Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?24070

Die mittelalterliche Marienkirche öffnet erneut die Türen zum CSD (Bild: Jorge Lascar / flickr / by-sa 2.0)

Am Vorabend des CSDs in Berlin wird in der St. Marienkirche am Berliner Alexanderplatz erneut ein jüdisch-christlicher Gottesdienst gefeiert. Los geht es am Freitag um 18 Uhr.

Superintendent Bertold Höcker vom Haupveranstalter, dem Kirchenkreis Berlin Stadtmitte, erklärte am Dienstag, dass der "inzwischen schon traditionelle Gottesdienst" in diesem Jahr besonders viele Gäste aus dem Ausland begrüßen könne. So wird die Predigt vom niederländische Rabbiner Edward van Voolen gehalten. Er ist ein Mitglied der Direktion des Abraham-Geiger-Kollegs in Potsdam.

Zu den Gästen gehören auch Tom Canning aus Jerusalem, der die einzigen Beratungseinrichtung für LGBT in der Region betreibt, sowie LGBT-Aktivist Bulat Baranteav aus Nowosibirsk. Lektorin ist Erna Pachulke, die amtierende Miss CSD.

Gestaltet wird der CSD-Gottesdienst außerdem vom Rabbiner Walter Homolka, Gesundheitssenator Mario Czaja, Staatssekretär Alexander Straßmeir (beide CDU), Jan Stöß (SPD), sowie Vertretern des Lesben- und Schwulenverbanes Berlin-Brandenburg und Studenten des Abraham-Geiger-Kollegs. Mitgetragen wird der Gottesdienst von der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und den Schwestern der Perpetuellen Indulgenz.

Im Anschluss bittet der Kirchenkreis zu einem Empfang. Die Kollekte ist unter anderem für die Flüchtlingsarbeit des Berliner Zentrums für Migranten, Lesben und Schwule (MILES) bestimmt.

Die Jüdische Gemeinde zu Berlin und die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sind bisher die einzigen Religionsgemeinschaften im Bündnis gegen Homophobie, das im Auftrag der Landesantidiskriminierungsstelle vom LSVD Berlin-Brandenburg koordiniert wird. Dem Bündnis gehören über 80 Unternehmen, Organisationen und Verbände an. (pm/dk)

CSD-Gottesdienst

Freitag, 26. Juni 2015, 18.00 Uhr, St. Marienkirche, Karl-Liebknecht-Str. 8, Berlin-Mitte, S- und U-Bahnstation Alexanderplatz


#1 Patroklos
  • 24.06.2015, 18:15h
  • Das wird sich der frischgebackene neue Preisträger des Leo-Baeck-Preises, Tante Becky, bestimmt nie im Leben entgehen lassen!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 goddamn liberalAnonym
  • 24.06.2015, 18:41h
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • Sollte man vielleicht auch nicht.

    Denn der zivilisierte Zusammenhalt von Faschismusopfern, der hier sichtbar wird, ist leider nicht in jedem Land selbstverständlich.

    www.jungewelt.de/2015/06-23/032.php

    "Der Oberrabbiner von Rom, Riccardo di Segni, der wegen des Sabbats nicht persönlich teilnehmen konnte, ließ ebenso wie die orthodoxe jüdische Gemeinde der Hauptstadt eine Grußadresse verlesen." (Junge Welt)
  • Antworten » | Direktlink »
#3 -hw-Anonym
#4 goddamn liberalAnonym
#5 ölkellerAnonym
#6 erstauntAnonym