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  • 03.07.2015, 17:02h           20      Teilen:   |

Basisdemokratie und Technik

Ehe für alle: Panne bei Mitgliederbefragung der CDU Berlin

Artikelbild
Berlins CDU-Generalsekretär Kai Wegner (re.) und Präsidiumsmitglied Burkard Dregger stellten am Freitag die Unterlagen zur Mitgliederbefragung vor (Bild: CDU Berlin)

Entgegen der Ankündigung können die Parteimitglieder nun doch nicht online darüber abstimmen, was sie von der Ehe-Öffnung halten.

Die Mitgliederbefragung der Berliner CDU zur "Ehe für alle" sorgt weiterhin für Spott: Am Freitag musste die Partei einräumen, dass die angekündigte Möglichkeit einer Onlineabstimmung abgeblasen werden musste.

Grund ist diesmal nicht die verwirrende Auswahl an sieben Antwortmöglichkeiten, sondern ein technischer Fehler des Dienstleisters, der die Befragungunterlagen produziert hat. Der persönliche Zugangscode, den man hätte freirubbeln müssen, sei nicht blickdicht gewesen, erklärte CDU-Generalsekretär Kai Wegner auf einer Pressekonferenz.

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Der Poststreik verzögert die Abstimmung per Brief

Die rund 12.500 Berliner CDU-Mitglieder müssen nun bis zum 15. Juli per Briefantwort abstimmen. Ein Unterfangen, was aufgrund des aktuellen Poststreiks ebenfalls nicht ganz nach Plan funktioniert. So wurden die Unterlagen über einen privaten Anbieter versendet, und die Auszählung soll mit einem Sicherheitspuffer erst am 24. Juli stattfinden. Noch am selben Tag will die Berliner CDU dann das Ergebnis nach einer Präsidiumssitzung verkünden.

Die Parteimitglieder können bei der Frage, ob sie es befürworten, dass auch gleichgeschlechtliche Paare die Ehe eingehen können, zwischen sieben Antwortmöglichkeiten wählen. Die Palette reicht von "stimme voll und ganz zu" über "stimme eher zu", "teils, teils", "stimme eher nicht zu" und "stimme überhaupt nicht zu " bis zu "Ich enthalte mich" und "Das Thema ist mir nicht wichtig" (queer.de berichtete). Die CDU war für die vielen Antwortmöglichkeiten von Berliner Medien und der SPD scharf kritisiert und zum Teil auch verhöhnt worden (queer.de berichtete).

Generalsekretär Kai Wegner betonte auf der Pressekonferenz, es gehe der Berliner CDU-Führung darum, ein differenziertes und ehrliches Meinungsbild der Basis zu erhalten. Dafür könne man nicht nur nach "Ja" oder "Nein" fragen. Der Landesvorstand werde nach der Auszählung eine Entscheidung zur Frage der Ehe-Öffnung formulieren und verantworten. Dabei werde er sich nicht gegen das Ergebnis der Mitgliederbefragung stellen. Diese habe einen "verbindlichen Charakter", so Wegner. (cw)

Wochen-Umfrage: Sollte die Union bundesweit ihre Mitglieder zur #Ehefüralle befragen? (Ergebnis)

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Tags: kai wegner, cdu berlin, ehe für alle, mitgliederbefragung
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Reaktionen zu "Ehe für alle: Panne bei Mitgliederbefragung der CDU Berlin"


 20 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
03.07.2015
17:13:36


(+3, 5 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


T.u.T.


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#2
03.07.2015
17:51:42


(+8, 10 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Für die Berliner CDU ist das Internet halt Neuland, da kann man nichts machen!


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#3
03.07.2015
18:03:52


(+13, 13 Votes)

Von Adam


Mann was tut die CDU nur wenn sie endlich merken das die Erde keine scheibe ist ? :P


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#4
03.07.2015
18:44:41


(+11, 11 Votes)

Von uwekrefeld
Aus Krefeld (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 12.07.2013


wie können "gebildete Leute" nur so eine gequirlte Sche.. verzapfen und auch noch veröffentlichen?
Frage sowie Antwort(en) sind ja sowas fürn Ar...; das kann nur im Kopf eines C*U entstanden sein?!


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#5
03.07.2015
19:00:10


(+14, 14 Votes)

Von Freeyourgender
Aus Würzburg (Bayern)
Mitglied seit 08.10.2014


Wer möchte von einer Partei regiert werden,
die es nach 4 Wochen Vorbereitungszeit
technisch nicht realisieren kann,
eine triviale Online-Befragung ins Netz zu stellen ?

Im Jahr 2015 ?

Von der Art der Abstimmung ist diese Kritik völlig unabhängig, über diese ein Wort zu verlieren,
ist Zeitverschwendung.


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#6
03.07.2015
22:20:20
Via Handy


(+11, 11 Votes)

Von Foxie
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Die Antwortmöglichkeiten "Ja" oder "Nein" hätten voll gereicht! Die wollen bloß wieder Zeit schinden, indem sie "Diskussionsbedarf" erzeugen.
Nur zur Erinnerung: Wird Hetero-Ehen irgendetwas weggenommen?


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#7
03.07.2015
23:52:35


(0, 2 Votes)

Von jhgk
Antwort zu Kommentar #6 von Foxie


Eine Ehe eingehen oder lieber die Ehe abschaffen?

Bei der hohen Scheidungsrate weltweit frägt man sich was:


Link:
de.wikipedia.org/wiki/Scheidungsrate



Link zu www.welt.de


Link zu www.huffingtonpost.de


Link zu www.theologische-links.de

Und ist die Ehe zwischen zwei Personen auch wirklich was für Bisexuelle ?

Was ist mit bisexuellen Beziehungen , in denen es mehrere Partner gibt, die man gleich stark liebt usw...

Manche Bisexuelle wünschen sich Beziehungen mit mehreren Partnern.

Also doch lieber die Ehe abschaffen und bestehende Ehen natürlich nicht annulieren?

Fakt: Die Ehe für Alle ist in Wirklichkeit keine EHE für Alle. Ich draf daran erinnern , dass es aber LGBT's etc. heißt die benachteiligt werden , stigmatisiert werden.Bei der Debatte um die Gleichgeschl.Ehe lässt man Bisexuelle aber aus dem Spiel... nicht fair!

Polygamie...richtig! Da werden eben doch Anne -Krap-Karrenbauers Befürchtungen halbreal.

Und wenn schon! Wenn es aber so ist , dass sich mehrere lieben , so ist das so.Man kann es nicht abstreiten, dass es so ist, da man nicht in deren Haut steckt, nicht weiß ob die sich doch nicht alle gleich stark lieben z.B. in einer M+M +W+W od. M+W+M+W Konstellation .

Mich interessiert auch brennend was es mit dem Familiensplitting auf sich hat . Also nur die Familien mit Kindern erhalten Vorteile.

Oder das Modell der Grünen -Jugend :

Link zu www.gruene-jugend.de


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#8
04.07.2015
00:24:22
Via Handy


(+4, 6 Votes)

Von Chefkoch


Das für etwas das eigentlich selbstverständlich sein sollte erst eine Befragung stattfinden muss ist schon ziemlich peinlich. Die Meinung der CDU kennen wir doch. Womöglich werden Sie die Ergebnisse noch fälschen. Sollen Sie doch endlich so eine Abstimmung im Bundestag durchführen, dann sieht man doch wer dafür und wer dagegen ist.


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#9
04.07.2015
03:22:23


(-2, 10 Votes)

Von Thjoökbb


merkt ihr nicht, dass das ein Ablenkungsmanöver von Merkel ist? Es war Merkels Idee die Befragung der Berliner CDU durchführen zu lassen. Damit schlägt sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen lenkt es ab von der homophonen Position der Bundes CDU. Und zum anderen kann sich die CDU mit einem positiven Wahlergebnis als großstadtpartei festigen, ohne dass die Bundes CDU gezwungen ist der Berliner CDU zu folgen.

Achja, und natürlich war es ein Instrument Merkels um den Druck durch die eheöffnung in den USA abzufedern.

Und ihr stürzt euch auf diese konstruierte Sache als meine es die CDU ernst. Ihr seid wirklich naiv. Merkel verarscht euch nach Strich und Faden und ihr fällt drauf rein. Kein Wunder, dass diese Frau euch noch viele Jahre diskriminieren wird.


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#10
04.07.2015
10:19:36


(+2, 4 Votes)

Von David77
Antwort zu Kommentar #9 von Thjoökbb


Natürlich ist das ein Ablenkungsmanöver! Wer soll denn hier bitteschön naiv sein?! Wieso unterstellst du das den Meisten von uns? Weil es hier keiner ausgesprochen hat? Muss man das, wo es so offensichtlich ist? Das Ganze erkennt doch fast jeder, der das Hickhack der letzten Jahr und besonders der letzten Wochen mit beobachtet hat...
Bis auf gewisse User, die von einer großen Veränderung phantasieren.


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