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Demo unter Polizeischutz

Friedlicher Europride in Lettland


Der bislang größte CSD in der Geschichte Lettlands

Rund 5.000 Menschen zogen begleitet von wenigen Gegenprotesten durch die Innenstadt von Riga.

In der lettischen Hauptstadt Riga haben am Samstag tausende Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender aus ganz Europa friedlich für ihre Rechte demonstriert. Die Polizei schützte die Demonstration, die in einer Abschlusskundgebung in einem Park endete, durch einen Großeinsatz.

Letztlich waren aber nur wenig Gegendemonstranten erschienen, die am Wegrand mit Plakaten gegen Homo-Rechte skandierten. Ein Mann verbrannte eine selbst mitgeführte Regenbogenflagge und wurde von der Polizei festgenommen, die DPA spricht von zwei weiteren Festnahmen.

Botschaften mehrerer EU-Länder, darunter von Deutschland, beteiligten sich an dem Pride-Umzug, der nach Schätzungen von Veranstaltern und Polizei auf rund 5.000 Teilnehmer kam. Die organisierende LGBT-Gruppe Mozaika hatte mit weniger Teilnehmern gerechnet; rund die Hälfte dürfte aus dem Inland gekommen sein, schätzt sie. Angereiste Teilnehmer aus Russland und der Ukraine küssten sich vor Kameras, ein Plakat forderte einen Europride in Moskau.

Der CSD schloss eine Woche von Kultur-, Politik- und Partyveranstaltungen ab. Der Europride fand nach Warschau 2010 erst zum zweiten Mal im ehemaligen Ostblock statt; in den nächsten beiden Jahren sind Amsterdam und Madrid an der Reihe. (nb)

Youtube | Die Parade als Video


#1 LedErich
  • 20.06.2015, 23:29h

  • Eine gute Nachricht - und doch auch deprimierend, so wenige, zur Hälfte ausländische Unterstützer, Gegendemonstranten...
    Mensch, wir schreiben 2015!
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#2 Patroklos
  • 21.06.2015, 08:42h
  • Schön, daß die Demo stattfand und vielen Dank an die Polizei für ihren Einsatz, um die LGBTIPAs vor dem homophoben Gesocks zu schützen!
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 21.06.2015, 09:32h
  • Ich finde es gut, dass auch viele junge Heteros mitmarschieren.

    Das ist ein gutes Zeichen der Solidarität in einer Zeit, in der die kinderlosen Heteros Merkel, Kauder, von Storch und Steinbach hartnäckig gegen unsere Rechte kämpfen.

    Und wenn sich einer von der Regierungsbank dagegen wehrt, dann sorgt das bei dem furchtbaren klerikal-reaktionären Juristen Helmit Brandt ("Auch Iren können sich irren") auch noch für Empörung.

    www.n-tv.de/politik/Staatsminister-provoziert-mit-Zwischenru
    f-article15286536.html
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#4 YannickAnonym
  • 21.06.2015, 10:43h
  • Sehr schön!

    Ich hoffe, dass es auch in Zukunft ohne Europride dort einen ganz normalen lettischen Pride geben wird und dass der dann auch genauso groß bleibt oder sogar von Jahr zu Jahr größer wird...
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#5 fleuropAnonym
#6 FelinProfil
#7 FelinProfil
  • 25.06.2015, 14:16hMünchen
  • Es gibt den Baltic Pride, der jeweils alle 3 Jahre in den Städten Riga, Vilnius und Tallinn stattfindet. Ein jährlicher Pride in allen 3 Städten wäre sicher wünschenswert, aber davon ist man wohl leider noch etwas entfernt, auch um genug Teilnehmer zu bekommen.
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