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Präsentieren das schlichte Plakat zur letzten Gala (v.l.n.r.): Aidshilfe-Geschäftsführer Michael Schuhmacher. Marcella Rockefeller, Cassy Carrington und Kai Wessel (Bild: Aidshilfe Köln)

Die 24. Kölner Aidsgala am CSD-Freitag, den 3. Juli wird gleichzeitig die letzte sein.

"Der Aufwand, diesen Event auszurichten, ist für die Aidshilfe Köln und ihre Lebenshaus-Stiftung enorm", heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter. Aufgrund von Kostensteigerungen habe man trotz gleichbleibender öffentlicher Förderung unlängst eine halbe Stelle abbauen müssen, beklagte die Aidshilfe. Dies sei einer der Gründe, keine personellen Ressourcen mehr für die Aidsgala einzusetzen. Die Veranstaltung strahlte als kultureller Höhepunkt des CSD Köln weit über die Stadt hinaus.

"Nach der 24. Gala einen Schlusspunkt zu setzen, ist uns nicht leicht gefallen", erklärte Aidshilfe-Geschäftsführer Michael Schuhmacher. "Wir werden nach dem CSD in Ruhe überlegen, wie wir auch künftig unsere Inhalte und Themen in die Kölner Stadtgesellschaft transportieren können." Möglicherweise sei die Veranstaltung aber auch nicht mehr notwendig. Die erste Gala habe 1992 im Gürzenich stattgefunden, "als es für Menschen mit HIV und Aids noch wenig Hoffnung auf ein Überleben gab".

Die letzte Aidsgala am 3. Juli im Maritim Hotel steht unter dem Motto "Don't be a Drag, just be a Queen". Stargast ist Conchita Wurst, die gleichzeitig mit dem neuen Jean-Claude-Letist-Preis ausgezeichnet wird (queer.de berichtete). Das Line Up ergänzen der aus Köln stammende Gewinner des Supertalent 2014 Marcel Kaupp in der Rolle der Marcella Rockefeller, Stephan Runge, BayBjane, Kai Wessel, Christian Steiffen und Philipp Tigris. Andreja Schneider und Jörg Thadeusz führen durch das Programm. Alle Künstler treten ohne Gage zugunsten der Aidshilfe auf.

Karten in allen Kategorien sind noch zum Preis zwischen 19 und 57 Euro an allen bekannten Vorverkaufsstellen und über Kölnticket.de erhältlich. (cw)



#1 Sabelmann
  • 15.06.2015, 21:47h
  • Das ist jetzt aber schade.War einige mal da und habe mich immer toll unterhalten und amüsiert gefühlt!.
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#2 DannyCologne89Profil
  • 16.06.2015, 17:58hKöln
  • Dann muss man nicht halb Köln kaputtmachen und z.B. das Checkpoint aufkaufen und andere Organisationen kaputtmachen wollen. Das machen die nämlich. Die AH in Köln ist sehr arrogant geworden.

    Ich finde es auch sehr schade, die Aidsgala war immer eine tolle Idee. Vielleicht findet sich ja jmd anderes, der eine solch vergleichbare Gala machen würde-
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