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Erneut wurde in Berlin ein Gedenkort der Szene beschädigt

Zum bereits dritten Mal in diesem Jahr wurden die Infotafeln am Magnus-Hirschfeld-Ufer Zielscheibe von Vandalismus.

Die zwei Infotafeln am Berliner Magnus-Hirschfeld-Weg gegenüber dem Bundeskanzleramt, die an den Sexualforscher und sein Institut erinnern, das an jener Stelle stand, sind vor wenigen Tagen erneut von Unbekannten angegriffen worden. Eine der beiden Tafeln wurde verbogen.

Wie der LSVD mitteilte, haben der Verband und eine Privatperson Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Zudem wurde der Berliner Senat um schnellstmögliche Schadensbehebung gebeten. Im Mai waren die Gedenktafeln mit Schriftzeichen und Symbolen beschmiert worden (queer.de berichtete), wenige Tage zuvor war eine der Tafeln verbogen worden (queer.de berichtete).

Auch das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Tiergarten und eine Gedenktafel für diese Opfer am U-Bahnhof Nollendorfplatz waren in den letzten Jahren immer wieder Zielscheibe von Vandalismus.

Seit 2008 trägt das Spreeufer zwischen Luther- und Moltkebrücke in Berlin den Namen von Magnus Hirschfeld, seit 2011 klären die Gedenktafeln über den Vorreiter der Homosexuellenbewegung auf. An der Stelle soll in den nächsten Jahren ein Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung entstehen. (nb/pm)