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Präsident Barack Obama wehrt sich gegen eine Zwischenruferin

Bei einem CSD-Empfang im Weißen Haus beschwert sich eine Trans-Aktivistin während der Rede von Präsident Barack Obama über "Folter und Misshandlungen von Trans-Frauen".

Zwischenfall im Weißen Haus: Während Barack Obama am Mittwoch vor LGBT-Aktivisten Fortschritte bei den Bürgerrechten lobte, unterbrach ihn Trans-Aktivistin Jennicet Gutiérrez mit Zwischenrufen und kritisierte die amerikanische Einwanderungspolitik: "Präsident Obama, stoppen Sie die Folter und Misshandlungen von Trans-Frauen in Gefangenenlagern", brüllte die 29-jährige mexikanische Einwanderin.

Obama war sichtlich empört über die Zwischenrufe und erklärte:

Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein. Hören Sie, Sie sind in meinem Haus. [Applaus vom Publikum] Das ist nicht respektvoll. Sie werden keine Antwort von mir erhalten, wenn Sie mich auf diese Art unterbrechen. Schämen Sie sich. Sie sollten das nicht tun.

Gutiérrez wurde schließlich vom Secret Service aus dem Raum begleitet.

Hier ist ein Video des Zwischenfalls:

In seiner Rede betonte Obama, wie sehr sich die rechtliche Lage von Schwulen und Lesben während seiner Amtszeit verbessert habe:

Als ich Präsident wurde, war die gleichgeschlechtliche Ehe nur in zwei Bundesstaaten legal. Heute ist sie in 37 Staaten und der Hauptstadt Washington legal. Vor einem Jahrzehnt sind Politiker gegen LGBT-Rechte in den Wahlkampf gezogen. Heute ist das anders, weil sie gelernt haben, was der Rest des Landes schon weiß: Dass die Ehe eine Frage der Bürgerrechte ist. Wir glauben fest daran, dass jeder Bürger vor dem Gesetz gleichbehandelt werden sollte.

Auch die Favoritin auf seinen Job, die Demokratin Hillary Clinton, setzt auf die Ehe-Öffnung als Thema. Die Wahlkämpferin veröffentlichte daher am Mittwoch einen Werbespot, in dem glückliche Homo-Paare gezeigt werden:

Am Ende erklärt Hillary: "Wenn man LGBT ist, ist man nicht weniger Mensch. Darum sind Homo-Rechte Menschenrechte und Menschenrechte sind Homo-Rechte". (dk)



#1 Patroklos
#2 Just meAnonym
  • 26.06.2015, 01:44h
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • Unabhängig von ihrem Verhalten, was gibt dir das Recht andere Menschen als 'Krawalltransen' zu bezeichnen. Findest du es in Ordnung, wenn andere dich als 'Krawallschwuchtel' bezeichnen? Unterirdisch, echt.
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#3 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 26.06.2015, 14:50h
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • Im Prinzip hast Du recht, nach Belegen zu fragen, doch was interessieren einen terrornationalen Folterknecht wie Obama Belege und Beweise? Mit irren Kriegstreiber kann man nicht rational diskutieren, so gesehen verhält sich diese Aktivisten als EINZIGE Obama gegenüber, wie es eigentlich auch angebracht wäre.
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#4 Miguel53deProfil
  • 27.06.2015, 00:38hOttawa
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • Unser Krawall-FoxYYYnes, der Mann weniger, doch dafuer unbedeutender Worte, schlaegt wieder zu.

    Es ist gutes Recht, den Zuckermantel von einer Bittermandel zu durchbrechen! Da haette ich Obama mehr zugetraut. Schade. Und entlarvend.
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#5 Harry1972Profil
  • 28.06.2015, 08:55hBad Oeynhausen
  • Er hätte da eindeutig souveräner reagieren müssen. So sieht es eher danach aus, als heftete er sich gerne die Erfolge der Community ans Revers, ohne wirklich an der Thematik interessiert zu sein.
    Sonst hätte er Jennicet Gutiérrez gesagt, daß er die Vorwürfe prüfen lassen und dann Verbesserungen der Haftbedingungen veranlassen werde. Sowas in der Art statt die Frau abführen zu lassen.
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