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  • 28.06.2015, 16:06h           53      Teilen:   |

Im Osten Syriens

IS: Hinrichtungen als Antwort auf die Ehe-Öffnung in den USA?

Artikelbild
Zahlreiche Menschen beobachteten die Hinrichtungen

Wenige Stunden nach dem Urteil des Supreme Court verbreitete die Terrororganisation ein neues Video, in dem vier angeblich schwule Männer von einem Dach gestürzt werden.

Die Terrororganisation "Islamischer Staat" hat offenbar erneut Menschen wegen ihrer angeblichen Homosexualität hingerichtet. Ein am Freitag neu veröffentlichtes Video zeigt, wie in der syrischen Stadt Deir ez-Zor vier Männer von einem fünfstöckigen Gebäude in den Tod gestürzt werden.

Wie bei einigen früheren Morden wurde Homosexualität als Grund für die Hinrichtungen bekannt gegeben; überprüfen lässt sich die Aussage nicht.

Anhänger des IS posteten das Video und Bilder der Hinrichtung am Freitag in sozialen Netzwerken – teilweise unter dem makabren Hashtag #LoveWins. Der wurde zeitgleich von vielen Menschen weltweit genutzt, um die Entscheidung des US-Höchstgerichts, die Ehe in allen Bundesstaaten für homosexuelle Paare zu öffnen, zu begrüßen.

Fortsetzung nach Anzeige


Hinrichtungs-Videos als Propagandamittel

Allerdings ist unklar, wann die Hinrichtung stattfand; sie stand wahrscheinlich zunächst in keinem Zusammenhang mit der Ehe-Öffnung. Die zynische Verbindung scheint erst bei der weiteren Verbreitung der Meldung möglicherweise durch Personen in westlichen Ländern entstanden zu sein.

Erst Anfang Juni hatte der IS drei Männer in Syrien und einen im Irak wegen angeblicher Homosexualität hingerichtet (queer.de berichtete). Auch in den Meldungen zuvor hatte der Islamische Staat regelmäßig entsprechende Morde durchgeführt und sich darüber mit Videos und Bildern in sozialen Netzwerken gebrüstet. Es ist allerdings unklar, ob die Homosexualität der Opfer der eigentliche Grund der Hinrichtung war oder ob diese Anschuldigung nur für Propagandazwecke genutzt wird.

Der "Islamische Staat" hatte Medienberichten zufolge in seinem "Strafrecht" die Todesstrafe für Homosexualität festgelegt (queer.de berichtete). Mit dem Tod werden auch Ehebruch, der Abfall vom islamischen Glauben und das Spionieren für den Gegner bestraft.

Insgesamt hat die Terrororganisation in den letzten Menschen mehrere tausend Menschen ermordet.

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Tags: islamischer staat, syrien
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Reaktionen zu "IS: Hinrichtungen als Antwort auf die Ehe-Öffnung in den USA?"


 53 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
28.06.2015
16:51:50
Via Handy


(-1, 15 Votes)

Von myystery


Ist das eine Einladung zur Einwanderung an US-Evangelikale und Frau Merkel?


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#2
28.06.2015
19:20:54


(+4, 10 Votes)

Von burgerberg
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 12.11.2014
Antwort zu Kommentar #1 von myystery


Da sind vermutlich Menschen auf bestialische Weise getötet worden und ihnen fällt nicht besseres ein, als dieser dumme Kommentar! Traurig..!


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#3
28.06.2015
19:54:55


(+2, 10 Votes)
 
#4
28.06.2015
20:20:47


(-2, 12 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von burgerberg


Gegen Merkel lästern hat jederzeit Saison.
Und emanzipierte Schwule haben doch schon lange erkannt dass es bei uns fast genauso schlimm ist oder zumindest nicht mehr lange dauern kann bei der pösen kapitalistischen Krise, immerhin war das ja schon mal so da sollten grade wir bei unserer Vergangenheit dran denken.
Die Griechen haben Merkel immerhin schon als die alte Nazibraut erkannt die sie ist...

Ansonsten finde ich es noch immer befremdlich wie unter den täglich wohl Hunderten Hingerichteten aus ebenso nichtigen Gründen die Schwulen herausgezogen werden.


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#5
28.06.2015
20:35:53


(-7, 19 Votes)

Von Markus44


Das GRAUEN im Nahen Osten kann ich dazu als deutscher Christ nur sagen.

Einzig als demokratischer Staat mit Freiheit und Menschenrechte ragt dort Israel und meine Lieblingsstadt Tel-Aviv in Israel aus diesem Meer von Homophobie, Mord, Krieg und Menschenrechtsverbrechen in den sonstigen islamischen Staaten der Region hervor.

Möge Israels Volk immer Bestand haben und es den Islamisten nie gelingen, das jüdische Volk ins Meer zu treiben.

Schon schlim, wie Grüne und Linksparteipolitiker auch noch dazu beitragen, wie diese Homophobie und dieser "Dschihad" des Islams nach Europa zu uns hineingetragen wird.

Die ersten Anzeichen dazu erleben wir seit Jahren, den dort wo einst die liberalen und linken Hochburgen in Deutschland waren, wie in Berlin Kreuzberg, Berlin-Neukölln und Hamburg-Sankt Georg, werden heutzutage homosexuelle Paare am Abend von islamischen Jungmännertruppen bepöbelt, angespuckt und beleidigt.

Leider tabuisieren Linke und Grüne zugleich diese negativen Entwicklungen in bestimmten "Problemvierteln" deutscher Großstädte. Ich kenne immer mehr schwule Paare/Singles, die diese islamisch dominierten Stadtteile verlassen und in andere Wohnumfelder ziehen, wo sie auch am Abend ihre Ruhe haben und nicht Sorge haben müssen, angespuckt zu werden, wenn sie mit Ihrem Mann noch einmal spazierengehen.

Heutzutage lebt ein schwules Paar im Harz, in der bayrischen Oberpfalz, im Schwarzwald oder auch im katholischen Münsterland besser, angstfreier und sicherer als in diesen Problemvierteln in Berlin, Duisburg und Frankfurt.

UND diese Entwicklung schappt aus dem zutiefst homophoben Nahen Osten zu uns herüber, wo schwule Männer bestialisch durch die IS ermordet werden.

Kein Wunder, das jetzt Dänemark seine Asylgesetzgebung verschärfen will....denn mit Teilen des heutigen Islams kommen gewaltige Probleme auf uns zu und das wird noch "schlimmer" werden, da gehe ich jede Wette, wenn man sich anschaut, was im Nahen Osten los ist.


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#6
28.06.2015
20:42:15


(+9, 11 Votes)

Von Ralf


Man sollte nicht den Fehler machen, solche Untaten als Spezialität des IS zu betrachten. In anderen islamischen Staaten gibt es diese Art von "Justiz" gegen Schwule auch, z.B. im Iran und in Saudiarabien. Alle drei Staaten, Iran, Saudiarabien und Kalifat, sind miteinander verfeindet. Aber in der Behandlung von schwulen Männern machen sie keinen Unterschied.


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#7
28.06.2015
20:49:59


(-5, 19 Votes)

Von Markus44
Antwort zu Kommentar #6 von Ralf


@Ralf
"Man sollte nicht den Fehler machen, solche Untaten als Spezialität des IS zu betrachten. In anderen islamischen Staaten gibt es diese Art von "Justiz" gegen Schwule auch, z.B. im Iran und in Saudiarabien. Alle drei Staaten, Iran, Saudiarabien und Kalifat, sind miteinander verfeindet. Aber in der Behandlung von schwulen Männern machen sie keinen Unterschied."

--> Da hast Du Recht und daran erkennt man, das der Islam im Nahen Osten/Nordafrika, der zu uns immer stärker seit den 1990er importiert wird, massiv homophob ist.

Aber das verschweigen Volker Beck, Claudia Roth und die Grünen sowie die Linken seit Jahren und wollen uns homosexuellen Wählern erzählen, das die Einwanderung aus dieser Region für homosexuelle Paare in Deutschland, in Schweden und in Frankreich suuuper ist; anstatt das endlich die Wahrheit von Herrn Beck, Frau Roth und Co. gesagt wird, das der "importierte" Islam gerade uns schwulen Männern hier das Leben schwerer machen wird.


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#8
28.06.2015
21:52:02


(+4, 6 Votes)

Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014


Religiös begründeter Irrsinn egal bei welcher Konfession,ich verstehe nicht,warum die Islamgelehrten diese Mörderei im Namen Allah seelenruhig mit ansehen. Ich verstehe aber auch nicht das seelenruhige Hinnehmen der Gelehrten der anderen Konfessionen!

Solange 'nur' Schwule dran glauben müssen,ist das wohl christlich-hinduistish-buddhistisch in Ordnung,wie?


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#9
28.06.2015
22:10:13


(-1, 1 Vote)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Link zu www.tagesschau.de


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#10
28.06.2015
22:11:03


(+10, 14 Votes)

Von ursus
Antwort zu Kommentar #5 von Markus44


>"kann ich dazu als deutscher Christ nur sagen."

das gegengift gegen gewaltverherrlichende ideologien ist weder patriotismus noch eine andere religion, sondern humanismus.

es muss darum gehen, die würde und die gleichwertigkeit jedes einzelnen menschen anzuerkennen.

wer die berechtigte kritik an ideologischen gewalttaten instrumentalisiert, um andere exkludierende und abwertende ideologien aufzuwerten, der ist teil der problemspirale, nicht der lösung.


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