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Steffen Seibert betont, dass die deutsche Regierung sich nicht vom Ausland beeinflussen lässt – zumindest wenn es um die Ehe für alle geht.

Regierungssprecher Steffen Seibert hat noch einmal klargestellt, dass die Welle der Ehe-Öffnungen in anderen Ländern die schwarz-rote Bundesregierung kalt lässt.

Das Ende des Ehe-Verbots für Schwule und Lesben in vielen befreundeten Ländern – alleine in den letzten Woche haben Irland und die USA die Ehe geöffnet – hat auf Deutschland null Auswirkungen. Diese Linie hat Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch bei der Bundespressekonferenz auf Nachfrage von Tilo Jung von "Jung und Naiv" noch einmal deutlich gemacht:

Es gebe in der Merkel-Regierung "keine neuen Überlegungen" zum Thema Ehe-Öffnung, so Seibert weiter. Die Entscheidung bei unserem großen Verbündeten habe dabei "nichts verändert". Besonders betonte der Regierungssprecher wiederholt den Teilsatz "für die USA". Es hörte sich so an, als ob er über eine Zivilisation in einer fernen Galaxis spricht.

Tilo Jung hatte Seibert in den letzten Wochen mehrfach mit Fragen zur Ehe für alle gequält:

» Ehe-Öffnung: Regierung wieder unsicher, ob Grundgesetz geändert werden müsste (29.05.2015)
» Seibert: Merkel erfreut über weitere Gleichstellung (27.05.2015)

Weitere Folgen des Theaters sind zu erwarten. (dk)



#1 PeerAnonym
  • 01.07.2015, 17:46h
  • >> Regierung: Ehe-Öffnung in den USA verändert in Deutschland "nichts"

    Es gibt rein gar nichts, was bei der schwarz-roten Bundesregierung irgendwas ändern würde.

    Denn wo Ideologie und Rechtspopulismus regieren, kann rein gar nichts gegen fanatisierte und opportunistische Politiker etwas ausrichten.

    Das einzige, was wirklich etwas ändern kann, ist ein kompletter Regierungswechsel.
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#2 SauberAnonym
  • 01.07.2015, 17:47h
  • War etwas anders zu erwarten. Jeder Quatsch aus Amerika wird aber sonst gerne kopiert.
    Vielleicht möchte die Union mit der NPD koalieren - da gibt es wenigstens Übereinstimmungen in einigen Bereichen, wenn schon nicht mit demokratischen Ländern. Wir könnten auch enger an Rußland, den Vatikanstaat oder einige arabische Länder rücken. Bei den menschenverachtenden und homophoben Regierungen einiger Ländern da wollen wir jetzt etwas kopieren. Sauber!
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#3 reiserobbyEhemaliges Profil
#5 StevenAnonym
  • 01.07.2015, 17:58h
  • "Also sie will weiter diskrimieren", hätte der Journalist Seibert kommentieren sollen.
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#6 MathildaAnonym
#7 HeinerAnonym
  • 01.07.2015, 18:02h
  • Wer in Zukunft nochmal SPD wählt, muss sich darüber im Klaren sein, dass er damit die große Koalition wählt.

    Denn selbst wenn es eine Mehrheit links der Union gäbe, zieht die SPD ja die große Koalition vor.

    Und was die Große Koalition für unsere Grundrechte bedeutet, bekommen wir ja jetzt wieder mal vom Regierungssprecher bestätigt.
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#8 LorenProfil
  • 01.07.2015, 18:09hGreifswald
  • Antwort auf #3 von reiserobby
  • Der Brief würde wohl nicht nur mir wesentlich besser gefallen, wenn das Metropolengehabe und der unpassende Buxtehude-Verweis unter den Tisch fielen. Da weiß ich Selbstbewusstsein in Bescheidenheit mehr zu schätzen als das leider gar nicht so seltene Hauptstadtgeprotze, das dem schönen Berlin nicht zur Zierde gereicht.
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#9 DominikAnonym
  • 01.07.2015, 18:29h

  • Könnt ihr denn bitte noch mal einen aktuellen Status zum Verfassungsgericht machen? Was steht da noch alles in den Startlöchern und wie lange dauert das ca?
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#10 ZzfrfvgAnonym
  • 01.07.2015, 18:33h
  • Tja, wir sind halt blöd um unsere Wut über die Diskriminierung in einer massendemo auf der Straße zu bündeln.

    Ich kann es nur immer wiederholen, wer zu blöd ist um für seine Rechte zu kämpfen, der wird noch viele, viele Jahre weiterdiskriminiert werden.

    Pussies!
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