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Kommentare zu:
Italien: Schwuler Staatssekretär im Hungerstreik


#22 userer
  • 06.07.2015, 15:47h
  • Antwort auf #16 von GeorgG
  • GeorgG: "Wer kirchlich sozialisiert wurde [...] kommt sein Leben lang von seiner Kirche bzw seinem Glauben nicht los."

    Ab einem gewissen Alter, ich würde sagen ab ca. 16, kann ein Erwachsener, der ernst genommen werden möchte, sich nicht mehr mit seiner religiösen Sozialistion entschuldigen; spätestens ab diesem Alter ist er für sein Denken selbstverantwortlich. Entweder kann er sich dann von seiner imaginären Vaterfigur aus eigener Kraft befreien oder aber er erkennt, dass er psychologische Hilfe braucht, um den Schritt in die Realität zu schaffen.
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#21 David77Anonym
  • 05.07.2015, 16:03h
  • Antwort auf #16 von GeorgG
  • "Wer kirchlich sozialisiert wurde und dort als Kind Geborgenheit erlebt hat, kommt sein Leben lang von seiner Kirche bzw seinem Glauben nicht los."

    Und bekommt ein Haufen Intoleranz auf das, was anders ist mit eingeimpft. Wenn man dann innerlich gequält wird, dann wird das in Kauf genommen.
    Aber loskommen nicht möglich?
    Doch. Es ist verdammt schwer, man ist sich dann aber bewusst, welchen Schaden das verursacht hat...

    "Entsprechendes gilt für die Gegenseite: Wer atheistisch sozialisiert wurde, wird ein Leben ohne den Glauben an Gott verbringen (müssen)."

    Dein arroganter unverschämter Zusatz "müssen" spricht für sich.

    "Kein Christ hier im Forum fordert die Atheisten auf, sich taufen zu lassen."

    Nö, das soll schon im Säuglingsalter passieren, damit oben genannte Mechanismus greifen.
    Außerdem wird doch sehr wohl missioniert und von Atheisten verlangt, dass sie sich an christlichen Vorstellungen halten...Lüge!

    "Es hat also überhaupt keinen Zweck, hier ständig die Christen aufzufordern, aus ihrer Kirche auszutreten."
    Ich schreibe als ein ehemaliger erzkonservativer Hardcorekatholik und weiß, wovon ich rede... in einem gebe ich recht: Von außen ist das schlecht möglich. Es ist ein innerer Prozess der sehr langsam geht...
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#20 IchUndIchAnonym
  • 05.07.2015, 15:42h
  • Antwort auf #18 von Markus44
  • M44: "Das müßte doch eigentlich jezt in Italien vorangehen, denn die Mehrheiten sind doch im Parlament vorhanden:"

    >>>>>> Ganz so wie in Deutschland.

    M44: "Also ich rechne schon damit, das nunmehr im Herbst/Winter dieser Gesetzentwurf in Italien verabschiedet wird."

    >>>>> Not so famous last words eines multiplen Religionsppsychopathen?
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#19 David77Anonym
#18 Markus44Anonym
  • 03.07.2015, 17:07h
  • Das müßte doch eigentlich jezt in Italien vorangehen, denn die Mehrheiten sind doch im Parlament vorhanden: selbst die Oppositionspartei von Beppe Grillo hat doch bereits signalisiert, das Sie die Einführung des Lebenspartnerschaftsinstitutes unterstützen wird.

    Also ich rechne schon damit, das nunmehr im Herbst/Winter dieser Gesetzentwurf in Italien verabschiedet wird.
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#17 Patroklos
#16 GeorgGAnonym
  • 03.07.2015, 10:01h
  • Antwort auf #11 von Miguel53de
  • Ich bin zwar nicht derjenige, der angesporchen wurde, aber ich möchte dennoch kurz antworten:

    "Viele Male habe ich ihn schon aufgefordert, Gruende zu nennen, warum es so wichtig ist, den Segen einer Kirche oder gar eine kirchliche Trauung zu bekommen. "

    Wer kirchlich sozialisiert wurde und dort als Kind Geborgenheit erlebt hat, kommt sein Leben lang von seiner Kirche bzw seinem Glauben nicht los.
    Entsprechendes gilt für die Gegenseite: Wer atheistisch sozialisiert wurde, wird ein Leben ohne den Glauben an Gott verbringen (müssen). Kein Christ hier im Forum fordert die Atheisten auf, sich taufen zu lassen.
    Es hat also überhaupt keinen Zweck, hier ständig die Christen aufzufordern, aus ihrer Kirche auszutreten. -

    " Gefragt habe ich auch, warum das jemand sein muss, der sich Priester, Pfarrer oder Pastor nennt."

    Das muss nicht zwingend sein. Das hängt mit der Konfession zusammen. Es gibt Gemeinschaften, die haben Priester und Bischöfe, in anderen Gemeinschaften sind alle gleich.

    "Wieso aus Wasser durch ein besonderes Oel ploetzlich heiliges, also Weihwasser wird. "

    Das ist eher ein Volksglaube. Gerade in der orthodoxen und katholischen Kirche werden alle Sinne angesprochen. "Weihwasser" ist ein Mittel dazu.
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#15 seel brazdaAnonym
#14 userer
  • 03.07.2015, 09:09h
  • Antwort auf #2 von GeorgG
  • @GeorgG

    Auch wenn Ihr Weltbild in den dumpfen 1950ern stecken geblieben ist, sollten Sie es nicht verabsäumen, den - im Artikel klar benannten - wirklichen Grund für die ethische Rückständigkeit Italiens zu nennen:

    die katholische Kirche und ihre Führer.

    Es ist hanebüchen, wenn die Mitglieder der Kinderschändersekte den Kinderschutz vorschieben, um ihre rechtsstaatswidrigen Forderungen zu kreischen.

    Umgekehrt wird ein Schuh draus: Aufrufe zum Kirchenaustritt unter dem Motto "Schützen wir unsere Kinder" sind sehr viel logischer und nötiger.
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#13 schwarzerkater
  • 03.07.2015, 09:04h
  • komisch, die verschiedenen mafia-organisationen, die blühen und gedeihen in italien immer noch, obwohl vom papst exkommuniziert. aber die homo-ehe bringt die (katholischen) italienischen bürger auf die straße - das verstehe wer will.
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#11 Miguel53deProfil
  • 03.07.2015, 01:42hOttawa
  • Antwort auf #8 von Wolfgang
  • Ich hatte schon einen aehnlichen Kommentar gestartet, dann aber aufgegeben. Ich dachte, lohnt nicht. Es bleibt vergebliche Liebesmuehe.

    Unser Sorgenkind, das so gern andere auffordert, doch bitte Fakten zu nennen, bleibt in einer anderen Sache seltsam stumm. Viele Male habe ich ihn schon aufgefordert, Gruende zu nennen, warum es so wichtig ist, den Segen einer Kirche oder gar eine kirchliche Trauung zu bekommen.

    Gefragt habe ich auch, warum das jemand sein muss, der sich Priester, Pfarrer oder Pastor nennt. Wodurch diese Menschen sich von mir und ihm unterscheiden. Wieso aus Wasser durch ein besonderes Oel ploetzlich heiliges, also Weihwasser wird. Und so weiter.

    Dazu kommt nur Schweigen.

    Auch hat sein Kommentar, wie jetzt auch meiner, kaum etwas mit dem eigentlichen Thema zu tun. Bis auf eine Verbindung eben doch: Italien ist natuerlich durch den Vatikan sehr von der Katholischen Kirche gepraegt. Und Deutschland nach wie vor stark durch die beiden Kirchen. Trennung von Staat und Kirche zum Trotz.

    Ich sage aus gutem Grund von der oder den Kirchen, weil die ja mit dem Christentum nichts am Hut haben. Sowenig wie der ADAC mit den Autofahrern. Ueberall geht es nur um Macht und Einfluss. Und dafuer geht die RKK in Italien durchaus auch mit Organisationen Hand in Hand, die man hier zulande als Verbrecher-Organisationen bezeichnet. Zu Recht.

    Zum Schluss aber noch mal zum Anfang. Es ist nur allzu wahr. Manchen Leuten ist nichts zu peinlich. Weder thematisch noch verbal. Und da ist unser Mann mit den vielen Alias zwar nicht das einzige Beispiel. Doch ganz sicher das krasseste.
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#10 zum xten malAnonym
#9 goddamn liberalAnonym
  • 02.07.2015, 20:27h
  • Antwort auf #2 von GeorgG
  • "Es gibt offensichtlich bei den italienischen Machos eine Grundabneigung gegen offen auftretende Schwule."

    Die echten Machos kommen aus der spanischsprachigen Welt, die mit Spanien, Uruguay und Argentinien Vorreiter bei der Gleichstellung war. Dort stammen zudem viele nicht von Spaniern, sondern von Italiern ab.

    Das kanns also nicht sein.

    Ein Grund mag neben der Anwesenheit des Vatikans auf dem Stiefel ein merkwürdiger verharmlosender Postfaschismus (einschließlich Pilgerfahrten zum Duce-Grab!) sein, der die italienische Gesellschaft teilweise lähmt.

    Die Aktion finde ich jedenfalls gut und mutig.

    Auf die würde ein schwuler Politiker im deutschen Biedermeier jedenfalls niemals kommen.
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#8 WolfgangProfil
  • 02.07.2015, 20:25hBielefeld
  • @markus44

    Es gibt Leute wie Sie, denen auch nichts zu peinlich ist, um es zum xten Male zu wiederholen!
    Sie verfahren dabei nach einem nervigen Kinderspiel, das besonders intellektuell unterlegene Blagen immer wieder gerne spielen, um die Intelligenten bis aufs Blut zu reizen: immer wieder das Gleiche brabbeln, bis die anderen es nicht mehr hören können!
    Es gibt kaum schwerere Gründe für affektiven Totschlag!
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#7 XDASAnonym
  • 02.07.2015, 20:10h
  • Im Land des Vatikan hat er es sicher genauso schwer mit seinen Gleichstellungs-Bemühungen wie im Gottesstaat Deutschland.

    Ich bewundere sein Engagement und würde mir wünschen, dass es in Deutschland ebenso engagierte Politiker gäbe, die wirkliche Zeichen setzen...
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#6 Markus44Anonym
  • 02.07.2015, 19:13h
  • Übrigens die anglikanische Episkopalkirche in Amerika hat aktuell nunmehr als eine weitere christliche Kirche kirchenrechtlich kirchliche Trauungen für gleichgeschlechtliche Paare in ihren Kirchen vor den Altären ermöglicht.

    *
    www.nbcnews.com/news/us-news/episcopalians-vote-allow-gay-ma
    rriage-churches-n385491


    (NBC: Episcopalians vote to allow gay marriage in churchs)

    Bereits vor einigen Wochen hatte die Presbyterian Church (USA) auch diesen Schritt gemacht und kirchliche Trauungen in den presbyterianischen Kirchen ermöglicht.

    edition.cnn.com/2014/06/19/us/presbyterian-church-same-sex-m
    arriage/


    (CNN:Presbyterian church allows same-sex marriage)

    Es gibt also im Jahre 2015 eine Reihe christlicher Kirchen, die kirchliche Trauungen für gleichgeschlechtliche Paare ermöglicht haben, und die zu 180 Grad ganz andere Lehraussagen als der Vatikan vertreten.
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#5 metrischAnonym
#4 VaticanoAnonym
#3 FredinbkkProfil
  • 02.07.2015, 16:33hBangkok
  • So waren Mitte Juni zehntausende Paedo-Pfaffen-Gegner in Rom auf die Straße gegangen, um gegen die RKK zu demonstrieren. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Schützen wir unsere Kinder"......

    so sollten die Nachrichten lauten ...da waere ich auch dabei...

    aber da schweigt der Christ und die Sekten-Fuersten grinsen sich eins...
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#2 GeorgGAnonym
  • 02.07.2015, 16:14h
  • Italien ist schwulenpolitisch immer noch das konservativste westeuropäische Land.
    Es gibt offensichtlich bei den italienischen Machos eine Grundabneigung gegen offen auftretende Schwule. Diese Abneigung zeigt sich nicht nur in Italien, vor allem südlich von Rom, sondern auch bei in Deutschland lebenden Italienern. Wenn ein Frau auftaucht, egal, wie sie aussieht, pludert sich der Macho-Gockel auf und überschlägt sich vor Freundlichkeit. Fehlt eine solche Frau, werden zwei schwule Männer -bestenfalls- kaum beachtet, schlechstestenfalls werden Witze über sie gemacht.
    In Italien gibt es noch viel zu tun!
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#1 RobinAnonym
  • 02.07.2015, 16:07h
  • Da engagiert sich jemand wirklich...

    Und hierzulande kuschen die Politiker fleißig vor der rechten Union. Hätten die deutschen Politiker nur halb so viel Eier wie dieser italienische Staatsseketär, wären wir hierzulande längst gleichgestellt...
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