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Grace Proch und Sören Landmann

Mannheim erhält zwei LGBT-Beauftragte


In Mannheim sollen sich zwei Beauftragte künftig für die gleichberechtigte Teilhabe von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen einsetzen (Bild: flickr / sporst / by 2.0)

Die Stadt Mannheim bekommt zwei Beauftragte für die Chancengleichheit von Menschen vielfältiger sexueller und geschlechtlicher Identitäten.

Grace Proch und Sören Landmann werden die neu geschaffene Stelle am 1. Juli antreten, gab die Stadt am Freitag bekannt. Die beiden sollen sich die Stelle teilen und die städtische Vielfalts- und Antidiskriminierungspolitik mit den weiteren Vielfaltsbeauftragten der Stadt Mannheim umsetzen und weiterentwickeln. Außerdem stehen sie in Diskriminierungsfällen beratend zur Seite.

Proch, die ein Magisterstudium in Religionswissenschaft, Philosophie und Psychologie an der Universität Heidelberg und in London absolvierte, hat sich bereits in zahlreichen ehrenamtlichen Projekten engagiert. So ist sie Gründungsmitglied eines Arbeitskreises zur Interessenvertretung von LGBT innerhalb der Universität Heidelberg und der Heidelberger Initiative "Identität und Geschlechtlichkeit".

Der gebürtige Heidelberger Sören Landmann absolvierte seinen Diplomstudiengang in Psychologie an der Universität Trier und war anschließend als Autor im Rahmen der Afrika-Initiative des Bundesentwicklungsministeriums tätig. Bei seiner letzten Stelle arbeitete Landmann als Verbandsreferent und Pressesprecher des Völklinger Kreis e.V., dem Bundesverband schwuler Führungskräfte. Auch ist er Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins "Aktionsbündnis gegen Homophobie".

"Mannheim hat sich zum Ziel gesetzt, Vorbild für das Zusammenleben in Metropolen zu sein. Dies gilt ausdrücklich auch für die Chancengleichheit von Menschen unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Identität", erklärte Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD). "Mit Frau Proch und Herrn Landmann konnten wir engagierte und erfahrene Persönlichkeiten gewinnen, die sich sowohl haupt- als auch ehrenamtlich für die Schaffung einer offenen und chancengleichen Gemeinschaft einsetzen, die ihre Vielfalt schätzt und fördert." (pm/dk)



#1 Patroklos
#2 Dont_talk_aboutProfil
  • 21.06.2015, 01:49hFrankfurt
  • Beim nächsten Mal solche Positionen bitte als Ganztagsstellen besetzen. Sichert eine qualitativ hochwertige Besetzung und macht klar, dass das wichtige Themen sind
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