den WM-Vergaben nach Russland und Katar halte. "Ich war entsetzt, aber wir haben das große Glück, dass sich in den letzten Tagen sehr viel getan hat bei der FIFA. Gehen wir mal davon aus, dass sich in den nächsten Wochen noch sehr viel verändert."

Am Ende hat die Podiumsdiskussion den Bogen "von Kreuzberg bis Katar" gespannt, wie Moderatorin Nicole Selmer von Fußballmagazin "ballesterer" treffend zusammenfasst. Eine Distanz, die aber leider auch ein wenig zu groß ist für ein einzelnes Event. Details von der Trainerausbildung in Belgien über den "Zufall", dass die Fußball-WM der Frauen am Tag des Champions-League-Finale der Männer startet, bis zu den Bemühungen bei Werder Bremen sind am Freitag leider nur gestreift worden.

Thomas Hitzlsperger steht nach der Veranstaltung allein vor der Berliner Ver.di-Zentrale und checkt sein Smartphone. Es ist zu wünschen, dass er bald nicht mehr allein ist – als Identifikationsfigur für aktuelle und zukünftige Fußballer, die schwul sind.

Links zum Thema:
» Homepage von Thomas Hitzlsperger
» Homopage des FARE-Netzwerks
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Tags: fare network, fußball, thomas hitzlsperger, patrick gasser
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Reaktionen zu "The Only Gay In Football"


 15 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
08.06.2015
14:19:23


(+9, 9 Votes)

Von Diversity


Ich bin mir ziemlich sicher, dass es durchaus Profispieler gibt, die sich outen möchten, denen aber der Vereinsvorstand den Riegel vorschiebt, wahrscheinlich aus Angst vor Verlust der Sponsoren, Imageverlust oder was auch immer.


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#2
08.06.2015
14:23:46


(-6, 10 Votes)

Von marktwert
Antwort zu Kommentar #1 von Diversity


ich habe nichts gegen kapitalismus!


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#3
08.06.2015
15:02:57


(-3, 7 Votes)

Von 345tjzjhtgef


Schwule Fußballprofis sind leider nicht mutig genug.

Ich kann nicht verstehen wie man sich als schwuler Fußballspieler so sehr verleugnen kann, dass man sogar eine Scheinbeziehung oder gar Scheinehe mit einer Frau eingeht. Das Ganze geht sogar soweit, dass es ein Business von Model-Agenturen gibt, deren Aufgabe darin besteht gut aussehende Frauen als Scheinfreundin bzw. Scheinehefrau an schwule Fußballprofis zu vermitteln, und dass manchmal sogar Kinder vermittelt werden, die dann die Scheinkinder des schwulen Fußballprofis sind.

Das ganze System basiert auf Angst, nämlich der Angst vor negativen Konsequenzen wenn man sich als schwuler Fußballprofi öffentlich als schwul zu erkennen gibt.

Ich persönlich empfehle ja immer noch das Gruppen-Coming-Out, wenn mehrere schwule Fußballprofis zu einer zentralen Ansprechperson Kontakt aufnehmen und sich dann in einer gemeinsamen Aktion zusammen als schwul outen. Auf diese Weise würde die Aufmerksamkeit auf mehrere Personen verteilt und jeder einzelne würde nicht allein so sehr im Scheinwerferlicht stehen wie bei einem Einzel-Coming-Out. Außerdem würde ein Gruppen-Coming-Out mit Sicherheit den Teufelskreis dieses Versteckspiels durchbrechen. Denn viele outen sich nur deswegen nicht, weil es bisher praktisch keine Fußballprofis gewagt haben, die ihre Karriere dann nicht beendet haben bzw. nicht schon beendet hatten.

Robbie Rogers aus den USA hat seine Karriere ja auch zunächst mit seinem Coming Out beendet, bevor er sie wenig später wieder aufgenommen hat. Justin Fashanu war bisher der einzige Fußballprofi, der sich während seiner aktiven Zeit als Fußballprofi geoutet und seine Karriere beim Coming Out nicht beendet hat. Der Fall Justin Fashanu ist natürlich ein sehr negatives Beispiel, allerdings ist der Fall auch schon 25 Jahre, d. h. ein Vierteljahrhundert her, und seitdem ist die Akzeptanz von Homosexuellen in allen westlichen Gesellschaft enorm gestiegen. Heute haben schwule Fußballprofis zudem die Medien klar auf ihrer Seite.

Was ich nicht verstehen kann ist, warum aktive schwule Fußballprofis sich aus Angst vor dem Verlust von Sponsorenverträgen nicht outen. Erstens würde sich ein Sponsor, der deswegen einen Vertrag abbläst, ein homophobes Image erhalten und einen Reputationsverlust in der Öffentlichkeit erhalten. Und zweitens finden sich mit Sicherheit genügend Sponsoren, die einem offen schwulen Fußballprofi noch sehr viel lieber einen Sponsorvertrag geben wollen als einem nicht offen aktiven schwulen Fußballprofi. Denn viele Firmen wollen sich auch ein homofreundliches Image geben, und viele warten mit Sicherheit gespannt auf den ersten offen schwulen aktiven Fußballprofi dieses Jahrhunderts.

Die Angst vor homophoben Rufen der Stadionzuschauer ist nachvollziehbar, aber irgendwo auch übertriebene Angst. Denn erstens würden homophobe Rufe von der Mehrheit der homofreundlichen Zuschauer überdeckt werden. Und zum anderen sollte man auch als schwuler Fußballprofi irgendwo auch innerlich so gefestigt und mit vielen dümmlichen Rufen der Stadionzuschauer so vertraut sein, dass einem dann auch ein homophober Ruf nichts anhaben kann.

Die Angst vor negativen Reaktionen in manchen Fußballteams ist auch nachvollziehbar, aber nur dann, wenn es sich auch tatsächlich um ein sehr homophobes Teamumfeld handelt. Soweit ich weiß sind die meisten Mitglieder von Fußballteams aber nicht homophob, manche Teams sprechen sich sogar öffentlich gegen Homophobie aus.

Die Gesellschaft jedenfalls hat zum überwäktigend größten Teil kein Problem mit offen schwulen Fußballprofis.

Zusamemnfassend sind die Ängste zwar in Teilen nachvollziehbar, aber irgendwo auch ziemlich übertrieben und bei rationaler und näherer Betrachtung sollten diese Ängste einem Coming Out nicht im Wege stehen.


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#4
08.06.2015
15:06:30


(+4, 4 Votes)

Von Thorin


Da müssen wir wohl solange warten bis Blatter endlich im Knast sitzt, bevor sich da bei der FIFA was ändert.

Youtube-Video:


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#5
08.06.2015
17:00:26


(+3, 5 Votes)

Von ehemaligem User yelimS


Wenn der Erste der's packt sein Coming-Out vorbereitet, wäre eine enge Absprache mit und Unterstützung durch den Verein sinnvoll. Es sollten auch die Vertreter von Fanclubs und Ultràs möglichst weit mit einbezogen werden. Kommunikation.

Schön.

Der Spieler hat zu den Mannschaftskameraden zumeist nur rein professionellen Kontakt, ansonsten ist er ein Einzelkämpfer, dessen Loyalität auf Zeit und auf Zahlung gilt. Kontakt zu Fans findet heute nur noch sehr selten außerhalb kommerziell organisierter Veranstaltungen statt. Warum auch. Als er letzte Saison bei einer anderen Mannschaft spielte wurde er beleidigt und niedergeschrien von jenen die ihn in seiner neuen temporären Heimat mit Liebe und Treueschwüren überschütten.

Der Verein hat wirtschaftliche Interessen: wie verändert sich der Verkaufswert, tangiert es die Werbepartner, gibt es in der Kurve Krieg, bleiben die Leute weg oder akzeptieren sie's? Sofern der Umsatz stimmt, ist es den meisten Vereinen bzw den ausgelagerten Profiabteilungen KGaA, GmbH & Co KG mit Sicherheit scheißegal ob sie Marsianer oder Orang-Utans beschäftigen. Darüberhinaus sind einige Vereine durchaus zur Positionierung bereit - zB wird in einigen Stadien vor Anstoß das Video von Wiebusch eingespielt.

"Jeder Mensch, unabhängig von [..] sexueller Identität respektiert wird." 1. FC Nürnberg

Link zu www.fcn.de

Nun ist das "Leitbild" eines Vereins geduldiges Papier und nicht das Evangelium der Fans.

Die Fans. Tribalismus, Emotion, liebevoll gepflegte Rituale, Glaubenslehren, Rivalitäten mit anderen Mannschaften, das berühmte Lokalderby 1. FC Ückendorf Weißblau 05 gegen Gelbschwarz Nordlüdenscheid, die schäbigen Hurensöhne. Menschen die das Spektrum von ganz links bis ganz rechts, von ganz oben bis ganz unten befüllen. Die mal ab und zu gucken kommen was so los ist und die für die Farben brennen, den Job riskieren für die Fahrt zum Auswärtsspiel freitags 18:30 oder montags 20:15 in die Trostlosigkeit Baden-Württembergs.

Gibt es durch die Arbeit der Vereinsmitglieder, der Fanbeauftragten, der Fanclubs und ihrer Vereinigungen vielleicht bereits ein positives Umfeld? Oder läßt sich eins erzeugen? Ultràs, steht ihr zu euren Spruchbändern "Lieb' doch wen Du willst"?

Da fragt sich auch, was ist das für ein Spieler, der sich da outet. Einer der eben letze Saison woanders war und nächste weitergezogen sein wird, oder gehört er zu den wenigen Treuen die womöglich fast die ganze Profikarriere für unsere Farben kämpfen? Ein älterer, erfahrener und respektierter Spieler? Vielleicht sogar einer unserer wenigen Leistungsträger? Oder ein Fehlpaßkönig, den der Verein sich leisten muß weil er sich Zlatan nicht leisten kann? Mögen wir ihn, mag er uns?

Die Initiativen gegen Rassismus waren doch ein schönes Beispiel dafür daß man sehr wohl spezifische Gruppen in Sachen Diskriminierung herausheben kann. Weil die andere Hautfarbe immer sichtbar ist, und Vereine und Verbände - und ganz besonders das Fernsehen - ein wirtschaftliches Interesse daran haben daß diese Spieler ein produktives tolerantes Umfeld bekommen. Gäbe es Out-geComte Profis, möglichst viele, wäre der Bedarf an der Erzeugung eines einigermaßen akzeptablen Umfelds da. Wenn man es geschickt anstellt.

Sprechdurchfall Ende


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#6
08.06.2015
17:16:44


(+3, 3 Votes)

Von ehemaligem User yelimS


Übrigens ist der weitaus wichtigste wirtschaftliche "Partner" (oder Parasit) des Fußballs das Fernsehen. Und zwar über die Gelder aus dem Übertragungsrechteverkauf durch die DFL.


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#7
08.06.2015
23:25:19


(+1, 3 Votes)

Von ehemaligem User yelimS
Antwort zu Kommentar #4 von Thorin


Youtube-Video:


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#8
09.06.2015
10:12:10


(+3, 5 Votes)

Von Tommi


Hat Hitze einen festen Boyfriend? <3


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#9
09.06.2015
11:43:24


(0, 2 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Marcus Urban war auch da:

Link zu www.facebook.com

Daumen hoch!


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#10
09.06.2015
12:58:37


(+4, 4 Votes)

Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014


Okay,ich dachte erst,es ginge um Football. Und nicht um Fußball,der im Englischen "Soccer" genannt wird.Vielleicht hat das ja die seltsame Verwendung von Anglizismen im Deutschen zu verantworten...

Schwulsein und Männersport ist eine sonderbar heikle Sache! Umso männlicher eine Sportart wirkt,desto schwieriger und verklemmter,unterdrückter ist der Umgang mit möglich homosexuellen Sportfreunden und -kollegen.
Eigentlich total bescheuert,doch vielleicht liegt es am Körperkontakt und der eingefleischten Homo-Berührungsphobie,die oft schon im Schulsport entsteht. Fußballer haben häufig Körperkontakt,der schnell mit schwulem Verhalten assoziiert werden mag- lässt man den Spielverlauf weg.
Vielleicht liegt darin ein Casus knaxus des Ganzen,eine überempfindliche Zone der Heteroschaft,oder die Angst,mit offen Schwulen im Team als paraschwul betrachtet zu werden.

Schwulsein in typischen Männersportarten ist nicht nur im Fußball echt schwierig.


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