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  • 20.06.2015, 09:20h           26      Teilen:   |

Kleinstes Land der Erde

Ehe-Öffnung auf den Pitcairninseln

Artikelbild
Die Flagge der Pitcairninseln

Wie erst jetzt bekannt wurde, erlaubt das kleine britische Überseegebiet seit Mai seinen 51 Einwohnern auch die Ehe unter gleichgeschlechtlichen Paaren.

Das nach Einwohnern kleinste Land der Welt hat bereits im Mai die Ehe für schwule und lesbische Paare geöffnet. Am 14. Mai trat eine entsprechende Verordnung auf den Pitcairninseln im südöstlichen Pazifik in Kraft.

Die vier Inseln, von denen nur eine bewohnt ist, sind seit 1838 ein britisches Überseegebiet – und das erste, das eine gleichgeschlechtliche Ehe ermöglicht. Alle übrigen zu Großbritannien oder zur Krone gehörenden Gebiete kennen keine entsprechenden Regelungen oder nur Lebenspartnerschaften (Gibraltar, Isle of Man und Jersey).

Die mit Stand Februar 2015 insgesamt 51 Einwohner der Pitcairninseln sind Nachfahren der Meuterer der Bounty und größtenteils Siebenten-Tags-Adventisten. Die Insel ist teilautonom, neben Gesetzen des Vereinigten Königreichs gelten vom gewählten Inselrat mit zehn Personen erlassene Verordnungen über nationale Angelegenheiten. Der Inselrat dient zugleich als Gericht.

Fortsetzung nach Anzeige


Ehe-Öffnung in Ozeanien

Ein Großteil der Einwohner der Pitcairninseln bei einem Fototermin im letzten Jahr
Ein Großteil der Einwohner der Pitcairninseln bei einem Fototermin im letzten Jahr

Die Inseln sind zugleich nicht das erste Überseegebiet in Ozeanien mit einer Ehe-Öffnung: Schwule und lesbische Paare können sich auch in den französischen Gebieten Französisch-Polynesien, Neukaledonien und Wallis und Futuna sowie den US-Territorien Amerikanisch-Samoa, Guam und den Nördlichen Marianen das Ja-Wort geben.

Andere eigenständige oder teilabhängige Länder der Region haben bislang keine entsprechenden Regelungen in Kraft, mit Ausnahme von Neuseeland, das seit 2013 die Ehe für alle bietet. In Australien wird seit Jahren über die Ehe-Öffnung debattiert.

Links zum Thema:
» http://www.government.pn
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Tags: pitcairninseln, großbritannien
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Reaktionen zu "Ehe-Öffnung auf den Pitcairninseln"


 26 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
20.06.2015
09:33:45


(+9, 9 Votes)

Von Sebi


Und wieder ist ein Land fortschrittlicher als Deutschland...

Auch wenn es das kleinste Land der Welt ist, ist das eine erfreuliche Nachricht. Jedes noch so kleine Land, das die Ehe öffnet, ist ein Fortschritt...


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#2
20.06.2015
11:02:28


(+4, 4 Votes)

Von Freeyourgender
Aus Würzburg (Bayern)
Mitglied seit 08.10.2014


wer sich für die Sitzung im Niedersächsichen Landtag interessiert, ich habe sie hier verlinkt,
sie wurde in Youtube noch nicht entdeckt, nur ganz wenige Klicks:

Link zu www.freeyourgender.de

Die FDP in Niedersachsen argumentiert pro-#ehefueralle,
stimmte aber in der 17. Wahlperiode in der Koalition mit der Union gegen die ehefueralle und blockierte, wie auch jetzt die SPD, das Vorhaben.
Koalitionspartner scheinen für libertäre Fortschritte allesamt von der Union neutralisiert zu werden, wie wir in Hessen (Die Grünen) und Berlin (Die SPD) auch sehen konnten.

Editha Lorberg (Christlich Demokratische Union Deutschlands)
ES ist immer mal gut, die Wörter, die hinter CDU stehen auszuschreiben,
argumentiert im niedersächsischen Landtag u.a. mit dem langsam in die Jahre gekommenen Argument Kindeswohl, dass wirklich niemand mehr hören kann - außer die Blockierer_innen in der Union.

Auch AKK spielt diese Schallplatte aktuell weiter ab,
wie hier im Welt-Artikel von heute:

Link:
t.co/PdH0AS6xOt


als ob es keine Gegenargumente gäbe.
Das kann man als Ignoranz werten.
Das Kindeswohl-Argument zeigt wie eine Ohrfeige, dass gleichgeschlechtliche Paare für minderwertiger gehalten werden.
Für schädlich gehalten werden,
den Kindern schaden.
Das ist unerträglich.

Gegenargumente zum Kindeswohl füllen ein ganzes Buch:

Link zu www.freeyourgender.de

Ich möchte noch einen Link zum Redebeitrag von Barbara Höll in der 17. Wahlperiode einfügen:

Link zu www.freeyourgender.de

Sie zitiert die katholische Kirche, Kardinal Ratzinger, der 2003 sagte:
"Die Kirche müsse standfest sein, und dürfe nicht der Mode individueller Bedürfnisse nachgehen"
"Dies führe zu einer Diktatur des Relativismus"
Der Kardinal, zitiert sie weiter, bezeichnet die #ehefueralle als "schwere Verirrung"
Politiker, die Gesetze zu #ehefueralle zustimmen,
bzw. eingetragenen Lebenspartnerschaften, würden an einer
"Legalisierung des Bösen" mitwirken, lt. Kardinal Ratzinger 2003 !
Was hat die Kirche nach 12 Jahren gelernt ?
Nichts.

Wir sind also im Diskurs,
wenn wir mit heute vergleichen:
"Niederlage der Menschheit" schallte es aus Rom,
keinen Millimeter weitergekommen.

Die fundamentalistischen und erzkonservativen Kräfte arbeiten nun offen gegen die Mehrheit im Volk und spielen ihre Macht aus,
führen uns am Halsband durch das Parlament,
das anscheinend nicht mehr für Demokratie steht, sondern für Machtdemonstrationen.

Einem Parlament, in der Sprecher der Menschenrechte, wie Erika Steinbach,
uns als "militante Homoaktivisten" in Twitter bezeichnen dürfen.
Man fragt sich, wie weit Meinungsfreiheit Demütigung legitimieren darf.


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#3
20.06.2015
11:11:03


(-7, 7 Votes)

Von 234r5zhtre
Antwort zu Kommentar #1 von Sebi


Das ist kein Staat, sondern eine Insel mit 50 Einwohnern. Mehr nicht...


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#4
20.06.2015
11:25:21


(+6, 6 Votes)

Von lucdf
Aus köln (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 04.09.2011


Klein aber fein!


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#5
20.06.2015
11:51:29


(-3, 3 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Das sind sehr erfreuliche Nachrichten und für uns und Australien ein weiterer Grund, auch endlich nachzuziehen!


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#6
20.06.2015
11:57:50


(+5, 9 Votes)

Von ehemaligem User Tomorrow


Ein Offenbarungseid für Deutschland.... ("Dank-der-FDJ-Trulla -aus-der-Uckermark")


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#7
20.06.2015
12:16:24


(+5, 7 Votes)

Von ursus
Antwort zu Kommentar #2 von Freeyourgender


karrenbauer:
>"Es darf nicht den Reflex geben, dass wir in Deutschland innerhalb von zwei Wochen nachvollziehen müssen, was die Iren nach langen Diskussionen in einem Referendum entschieden haben."

hat die die letzten zwanzig jahre auf einer waldlichtung gelebt? so jemand regiert ein bundesland?


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#8
20.06.2015
12:31:34


(+5, 5 Votes)

Von Sebi
Antwort zu Kommentar #3 von 234r5zhtre


Das ist ein teilautonomes Land...


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#9
20.06.2015
13:04:34


(+4, 6 Votes)

Von lucdf
Aus köln (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 04.09.2011


Die Karrenbauer scheint die Welt nicht zu verstehen. So oder so wird die Gleichstellung kommen, auch nach Saarbrücken und ihr Beitrag zur Diskussion ist gleich null.


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#10
20.06.2015
13:28:20


(+6, 6 Votes)

Von jhgk


Das ist gut , denn selbst wenn e sgar keine LGBT's dort gibt bei so wenigen Einwohnern oder gar nur ein Paar, so muss die Ehe geöffnet werden.

Gäbe es nur einen rothaarigen müsste dieser auchzum Führerschein zugelassen werden.

Früher landeten dank der Mehrheit Rothhaaroge auf dem Scheiterhaufen.

Und Gott sei Dank sind Rothaarige nicht normal , denn sie stellen eine Minderheit dar.

Zum Heiraten spielt es keine Rolle ob man normal ist oder nicht. Auch gemischte Ehen sind eine Minderheit .

Zum Heiraten darf man auch einer Minderheit angehören. Sowie Afro-Amerikaner.


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