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  • 24.06.2015, 14:43h           6      Teilen:   |

Viele ausländische Gäste

Jüdisch-christlicher Gottesdienst zum CSD in Berlin

Die mittelalterliche Marienkirche öffnet erneut die Türen zum CSD - Quelle: Jorge Lascar / flickr / cc by-sa 2.0
Die mittelalterliche Marienkirche öffnet erneut die Türen zum CSD (Bild: Jorge Lascar / flickr / cc by-sa 2.0)

Am Vorabend des CSDs in Berlin wird in der St. Marienkirche am Berliner Alexanderplatz erneut ein jüdisch-christlicher Gottesdienst gefeiert. Los geht es am Freitag um 18 Uhr.

Superintendent Bertold Höcker vom Haupveranstalter, dem Kirchenkreis Berlin Stadtmitte, erklärte am Dienstag, dass der "inzwischen schon traditionelle Gottesdienst" in diesem Jahr besonders viele Gäste aus dem Ausland begrüßen könne. So wird die Predigt vom niederländische Rabbiner Edward van Voolen gehalten. Er ist ein Mitglied der Direktion des Abraham-Geiger-Kollegs in Potsdam.

Zu den Gästen gehören auch Tom Canning aus Jerusalem, der die einzigen Beratungseinrichtung für LGBT in der Region betreibt, sowie LGBT-Aktivist Bulat Baranteav aus Nowosibirsk. Lektorin ist Erna Pachulke, die amtierende Miss CSD.

Gestaltet wird der CSD-Gottesdienst außerdem vom Rabbiner Walter Homolka, Gesundheitssenator Mario Czaja, Staatssekretär Alexander Straßmeir (beide CDU), Jan Stöß (SPD), sowie Vertretern des Lesben- und Schwulenverbanes Berlin-Brandenburg und Studenten des Abraham-Geiger-Kollegs. Mitgetragen wird der Gottesdienst von der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und den Schwestern der Perpetuellen Indulgenz.

Im Anschluss bittet der Kirchenkreis zu einem Empfang. Die Kollekte ist unter anderem für die Flüchtlingsarbeit des Berliner Zentrums für Migranten, Lesben und Schwule (MILES) bestimmt.

Die Jüdische Gemeinde zu Berlin und die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sind bisher die einzigen Religionsgemeinschaften im Bündnis gegen Homophobie, das im Auftrag der Landesantidiskriminierungsstelle vom LSVD Berlin-Brandenburg koordiniert wird. Dem Bündnis gehören über 80 Unternehmen, Organisationen und Verbände an. (pm/dk)

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  CSD-Gottesdienst
Freitag, 26. Juni 2015, 18.00 Uhr, St. Marienkirche, Karl-Liebknecht-Str. 8, Berlin-Mitte, S- und U-Bahnstation Alexanderplatz
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» CSD Berlin
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Tags: berlin, csd, evangelische kirche, judentum, st. marienkirche
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Reaktionen zu "Jüdisch-christlicher Gottesdienst zum CSD in Berlin"


 6 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
24.06.2015
18:15:15


(-4, 4 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Das wird sich der frischgebackene neue Preisträger des Leo-Baeck-Preises, Tante Becky, bestimmt nie im Leben entgehen lassen!


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#2
24.06.2015
18:41:27


(+6, 6 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #1 von Patroklos


Sollte man vielleicht auch nicht.

Denn der zivilisierte Zusammenhalt von Faschismusopfern, der hier sichtbar wird, ist leider nicht in jedem Land selbstverständlich.

Link zu www.jungewelt.de

"Der Oberrabbiner von Rom, Riccardo di Segni, der wegen des Sabbats nicht persönlich teilnehmen konnte, ließ ebenso wie die orthodoxe jüdische Gemeinde der Hauptstadt eine Grußadresse verlesen." (Junge Welt)


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#3
24.06.2015
18:59:03


(+5, 9 Votes)

Von -hw-
Antwort zu Kommentar #2 von goddamn liberal


" Denn der zivilisierte Zusammenhalt von Faschismusopfern, der hier sichtbar wird, ist leider nicht in jedem Land selbstverständlich."

Eröffnungsschritte im Tanz um Galizien?

Link:
fortruss.blogspot.de/2015/06/poland-to-alter-its-e
astern-policy.html


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#4
24.06.2015
23:17:10


(+5, 5 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #3 von -hw-


Gemeinsame Feinde stiften selten echte Freundschaft.

Zumindest, solange noch Leichen im Keller liegen.


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#5
27.06.2015
05:11:04


(0, 4 Votes)

Von ölkeller
Antwort zu Kommentar #4 von goddamn liberal


"The latest bunch of diplomatic cables released by WikiLeaks as part of the half a million files relating to Saudi Arabian Foreign Ministry contains a revealing document on an arrangement of reciprocal support to the candidature of the Government of Russia to the Human Rights Council on the understanding that the Government of Russia would also extend its valuable support to the candidature of Saudi Arabia in the elections to the body held in May 2013.

There is nothing earthshaking here, for sure, but it calls attention to the pragmatism that has characterized the relations between Saudi Arabia and Russia. Interestingly, the Syrian conflict didnt come in the way of the above deal-making in 2013. The deal actually predates the rift between Riyadh and Washington following the commencement of direct talks between the US and Iran."

Link:
atimes.com/2015/06/russia-through-the-saudi-lookin
g-glass/


Link:
deepresource.wordpress.com/2015/06/20/saudi-oil-mi
nister-announces-russian-saudi-petroleum-alliance/


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#6
27.06.2015
16:45:38


(+3, 5 Votes)

Von erstaunt
Antwort zu Kommentar #3 von -hw-


In einem Interview mit dem Deutschlandfunk hat sich ein Grünen-Politiker, der ehemalige Staatsminister im Auswärtigen Amt, Ludger Volmer, zum Ukraine-Konflikt geäußert.

Während einige seiner Parteikollegen zu den aktivsten Bashern zählen, offenbart Volmer eine erstaunlich differenzierte Sicht auf die zunehmende Konfrontation zwischen Russland und der NATO.

Volmer bezeichnet die Ereignisse im Februar 2014 explizit und zutreffend als Putsch und warnt darüber hinaus vor weiterer Eskalation, die auch die Frage der atomaren Konfrontation wieder auf die Tagesordnung bringen könne.

Link zu www.deutschlandfunk.de


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 Ort: St. Marienkirche


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