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  • 25.06.2015, 17:26h           1      Teilen:   |

Düsseldorf

Deutsche Aids-Stiftung verleiht Medienpreise 2013/14

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Die Gewinner des Medienpreises (links unten: Prof. Dr. Elisabeth Pott, die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Aids-Stiftung) (Bild: Deutsche Aids-Stiftung)

Sechs Beiträge aus Hörfunk, Print- und Onlinemedien sind mit dem prestigeträchtigen Medienpreis ausgezeichnet worden, der dieses Jahr zum 20. Mal vergeben wurde.

Am Mittwochabend hat die Deutsche Aids-Stiftung während der Eröffnungsveranstaltung des Deutsch-Österreichischen Aids-Kongresses in Düsseldorf den Medienpreis HIV/AIDS 2013/2014 verliehen. Insgesamt wurden Preise in sechs Kategorien vergeben, darunter ein Sonderpreis für journalistischen Nachwuchs.

Ausgezeichnet wurde Franziska Badenschier für den Radio-Beitrag "Der Aids-Schreck ist zurück: in Uganda steigt die HIV-Infektionsrate wieder an", der im Deutschlandfunk gesendet wurde. Jörg Schmid und Luise Strothmann erhielten den Medienpreis für ihren Print-Beitrag "Das Ende der Angst", der in der Wochenendausgabe der taz veröffentlicht wurde.

Für das Buch "Positive Pictures. A Gay History" wurden Paul Schulz und Christian Lütjens ausgezeichnet. Sonderehrungen erhielten die Redaktion der "DHIVA – Zeitschrift für Frauen zu Sexualität und Gesundheit" für ihr langjähriges Engagement sowie die Macher des Videocasts www.gehoerlosen-aids-info.de zur HIV-Prävention bei gehörlosen und schwer hörenden schwulen Männern. Den Sonderpreis für journalistischen Nachwuchs und Schülerarbeiten vergab die Stiftung an eine Projektgruppe des Jugendzentrums anyway Köln für die 3. Staffel der Webserie "Julian – junge liebe anders".

Der Medienpreis HIV/AIDS ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert, der Nachwuchs-Sonderpreis mit 3.000 Euro. Die Aids-Stiftung kann dank der Unterstützung des Pharmakonzerns Gilead und des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller e.V. (vfa) die Preise in dieser Höhe verleihen.

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"Vorurteilsfreie" Darstellung von Positiven

Die Aids-Stiftung hat die Medienpreise erstmals 1987 vergeben, dieses Jahr fand die 20. Preisverleihung statt. "Die Kontinuität des Preises soll zeigen, wie wichtig kontinuierliche Medienarbeit zum Thema ist", erklärte Prof. Dr. Elisabeth Pott, die Vorstandsvorsitzende der Stiftung. "Seit den Anfängen ist uns ein Aspekt bei der Bewertung der Beiträge besonders wichtig: Eine Haltung gegenüber Menschen mit HIV und Aids, die in der Öffentlichkeit zu Akzeptanz und Verständnis beiträgt und das Leben infizierter Menschen vorurteilsfrei darstellt."

Der Jury für Medienpreis und Sonderpreis gehörten Vertreter aus Medizin und Journalismus sowie Experten zum Thema HIV/Aids an. Aktuelle Jurymitglieder sind: Prof. Dr. Norbert Brockmeyer (Sprecher des Kompetenznetzes HIV/Aids der Ruhr Universität Bochum), Heike Gronski (Referentin für "Leben mit HIV" bei der Deutschen Aids-Hilfe, Berlin), Heinz-Joachim Herrmann (Vorsitzender des "Landesfilmdienstes NRW e.V.", Bonn), Dr. Irene Meichsner (freie Wirtschaftsjournalistin, Köln), Prof. Dr. med. Jürgen Rockstroh (Leiter der HIV-Ambulanz, Universitätsklinik Bonn), Prof. Dr. Bernd Schmidt (Journalist und emeritierter Universitätsprofessor für Journalistik, Hannover), Peter-Philipp Schmitt (Redakteur "Deutschland und die Welt", FAZ) und Wolfgang Vorhagen (Leiter des Fachbereichs "Menschen mit HIV und Aids", Akademie Waldschlösschen, Reinhausen bei Göttingen).

Das letzte Mal hat die Deutsche Aids-Stiftung die Preise 2013 in Innsbruck verliehen (queer.de berichtete). (pm/cw)

Links zum Thema:
» Deutsche Aids-Stiftung
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Tags: deutsche aids-stiftung, düsseldorf, medienpreis
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Reaktionen zu "Deutsche Aids-Stiftung verleiht Medienpreise 2013/14"


 1 User-Kommentar
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Die ersten:   
#1
25.06.2015
20:02:24


(-2, 2 Votes)

Von Patroklos
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Den Preisträgern herzlichen Glückwunsch!!!


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