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Mathias Falk vom “Netzwerk LSBTTIQ” und Sozialministerin Katrin Altpeter unterzeichnen die Zielvereinbarung. Im Hintergrund stehen Holger Henzler-Hübner, Ines Ims, Marion Römmele, Isabell Hlawatsch, Angela Jäger, Jürgen Kaufmann (alle Netzwerk LSBTTIQ), der Landtagsabgeordnete Florian Wahl (SPD) und die Landtagsvizepräsidentin Brigitte Lösch (Grüne) (Bild: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg)

Nur einen Tag nach der homophoben "Demo für alle" vereinbaren die baden-württembergische Landesregierung und das "Netzwerk LSBTTIQ" eine Zusammenarbeit über die Legislaturperiode hinaus.

Die grün-rote Landesregierung sichert der LGBT-Community auch über die laufende Legislaturperiode hinaus die Zusammenarbeit und einen regelmäßigen Dialog zu. Eine entsprechende Zielvereinbarung hat Landessozialministerin Katrin Altpeter (SPD) am Montag im Neuen Schloss in Stuttgart gemeinsam mit Vertretern des "Netzwerks LSBTTIQ" unterzeichnet.

"Nachdem die Landesregierung in der vergangenen Woche den landesweiten Aktionsplan 'Für Akzeptanz und gleiche Rechte Baden-Württemberg' verabschiedet hat, ist die Unterzeichnung der Zielvereinbarung der nächste wichtige Schritt, um die nach wie vor bestehende Diskriminierung sexueller und geschlechtlicher Minderheiten weiter abzubauen", erklärte Altpeter. Baden-Württemberg sei ein weltoffenes Land, in dem Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und queere Menschen "akzeptiert und anerkannt" seien.


Nach der Unterzeichnung gab es Standing Ovations (Bild: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg)

Unterzeichnet wurde die Zielvereinbarung im Rahmen des diesjährigen CSD-Empfangs der Landesregierung, der erneut vom Sozialministerium ausgerichtet wurde. Bereits zum dritten Mal hat das Land Vertreter der Vereine und Organisationen aus Baden-Württemberg eingeladen, die sich ehrenamtlich für die Gleichstellung engagieren.

Borschüre für CSD vorgestellt

Altpeter stellte auf der Veranstaltung das "Lexikon der kleinen Unterschiede" (PDF) vor, eine Broschüre, in der die wichtigsten Begriffe im Zusammenhang mit sexueller und geschlechtlicher Identität erläutert werden. "Beim Kampf gegen Ablehnung und Vorurteile auf Grund von sexueller oder geschlechtlicher Identität setzen wir auf sachliche Information und Aufklärung", so die Ministerin. Das "Lexikon der kleinen Unterschiede" werde dabei helfen, "Berührungsängste und strukturelle Benachteiligungen gegen sexuelle oder geschlechtliche Minderheiten weiter abzubauen". Es soll auch auf der diesjährigen Stuttgarter CSD-Parade am 25. Juli verteilt werden.

Nur einen Tag vor der Vereinbarung zwischen Land und LGBT-Aktivisten waren rund 4.000 Gegner der Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben in der sechsten "Demo für alle" unweit des Neuen Schlosses auf die Straße gegangen (queer.de berichtete). Auch Teile der oppositionellen CDU unterstützten die Homo-Gegner. Die Christdemokraten wollen im kommenden Jahr bei der Landtagswahl die grün-rote Landesregierung ablösen. (dk/pm)



#1 wahlkampfAnonym
  • 23.06.2015, 16:15h
  • papier ist geduldig.

    in fünf jahren hat sich in den schulen exakt NICHTS getan, um alltägliche homophobie zu bekämpfen und kinder und jugendliche davor zu schützen.
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#2 PFriedrichProfil
  • 23.06.2015, 19:02hTrier
  • "...Die Christdemokraten wollen im kommenden Jahr bei der Landtagswahl die grün-rote Landesregierung ablösen. (dk/pm)..." -

    Lieber sadistischer Christengott, es gibt dich zwar nicht, aber laß´ das bitte, bitte nicht zu.
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#3 myysteryAnonym
  • 23.06.2015, 20:11h
  • Das "Lexikon der kleinen Unterschiede" scheint auf den ersten Blick durchaus gelungen.

    Gerade den Abschnitt "Gender" sollte man aus Bildungszwecken direkt an die Parteizentralen der AfD wie CDU versenden und bei der nächsten "Demo für alle" kostenlos verteilen.

    Mal schauen, ob es gelingt, Dummheit zu Bildung "umzuerziehen".
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#4 goddamn liberalAnonym
#5 Markus44Anonym
  • 24.06.2015, 19:40h
  • Und während die Grünen in Baden-Württemberg LGBT-Rechte voranbringen, haben Sie doch tatsächlich erstmals in ihrer Geschichte GEGEN die Eheöffnung gestimmt.

    In Hessen haben die Grünen tatsächlich gegen den Antrag der FDP auf Eheöffnung votiert.

    www.faz.net/aktuell/rhein-main/schwarz-gruen-zu-homo-ehe-une
    ins-13666580.html


    Da kann man nur noch die FDP anscheinend wählen, denn die fordert die Eheöffnung im Parteiprogramm und bringt entsprechende Anträge auch in die Landesparlamente.
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#6 David77Anonym
  • 24.06.2015, 23:24h
  • Antwort auf #5 von Markus44
  • "Da kann man nur noch die FDP anscheinend wählen, denn die fordert die Eheöffnung im Parteiprogramm und bringt entsprechende Anträge auch in die Landesparlamente"

    Und mit WEM verdammt nochmal soll die FDP regieren, zum 9999. Male?!?!?

    Stellst du dich absichtlich so blöd?!?!

    "Und während die Grünen in Baden-Württemberg LGBT-Rechte voranbringen, haben Sie doch tatsächlich erstmals in ihrer Geschichte GEGEN die Eheöffnung gestimmt. "

    Preisfrage bei Günther Jauch für 5 0 E u r o (!!!!!):
    Mit WEM regieren die Grünen jeweils zusammen und wer führt jeweils an?!?!


    WER ist der Blockierer bei dem Thema?!?

    Du lobst seit einer halben Ewigkeit schwarz-grün in den Himmel - sollen wir dir deine ganzen Lobeshymnen auf schwarz-grün um die Ohren schlagen?!?!

    Raff es endlich, es sei denn du willst dich weiter dumm stellen:

    Mit der CDU GIBT ES KEINE EHEÖFFNUNG, MANN!!!!!!!!
    WAS ZUM TEUFEL VERSTEHST DU DARAN NICHT??????

    Und wieso soll ausgerechnet die FDP das schaffen?!?
    Wenn du so wählst, das IMMER CDU rauskommt:
    SELBER SCHULD!!!!!!

    SPAR DIR DEINE KROKODILSTRÄNEN!!!
    Mit JEDER ANDEREN CDU-LOSEN Regierung kriegst du Fortschritte. Mit einer FDP bekommst du KEINE CDU-LOSE Regierung!!!

    Was ist daran schwer zu verstehen?!?
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#7 Markus44Anonym
  • 25.06.2015, 01:58h
  • "Und während die Grünen in Baden-Württemberg LGBT-Rechte voranbringen, haben Sie doch tatsächlich erstmals in ihrer Geschichte GEGEN die Eheöffnung gestimmt. "

    Preisfrage bei Günther Jauch für 5 0 E u r o (!!!!!):
    Mit WEM regieren die Grünen jeweils zusammen und wer führt jeweils an?!?!

    ---> Ach und Du gehörtest doch zu den linken Typen hier im Forum, die genau immer dann gegen die FDP rumgestänkert haben, als die FDP mit der CDU stimmte, weil sie der kleinere Koalitionspartner waren. Und Du hast die Fortschritte "klein geredet", die die FDP gleichwohl zu Zeiten von Schwarz/Gelb im Bund erreicht hat.

    NUN also geht es einmal genau anders hereum und die Grünen/Bündnis 90 in Hessen verhalten sich kein Stück anders als die FDP zu Zeiten von Schwarz/Gelb im Bund.
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#8 David77Anonym
  • 25.06.2015, 08:17h
  • Antwort auf #7 von Markus44
  • Und schon wärst du bei 50 rausgeflogen... Man, bist du peinlich!!

    "NUN also geht es einmal genau anders hereum und die Grünen/Bündnis 90 in Hessen verhalten sich kein Stück anders als die FDP zu Zeiten von Schwarz/Gelb im Bund. "

    Die Grünen in Hessen als PARTNER C D U!!!!
    Das hat dir jeder hier schon vorhergesagt, als du für schwarz-grün die Werbetrommel gerührt hast, von wegen, "Alles anders"...

    Wie blöd muss man sein, um den gemeinsamen Grund nicht zu erkennen??
    Der Vorwurf an die FDP lautet:
    Sie biedert sich NUR der CDU an und nichts anderes!!
    Wo Grün regiert und die CDU RAUS ist, klappt es auf einmal ganz plötzlich...
    Aber das verstehst du bei deiner CDU-Amnesie ja nicht...
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#9 Patroklos
  • 25.06.2015, 09:28h
  • Antwort auf #6 von David77
  • Wohl schon vergessen, daß die FDP auch mit der SPD regierte, und zwar in Rheinland-Pfalz, und zwar von 1991 bis 2006! Erst unter der Ägide von Rudolf Scharping, dann von Kurt Beck, der dann im Jahre 2006 die absolute Mehrheit holte und damit die Koalition mit der FDP zu Ende ging!
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#10 goddamn liberalAnonym
  • 25.06.2015, 09:51h
  • Antwort auf #9 von Patroklos
  • Weshalb sollen mir nun die grünen Verräter in Hessen schlimmer sein als die FDP-Verräter, die in BW z. B. nicht einmal das Standesamt für Lebenspartner durchgesetzt haben?

    Und umgekehrt?

    Die Kniefall vor der Reaktion gehört nun mal parteiübergreifend zur DNA der deutschen Politik.
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