Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 16.06.2015, 13:29h           53      Teilen:   |

"Unser Land ist auf dem falschen Weg"

Bush gegen Clinton: US-Wahlkampf nimmt Fahrt auf

Artikelbild
Jeb Bush hat an einer Volkshochschule in Miami erstmals offiziell erklärt, dass er sich um das Amt des amerikanischen Präsidenten bewerben werde

Nach Hillary Clinton hat nun auch Jeb Bush seinen Hut in den Ring geworfen. Beim Thema LGBT-Rechte sind die Unterschiede gegenwärtig sehr deutlich.

Von Dennis Klein

Jeb Bush hat am Montag in Miami angekündigt, was ohnehin jeder wusste: Der 62-Jährige will als dritter Bush in den letzten drei Jahrzehnten amerikanischer Präsident werden. "Unser Land ist auf dem falschen Weg", sagte Bush bei seiner Rede in Miami vor einem aus Parteisanhängern bestehenden, gewohnt begeisterungsfähigem Publikum. "Und wir müssen uns entscheiden, was wir tun werden. Ich muss mich entscheiden, was ich tun werde. Also hab ich mich entschieden: Ich bin ein Kandidat für die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten von Amerika." Er forderte ein außenpolitisch starkes Amerika mit einem größeren Militär, einem höherem Wachstum und weniger Steuern.

In seiner Rede ging "Bush 3" nur am Rande auf LGBT-Themen ein. Er kritisierte Hillary Clinton dafür, dass sie "Gesetze zur Religionsfreiheit" ablehne. Er bezog sich dabei unter anderem auf teilweise an Protesten gescheiterte Gesetzentwürfe in US-Bundesstaaten, die es religiösen Menschen erlauben sollten, Homosexuelle zu diskriminieren (queer.de berichtete).

Im Vergleich zu anderen Republikanern hält sich Jeb Bush zu LGBT-Fragen im Wahlkampf allerdings bislang zurück. In der Vergangenheit war er weniger zimperlich: Als Gouverneur hatte er das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben in der Regionalverfassung von Florida festschreiben lassen und auch rhetorisch ausgeteilt: So bezeichnete er einen Diskriminierungsschutz von LGBT als "Sonderrecht". Zuvor hatte er bereits ausgeschlossen, dass Menschen, die "Unzucht" betrieben, genauso vor Diskriminierung geschützt werden müssten wie Schwarze oder andere Minderheiten.

Fortsetzung nach Anzeige


Schwuler ist Jeb Bushs Chefberater

Hillary Clinton gilt als gesetzt auf der Seite der Demokraten
Hillary Clinton gilt als gesetzt auf der Seite der Demokraten

Derzeit präsentiert sich Bush aber – wie 1999/2000 sein Bruder George W. – als moderater Republikaner. Zudem hat sich der 62-Jährige mit Tim Miller einen der prominentesten schwulen Republikaner als Chef-Berater ausgewählt. Allerdings hatte auch sein Bruder während seiner Präsidentschaft nichts für LGBT-Rechte getan – und konnte sich 2004 mit einem sehr homophoben Wahlkampf die Wiederwahl sichern. Damals warb Bush unter anderem dafür, das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben in der US-Verfassung zu verankern (queer.de berichtete).

Zwar gilt Jeb Bush als Favorit, allerdings ist sein Sieg im unvorhersehbaren US-Wahlzirkus noch keinesfalls gesichert. Insgesamt haben elf Republikaner ihre Kandidatur angekündigt. Fast alle von ihnen haben im Wahlkampf erklärt, dass sie LGBT-Rechte zurückdrängen wollen. Nur der früherer New Yorker Gouverneur George Pataki gilt als LGBT-freundlich und hat während seiner Amtszeit ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz unterzeichnet – die landesweite Ehe-Öffnung lehnt aber auch er ab. Dem 69-Jährigen werden ohnehin wenig Chancen eingeräumt, da er in vielen gesellschaftlichen Fragen als zu links gilt, um die meist äußerst konservativen Teilnehmer der Vorwahlen zufrieden zu stellen – etwa bei den für die republikanische Basis wichtigen Themen Umweltschutz oder Abtreibung.

Neben Bush gelten als weitere Favoriten auf die republikanische Präsidentschaftskandidatur Senator Marco Rubio aus Florida, Gouverneur Scott Walker aus Wisconsin und Senator Rand Paul aus Kentucky. Alle drei haben bereits im Wahlkampf deutlich gemacht, dass sie wenig von Schwulen und Lesben halten: Rubio warf etwa Regenbogenfamilien vor, "soziale Experimente" mit Kindern durchzuführen. Walker, der sich als Gouverneur vor allem mit der Zerschlagung von Gewerkschaften beschäftigt hat, kämpft für eine Änderung der US-Verfassung, damit er in seinem Heimatstaat Schwulen und Lesben die Ehe wieder verbieten darf. Und Rand Paul, der Sohn des Ex-Präsidentschaftskandidaten Ron Paul, gibt sich zwar libertär bei praktisch allen Fragen – nur wenn es um Homosexuelle geht, ist er für Verbote. So erklärte er unlängst in einem Interview, dass es für ihn "beleidigend" sei, wenn Schwule und Lesben heirateten (queer.de berichtete). Die anderen Kandidaten, etwa der schrille Rick Santorum, erklären ihre Abneigung gegenüber Schwulen und Lesben in noch deutlicheren Worten.

Hillary Clinton wirbt mit Homo-Paar

Während bei den Republikanern noch kein Kandidat als sicherer Favorit erscheint, erwarten bei den Demokraten fast alle Beobachter einen deutlichen Sieg von Hillary Clinton. Die 67-Jährige ist auch unter LGBT-Aktivisten beliebt – sie hat bereits in ihrem Bewerbungsvideo offensiv mit einem heiratswilligen schwulen Paar geworben (queer.de berichtete).

Als US-Außenministerin hatte sie sich zwischen 2009 und 2013 engagiert für weltweite Homo-Rechte eingesetzt und wurde deshalb mit dem "World LGBT Award" ausgezeichnet (queer.de berichtete). Zudem hat sie mit Robby Mook einen schwulen Mann zu ihrem Wahlkampfmanager gemacht.

Allerdings war sie nicht immer so offen: 2008 hatte sie noch – wie damals auch Obama – die Gleichstellung im Ehe-Recht abgelehnt. Erst nachdem es einen Umschwung in Umfragen gegeben hatte, änderte sie 2013 ihre Position zur Ehe-Öffnung (queer.de berichtete).

Clinton-Gegenkandidaten haben nur geringe Außenseiterchancen

Bernie Sanders ist seit 1991 im US-Kongress (seit 2007 als Senator). Der Sozialist ist parteilos, aber ein Mitglied der demokratischen Fraktion im Parlament
Bernie Sanders ist seit 1991 im US-Kongress (seit 2007 als Senator). Der Sozialist ist parteilos, aber ein Mitglied der demokratischen Fraktion im Parlament

Clintons bisherige Gegenkandidaten gelten als praktisch chancenlos. So treten der Ex-Gouverneur des Ministaats Rhode Island, Lincoln Chafee, und der Ex-Gouverneur von Maryland, Martin O'Malley an. Am ehesten wird noch dem parteilosen Senator Bernie Sanders aus Vermont zugetraut, Clinton aus der Reserve zu locken. Der Sozialist begeistert vor allem die linke Basis mit Themen wie sozialer Gerechtigkeit oder der Forderung nach einer Reform der Wahlkampffinanzierung.

Bei LGBT-Rechten war Sanders immer vorbildlich: So gehörte der 73-Jährige 1996 als Kongress-Abgeordneter zu den wenigen Politikern, die gegen das euphemistisch genanannte "Gesetz zum Schutz der Ehe" stimmten, das über Jahre von Hillary Clinton unterstützt worden war. Das Gesetz, das die Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Ehen untersagt hatte, wurde 2013 als Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz gewertet und als verfassungswidrig erklärt (queer.de berichtete). Obgleich der authentische Sanders in seinem Heimatstaat Vermont und unter linken Demokraten populär ist, gilt er vielen moderaten Wählern als sozialistisches Schreckgespenst; eine nationale Wahl würde er wahrscheinlich hoch verlieren.

Noch wird aber viel Wasser den Potmoac hinunterfließen, bevor es eine Entscheidung gibt: Die Vorwahlen gehen Anfang Januar 2016 los. Wochenlang werden die Vorwahlen wie ein Wanderzirkus durch die US-Bundesstaaten wandern, bevor im Frühling Demokraten und Republikaner ihren Sieger, bzw. ihre Siegerin, präsentieren werden. Die Präsidentschaftswahl findet dann im November statt. Bis dann werden die Kandidaten noch etliche Milliarden Dollar ausgeben, um die Wähler von ihren Vorzügen zu überzeugen.

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 53 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 94             5     
Service: | pdf | mailen
Tags: hillary clinton, jeb bush, präsidentschaftswahl, usa
Schwerpunkte:
 Hillary Clinton
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Bush gegen Clinton: US-Wahlkampf nimmt Fahrt auf"


 53 User-Kommentare
« zurück  123456  vor »

Die ersten:   
#1
16.06.2015
13:35:10


(+11, 13 Votes)

Von Finn


Hoffentlich wird nicht zum 3. mal einer aus diesem unsäglichen Bush-Clan Präsident.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
16.06.2015
13:44:10


(+13, 13 Votes)

Von Just me


"Bush 3" klingt wie ein drittklassiger Horrorfilm. Wollen wir hoffen, dass er nicht Wirklichkeit wird.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
16.06.2015
13:52:37


(+8, 10 Votes)

Von AEMR 1948


Der Bush-Clan wird es hoffentlich nicht erneut schaffen die Wahlen zu gewinnen und sich auf Kosten der unteren und mittleren Einkommensschichten zu bereichern. Auch wenn die Öl- und Waffenindustrie dies gerne hätte. Leider befürchte ich, dass bei der geringen Wahlbeteiligung und Politikverdrossenheit die Republikaner dann mit einem Bush gute Chancen hätten.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
16.06.2015
13:52:49


(+1, 13 Votes)

Von 456t7z4ew3qe


Hillary Clinton ist nur eine opportune machtbesessene Person.

2008 lehnte sie die gleichgeschlechtliche Ehe ab, obwohl die Bevölkerung gar nicht so extrem gegen die gleichgeschlechtliche Ehe war.

Mit den Umfragewerten änderte sich dann auch irgendwann Clintons Meinung zu gleichen Rechten für homosexuelle Menschen.

Doch letztlich wird diese Einstellung keinen Unterschied machen, wenn das oberste Gericht der USA Ende Juni 2015 ohnehin die Ehe öffnen wird.

Natürlich wäre ein(e) Demokrat(in) im Präsidentenamt das geringere Übel als ein Republikaner.

Aber Amis sind halt so verrückt und weltfremd, dass sie nur solche Personen wählen, die schlecht sind für sie, mehr oder weniger.

Die Amis sind auch deswegen so verrückt, weil sie so verrückt religiös sind. Und so weltfremd. Und so wenig vom Rest der Welt wissen. Und weil sie die Todesstrafe haben und alle Amerikaner mit Schusswaffen rumlaufen dürfen. Verrückt.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
16.06.2015
14:00:18


(+7, 9 Votes)

Von dirty bomb


Anthrax I

"Die offizielle Kommission für Bürgerrechte hatte schwere Anschuldigungen gegen Jeb Bush erhoben: Er habe durch grobe Nachlässigkeit die Verantwortung für ein verrottetes Wahlsystem zu tragen, bei dem zehnmal mehr Afro-Amerikaner an der Wahl gehindert wurden als Weiße. Der Bericht der Kommission kam zu dem Ergebnis, dass das Ergebnis mit dem knappen Vorsprung nicht dem Willen der Wähler entsprach. Die schlechteste technische Ausrüstungen hatte Wahlkreise mit einem besonders hohen Anteil an Schwarzen oder Hispanics."

Link:
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/06/16/so-
tief-ist-amerika-gesunken-jeb-bush-will-us-praesid
ent-werden/


Anthrax II

"Seinen Kampagenenslogans "Making a difference" sowie sein erstes Wahlkampfvideo hatte Bush bereits am Sonntag via Twitter vorgestellt. Darin lässt er sich von Amerikanern loben, die nicht der Kern der republikanischen Wählerschaft sind: Eine Schwarze aus Florida erzählt, wie sie durch Jeb Bushs Bildungsgutscheinprogramm auf eine Privatschule gehen konnte, wo sie sich von der zweimaligen Sitzenbleiberin zur ersten College-Absolventin ihrer Familie mauserte. Ein Mann mit starkem lateinamerikanischen Akzent führt seinen Aufstieg vom Müllsammler zum Account Manager auf George W. Bushs Unternehmenspolitik zurück. Eine ältere weiße Frau preist den ehemaligen Gouverneur für seinen Einsatz gegen häusliche Gewalt. Und die afrokolumbianische Mutter eines autistischen Kindes meint, dass ihm Behinderte wirklich am Herzen lägen."

Link zu www.heise.de


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
16.06.2015
14:07:12


(0, 8 Votes)

Von Markus44


Jeb Bush ist ein Wolf im Schafspelz.

Zwar wird ihm hoffentlich in den nächsten Wochen der Supreme Court in Washington endgültig einen Riegen vor Eheverboten für gleichgeschlechtliche Paare schieben, und damit ist das Thema dann im Wahlkampf zugunsten homosexueller Paare beendet und wird den Wahlkampf nicht mehr bestimmen; aber wenn Jeb Bush könnte, wie er wollte, und das Supreme Court ihm keinen Riegel davor schiebt, dann würde er am Liebsten landesweit die Eheöffnung verbieten.

Wenn ich in den USA leben würde, wäre ich definitiv Mitglied der Demokratischen Partei und würde dafür werben, das die Demokraten auch den nächsten Präsidenten stellen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
16.06.2015
14:49:45


(+5, 13 Votes)

Von bonds


In mehreren Artikeln der letzten Tage haben qualifizierte US-Autoren beschrieben, dass sich China und Russland immer weniger vor der Militärmacht USA fürchten müssen, aufgrund zunehmender technischer Überlegenheit.

Diese kamen übrigens nicht aus dem notorischen Lager der Mietfedern, die Rüstungsausgaben in die Höhe treiben wollen.

Russland und der Iran werden sich insgeheim über platte Kriegsrhetorik aus den Multi-Millionärs-Familien Bush und Clinton freuen. Das ist gut für die Öl- und Gasspreise, die tragenden Säulen der Staatshaushalte. In dieser Disziplin ist die Familie Bush schon sehr zuverlässiger.

An der Grundkonstellation atomarer Erstschlag/Zweitschlag hat sich seit 1962 im Prinzip nichts gerändert. Das ist auf allen Seiten schon immer eingepreist. Allerdings würden US-Raketen in der Ost-Ukraine die russische Zweitschlagsfähigkeit sehr massiv einschränken.

Aus Lugansk und Kharkow können taktische Cruise Missiles bis hinter den Ural reichen, wo sich der Hauptteil der nuklearen Abschreckungskräfte Russlands befindet. Und sie können silogestützte und mobile ballistische Raketen auf der aufsteigenden Flugbahn mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit trefffen. Augenblicklich kann diese Region nicht erreicht werden, weder aus Polen noch aus der Türkei noch aus Südostasien.

Das heißt, die Kosten für die EU aus dem Bürgerkrieg in der Ukraine werden aus Washington bestimmt.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
16.06.2015
15:22:11


(+9, 11 Votes)

Von David77


Noch ein Bush?!? Reichen die 2 Bush's nicht? Der letzte Bush hat das Ansehen der USA so in den Dreck gezogen und war auch noch ein Trottel...
Und was haben Schwule bei den Republikanern zu suchen?! Anders als bei der lesbischen Tochter von Dick Cheney ist das absolut unverständlich sich so masochistisch anzubiedern.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
16.06.2015
16:00:42


(-10, 10 Votes)

Von bushinski
Antwort zu Kommentar #7 von bonds


das stimmt natürlich. mit einem homo-freundlichen und demokratie-liebenden führer wie deinem Putin würden die USA endlich zu einem deutlich besseren land.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
16.06.2015
16:12:28


(+8, 10 Votes)

Von Reader*s Digest
Antwort zu Kommentar #9 von bushinski


Wo entdecken Sie in diesem Beitrag den Wunsch einen Oligarchensprecher Putin als Führer zu haben? Vielleicht eine Zeilennummer?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  123456  vor »


 POLITIK - INTERNATIONAL

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Volker Beck: Nicht vor Homophobie von Muslimen zurückweichen Gericht: Schwule Flüchtlinge aus Marokko haben Anrecht auf Asyl "Star Trek"-Crew vereint gegen Trump Lady Gaga tritt beim Super Bowl auf
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt