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Andreas Gabalier scheint sich zunehmend mit provokanten Sprüchen profilieren zu wollen und beklagt zugleich Intoleranz gegenüber seiner "Meinung"

In einem neuen Interview kritisiert der Volksmusiker eine "genderverseuchte Zeit" und meint, Homosexuelle sollten ihre Sexualität "aus Respekt" vor Kindern nicht zu stark in die Öffentlichkeit tragen.

Der österreichische Schlagersänger Andreas Gabalier hat sich in einem Interview mit dem Münchner "Merkur" erneut homophob gezeigt – von der Zeitung wurde der Artikel mit provokativen Überschrift "Gabalier ein Schwulenfeind? So schießt der Sänger zurück" versehen.

Auf die Frage, ob der 30-Jährige etwas gegen Homosexuelle habe, sagte er: "Überhaupt gar nicht. Ich kenne sogar drei schwule Pärchen, zwei beim Fernsehen, eins privat." Er finde aber, dass "man diese Sexualität nicht ganz so breit in der Öffentlichkeit austreten muss".

Die Zurückhaltung sei angebracht "aus Respekt unseren kleinen Kindern gegenüber", so der Sänger weiter. "Die sollten sich doch ihr eigenes Bild von Sexualität machen, wenn sie alt genug sind. Und nicht unbedingt auf dem Weg in den Kindergarten die Pudelnackerten auf den großen Plakatwänden sehen."

Schmusende Männer förderten Antipathie

Gabalier steht seit März in Kritik, nachdem er bei der Gala zum österreichischen Musikpreis gesagt hatte, dass man es "nicht leicht auf dieser Welt (hat), wenn man als Manderl noch auf ein Weiberl steht" (queer.de berichtete).

Später beklagte er in der "Welt", von denen, die Toleranz einforderten, auf "niveaulose Art und Weise attackiert und verteufelt" zu werden. Auch damals kritisierte er zuviel Homosexuelles in der Öffentlichkeit: "Man muss doch nicht jeden Tag schmusende Männlein in der Zeitung oder auf Plakaten drucken. Das löst das Gegenteil aus. Abwehr, Überdruss, Antipathie, selbst bei Leuten, die es doch eigentlich tolerieren" (queer.de berichtete).

Bewusste Profilierung mit Homophobie

In dem neuen Interview kritisierte er auch eine "genderverseuchte Zeit". Er sei für eine Gleichstellung von Mann und Frau, aber manche Dinge gingen zu weit. Erneut beklagte Gabalier eine angeblich mangelnde Toleranz: "Ich habe lieber Ecken und Kanten als dass ich mit irgendwas mitschwimme, was gar nicht geht. (…) Zum Teil wird das aber in einer doch angeblich so sehr toleranten Welt aufs Wildeste verteufelt. Die Toleranz reicht nur so weit, bis irgendjemand anderer Meinung ist."

Trotz der Kritik schaffte es der Sänger im Mai mit dem neuen Album "Mountain Man" für eine Woche erstmals auf den Top-Platz der Alben-Charts in Deutschland (wie auch in der Schweiz und, zum vierten Mal, in Österreich). Im Oktober und November tourt der Sänger zudem durch zahlreiche deutsche Städte, im nächsten Sommer will er das Münchner Olympiastadion füllen. Er ist Werbepartner von Müller-Milch. (nb)



#1 VeganBearEhemaliges Profil
#2 BorchiAnonym
  • 30.06.2015, 14:21h
  • Der Alpen-Nazi muss sich wieder mal ins Gespräch bringen.

    Scheint ja echt nicht gut zu laufen mit seiner Karriere...
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#3 DutchyAnonym
  • 30.06.2015, 14:22h

  • Also warum dürfen Schwule nicht schmusen aber Heteros schon? Habe selber 2 Kinder und die sehen ja Heteros und Schwule gleich. Bleib mal schön in der Alpen Republik mit solch gequälter Sch...
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#4 Schon wiederAnonym
  • 30.06.2015, 14:23h
  • Kann die Klemmschwester nicht endlich das Maul halten. Ist es denn besser, wenn die Kinder auf dem Weg zum Kindergarten höcshte freizügige Bilder von Heteros am Kiosk sehen? Der Typ ist einfach nur wahnsinnig blöd, dazu noch dumm.
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#5 audi5000Profil
  • 30.06.2015, 14:25hlindau
  • so ein arschloch. also ich kann weder den typ noch seine musik oder was manche dafür halten ab.
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#6 Markus44Anonym
  • 30.06.2015, 14:30h
  • Na da wird sich sein offen schwuler Kollege Patrick Lindner mit Kind in der Schlagerbranche sehr über Herrn Gabalier "freuen".

    Am Wochende standen beide noch auf der Bühne des Musikantenstadls im kroatischen Pula, wo Andy Borg das letzte Mal moderierte.

    Nebenbei Volksmusik war aber noch NIE mein Geschmack und da höre ich lieber andere Musik.
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#7 ursus
  • 30.06.2015, 14:31h
  • >"auf dem Weg in den Kindergarten die Pudelnackerten auf den großen Plakatwänden sehen."

    überall plakate mich nackten schwulen drauf? klingt für mich nach einer psychiatrisch relevanten wahrnehmungsstörung. oder aber nach bewusster hetze. beides nicht schön.
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#8 TimonAnonym
  • 30.06.2015, 14:34h
  • Aha, wir sollten also andere nicht mit unserer Anwesenheit belästigen und uns schön versteckt halten....

    Dürfen wir denn noch öffentliche Verkehrsmittel nutzen, in Schwimmbäder und ins Theater oder das auch nicht mehr? Und steht Herr Gabalier demnächst auch vor Geschäften mit schwulen oder lesbischen Eigentümern und skandiert "Kauft nicht bei Schwulen"?

    Ich glaube, mit seinen hinterwäldlerischen, menschenverachtenden Ansichten ist er eine größere Gefahr für Kinder als wir es sind...

    Übrigens:
    der wirbt für Müller (Fruchtmilch, Milchreis, etc.). Wir sollten keine Produkte mehr von Firmen kaufen, die solche Leute als Werbe-Idole nutzen. Ich will jedenfalls nicht Herrn Gabalier auch noch mitbezahlen...
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#9 CorumProfil
  • 30.06.2015, 14:37hHamburg
  • Antwort auf #7 von ursus
  • Ich weiss ja nicht an welcher Wahrnehmungsstörung der Guteste leidet, aber nackte Schwule hab ich noch an keiner Plakatwand gesehen.

    Und in grossen Zeitschriftenabteilungen der Kaufhäuser etc. kommen auf ein schwules Magazin min. 20 Tittenmagazine.

    Aber vermutlich läuft es mit dem Mutatenstadl nicht mehr so gut ... da braucht man eben wieder Presse, egal auf welche Art.
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#10 BorchiAnonym
  • 30.06.2015, 14:38h
  • Antwort auf #8 von Timon
  • Wobei man dazu sagen muss, dass der Inhaber der Molkerei Müller eh ein stramm konservativer ist, der schon mehrfach durch rassistische und homophobe Sprüche aufgefallen ist. Der wird diese Meinungen sogar noch gut finden.

    Aber das macht einen Boykott noch angebrachter. Was bei Barilla funktioniert hat, wird auch bei der teutschen Molkerei Müller funktionieren...
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