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Kommentare zu:
Amerikanischer Supreme Court öffnet die Ehe für Schwule und Lesben


#160 Robby69Ehemaliges Profil
#159 Patroklos
#158 fritzrth
  • 30.06.2015, 00:28h
  • Antwort auf #157 von Markus44
  • "2. Eheöffnung, von Obama immer unterstützt"

    Hat er nicht. Er musste sich dazu "enwickeln" weil er so viel Abstimmungen der LGBT für sich und die Demokraten vergeudet hat.

    "3. Abschaffung von Don't ask, don't tell im Militär "

    Hat er hicht. Die Demokratische Congress musste sie hastig erledigen weil sie das House und Senate wegen vergeudeten LGBT Abstimmungen verloren haben. Und das nur trotz Obamas Wünschen und der Opposition des White House. Die versuchten die Abstimmung zu verschieben.

    "7. ... die US-Wirtschaft hat sich stabilisiert danach"

    Sag das den Armen und den Mittelständler die ständig armer werden.

    "9. Gesellschaft verbesssert sich im Bereich der Rassismusbekämfung ("erster farbiger Präsident") "

    Sie lesen offensichtlich keine Nachrichten aus den USA, oder?

    Obama ist doch nur noch ein Politiker. Er tut nur was für sich selbst am besten ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #157 springen »
#157 Markus44Anonym
  • 29.06.2015, 20:36h
  • Größte Erfolge von Barack Obama in seiner Amtszeit:

    1. Obamacare, Millionen von US-Amerikaner erhalten eine Krankenversicherung
    2. Eheöffnung, von Obama immer unterstützt
    3. Abschaffung von Don't ask, don't tell im Militär
    4. Diplomatische Annäherung mit Kuba
    5. Freihandelsabkommen TTP mit den Pazifikanrainerstaaten
    6. Tötung von Osama Bin Laden
    7. Gutes Hinausmanövrieren der USA aus der Finanzkrise 2008: die US-Wirtschaft hat sich stabilisiert danach
    8. "Ausschalten" von Ghaddafi in Libyen
    9. Gesellschaft verbesssert sich im Bereich der Rassismusbekämfung ("erster farbiger Präsident")
    10. Staatliche Kampagnen zur Gesundheitsförderung/mehr Sport und Fitness, Bekämpfung des Zigaretttenrauchens wegen Lungenkrebs

    Größte Niederlagen von Barack Obama
    1. Keine Einschränkung des Waffengesetzes: Zunahme von Amokläufen
    2. Keine Schliessung von Guantanamo-Bay auf Kuba
    3. Erkalten der Beziehungen zu Israels Regierung mit Netanyahu
    4. Weitere Erhöhung der Schulden im US-Haushalt
    5. Neuaufflammen des Kalten Krieges mit Russland und "Hass" zwischen Putin und Obama ("wobe die Verantwortung dafür trägt Putin")
    6. Im Wettlauf mit Chinas Wirtschaft verlieren die USA weiter an Vorsprung
    7. Fracking in grossem Umfang erlaubt
    8. Klimaschutz kommt nicht voran
    9. Syrien versinkt im Bürgerkrieg/Erstarken der IS
    10. Ausspähen der Daten von Verbündeten/"Merkel Handy"/Wikileaks/NSA als Datenkrake
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#156 paren1957Ehemaliges Profil
#155 MarleneBerlinProfil
  • 29.06.2015, 12:41h Berlin

  • Wenn jetzt viele Deutsche in den USA heiraten, wird sich auch hier bald was tun.
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#154 HonestAbeProfil
  • 29.06.2015, 10:21hBonn
  • Wahrhaftig eine historische Entscheidung! Wie schön in solch tollen Zeiten leben zu dürfen!
  • Antworten » | Direktlink »
#153 goddamn liberalAnonym
#152 ursus
  • 28.06.2015, 17:55h
  • Antwort auf #151 von goddamn liberal
  • >"mit einer Bevölkerung, die nie für ihre bürgerlichen Freiheiten gekämpft hat"

    und wie würdest du das beschreiben, was 1989 passiert ist?

    was haben die feminist_innen gemacht und erreicht?

    und gehört die queere bewegung nicht zur bevölkerung?

    im prinzip gebe ich dir ja zum teil recht, aber ganz so schwarz würde ich die deutsche gesellschaft dann auch nicht malen. (dass ich das noch mal sagen würde!) ;-)

    es gab und gibt auch in deutschland emanzipatorische traditionen, auch wenn sie vielleicht seltener die ganze bevölkerung ergriffen haben als in anderen ländern. ich fände es doch ein wenig kontraproduktiv, das gedanklich so gar nicht anzuerkennen.

    oder habe ich dich vielleicht total missverstanden?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #151 springen »
#151 goddamn liberalAnonym
  • 28.06.2015, 15:40h
  • Antwort auf #146 von 2345t6rde
  • Das ist halt das Problem eines soziokulturell rückständigen Landes mit einer Bevölkerung, die nie für ihre bürgerlichen Freiheiten gekämpft hat, sondern sich lieber als Untertanen von Kaiser und Führer in Kämpfe gegen bürgerliche Demokratien wie Benelux, Frankreich, UK, Kanada, USA etc. etc. schicken ließ.

    Die politische Befreiung kam für Deutschland immer von außen - von Napoleon bis Roosevelt.

    Aber gerade da kann man auch ansetzen:

    Bei der Atlantikbrücke, die auch und gerade von den GROKO-Parteien gerne hochgehalten wird.

    Lateinamerika war und ist progessiver als die USA.

    Die USA sind für Deutschland aber leider machtpolitisch wichtiger.

    Da muss man ansetzen.

    Und kämpfen, kämpfen, kämpfen...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #146 springen »
#150 ursus
  • 28.06.2015, 15:01h
  • richter thomas, der in der entscheidung GEGEN die eheöffnung gestimmt hat, führt selbst eine ehe, die vor wenigen jahrzehnten verboten gewesen wäre: er ist afro-amerikaner, seine frau weiß. der nachfahre von menschen, die als sklaven jeder würde und aller rechte beraubt waren, spricht den staat von jeder verantwortung für diese entwürdigung frei.

    >"Justice Thomas said: 'Slaves did not lose their dignity (any more than they lost their humanity) because the government allowed them to be enslaved.

    Those held in internment camps did not lose their dignity because the government confined them.

    And those denied governmental benefits certainly do not lose their dignity because the government denies them those benefits. The government cannot bestow dignity, and it cannot take it away.' "

    www.pinknews.co.uk/2015/06/27/justice-who-voted-against-same
    -sex-marriage-is-in-once-illegal-interracial-marriage/
  • Antworten » | Direktlink »
#149 stromboliProfil
  • 28.06.2015, 14:57hberlin
  • Antwort auf #145 von Totalversagen
  • das ist der vierte und mitnichten wichtigster punkt meiner sicht auf's ganze..
    Die schwäche stärke zu zeigen, Die unfähigkeit sich aus der "politschen umarmung zu lösen aus angst, die könnten uns das verübeln und heimzahlen.
    die zahlen es uns täglich heim.. soviel ist klar!

    Anstatt denen den zugang zu UNSEREM umzug, zu unserem feiern von UNSEREN erfolgen zu verweigern bis von dort eindeutige handlungsergebnisse vorgelegt werden , hoffieren wir die bagae mit ständen auf UNSEREN stadtteilfesten und hochglanzumzugswagen auf UNSEREN umzügen.

    Das wir sie brauchen wenn ihre funktion gefordert ist sei unbestritten, aber das WIR sie brauchen um UNSERE interessen durchzusetzen sollte ebenso in unsere köpfe einlass finden.
    Parteien brtauchen den wähler, nicht die wähler die parteien..
    Siehe podemos heute in spanien oder unsere eigenen alternativen aktionsflächen..
    ENOUGH is ENOUGH zeigt den richtigen ansatz hierfür, was inhaltlich noch gefüllt sein will.

    Was früher die alternativen schwulengruppen waren, kann heute ansatzweise in netzwerken organisiert sein , sich basisgemäß eigene satzungen geben nach denne aktionen angegangen werden.
    Dazu brauchts nicht des vereins als ansprechpartner für die obrigkeit.

    Ansonsten teile ich deinen beitrag!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #145 springen »
#147 stromboliProfil
  • 28.06.2015, 14:38hberlin
  • Antwort auf #139 von 23tzuztrew
  • das einschlafen über das thema homoehe hat wohl verschiedene gründe ..
    einmal die tatsache dass das amerikanische urteil so eigentlich von allen erwartet wurde, und lediglich was die inhaltsausleuchtung anbetrifft man doch etwas überrascht war.

    Zweitens irland natürlich , weil ein volksentscheid doch eine andere wirkung auf das demokratische selbstverständnis eine art schuldbewusstsein ausübt ( wir sind ja alle gefangene entweder einer inaktiven politik oder einer politik machenden juristerei.. ) .. An dieser uns so fremden initiativen bürgerlichkeit über die tellerränder unserer ideologien hinweg, kann man nun so leicht nicht mehr vorbei gehen.. gerade weil es in einem land geschehen, das bislang als fest in religiöser hand galt.

    Das dritte wäre die großwetterlage.. griechenland, drohende währungskonflikte , und vieleicht gar ein politischer putsch , inziniert als befreiungsschlag vor der demokratischen anmaßung, als betroffene mit über die regeln bestimmen zu wollen die sie auf dauer von äusseren interessen abhängig machen wird.

    Last but not least natürlich die verengung des politischen anspruchs auf ein bereits zu diesem zeitpunkt als überholt und unzeitgemäß erkanntes konstrukt, das zwar dem idealistischen anspruch auf GLEICHHEIT einen schritt entgegen kommt, aber das grundsätzliche und dauerhaft weiterbestehende problem der wahrgenommenen ungleichheit nicht (!) aufheben wird.

    Das feiert man auf einer arschbacke ab und freut sich solidarisch mit, aber die andere arschbacke sagt dir: die heteronormativität , ursache unserer unterdrückung , ist damit nicht überwunden.. ehe noch zementiert.
    Lesenwert hier der blog
    derzaunfink.wordpress.com/2015/06/22/das-paarprivilegien-pro
    jekt-fast-wie-richtige-menschen/


    Dank an vegan #144 für die erinnerung
  • Antworten » | Direktlink » | zu #139 springen »
#146 2345t6rdeAnonym
  • 28.06.2015, 14:30h
  • Ich glaube nicht mehr an eine Eheöffnung in Deutschland vor dem Jahr 2022.

    Diskriminierungswille der Union zu stark

    Unterstützung aus Bevölkerung und Medien für Eheöffnung zu schwach

    Opposition machtlos

    SPD rückgratlos

    Deutsches Gerichtssystem langsam, schwerfällig

    Wer 2005 auf eine Eheöffnung in naher Zukunft hoffte, weiß nun, dass es auch jetzt nicht abwegig ist, dass es noch zehn Jahre dauern kann und möglicherweise auch erst 2026 soweit sein kann. Wenn Merkel nämlich die nächsten beiden Bundestagswahlen 2017 und 2021 gewinnt (und das will sie, schließlich will sie den Rekord von Helmut Kohl brechen), dann finden die nächsten Bundestagswahlen erst im September 2025 statt und dann dauert es mit Sicherheit bis 2026 bis die Ehe für alle Gesetz würde. Schon 2009 hab ich die Befürchtung gehabt es könnte bis mindestens 2017 dauern und alle haben mir vorgeworfen ich würde Quatsch reden und die Eheöffnung käme viel früher...
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#145 TotalversagenAnonym
  • 28.06.2015, 14:13h
  • Antwort auf #142 von Freeyourgender
  • Ein "CSD", der sich von den Segregationspolitikern von CDU und SPD vorführen LÄSST und diese sogar noch hofiert und bejubelt, ist nicht einfach ein "inhaltsloses Spektakel", es ist eines der totalen Selbsterniedrigung.

    Und eine politische Bankrotterklärung der Opportunist*innen und Anbieder*innen, die hierzulande seit geraumer Zeit den Ton angeben und meinen, man brauche sich zur asozialen, chauvinistischen GroKo-Politik weiterhin nicht grundsätzlich zu positionieren.

    Die breite Masse der Schwulen und Lesben solle nur weiterhin stillhalten und brav an die GroKo-Chauvinisten "appellieren", dann werde - irgendwann - schon alles gut.

    Das zeigt nur, dass es den Betreffenden NICHT um Gleichheit und gleiche Rechte für alle Menschen in dieser Gesellschaft geht, dass sie den grundsätzlichen Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und Homophobie wie allen anderen Formen der Menschenfeindlichkeit gezielt verdecken und letztlich nur für ihre eigenen persönlichen Privilegien bzw. die einer kleinen privilegierten Schicht eintreten, die es sich mit den aktuell Herrschenden dann auch nicht allzu sehr verderben möchte.

    Die unmittelbare Verquickung von Geschäftsinteressen und CSD-"Organisation" wurde ja auch schon mehrfach überdeutlich, mituner geht es mehr um nette potenzielle Pöstchen als "LGBT-Beauftragte*r" u. ä. oder schlichtweg das Aufpolieren des CV ("Organisationskompetenz", "Businesspläne", "Finanzmanagement" etc.).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #142 springen »
#144 VeganBearEhemaliges Profil
  • 28.06.2015, 13:43h
  • Antwort auf #142 von Freeyourgender
  • Zum Thema "schrille Minderheit":

    Nach der letztjährigen CSD-Saison hat der zaunfink mal eine "Presseschau" in einen seiner Blogartikel eingebunden:

    derzaunfink.wordpress.com/2014/09/04/ihr-seid-alle-schrill-s
    chrill-schrill/


    ***

    "Deshalb wurde die Strategie auf ignorieren und bagatellisieren geändert."

    Diesen Eindruck habe ich im Moment auch. Z.B. auf SPON findet der Artikel "Homo-Ehe: Vorbild USA, Duckmäuser Deutschland", der an sich ganz gut Tacheles spricht, nur noch unter "Panorama" mit einem kleinen Bildchen statt. Wichtiger in dieser Rubrik ist im Moment "Hässlichster Hund der Welt: Der Köter von Notre Dame".

    Daran kann man recht gut den Stellenwert ablesen, der uns zugemessen wird. Eine "schrille Minderheit" eben, unter "Ferner liefen".

    Fundamentale Menschenrechte? In unserem Land momentan kein Thema. Eine Schande.
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#143 na dannAnonym
#142 FreeyourgenderProfil
  • 28.06.2015, 13:09hBamberg
  • Dass die deutsche Medien nicht berichten über die gerichtlich erwirkte bundesweite Eheöffnung,
    was ein Ereignis der LGBT-Bewegung weltweit bedeutet und im Hinblick auf die Stonewall-Riots 1969 eine Zäsur bedeutet,
    liegt daran, dass nun bewußt ignoriert wird.
    Dieser Fahrplan war zum Zeitpunkt der Irland Eheöffnung noch nicht auf diese Art beschlossen worden, man hatte noch gedacht, man kann die Eheöffnung offen medial "wegdiskutieren".
    Das ist mißglückt.
    Desshalb wurde die Strategie auf ignorieren und bagatellisieren geändert.

    Ich hatte gestern am Samstag 27.Juni den Nachrichtensender B5 eingeschaltet, dort werden alle 15 Minuten nur Nachrichten gesendet.

    Ich liess das Radio von ca. 16 bis 20 Uhr laufen, und es kam kein einziger Hinweis in irgendeiner Form auf die am Tage zuvor geöffnete Ehe der USA,
    die ja durch die Zeitverschiedung erst am Nachmittag (MEZ) in Deutschland bekannt wurde.

    Einzig mit einem Halbsatz wurde der CSD Berlin erwähnt, ein einziges mal in diesen 4 Std. als ich B5 hörte, und dieser wurde als "Spektakel" bezeichnet und ihm damit jeglicher politischer Anspruch genommen.

    Natürlich ist der CSD ein "Spektakel",
    aber warum es ihn überhaupt geben muß u nd wie er entstand, ist ein ganz anderes Spektakel !
    Darüber wird nicht berichtet.
    Wir sind eben "nur eine schrille Minderheit",
    (Zitat Alexander Dobrindt, zu diesem Zeitpunkt Generalsekretär CSU, heute Verkehrsminister)

    Der Bundesrat hat keine Gesetzesvorlage verabschiedet, sondern nur eine Resolution.
    Daher ist der Bundestag nicht in Zugzwang und kann das Problem "aussitzen".
    Warum wurde keine Gesetzesvorlage initiiert, sodass der Bundestag gezwungen wird, zumindest offiziell dann nein zu sagen ?

    Zur Zeit tönt es aus Berlin, dass kein Bedarf der Klärung dieser Frage besteht.

    Wir werden hier vorgeführt.
  • Antworten » | Direktlink »
#141 klammerpaarAnonym
  • 28.06.2015, 12:13h
  • Antwort auf #140 von 2q345tr6zfd
  • "- Erstaunlicherweise ist niemand bereit die Initiative zu ergreifen und die Eheöffnung über das deutsche Gerichtssystem einzuklagen, abgeschreckt durch die hohen Kosten und den hohen Zeitaufwand (bestimmt mehr als fünf Jahre)"

    (1980 kamen bei der Kampagne "Waffen für El Salvador" nach sechs Wochen 400.000 Deutsche Mark zusammen. Bis zum Ende der Kampagne 1992 waren es 4.700.000 Deutsche Mark.)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #140 springen »
#140 2q345tr6zfdAnonym
  • 28.06.2015, 11:22h
  • Fassen wir die Situation in Deutschland zusammen:
    - Die Politik lässt uns im Stich.
    - Die Medien lassen uns im Stich.
    - Die deutsche Bevölkerung lässt uns weitgehend im Stich, 66 % der Deuschen wollen weiterhin Union (41 %) und SPD (25 %) wählen
    - Schwule und Lesben werden in Deutschland noch sehr viele Jahre rechtlich diskriminiert werden
    - Vor 2022 wird es in Deutschland wegen des erbitterten Widerstands der Union im Bundestag keine Eheöffnung geben, denn die nächste Bundestagswahl 2017 wird Merkels Union wohl wieder gewinnen
    - Erstaunlicherweise ist niemand bereit die Initiative zu ergreifen und die Eheöffnung über das deutsche Gerichtssystem einzuklagen, abgeschreckt durch die hohen Kosten und den hohen Zeitaufwand (bestimmt mehr als fünf Jahre)
    - Dem Bundesverfassungsgericht liegt derzeit noch nichtmals eine Klage zum vollen Adoptionsrecht vor...

    Es ist unglaublich traurig und bitter, was in Deutschland (nicht) passiert. Vor allem vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte. Das Eis ist dünn.
  • Antworten » | Direktlink »
#139 23tzuztrewAnonym
  • 28.06.2015, 11:13h
  • Also vom erwrateten medialen Erdbeben in Deutschland nach der Eheöffnung in den USA kann keine Rede sein.

    Die öffentlich-rechtlichen Medien haben ein Mal kurz drüber berichtet und das war's. Zwei Tage nach der Eheöffnung in den USA ist das Thema Eheöffnung jetzt schon praktisch wieder aus den deutschen Medien verschwunden. Die Eheöffnung in Irland im Mai hatte ein viel, viel größeres Medienecho in Deutschland ausgelöst.

    Im Bundestag findet vor der Sommerpause weder eine Debatte, noch eine Abstimmung, noch eine Ausschussanhörung statt. Die Ausschussanhörung wurde von Union und SPD einfach abgesagt. Die SPD feiert auf ihrer facebook-Seite die Eheöffnung in den USA, behauptet sie sei die "treibende Kraft für die Eheöffnung", aber behauptet gleichzeitig, dass der Koalitionsvertrag die Eheöffnung verbiete.

    Über den gestrigen CSD in Berlin wurde in den Hauptnachrichtensendungen von ARD und ZDF überhaupt nicht berichtet.
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#138 miepmiep
  • 28.06.2015, 10:39h
  • Antwort auf #123 von David77

  • kath.net: "Chef-Richter John Roberts schrieb in seiner abweichenden Meinung, die Mehrheit des Gerichts habe eine »soziale Institution verändert, die
    über Jahrtausende das Fundament menschlicher Gesellschaften gebildet hat«. Dafür gebe es in der Verfassung keine Grundlage. »Wer denken wir, wer wir sind?«"

    - Tja: Wer sind "wir"? Das ist tatsächlich die Frage, ob da ein "wir" angebracht ist. Also ich würde mal sagen: Zumindest "Chef-Richter" John Roberts ist ein unfähiger Verfassungsjurist, wenn er mit der Bibel, bigotter "Moral" und reaktionären Geschichts- und Gesellschaftsbildern doof kommt, den Pursuit of Happiness, den American Way of Life und das Promise of Liberty ignoriert und keine "besseren" Argumente gegen Demokratie und Menschenrechte vorbringen kann. Arschgeige!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #123 springen »
#137 Tobi CologneAnonym
  • 28.06.2015, 10:04h
  • Ich wurde lange genug diskriminiert.

    Ich werde nie mehr eine Partei wählen, die auch nur einen weiteren Tag Diskriminierung unterstützt...
  • Antworten » | Direktlink »
#136 sanscapote
#135 sanscapote
#134 stromboliProfil
#133 Miguel53deProfil
  • 28.06.2015, 00:15hOttawa
  • Antwort auf #97 von couple4ever
  • Ich muss Dir insofern widersprechen, als die DDR gerade auf diesem Gebiet der BRD immer einen Svhritt voraus war. Und ich fuerchte manchmal, ohne die Wiedervereinigung waere der "175er" bis heute bei uns nicht abgeschafft.

    Nicht ohne Grund schafft Deutschland es ja bis heute nicht, Opfer dieses Paragraphen zwischen 1945 und 1994 zu rehabilitieren. Von entschaedigen noch nicht einmal gesprochen!

    Es ist eher so, dass die Merkel "Errungenschaften" der DDR, wie die klare Trennung von Staat und Kirchen, wieder umkehrt. Bzw. den Status Quo der alten BRD mit dem starken Einfluss der Religionen aufrecht erhaelt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #97 springen »
#132 Miguel53deProfil
#131 Miguel53deProfil
#130 Miguel53deProfil
#129 Miguel53deProfil
  • 27.06.2015, 23:44hOttawa
  • Antwort auf #42 von TheDad
  • Sorry mein Freund, Costa Rica gehoert nicht su den USA. Da verwechselt Du vermutlich was mit Puerto Rico. Und obwohl Puerto Rico zu cen USA gehoert, ist es kein US Bundesstaat.

    Allerdings betrifft diese Entscheidung auch Puerto Rico. Zum Glueck, wie mir Freunde dort bestaetigten.!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#128 Miguel53deProfil
#127 MarcAnonym
  • 27.06.2015, 23:12h
  • Wir sind es leid, uns ständig von der Politik vertrösten zu lassen.

    Wir haben lange genug gewartet und lassen uns unsere Rechte nicht mehr länger nehmen...
  • Antworten » | Direktlink »
#126 sanscapote
#125 miepmiep
#124 TheDadProfil
  • 27.06.2015, 20:33hHannover
  • Antwort auf #121 von seb1983
  • ""Dass die Bundesländer an der Gesetzgebung MITwirken wussten wir schon vorher.""..

    Die Ratifizierung von Völkerrechts-verbindlichen Verträgen verläuft analog zum Gesetzgebungsverfahren..

    Die Verträge werden vom Bundespräsidenten unterschrieben..

    Der Bundestag und der Bundesrat ist bei der Umsetzung in Nationales Recht beteiligt, wie bei jedem anderem zustimmungspflichtigem Gesetz auch..

    Artikel 59 GG..

    Übrigens sind in der USA nicht automatisch beide Kammern beteiligt, wie Du im Falle von TTIP angenommen hast..

    Das gilt nur für bestimmte Fälle :

    de.wikipedia.org/wiki/Ratifikation#Vereinigte_Staaten
  • Antworten » | Direktlink » | zu #121 springen »
#123 David77Anonym
#122 TheDadProfil
  • 27.06.2015, 19:48hHannover
  • Gibt es eigentlich noch keine "Stellungnahmen" US-Amerikanischer Katholiban´s ?

    Oder das Platzen des Pontifex Maximus als Potcast ?
  • Antworten » | Direktlink »
#121 seb1983
  • 27.06.2015, 19:33h
  • Antwort auf #108 von TheDad
  • Wo ist da der Erkenntnisgewinn?
    Dass die Bundesländer an der Gesetzgebung MITwirken wussten wir schon vorher.

    Auch hier ist es viel wichtiger hinter die schöne Fassade zu gucken, denn wie stark wirkt der Bundesrat denn da mit? So eine Phrase kann alles und nichts heißen je nach Ausgestaltung.

    Und selbst dann ist sie nicht in Stein gemeißelt:

    de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deralismusreform

    Seitdem ist die Zahl der zustimmungspflichtigen Gesetze deutlich gesunken:
    Die Zustimmungsquote ist vom 1. September 2006 bis 28. Februar 2009 auf 39 % gesunken im Vergleich zu 53 %
  • Antworten » | Direktlink » | zu #108 springen »
#120 TheDadProfil
#119 goddamn liberalAnonym
#118 Robby69Ehemaliges Profil
#117 miepmiep
#116 Robby69Ehemaliges Profil
#115 Robby69Ehemaliges Profil
#114 Robby69Ehemaliges Profil
  • 27.06.2015, 16:39h
  • Antwort auf #37 von catholic
  • Schon klar! Wenn ihr homophoben Religioten uns Schwule - und natürlich auch die Lesben - nicht mehr "legal" diskriminieren könnt, bricht für euch eure schöne "wir sind was Besseres als ihr"-Lügenwelt zusammen und ihr werdet gezwungen, was nun mal Tatsachen sind - dass HOMOSEXUALITÄT GENAUSO NORMAL WIE HETEROSEXUALITÄT IST!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#113 GeografAnonym
#110 HonestAbeProfil
#109 goddamn liberalAnonym
  • 27.06.2015, 15:00h
  • Antwort auf #101 von seb1983
  • "Dabei sind wir schon weiter als etwa Italien"

    In Italien sitzt

    1. Der Vatikan

    2. Preisfrage: Welche neue politische Strömung wurde im 20. Jahrhundert in Italien erfunden und dann bei uns mörderisch perfektioniert?

    Hmmm?

    www.youtube.com/watch?v=W8mB_PNw1FM

    Beide Herren haben übrigens auch die Homosexualitätsgesetze in ihren Ländern wesentlich verschärft.

    Beide Länder haben heute nicht den Rechtsstandard, der westlichen Länder, deren Demokratien sie überfielen (Benelux, Frankreich, Norwegen, Dänemark) oder die ihre westlichen Demokratien erfolgreich gegen die Achse verteidigten (USA, UK).

    Aber in Sebis bunter Welt regiert ja der reine Zufall...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #101 springen »
#108 TheDadProfil
#107 FreeyourgenderProfil
  • 27.06.2015, 14:39hBamberg
  • Lieber Vatikan:
    Schon wieder eine
    Niederlage für EURE Menschheit,
    hoffe es folgen noch weitere !

    Bundestag:
    Jetzt muss die Abstimmung ohne Fraktionszwang freigegeben werden,
    wie bereits von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes nach der Öffnung der Ehe Irlands gefordert.

    Jedes weitere Festhalten an der Diskriminierung führt zu Imageverlust der Verantwortlichen in der Regierung, den die gesamte Welt registriert.

    Das Bundeskanzleramt muss in Regenbogenfarben leuchten, wie das Weiße Haus. Daran geht kein Weg vorbei.
  • Antworten » | Direktlink »
#106 VeganBearEhemaliges Profil
#105 seb1983
  • 27.06.2015, 13:47h
  • Antwort auf #104 von TheDad
  • Ob es nur von diesen 3 nicht gewünscht ist oder von anderen auch nicht sei mal dahingestellt, aber über die Gründe habe ich auch nichts gesagt sondern dass es eben so ist und einen gewaltigen Unterschied zum Bundesstaat darstellt.

    Und nein nein nein....
    Das mit den Gesetzen ist so, mal wieder, falsch und gilt nur für zustimmungspflichtige Gesetze.

    de.wikipedia.org/wiki/Zustimmungsbed%C3%BCrftiges_Gesetz

    Der Rest geht nur durch den Bundestag!

    Zudem gilt hier das Mehrheitsrecht während dies auf EU Ebene nur teilweise durchgesetzt ist.
    TTIP etwa muss in den USA, vermutlich, beide Kammern des Kongress passieren, in der EU kann ein einzelner Staat blockieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #104 springen »
#104 TheDadProfil
  • 27.06.2015, 13:25hHannover
  • Antwort auf #100 von seb1983
  • ""Staatsoberhaupt, Außenpolitik und Militär sind auf absehbare Zeit unvereinbar, um nur mal die allergrößten Brocken zu nennen.""..

    Weil das von Deutschland, Frankreich und GB nicht gewünscht ist..

    ""Mit am deutlichsten wird es bei Vertragsabschlüssen, man stelle sich vor bei einem Vertragsabschluss der US Bundesregierung müssten alle 50 Bundesstaaten zustimmen, oder in Deutschland alle 16 Bundesländer.""..

    Inder BRD müssen die Bundesländer zu stimmen, denn Verträge werden im Bundestag UND im Bundesrat ratifiziert..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #100 springen »
#103 gefundenAnonym
#102 paren1957Ehemaliges Profil
  • 27.06.2015, 12:54h
  • Es ist schon merkwürdig: Während die obersten Richter in den USA die volle Gleichheit beschließen, diskutieren wir hierzulande, wieviel Diskriminierung erhalten bleiben muss und ob es nicht schon zu viel Gleichstellung gibt. Kinder sind vor diesem gesellschaftsschädigenden Verhalten auf jeden Fall zu bewahren, zumindest in der Schule.

    Die nächste Forderung ist wahrscheinlich, dass Schwule als Erzieher wegen des ausschweifenden Lebenswandels schlechte Vorbilder sind und deshalb nicht nur in der Kirche, sondern auch in öffentlichen Kindergärten und Schulen nichts zu suchen haben. Mutti wird da sofort Verständnis signalisieren. Und SPD und Grüne werden aus purem Macht-Egoismus wieder mitmachen.

    Nur eines sollte man wissen: Auch in den USA ist noch nicht alles eitel Sonnenschein. Rechtliche Gleichstellung ist das eine, praktische Durchsetzung das andere. Die Übergriffe gegen Nichtweiße zeigen ja, wie groß die Lücke ist, die zwischen Recht und Wirklichkeit klaffen kann. Und gegen die Schwulen und ihren Schweinkram werden evangelikalen Fundamentalisten jetzt erst so richtig aufdrehen. Da wird keine Diffamierung zu böse sein. Würde da auch Gewalt wie im Fall der rassistischen Polizisten nicht ausschließen. Wer Abtreibungskliniken belagert, wird doch vor Schwulenbars nicht Halt machen...
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#101 seb1983
  • 27.06.2015, 12:50h
  • Antwort auf #96 von Pascal
  • Wenn es bei uns Mittelalter ist wie nennst du das dann was Iran, Nigeria oder Saudi Arabien machen??

    2001 waren die Niederlande das erste Land.
    2013 hatten 14 Länder die Ehe geöffnet, heute sind es grade mal 23 oder 24. Das ist noch immer nicht viel.
    Dazu kommt ein Dutzend Länder mit unterschiedlichen Formen von Civil Unions mit Deutschland dabei.
    Gleichzeitig verschärfen am anderen Ende afrikanische und arabische Länder ihre Gesetzgebung in den letzten Jahren sogar.

    Mittelalter und Stonewall werden grade in Deutschland wenig helfen, die hysterischen Superlativen überlasse ich lieber den dumpfen rechten, religiösen und ultrakonservativen Kreisen.
    Wichtiger ist in der öffentlichen Meinung weiter Druck zu machen, was sind die Scheinargumente gegen die Gleichstellung, warum schaffen es andere Länder, wo sind noch die Unterschiede.

    Dabei sind wir schon weiter als etwa Italien, denn wer erinnert sich noch als die ELP in Deutschland eingeführt wurde, es war den Menschen egal, anders hier:

    www.spiegel.de/panorama/italiener-demonstrieren-gegen-homo-e
    he-a-1039915.html#ref=veeseoartikel
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#100 seb1983
  • 27.06.2015, 12:31h
  • Antwort auf #85 von TheDad
  • Ach du meinst wo drin steht dass ein EU Staat nicht für die Schulden eines anderen aufkommt?
    Da steht so einiges drin...
    In Deutschland sind ein verfassungsmäßiges Ziel übrigens gleiche Lebensverhältnisse im ganzen Land...

    De Facto ist die EU ein in manchen Bereichen enges Staatenbündnis aber sowohl geistig als auch praktisch Welten von einem Bundesstaat wie den USA entfernt.

    Staatsoberhaupt, Außenpolitik und Militär sind auf absehbare Zeit unvereinbar, um nur mal die allergrößten Brocken zu nennen.

    Mit am deutlichsten wird es bei Vertragsabschlüssen, man stelle sich vor bei einem Vertragsabschluss der US Bundesregierung müssten alle 50 Bundesstaaten zustimmen, oder in Deutschland alle 16 Bundesländer.
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#97 couple4everProfil
  • 27.06.2015, 11:15hNongplalai, Banglamung, Chonburi 20150
  • Sensation!!! Ich hatte wohl auf diese Entscheidung gehofft, aber nicht so richtig dran geglaubt. Deshalb: Glueckwunsch an unsere amerikanischen Brueder und Schwestern fuer ihren unermuedlichen Kampf fuer ihre Rechte und den Erfolg! Glueckwunsch auch an US-Praesident Obama fuer seine offenen Worte und ich wuensche mir, dass er seiner Freundin Angela nicht nur am Telefon was ins Ohr fluestert, sondern in aller Oeffentlichkeit moeglichst im TV klar zu verstehen gibt, das die von ihr persoenlich und von ihrer braun unterwanderten Partei betriebenen Politik einer echten Demokratie unwuerdig ist. Wann endlich wird Deutschland von dieser Frau erloest, bevor ganz Deutschland den Level der ehemaligen DDR erreicht; dem Land in dem sie aufgewachsen ist und immer noch glaubt, dass dieses System der richtige Weg fuer ganz Deutschland ist. Denn wie sagte einst ihr grosser Vorsitzender: Den Sozialismus in seinem Lauf, haelt weder Ochs noch Esel auf!
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#96 PascalAnonym
  • 27.06.2015, 11:13h
  • Und Deutschland wird weiterhin im Mittelalter gefangen gehalten...

    Wir brauchen wohl ein deutsches Stonewall...
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#94 JoonasAnonym
  • 27.06.2015, 09:39h
  • Ich will auch endlich so feiern können, dass ich nicht mehr Mensch 2. Klasse bin.

    Da das mit dieser Regierung nicht möglich ist, muss die Regierung weg.
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#93 VeganBearEhemaliges Profil
  • 27.06.2015, 09:32h
  • Antwort auf #92 von stromboli
  • Das KANN man so sehen (ich bin auch ein sehr sprachkritischer Mensch), MUSS man hier aber nicht zwangsläufig, wie ich finde.

    Zumindest bezieht SPON im Artikel klar Stellung - im Gegensatz zu vielen anderen Mainstream-Medien, die ich beim Morgenkaffee "durchforstet" habe.

    Sehen wir's doch mal positiv: in den USA steht der Präsident voll hinter dem Urteil. Würden wir ein regenbogenfarbig angestrahltes Bundeskanzler_innen-Amt erwarten dürfen, falls wir jemals die gleichen Rechte zugesprochen bekommen?

    Ich fürchte, nein.
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#92 stromboliProfil
#91 ChristineAnonym
  • 27.06.2015, 08:49h
  • Vielen herzlichen Dank an den Supreme Court!
    Vielleicht werden die Prophezeiungen meines verstorbenen Vaters doch noch wahr und auch in unserem Land werden die obersten Gerichte lang erwartetes und endgültiges Recht sprechen, wenn unsere Politiker weiterhin nicht in der Lage sind, sich aus ihrer eigenen Borniertheit oder Feigheit zu befreien.
    Aus dem Schlusswort der Urteilsverkündung:

    No union is more profound than marriage, for it embodies the highest ideals of love, fidelity, devotion, sacrifice, and family. In forming a marital union, two people become something greater than once they were. As some of the petitioners in these cases demonstrate, marriage embodies a love that may endure even past death. It would misunderstand these men and women to say they disrespect the idea of marriage. Their plea is that they do respect it, respect it so deeply that they seek to find its fulfillment for themselves. Their hope is not to be condemned to live in loneliness, excluded from one of civilization's oldest institutions. They ask for equal dignity in the eyes of the law. The Constitution grants them that right.
  • Antworten » | Direktlink »
#90 VeganBearEhemaliges Profil
  • 27.06.2015, 08:49h
  • Tacheles im heutigen SPIEGEL ONLINE - Kommentar zum Thema (Auszug - es lohnt sich, ihn ganz zu lesen):

    "Doch Deutschland, das selbsternannte Gewissen der Welt, zappelt im Netz aus Vorurteilen, Ignoranz und Bürokratie. [...]
    Hinterwäldlerische, sogar gefährliche Ansichten. Solche Verachtung gleichgeschlechtlicher Liebe ist nicht besser als die falsche Pietät der amerikanischen Rechten, die das Supreme-Court-Urteil als Bedrohung ihrer "Religionsfreiheit" verteufelt - ein scheinheiliges Codewort für Hass. Freiheit ist keine Freiheit, wenn sie anderen die Freiheit versagt."

    www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/homo-ehe-usa-sind-ein-v
    orbild-deutschland-redet-sich-heraus-a-1040968.html
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#89 GotteslästererAnonym
  • 27.06.2015, 07:52h

  • Gerade Deutschland mit seiner furchtbaren Vergangenheit im Umgang mit Minderheiten, sollte es doch diesmal besser machen als Nazi-Deutschland! Oder hat man schon wieder nichts gelernt?!
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#88 TomorrowEhemaliges Profil
  • 27.06.2015, 05:44h
  • Was aus dem Urteil nicht hervorgeht (nirgends etwas dazu im Internet gefunden), wie sich dieses Urteil auf Adotionen von Kindern auswirkt. Das ist mir noch nicht ganz klar.

    Ansonsten ist das Urteil für Amerika "ein Paukenschlag". Vorallem für die ganzen fanatischen Religionsgemeinschaften. Bin gespannt wann erste dort durchdreht und Amok läuft.

    Und was heisst das für Deutschland?

    Für die FDJ-Trulla aus der Uckermark, Merkel, ist das Urteil ein Schlag ins Gesicht und kommt zur absoluten, poltischen Unzeit. Im Adenauer-Haus dürfte den Strategen jetzt der "Arsch auf Grundeis" gehen- denn: Wie kann sich die CDU mit Ihrer Weigerung bis Frühjahr 2016 hinüberretten- Stichwort LTW BW.

    Denn, würde sie bei dem Thema jetzt einknicken, würde ihre "tiefbraune Kernwählerklientel" sofort zur AfD abwandern.

    Daran sieht man, wie eiskalt und "perfide" Merkel "gestrickt" ist...
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#87 FredinbkkProfil
  • 27.06.2015, 03:19hBangkok
  • Antwort auf #37 von catholic
  • ...ich kann Dich verstehen...wahre Katholiken sind nur vor ihrer Geburt und nach ihrem Tod echt gluecklich...dazwischen liegt das "Jammertal".

    Um sie das absolute Glueck schneller erreichen zu lassen, bedarf es der " Abtreibung" oder des fruehzeitigen Suizites...

    ich verstehe schon ,was Deine Sekte bei Dir erreicht hat....

    ich bin kein Sektenmietglied und freue mich ueber mein Leben vor dem Tod..

    freu Du Dich auf Dein fiktives "Paradies"
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#85 TheDadProfil
  • 27.06.2015, 00:53hHannover
  • Antwort auf #84 von seb1983
  • Ein Blick in den Maastricht-Vertrag und in die Verträge von Paris würde da helfen..

    Die Politische Union ist gewolltes und gewähltes Ziel der EU, das sie von der ehemaligen GUS und der AU oder ASEAN unterscheidet. die als Wirtschaftsunion nach der EWG vergleichbar, noch eher auf dem Stand verweilen, der über eine Freihandelszone nicht hinausgehend, den Stand der Montanunion als Vorläufer der EWG nicht einmal erreicht haben..

    Der Unterschied zur USA neben der Präsidentschaft und der noch brach liegenden Verfassung liegt nur noch in einem Punkt :
    Die EU läßt eine weltweite Diskussion über die Griechen und ihren Verbleib in der EU und dem Euro zu..

    Das wäre in der USA undenkbar, und dass trotz der Tatsache, das Kalifornien höhere Schulden aufweist als Griechenland und Italien zusammen..

    Dieser Tage lief aus diesem Anlass die Wiederholung der Debatte von der Zustimmung des Bundestages zur Annahme des Euro als einheitliche Währung, wo ein schon beanzugter Joschka Fischer den Noch-Bundeskanzler Kohl und den Noch-Finanzminister Waigel in das Poesie-Album erklärte, wenn die UNION auf EU-Ebene bei der Verweigerungshaltung bliebe, Kompetenzen an die EU abzugeben, und die Politische Union der EU nicht kurzfristig möglich werde, würden die Angriffe auf den Euro binnen kurzem starten, und der Bestand des Euro gefährdet sein..

    Genau diese Angriffe hat GoldmanSachs dann gestartet und mit ihrer Destabilisation des Euro zunächst die Bankenkrise 2007 ausgelöst, die zur Bankenrettung 2009 führte, und in der Folge die "Rettung" von Irland, Italien, Zypern und nun Griechenland auslöste..

    Die USA wollen mit allen Mitteln die Ablösung des Dollar als internationale Leitwährung verhindern, und deshalb bekämpfen sie den Euro auf allen Märkten, vornehmlich auf den internationalen Finanzmärkten..
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#84 seb1983
  • 27.06.2015, 00:29h
  • Antwort auf #78 von TheDad
  • Das sind ähnlich wie bei der Diskussion über Grund- und Teilgesamtheiten bei HIV mal wieder sehr eigentümliche Feststellungen...

    Die EU ist nun mal ein Staatenbund, die USA ein Bundesstaat.
    Die Ausgestaltung und Integration kann jeweils stark Abweichen.

    EU, AU, Asean und GUS sind Staatenbünde.

    BRD, USA, Brasilien, Schweiz, Vereinigtes Königreich und Russische Föderation sind Bundesstaaten.
    Da hilft dann auch nicht dass Schottland ne eigene Fußballmannschaft hat...
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#83 BrosiAnonym
  • 27.06.2015, 00:25h
  • Antwort auf #14 von WirZwei

  • Nein gibt es in Stuttgart nicht. Wir warten auf den CSD weil es dort Sixpack und nackte Ärsche zu sehen gibt. Ach ja, 15 Minuten lang gibt es ein bisle politische Worte auf der Kundgebung am Ende. Heuchler hier ohne Ende, voll auf politisch machen aber den Arsch nicht zu den Gegendemos hoch bekommen. Ich sehe hier wenn ich da bin immer nur ein armseliges Häufchen und beim CSD Partyzug tausende. Da übertreffen uns klar die S21-Gegner. Ach, ich vergaß, CSD-Kritiker sind hier ja unerwünscht. Ehe für Alle? So wird das nix! Lieber hier schön Wahlquoten orakeln und rumjammern ???. So, Feuer frei auf meinen Kommentar, kotzt euch aus.
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#82 fritzrth
#81 SilencioProfil
  • 26.06.2015, 23:19hBerlin
  • Antwort auf #80 von myystery
  • Seltsame Zusammenstellung deiner Liste, wo Deutschland ist...zufälligerweise ist Deutschland von denen das einzige Land, was die eingetragene Partnerschaft hat. Und ich finde es infam, dadurch indirekt zu suggerieren, als Schwuler wäre es hier in Deutschland so zu Leben wie in Ländern, wo man Homos von staatlichen Institutionen hinrichten lässt. Das ist eine Verharmlosung dessen, was in diesen Ländern Homosexuelle erleiden müssen. Aus diesem Grund finde ich, dass du hier eine Pervertierung der realen Verhältnisse vornimmst...aber lass mich raten, deine Verteidigungslinie wird sein, du hättest in dem Satz doch die Eheöffnung vorangeschrieben. Ja, hast du, aber warum vergleichst du dann Deutschland nicht mit Ländern, wo eine eingetragene Partnerschaft vorliegt. Das spiegelt die ähnlichen Lebensverhältnisse von Homosexuellen weitaus besser wider als deine Liste. Manchmal geht Provokation auch am Ziel vorbei.
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#80 myysteryAnonym
  • 26.06.2015, 23:03h
  • Ein weiterer Staat, der sich FÜR Werte wie Liebe, Zusammenhalt, Solidarität und Mitgefühl angesprochen und GEGEN "Werte" wie Diskriminierung, Ausgrenzung, Willkür und Vorurteile entschieden hat.

    Update der Länder mit Eheöffnung: USA, Frankreich, Spanien, Norwegen, Niederlande, Großbritannien, Kanada, Schweden, Portugal, Dänemark, Belgien, Luxemburg....
    Weiterhin ohne Eheöffnung verbleiben: Saudi-Arabien, Deutschland, Irak, Iran, Afghanistan, Russland, China, Pakistan, Katar, Syrien, Türkei, Tunesien....

    Nun wird Frau Merkel, welche wohl doch nicht Kanzlerin aller Deutscher sein möchte, den Homos weiterhin Pflegekinder geben (die für Merkel wohl genauso wenig wert sind wie "dem Kindeswohl schadende" Homosexuelle" selbst, also noch eine Gruppe, deren Kanzlerin Merkel wohl nicht sein will), während die reguläre Adoption natürlich gar nicht geht. Der kinderlose Kauder wird weiter vor sich hinschäumen, dass die Ehe doch nur zum Kinderkriegen ist. Des Ehebrechers CSU natürlich sowieso....

    ...Deutschland, ein peinliches Trauerspiel an reaktionär-chauvinistischer Engstirnigkeit (zumindest in dieser Hinsicht).
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#79 hastaAnonym
#78 TheDadProfil
  • 26.06.2015, 22:48hHannover
  • Antwort auf #72 von VeganBear
  • ""Sorry, langsam wird's absurd und "amüsant". Die Länder der Erde sind also ein rein willkürliches Konstrukt?""..

    Wir befinden uns schon lange auf dem Niveau des Absurden..
    Aber..
    Das habe ich nicht geschrieben..

    ""Die derzeitigen Parameter nach denen die sich treffen sind doch völlig willkürlich gewählt..""..

    Es geht und ging hier nicht um die Staaten, sondern um deren Wirtschaften..

    Ich habe geschrieben das die Zusammensetzung der "G7" von Anfang an völlig willkürlichen Parametern unterliegt, denn die Wirtschaftsleistung die den "G7" zugrunde liegt wird in exportfähigen Industrie-Gütern bemessen..

    Allein aufgrund der Bevölkerungszahlen war China schon IMMER die größte Volkswirtschaft..
    Und hat auch deshalb schon immer mehr Wirtschaftsleistung erbracht, als die USA, die ihren Weizen jahrzehntelang in die UDSSR exportieren mussten, damit ihn überhaupt jemand ißt..
    Die Chinesen haben ihren Reis selbst gefressen, und deshalb galten sie als Schwellenland..

    Diesen "Posten" "größte Volkswirtschaft" hatten die USA NIEMALS inne, und wir dürfen gespannt sein, wie lange wir noch dieses absurde Theater-Spiel erleben müssen, wo ein Präsidenten-Darsteller der Welt vorgaukelt, er sei der Vorsitzende der größten Volkswirtschaft, die ihrerseits zu mehr als 2 Billionen US-Dollar bei China verschuldet ist, und deren größte Firmen über Beteiligungen von mehr als 4 Billionen US-Dollar längst den Chinesen gehören..

    Ähnliches gilt für Deutschland..
    Entwickelt sich die EU in Richtung einer "Vereinigter Staaten von Europa" KANN kein Bundeskanzler mehr als Exportweltmeister auf die Weltbühne eines "G7-Treffen´s" treten, denn die Wirtschaftsleistung würde der EU angerechnet..

    Und auch unsere Wirtschaft "gehört" uns zu großen Teilen längst nicht mehr selbst, denn alleine die Saudi´s halten Industriebeteiligungen beispielsweise an Daimler, Airbus und der Deutschen Bank von über 500 Milliarden Euro, und Dubai ist ähnlich hoch "engagiert"..

    ""Ein "P.S." sei noch gestattet: Personen, die Dich -leicht ironisch- auf Fehler hinweisen, persönlich anzugreifen (siehe Dein Kommentar #53), finde ich unterste Schublade.""..

    Und ich finde kathnet-Trolle unterste Schublade, zu denen ich diesen Menschen anhand seiner Dutzenden anderer Kommentare zähle..

    Den Fehler habe ich mit einem UPS Dir gegenüber eingestanden, das muß dann an dieser Stelle auch reichen, zumal Dein Hinweis im Gegensatz zu anderen korrekt war..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #72 springen »
#77 Patroklos
#75 costa ricolaAnonym
#74 johannes90Anonym
#73 LorenProfil
#72 VeganBearEhemaliges Profil
  • 26.06.2015, 22:21h
  • Antwort auf #69 von TheDad
  • Sorry, langsam wird's absurd und "amüsant". Die Länder der Erde sind also ein rein willkürliches Konstrukt?

    Die EU ist ein Staatenverbund.

    de.wikipedia.org/wiki/Staatenverbund

    Eine föderale Republik ist etwas anderes:

    de.wikipedia.org/wiki/Bundesstaat_(F%C3%B6deraler_Staat)

    Mehr als das fällt mir dazu jetzt echt nicht mehr ein:

    www.youtube.com/watch?v=rq68A07CDcM



    So. Im Moment bin ich es leid, Deine immer wieder aus der Luft gegriffenen "Fakten" zu demontieren und die Realität an Hand von für jede_n zugänglichen Informationen zu verifizieren. Also werde ich MEINE Teilnahme an diesem Teil der Diskussion hiermit beenden.

    ***

    Ein "P.S." sei noch gestattet: Personen, die Dich -leicht ironisch- auf Fehler hinweisen, persönlich anzugreifen (siehe Dein Kommentar #53), finde ich unterste Schublade. Es stünde Dir gut zu Gesicht, einfach mal zuzugeben, daß auch Du nicht unfehlbar ist, statt Dich mit immer absurderen Argumentationen zu winden wie ein Aal.
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#71 DANKEAnonym
#70 David77Anonym
  • 26.06.2015, 21:59h
  • Antwort auf #37 von catholic
  • "catholic schreibt am 26.06.2015, 19:15:13 Uhr:
    Ich bin mit der Entscheidung nicht so glücklich. :("

    Worüber bist du nicht glücklich? Das Mann mann noch nicht in einer Kirche heiraten kann?

    Lass mal raten:
    Du bist darüber unglücklich, weil du nun selber einen gleichgeschlechtlichen Partner einer anderen Religion heiraten MUSST, oder?
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#69 TheDadProfil
  • 26.06.2015, 21:57hHannover
  • Antwort auf #66 von VeganBear
  • ""(Und wenn es so weit ist, wird sich die Zahl der hier in der Diskussion stehenden "Länder" verringern, da dann die EU als EIN "Land" gezählt werden wird.)""..

    Bis dahin müssten dann ALLE EU-Länder die Ehe geöffnet haben, denn sonst würde ICH sie zählen wie bislang die USA gezählt wurde !?..

    ""Wenn man die USA nicht mit der BRD vergleichen kann, weshalb waren dann Obama und Merkel in Elmau? Dann hätten dort ja alle 50 Gouverneur_innen der USA statt Herrn Obamas sein müssen.""..

    Schwaches Argument..
    Denn wenn dann die EU irgendwann mal als ein Land zählt, kommen die "G7" unter der Führung von China und Indien in Dubai zusammen, und Vertreter der EU wird dann der EU-Präsident sein, und keine Gouvernante aus God Old Germany..

    Die derzeitigen Parameter nach denen die sich treffen sind doch völlig willkürlich gewählt..

    ""Ich werde die USA dann mit der EU vergleichen, wenn die EU ebenfalls eine föderale Republik ist, wie die USA es sind.""..

    Das sind wir..
    Der Maastricht-Vertrag schreibt das fest, denn nur n einer föderalen Union war die Einführung einer gemeinsamen Währung möglich..

    Das die anderen Umsetzungen wie EU-Verfassung und Präsident mit vergleichbaren Kompetenzen, eine gemeinsame Armee und ähnliches noch nicht geschaffen wurden, liegt einzig an Frankreich, GB und an uns..

    Als die USA gegründet wurden, waren sie 13 Staaten..
    Nach und nach kamen immer mehr Staaten dazu, von denen jeder schon vorher die Währung übernommen hatte..

    Da gibt es wirklich nur wenige Unterschiede zwischen der USA und der EU..
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#68 ChartAnonym
  • 26.06.2015, 21:48h
  • Antwort auf #58 von jhgk
  • "Man sieht die Ehe ist bei gleichgeschl.Paaren weltweit hoch im Kurs."

    Kurs? Börse?

    Ich behaupte, dass die Homo-Ehe -in vielfältiger Form- mehrheitlich von verheirateten, unverheirateten und geschiedenen, mehrheitlich linken Heterosexuellen durchgesetzt wurde.

    Ich behaupte weiter, dass homosexuelle Menschen sich mehrheitlich -ohne aktuellen Ehewunsch- als Demokraten für zivilisatorische Mindeststandards einsetzen.

    Ich halte es für möglich, dass in Zukunft eine Ehe vielleicht soziale Notlagen vermehrt mindern kann. Zum Begriff der ökonomischen Zwangsehe möchte ich momentan noch nicht greifen.

    Ich vermute, dass Ehe-Ideologen diese Lebensform als eine Art CSD-Charta für das Leben der Anderen leicht bis mittelschwer aufdringlich propagieren werden.

    Ich weiß schon, mit wem ich mich gegenwärtig solidarisiere, wenn ich weiter die Öffnung der Ehe fordere.

    Ich hoffe natürlich auch, dass das bald ein Ende hat.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#67 angelAnonym
#66 VeganBearEhemaliges Profil
  • 26.06.2015, 21:36h
  • Antwort auf #64 von TheDad
  • Wenn man die USA nicht mit der BRD vergleichen kann, weshalb waren dann Obama und Merkel in Elmau? Dann hätten dort ja alle 50 Gouverneur_innen der USA statt Herrn Obamas sein müssen.

    Ich werde die USA dann mit der EU vergleichen, wenn die EU ebenfalls eine föderale Republik ist, wie die USA es sind.

    Bis dahin halte ich mich hieran:

    de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Staaten_der_Erde

    statt Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

    (Und wenn es so weit ist, wird sich die Zahl der hier in der Diskussion stehenden "Länder" verringern, da dann die EU als EIN "Land" gezählt werden wird.)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #64 springen »
#65 paren1957Ehemaliges Profil
  • 26.06.2015, 21:25h
  • Zumindest in der westlichen Welt wird die Merkel-Republik in Sachen Homo-Ehe bald eines der reaktionärsten Länder sein. Selbst erzkatholische Länder sind da fortschrittlicher. Das Demokratieverständnis in diesem Land wird immer putinesker. Und nach der letzten Diskussion um die Gleichsetzung von Homosexuellen mit Päderasten wissen ja alle: Schwule sind allen scheinheiligen Beteuerungen zum Trotz doch Schweine. Und das wird man ja wohl noch sagen dürfen. Manchmal wünscht man sich, Herr Putin hätte eine Atombombe übrig.
  • Antworten » | Direktlink »
#64 TheDadProfil
  • 26.06.2015, 21:24hHannover
  • Antwort auf #59 von VeganBear
  • ""Die USA sind ein Land (oder auch ein Staat), das aus 50 "Staaten" (und noch ein paar "Anhängseln") besteht.""..

    Das ist der typische "politische" "Denkfehler" der immer dann begangen wird, wenn man zum Ergebnis kommt, die USA hätten ja eine US-Botschaft in Berlin..

    Es gibt auch UN-Botschften, und EU-Botschaften wird es auch geben..

    Die USA ist eben nicht mit der BRD vergleichbar, denn die US-Bundesstaaten haben weitgehendere als die Bundesländer..

    Die USA MUSS mit der EU verglichen werden, in einem Zustand den wir noch erreichen müssen, einer Zentral-Regierung in Brüssel, die auch wirklich etwas entscheidet, und nicht nur Gelder aus einem eigenem Haushalt mehr oder weniger widerwillig an Mitgliedsstaaten verteilt..

    Genau deshalb hatten wir bisher die Realität, das einige US-Bundesstaaten die Ehe geöffnet hatten, und andere nicht..
    Ganz so wie in Europa..

    Die Frage die sich hier dann also stellt, lautet :
    Wäre eine Ehe-Öffnung über den EuGH für die gesamte EU, oder analog über den EGMR für alle Staaten des Europarates inklusive Russland möglich ?

    ""Wenn schon, lieber Dad, müßte man bitte auch z.B. die Départements Frankreichs, die Bundesstaaten Brasiliens, die Provinzen Kanadas etc. etc. einzeln addieren.""..

    Damit käme Deutschland dann leicht auf Platz 175..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #59 springen »
#63 Sven89Anonym
#62 gggaaassstttAnonym
#61 TheDadProfil
#60 frageAnonym
#59 VeganBearEhemaliges Profil
  • 26.06.2015, 21:03h
  • Antwort auf #56 von TheDad
  • Back to basics (Geographie):

    Staaten sind nicht immer Länder, Länder sind nicht immer Staaten. Es gilt, sich die Gliederungsebenen anzusehen.

    Die USA sind ein Land (oder auch ein Staat), das aus 50 "Staaten" (und noch ein paar "Anhängseln") besteht.
    So wie die BRD ein Land (oder auch ein Staat) ist, das aus 16 "Bundesländern" besteht.

    Ja, die Staaten der USA haben zum Teil eigene Rechtsprechung - ansonsten bilden sie aber den Gesamtstaat USA, für den der Supreme Court dann auch Recht sprechen kann.

    M.E. ist es nicht sonderlich förderlich, einerseits Länder (der Welt) und andererseits Staaten (der USA) einfach zu addieren, um dann auf relativ utopische Zahlen zu kommen, die eigentlich nur derjenige nachvollziehen kann, der die Rechnung selbst aufgestellt hat.

    Wenn schon, lieber Dad, müßte man bitte auch z.B. die Départements Frankreichs, die Bundesstaaten Brasiliens, die Provinzen Kanadas etc. etc. einzeln addieren.

    Das finde ich persönlich nicht sehr hilfreich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#58 jhgkAnonym
#57 gummi-twistAnonym
#56 TheDadProfil
  • 26.06.2015, 20:51hHannover
  • Antwort auf #47 von Silencio
  • ""Welches sind denn die 73 Staaten, die die volle Ehe für Homosexuelle schon haben?""..

    Den Kontext zwischen meinem Kommentar und dem von "Markus44" herzustellen indem man beide einfach mal liest, ist jetzt schwer ?

    Extra für Dich :

    ""Mittlerweile haben Norwegen, Schweden, Finland, Dänemark mit Grönland, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Spanien, Portugal, Südafrika, Neuseeland, Argentinien, Brasilien, Uruguay, Vereinigte Staaten, Kanada, Vereinigtes Königreich (Ausnahme Nordirland), Irland sowie Slowenien ("kommt nun"), Island sowie paar mexikanische Bundesstaaten die Ehe geöfnet.
    21 Staaten weltweit haben es also geschafft.""..

    PLUS 50 Staaten der USA, PLUS Puerto Rico, PLUS Guam macht Platz Nr. 74..

    Oder von mir aus auch 73, 75, oder sonstwas..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#55 Homonklin44Profil
  • 26.06.2015, 20:51hTauroa Point
  • Antwort auf #39 von HBBerlin
  • I think the main problem remains to be a clear definition of the sixth article of Grundgesetz,as to whether the principle of civil marriage (Ehe) shall include same-sex cuples or not.
    Verfassungsgericht must find a main ruling that will open marriage to same-sex couples.I think there would have to be a process-chain going up all the way from low level courts to reach the Verfassungsgericht. Not certain about,how well that might be on it´s way,but there are rumors about,that a decision similar to that of the US-Supreme Court could be in the making-of,so to say.
    Yet,there´s also the position,that Verfassungsgericht does not necessarly have to alter any Grundgesetz laws,since the text in Article six,marriage and family,doesn´t even speak about cuples of man and woman! It just says 'parents' but doesn´t name sexes!

    So far we just can hope on that main ruling,since our Chancellor and the most influencal parties in politics don´t seem to get up the guts it´d take to say Yes to our love quest on behalf of same-sex marriage.

    Uhm ...by the way... would you have some sporty surfer young single kewl dudes over there? (just kidding) Celebrating for you!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#54 resi von der almAnonym
#53 TheDadProfil
#52 TheDadProfil
#51 siggi aus wien*Anonym
#50 FelixAnonym
  • 26.06.2015, 20:31h
  • >> In den letzten Tagen und Wochen haben mehrere republikanische Politiker angekündigt, das Urteil nicht anerkennen zu wollen.

    Wenn Politiker sich weigern, Urteile des höchsten Gerichts anzuerkennen, zeigen sie damit, dass sie Demokratie und Rechtsstaat abschaffen wollen und durch ihre faschistische Diktatur ersetzen wollen.

    Die müssen dann halt ihres Amtes enthoben werden...
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#49 Danny387Profil
  • 26.06.2015, 20:29hMannheim
  • Juhuu! Na, wenn das keine Good News ist!

    Und zur Sorge der Ultrakonservativen, dass das Urteil ein "Angriff auf die Religionsfreiheit und auf Christen" darstelle: Tja, wenn deren "Religion" die Diskriminierung anderer beinhaltet, dann wird das wohl so sein. Und das ist auch gut so!!!
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#48 kuesschen11Profil
  • 26.06.2015, 20:25hDarmstadt
  • Antwort auf #25 von Jasper
  • Auch ich habe Glückstränen geweint, denn es ist ein großer Befreiungstag in der Geschichte von LGBTTI's.

    Herzlichen Glückwunsch nach USA und einen großen Dank an die Politik und Lobbyverbände, die diesem freiheitlichen Schritt den Weg bereitet haben und die rechtliche Gleichheit endlich durchsetzen.

    Wie lange will die deutsche Unionsregierung nun noch in der schuldhaften Blockadehaltung verharren?

    Die Ehe-Öffnung ist hier längst überfällig.
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#47 SilencioProfil
#46 SilencioProfil
#45 GeorgGAnonym
#44 VeganBearEhemaliges Profil
#43 Homonklin44Profil
  • 26.06.2015, 20:00hTauroa Point
  • *WOOOOO-HOOOOOH*!!!! Yay! Geht doch! Congratulations to GL USA!

    Dass ich das noch erlebe! Ausgerechnet die für so prüde und oft für bigott gescholtenen USA schaffen Menschenrechtsgeschichte,und das ach so vernunftangebie(st)derte Deutschland glotzt in die Röhre!


    Yeeeeehaaaah! Yippiaeyay! Celebrate

    Zitat_"Bryan Fischer, der Chefanalytiker der einflussreichen Lobbygruppe "American Family Association", verglich das Urteil sogar mit dem Terroranschlag vom 11. September 2001. Er twitterte, dass die "Zwillingstürme der Wahrheit" von "moralischen Dschihadisten" zerstört worden seien."Zitat_Ende

    Dieser Heini hat nun ja eine besonders typische Religioten-Meise! Ohne solche Schreckenshochtreibungen können die wohl nicht leben. Na Mister Fischer,sei mal bloß vorsichtig,dass Du nicht ins Klo purzelst! Denn wisse,in der Toilette haust ein schwuler Geist ...*kicher*
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#42 TheDadProfil
  • 26.06.2015, 19:54hHannover
  • Antwort auf #23 von Markus44
  • ""Costa Rica(?)""..

    Costa Rica gehört zu den USA..

    ""21 Staaten weltweit haben es also geschafft.""..

    Die USA bestehen aus 50 Staaten, Costa Rica, Guam, und einigen anderen Überseegebieten..

    Die BRD erklimmt daher allerhöchstens noch Platz 74 auf der Scala der Staaten die die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnen..
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#41 UnstoppableAnonym
#40 auch gutesAnonym
#39 HBBerlinAnonym
  • 26.06.2015, 19:24h
  • Antwort auf #24 von williralf
  • I don't know the exact process through which one reaches the German Verfassungsgericht, but I don't understand why that won't happen for the next couple of years.
    Is it because gays and lesbians in Germany have been happy to fight for partial victories (such as "Ehegattensplitting," etc.)? I'm happy that FINALLY this year there is a call for "Ehe für Alle" instead of various cases of "Gleichberechtigung"/"Gleichstellung" of "eingetragene Partnerschaften."
    My husband and I have been in an "e.P." since 2012, but we were offically married in the USA in 2014. I know that if I would take our marriage certificate from the USA to the Standesamt, they would refuse to register it as a marriage, although a hetero friend, American, married to a German citizen, was able to do exactly the same thing without many problems.
    Is that the kind of case that needs to come before the Verfassungsgericht?
    If so, I can't pay for the legal costs, but if there were a group that would pay those costs, I would gladly be a test case.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#38 VeganBearEhemaliges Profil
#37 catholicAnonym
#36 Tommy1Profil
  • 26.06.2015, 19:01hStraubenhardt
  • Endlich hat das Supreme Court der Vereinigten Staaten mal ein weises und gerechtes Urteil gefällt!
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#35 ZulassungsstelleAnonym
#34 FelixAnonym
  • 26.06.2015, 18:43h

  • Und Deutschland verliert immer mehr den Anschluss, weil unsere Regierung nach Gutsherrenart regiert und Deutschland im homophoben Würgegriff hält.

    Das wird übrigens langfristig auch wirtschaftliche Folgen haben.

    Aber diese Regierung ist so fanatisiert, dass sie ihren Hass über das Wohl des Volkes stellen.

    Armes Deutschland...
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#33 grundvaterschaftAnonym
#32 v6v7tAnonym
  • 26.06.2015, 18:32h
  • Die obersten juristischen Menschen-Versteher haben Recht gesprochen. Recht gesetzt. Legalisiert

    Der deutschsprachige Journalismus:

    "Historische Entscheidung: Oberstes US-Gericht erlaubt Homo-Ehe" -spiegel-

    "Höchstes US-Gericht erklärt Homo-Ehe landesweit für zulässig" -frankenpost-

    "Supreme Court erlaubt Homoehe in allen US-Bundesstaaten" -welt-

    "US-Verfassung gewährt Homosexuellen landesweites Eherecht" -standard-

    Beseitigt Ungleichheit?
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#31 PFriedrichProfil
  • 26.06.2015, 18:25hTrier
  • ...Todd Starnes warnte düster: "Warten wir ab, was LGBT-Aktivisten jetzt Christen antun werden."... -

    Na, das Übliche, das weißt du doch, Todd, du Trampel: Schlachten, grillen und mit BBQ-Sauce übergossen einverleiben, was denn sonst?
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#30 sehr schönAnonym
  • 26.06.2015, 18:17h
  • Das Zeugs, das wegen des Kalten Krieges mit Persil-Scheinen zugepudert wurde, kann sich nicht mehr auf die Puderdose berufen.
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#29 BilanzbuchhalterAnonym
#28 seb1983
  • 26.06.2015, 18:11h
  • Antwort auf #26 von Timon
  • Der Vergleich wird zwar gerne gezogen, lässt sich in den praktischen und alltäglichen Auswirkungen aber bei weitem nicht vergleichen.

    Habe schon einigen Amerikanern gratuliert die ich kenne, selbst die zucken ähnlich wie nach der Abschaffung von "Don't ask don't tell" eher mit den Schultern, der Großteil lebt ohnehin in Bundesstaaten die schon vorher die Ehe geöffnet hatten.
    Große Veränderungen erwartet aber wie vorher im Militär keiner.
    Es ist trotzdem ein nettes Zeichen und wird gefeiert.
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#27 LedErich
  • 26.06.2015, 18:08h

  • Nur 4 Leutchen hier in München. Aber das Konsulat hat Regenbogenfahnen aus dem Fenster gehängt.
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#26 TimonAnonym
  • 26.06.2015, 18:00h
  • Heute wurde Geschichte geschrieben.

    Das ist ein ähnlich historischer Tag wie das Ende der Rassentrennung.
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#25 JasperAnonym
  • 26.06.2015, 17:54h
  • Ich habe Tränen in den Augen.

    Das ist nicht nur ein großer Tag für die USA, sondern für alle Schwulen und Lesben weltweit.

    Ein weiterer Sieg für die Liebe!

    Und ein Tag zum Feiern...
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#24 williralfProfil
  • 26.06.2015, 17:53h
  • Antwort auf #19 von Robby69
  • Ich bin auch sehr glücklich über dieses Urteil in Amerika und würde mir so sehr wünschen, dass in Deutschalnd endlich die Ehe für Schwule und Lesben auch geöffnet werden würde!

    Leider wird das in den nächsten Jahren durch das Bundesverfassungsgericht nicht geschehen, da es keine entsprechene Klage gibt.
    Und wenn wir auf die Merkel Regierung warten werden wir wohl alt und grau werden.
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#23 Markus44Anonym
  • 26.06.2015, 17:52h
  • Mittlerweile haben Norwegen, Schweden, Finland, Dänemark mit Grönland, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Spanien, Portugal, Südafrika, Neuseeland, Argentinien, Brasilien, Uruguay, Vereinigte Staaten, Kanada, Vereinigtes Königreich (Ausnahme Nordirland), Irland sowie Slowenien ("kommt nun"), Island sowie paar mexikanische Bundesstaaten die Ehe geöfnet.
    21 Staaten weltweit haben es also geschafft.

    In Deutschland, Liechtenstein, Österreich, Schweiz, Estland, Tschechien, Ungarn, Kroatien, Malta, Andorra, Kolumbien, Ecuador, Costa Rica(?), Chile, einige mexikanische Bundesstaaten sowie Australien gibt es im Jahre 2015 nur ein Lebenspartnerschaftsinstitut mit annähernd den gleichen Rechten und Pflichten zur Ehe. Die Regierungen von Italien und Griechenland wollen dies auch nun umsetzen.

    Es ist an der Zeit, das Deutschland, Australien, Schweiz und Österreich der Gruppe der 21 Industriestaaten folgen und auch endlich die Ehe öffnen und nicht nur ein Lebenspartnerschaftsinstitut ermöglichen.
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#22 goddamn liberalAnonym
#21 panzernashorn
  • 26.06.2015, 17:42h
  • SUUUUUUUUPPPPPPPPPEEEERRRRRRRRRRR!!

    Wenn man sich - so nebenbei bemerkt - doch nur mal überlegt, welche Arroganz, Selbstüberschätzung und Anmaßung darin besteht, unschuldigen (!) Menschen verweigern zu wollen, mit gleichen Rechten ihr naturgewolltes (!) Leben leben zu können - beschämend und traurig zugleich.

    Zumal solchen Ewiggestrigen nichts, aber auch gar nichts weggenommen wird nur dadurch, dass andere Menschen ein ihnen gesetzlich zustehendes Recht in Anspruch nehmen und glücklich sind.
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#19 Robby69Ehemaliges Profil
  • 26.06.2015, 17:30h
  • YEEEEEAAAAH! Die Entscheidung, auf die wir so lange gewartet haben! Klasse! -
    Hoffentlich gibt's auch in Deutschland irgendwann für die verdammte Schwulenhasser-Regierung vom Bundesverfassungsgericht gewaltig "eins am Deckel" und das Gericht entscheidet, dass auch wir LGBTIs in Deutschland heiraten dürfen...
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#18 goddamn liberalAnonym
  • 26.06.2015, 17:19h
  • Antwort auf #2 von VeganBear
  • Hier kann Selbstverständliches auch im Land des rosa Winkels einfordert werden:

    Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
    Vertreten durch die Vorsitzende Dr. Angela Merkel

    Klingelhöferstraße 8
    10785 Berlin
    Telefon: + 49 30 22070-0
    Fax: + 49 30 22070-111
    E-Mail: info[at]cdu.de
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#17 VeganBearEhemaliges Profil
  • 26.06.2015, 17:07h
  • Gehen wir mal einen Schritt weiter.
    Im Breaking-News-Artikel des "Advocate"

    www.advocate.com/politics/marriage-equality/2015/06/25/victo
    ry-supreme-court-marriage-equality


    lesen wir:

    "Thanks to the Supreme Court, a period of deep injustice in this nation is coming to a close, but it's also clear today that there is still so much work to do. As long as discrimination against lesbian, gay, bisexual and transgender people is toleratedwhether in the seeking of a marriage license, the pursuit of fairness on the job, or the fight for equal treatment at a restaurant or businesswe haven't truly guaranteed equal justice under the law."

    und:

    ""You can still be fired from your job you can be asked to leave a restaurant, you could be denied a hotel room on your honeymoon simply because of who you are and who you love. So we look forward to today as a continued foundation for our progress not only for LGBTQ people but for the country as a whole.""

    ***

    der zaunfink schreibt in seinem diese Woche erschienenen Blogartikel:

    "Es geht nicht nur um die Ehe. Es geht um das Signal, dass in diesem Land wirklich alle Menschen gleiche Rechte, Würde und Respekt verdienen. Dafür hätte sich der ganze Ärger gelohnt."

    derzaunfink.wordpress.com/2015/06/22/das-paarprivilegien-pro
    jekt-fast-wie-richtige-menschen/comment-page-1/


    ***

    Das Recht auf #EheFürAlle haben wir in Deutschland noch nicht. Selbst die an sich zutiefst konservativen USA sind uns nun voraus.

    Aber auch wenn dieses Recht kommen wird (ich gehe allerdings davon aus, daß sich auch unsere Regierung vom Bundesverfassungsgericht dazu zwingen lassen wird) - es ist nur EIN Schritt auf dem Weg zur FAKTISCHEN 100%igen Gleichstellung in unserer Gesellschaft in ALLEN Bereichen.

    ***

    Deutschland muß nun vorwärts gehen und auch seine Blockadehaltung bezüglich EU-weiten Mindeststandards im Bereich Antidiskriminierung aufgeben. Rückwärtsgewandtheit mit Rücksicht auf einige (sich in der Minderheit befindliche) Ewig-Gestrige ist nicht mehr angesagt. Wir brauchen jetzt einen zügig beschrittenen Weg zur tatsächlichen Gleichheit.

    Es darf nicht sein, daß "Muttis" "Bauchgefühl" dafür sorgt, daß Deutschland und die EU bezüglich fundamentaler Menschenrechte immer mehr ins Hintertreffen geraten.
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#16 seb1983
  • 26.06.2015, 17:03h
  • Antwort auf #10 von ggaasssttt
  • In englischsprachigen Medien wird von same sex marriage oder gay marriage gesprochen, also gleichgeschlechtliche Ehe oder eben Homoehe.

    Soweit ich mich jetzt erinnere hat die Tagesschau in Deutschland korrekterweise immer von Eingetragenen Lebenspartnerschaften gesprochen.

    Das Problem ist, wie schon so oft gesagt, dass der Durchschnittsbürger da keinen Unterschied sieht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#15 but our son of aAnonym
  • 26.06.2015, 17:00h
  • "US-Präsident Barack Obama sprach auf dem Onlinedienst Twitter von einem "großen Schritt in unserem Marsch hin zur Gleichbehandlung". Schwule und lesbische Paare hätten "das Recht zu heiraten, so wie alle anderen".

    One paragraph that explains why the Supreme Court ruled for same-sex marriage
    t.co/iguLwrrFsr
    pic.twitter.com/y5WiVXhhIe

    Vox (@voxdotcom) June 26, 2015"

    "We, the people, declare today that the most evident of truths - that all of us are created equal - is the star that guides us still; just as it guided our forebears through Seneca Falls, and Selma, and Stonewall; just as it guided all those men and women, sung and unsung, who left footprints along this great Mall, to hear a preacher say that we cannot walk alone; to hear a King proclaim that our individual freedom is inextricably bound to the freedom of every soul on Earth. (Applause.) "

    www.whitehouse.gov/the-press-office/2013/01/21/inaugural-add
    ress-president-barack-obama
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#14 WirZwei
  • 26.06.2015, 16:51h
  • Und was ist mit Stuttgart? Kein Flashmob?

    Gerade hier wäre es sehr wichtig, nachdem vergangenes Wochenende die braune Suppe demonstrierte gegen den Bildungsplan und gegen die Gleichstellung der Ehe.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 SilencioProfil
  • 26.06.2015, 16:48hBerlin
  • Wollte sich ein Prediger, der die Ehe für alle zutiefst ablehnte, nicht verbrennen, wenn die Entscheidung pro marriage equality fällt? Nun, ich warte, nur zu, Herr Prediger...
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#12 LorenProfil
  • 26.06.2015, 16:42hGreifswald
  • Das dürfte ein fröhliches, bisweilen auch feucht-fröhliches Wochenende dort werden für die Lesben und Schwulen dort und diejenigen, die ihnen nahestehen. Und das zu Recht - weil im Recht.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 ggaassstttAnonym
  • 26.06.2015, 16:32h
  • Es ist schlichtweg zum k*tz*n, dass in der Tagesschau schon wieder von "Homoehe" geschrieben wird.

    Wenn es nach mir gänge, wäre das das Unwort 2015... aber geht es ja nicht.

    Statt "Oberster Gerichtshof der USA legalisiert Homoehe" hätte man auch schreiben können "Oberster Gerichtshof der USA öffnet Ehe für Homosexuelle"... aber nein... das hätte wohl zu viel "Schwule Aganda" bedeutet und wäre in den Kontrollgremien böse aufgenommen worden...
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#9 lucdfProfil
  • 26.06.2015, 16:30hköln
  • Champagner, Sekt oder was auch immer! Ein großer Tag für Demokratie, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Hoffentlich fällt der Groschen auch bei unseren Politikern in Deutschland. Es kann nicht sein, dass Deutschland so rückständig bleibt.
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#8 Patroklos
  • 26.06.2015, 16:29h
  • Ein wichtiges und wegweisendes Urteil und auch ein schwerer Schlag für die alle Homophoben, zu denen u. a. auch die religiösen Fundamentalisten gehören, der USA! Ich hoffe, daß dieser Abschaum sich von dieser Niederlage vom Supreme Court nie wieder erholen werden!

    Ein wichtiger aber auch historischer Sieg für die gesamte LGBTIPA-Community!

    PISS OFF, HOMOPHOBES!!!
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#7 grundpfeilerAnonym
  • 26.06.2015, 16:27h
  • "Diese Entscheidung dürfte auch den Druck auf die deutsche Politik erhöhen: Das höchste amerikanische Gericht hat entschieden, dass Schwule und Lesben im Ehe-Recht nicht diskriminiert werden dürfen."

    Es erhöht den Druck. In Fragen des Todes (z.B. Kriegseinsätze) bemüht man regelmäßig "transatlantische Werte".

    Zu Fragen des Lebens:

    " "Keine Verbindung ist tiefgreifender als die Ehe. Sie verkörpert Liebe, Treue, Hingabe, Opferbereitschaft und Familie. [] Die Kläger haben für gleiche Würde vor dem Gesetz gebeten. Die Verfassung gewährt ihnen dieses Recht." "
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Markus44Anonym
  • 26.06.2015, 16:25h


  • Sehr sehr schön, das freut mich riesig und auf dieses Urteil warte ich schon lange.

    Da dürften heute viele Regenbogenflaggen weltweit - nicht nur in den USA - geschwenkt und hochgezogen werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 GayJoshProfil
#4 goddamn liberalAnonym
#3 AndyAnonym
  • 26.06.2015, 16:13h
  • Ich hoffe, dass das Urteil "Obergefell v. Hodges" eine ähnliche Signifikanz erlangt wie seiner Zeit "Brown v. Board Of Education". Und allen radikalen Republikanern, die das Urteil nicht anerkennen wollen kann man nur sagen: Sie müssen ja nicht in den USA wohnen, wenn sie deren Gesetze nicht anerkennen wollen. Sollen sie auf einer verlassenen Insel gerne ihr eigenes Land mit ihren eigenen radikalen Gesetzen gestalten und dort glücklich werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 VeganBearEhemaliges Profil
  • 26.06.2015, 16:12h
  • "Das Verbot verstoße gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz."

    UNSER Grundgesetz sagt (Art. 3 Abs. 1):
    "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich."

    Ich sehe da keinen Unterschied.

    Jetzt ist Deutschland am Zug. Auch wir haben ein Recht darauf, gleich behandelt zu werden, wie es auch unser Grundgesetz vorgibt.

    Keine faulen Ausreden mehr!
    100% Gleichstellung JETZT!
  • Antworten » | Direktlink »
#1 leihmutterschaftAnonym

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