Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 05.07.2015, 08:48h           7      Teilen:   |

Interview

Bilanz einer Hetera im Schwulen Museum*

Artikelbild
Zwei Jahre lang führte Andrea Wellbrock-Thumeyer die Geschäfte des Schwulen Museums* in Berlin - Ende Juli läuft ihr befristeter Vertrag aus (Bild: Sabrina Gettinger)

Nach zwei Jahren verlässt Geschäftsführerin Andrea Wellbrock-Thumeyer das Schwule Museum* Berlin. Ein Gespräch über Vorurteile, Erreichtes, Finanzsorgen und Wünsche.

Von Sabrina Gettinger

Sie sind als "Hetera" im Schwulen Museum* gelandet. Wie haben Sie die ersten Berührungen erlebt?

Ich hatte mich auf eine Stellenanzeige beworben und dachte mir, ich mach einfach mal die Tür (zum Schwulen Museum*) auf und schaue, was sich dahinter verbirgt – vieles war mir zunächst unbekannt. Zum ersten Mal erhielt ich einen Einblick in das umfangreiche Archiv, eine Vorstellung von der Geschichte der unterschiedlichen LGBT-Bewegungen und lernte auch die Bibliothek des Hauses mit all ihren Schätzen kennen.

Dass vor dem Museum das Wort "schwul" steht, hat Sie also nicht zögern lassen?

Nein, überhaupt nicht. Aber vorab: im Grunde ist meine sexuelle Orientierung natürlich vollkommen zweitrangig für die Arbeit, die ich als Geschäftsführerin leiste. Die Aufgaben sind hier ja nicht anders, im Vergleich zu jeder anderen Arbeitsstelle. Ich habe gesehen, dass es in der Stellenausschreibung um Geschäftsführung geht, um Vertretung in der Öffentlichkeit, um Finanzen, um Personalmanagement, um Fundraising und Sponsoring; alle diese Dinge, die ich gut kann und gerne mache, und das fand ich außerordentlich spannend.

Fortsetzung nach Anzeige


Einblicke in eine neue Welt: Dieser Tür mit "Glory Hole" aus einer Berliner "Klappe" ist Teil der neuen Ausstellung "Homosexualität_en", die gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Museum realisiert wurde - Quelle: Sammlung Schwules Museum*
Einblicke in eine neue Welt: Dieser Tür mit "Glory Hole" aus einer Berliner "Klappe" ist Teil der neuen Ausstellung "Homosexualität_en", die gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Museum realisiert wurde (Bild: Sammlung Schwules Museum*)

Lesben, Schwule und Trans*-Menschen erwarten von anderen Toleranz bzw. vor allem Akzeptanz ihnen gegenüber. Haben Sie das als offen heterosexuelle Frau im Schwulen Museum* auch erfahren oder hatten Sie zunächst mit Vorurteilen zu kämpfen, im Sinne von "Was will die denn bei uns?"

Ich bin sehr offen empfangen worden, von den ehrenamtlichen Mitarbeitenden im Museumsdienst genauso wie von den hauptamtlichen, die mich beim "Einleben" sehr unterstützt haben. Da habe ich überhaupt keine Vorurteile erlebt.

Was hat Sie an der LGBT-Welt am meisten überrascht?

Bevor ich im Schwulen Museum* anfing, habe ich mich zum Beispiel nie wirklich mit der Situation von Trans*-Menschen auseinander gesetzt. Menschen, die sich nicht mit dem ihnen zugewiesenen Geschlecht identifizieren können, das war für mich eine sehr neue Welt.

Haben Sie Ihre neuen Erfahrungen auch in die "Heterowelt" mitgenommen?

Ja, auf jeden Fall. Das sorgt bei mir privat für viel Diskussions- und Gesprächsbedarf. Ich erzähle oft von der Welt, die ich hier kennengelernt habe. Ich habe vor allem gelernt, dass es eine sehr viel größere Vielfalt an Lebensweisen gibt, und das nicht nur auf die verschiedenen Sexualitäten bezogen.

Und wie hat Ihr privates Umfeld auf Ihren Job reagiert?

Wenn ich erzählt habe, ich arbeite im Schwulen Museum*, habe ich meinem Gegenüber oft angesehen, wie er/sie überlegt hat, ob ich jetzt wirklich Schwules Museum* gesagt habe. Oft habe ich auch gehört "Ach, Schwules Museum*, als Frau?" Es war aber auch viel Neugierde dabei. Häufig habe ich die Leute eingeladen und bin mit ihnen durch das Haus gegangen, danach auch durch die Bibliothek und durch die Ausstellungen. Dann wurde schnell klar, das hier ist ein ernstzunehmendes Museum, das für alle Menschen interessant ist, egal welche sexuelle Orientierung sie haben.



Das Schwule Museum* gibt es jetzt schon seit 30 Jahren. Warum glauben Sie, wird es als Institution noch immer nicht wirklich von der "Heterowelt" wahrgenommen?

Ach, ich glaube, dass die meisten sich dazu keine Gedanken machen. Die denken sich: "Ja, Schwules Museum*, sollen die mal machen, das ist nichts für mich." Die Wenigsten setzten sich damit wirklich auseinander, es sei denn sie sind irgendwie selbst betroffen.

Ich denke aber, es wäre ein großer Gewinn für alle Menschen in Berlin, in Deutschland und überall auf der Welt, sich bewusst zu werden, dass es das Schwule Museum* gibt. Ich finde es sinnvoll, dass sich alle mit der Geschichte von homosexuellen, trans* und intersexuellen Menschen auseinandersetzen.

Die Fülle an homophoben Äußerungen, die ich allein auf Facebook täglich mitbekomme, zeigt, dass wir immer noch Aufholbedarf haben. Da steht in der Zeitung zum Beispiel, man solle seine Kinder nicht zu einer Hochzeit vom schwulen Onkel oder Bruder schicken, weil das die Kinder verwirren könnte. Und so etwas im Jahr 2015. Tut mir leid, wenn ich das so sagen muss, aber da frage ich mich schon, wie so ein Schwachsinn in der Zeitung stehen kann.

Reagieren Sie auf so einen "Schwachsinn" heute anders als noch vor zwei Jahren?

Vor meiner Zeit im Schwulen Museum* hätte ich mich auch aufgeregt und mich gefragt, wo genau das Problem ist, wieso sollen Kinder nicht auf eine schwule Hochzeit gehen? Dass das aber so häufig vorkommt und dass es Homo-, Trans- und Interphobie in einem solchen Ausmaß gibt, das war mir damals so deutlich nicht bewusst.

In Ihre Zeit beim Schwulen Museum* fällt auch der Umzug von Kreuzberg nach Berlin-Mitte. Wie beurteilen Sie diesen Schritt?

Jetzt nach zwei Jahren Schwules Museum* in der Lützowstraße würde ich sagen, das war eine gute Entscheidung. Es war nicht einfach, aber es war praktisch notwendig, weil die räumlichen Möglichkeiten in Kreuzberg nicht mehr gegeben waren. Mittlerweile finde ich diesen neuen Standort sehr schön. Das Schwule Museum* ist "in der Mitte" angekommen.

Was meinen Sie damit, wenn Sie sagen "mittlerweile" finden Sie diesen Ort schön?

Anfangs war es einfach sehr mühsam. Das gesamte Haus war eine Baustelle, als ich hier angefangen habe. Das war anstrengend, und das hat uns auch viel Zeit und Kraft gekostet, die wir gerne für andere Dinge aufgebracht hätten.

Die Ausstellung "Porn That Way" von Dezember 2014 bis Mai 2015 lockte die Besucherinnen und Besucher in Scharen ins Schwule Museum*
Die Ausstellung "Porn That Way" von Dezember 2014 bis Mai 2015 lockte die Besucherinnen und Besucher in Scharen ins Schwule Museum*

Eine der Folgen davon war, dass 2014 finanztechnisch ein relativ problematisches Jahr war. Das führte zum Beispiel dazu, dass die Festangestellten nur 80 Prozent ihres Gehalts bekamen. Hat man diese Krise überwunden?

Das Jahr 2014 war tatsächlich ein schwieriges Jahr. Allerdings haben wir weiterhin gut miteinander gearbeitet. Alle haben die Notwendigkeit gesehen, zu sparen und zu verzichten. Das Team der Hauptamtlichen und auch alle Ehrenamtlichen sind uns treu geblieben und sind diesen Weg mit uns gemeinsam gegangen.

Jetzt ist das Jahr 2014 einigermaßen ausgeglichen. Dazu haben die Lohnkürzungen beigetragen, aber auch, dass wir mehr Einnahmen aus Eintritten als geplant eingenommen haben, vor allem durch die hervorragende Ausstellung "Porn that way", die ja wirklich sehr positiv angenommen wurde,

Die neue Ausstellung "Homosexualität_en", die in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Museum entsteht und jetzt Ende Juni eröffnet wurde, wird sicherlich auch eine großartige Ausstellung und ein Meilenstein! Ich bin mir ganz sicher, dass diese Ausstellung ganz viele Menschen ins Schwule Museum* bringen wird, die dann, so wie ich vor zwei Jahren, das Haus für sich entdecken und das interessant finden.

Sie feiern im Juli Ihren Abschied. Was waren Ihre interessantesten, schönsten und vielleicht auch skurrilsten Momente hier im Schwulen Museum*?

Skurril fand ich vor allem die Verwandlungen, die ich hier im Laufe meiner Zeit miterlebt habe. Menschen, die sich durch Kleidung und sehr gutes Make-up nicht nur in einem neuen Outfit vor mir standen, sondern auch in einer ganz neuen Rolle. Am liebsten denke ich an Kurator_in Patsy LAmour LaLove zurück, die in ihre "Tuntenrolle" springt und das hervorragend und sehr glaubwürdig macht. Da hat es mir Spaß gemacht zuzuschauen, wie sie sich schminkt, die Lippen nachzieht und ich das parallel auf der anderen Toilette auch mache und wir beide dann rauskommen und gegenseitig das Werk des Anderen begutachten. Da leiht man sich gegenseitig dann schon mal den Lippenstift, wenn was fehlt. Das sind so Dinge, die sind einfach witzig

Natürlich gibt es auch viele Ausstellungen im Schwulen Museum*, die mir ausgesprochen gut gefallen haben. Viel Freude hat mir zum Beispiel die Zusammenarbeit mit der Kuratorin Anke Vetter zur Ausstellung "Mein Kamerad – Die Diva. Theater an der Front und in Gefangenenlagern des Ersten Weltkriegs" gemacht. Frau Vetter hat es mir ermöglicht, mich intensiv mit diesem Thema auseinander zu setzen, und hat mich sehr eng an die kuratorische Konzeption herangeführt, sodass ich auch Menschen durch die Ausstellung führen konnte. Das hat mir viel Freude bereitet.

Ein weiteres Highlight war die Ausstellung "Mumins zauberhafte Welt – Ein Trollabenteuer im Schwulen Museum*", die Michael Fürst kuratiert hat. Die erste Ausstellung für und mit Kindern bei uns – für mich sehr beeindruckend und spannend!



Wieso haben Sie sich nach zwei Jahren entschieden, das Schwule Museum* zu verlassen?

Ich hatte schon zu Beginn meines Arbeitsverhältnisses im Sommer 2013 für mich festgelegt, das Schwule Museum* nur für einen begrenzten Zeitraum zu unterstützen, um mir die Möglichkeit auf neue Herausforderungen offen zu halten. Ich habe das Museum auf einen guten Weg gebracht, mit dem ich selbst sehr zufrieden bin. Höhepunkt war hier auf jeden Fall die Eröffnung der "Homosexualität_en"-Ausstellung. Ich hatte hier eine gute und spannende Zeit, will mich nun aber weiter entwickeln und freue mich auf neue Aufgaben.

Mit welchem Gefühl gehen Sie?

Ich habe meinen Horizont ungemein erweitert. Ich nehme ganz viel mit, viele neue Eindrücke, viele neue Bekanntschaften. Mein Weltbild hat sich vollkommen verändert und ich habe jetzt einen deutlich anderen Blick auf die Dinge.

Natürlich gehe ich nicht ohne den einen oder anderen Herzenswunsch. Für die Zukunft des Museums wünsche ich mir vor allem eine stabile Finanzierungsgrundlage und einen fairen Dialog zwischen den verschiedenen Ebenen. Denn nur im Team lassen sich Visionen auch realisieren.

Links zum Thema:
» Homepage des Schwulen Museums*
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 7 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 149             4     
Service: | pdf | mailen
Tags: andrea wellbrock-thumeyer, schwules museum*
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Bilanz einer Hetera im Schwulen Museum*"


 7 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
05.07.2015
10:40:18


(+6, 6 Votes)

Von GeorgFalkenhagen
Aus Bremen
Mitglied seit 21.05.2010


"Ich habe das Museum auf einen guten Weg gebracht, mit dem ich selbst sehr zufrieden bin."

Welch schöner Satz, Spatz. Auch mein Mann und ich sind recht stolz auf unsere Leistungen dort. Das war so 1997 - 2001.

Jörg - mein Mann - hatte im Museum eine sozialversicherungspflichtige Stelle für 1 Jahr vom Bezirksamt Kreuzberg bekommen (Besucherbetreuung).

Ich brachte das Museum erst mal ins Internet und pachtete die Domain "schwulesmuseum.de", und zwar möglichst preiswert (Finanzkonrolle, war Banker, heute Rentner [65]).

Unangenehm fiel uns auf, dass wir als Männer "in Bindung" wirkten. Ja, die vielen Führungskerle waren damals gegen die Homo-Echt-Ehe. Kontakte hatten wir trotzdem viele zu Künstlern, Kiffern und Politikern.

Aus dem Reich der AHA am Mehringdamm hörte ich dann über uns: "Die haben dem Museum den Namen geklaut" - schallend lachend.

Anfangs der Nullerjahre schmissen wir dann hin und die Veranstalter bekamen ziemliche Probleme bei der Rekrutierung frischer Freiwilliger für den BesucherInnen-Dienst.

Ich kümmerte mich dann erstmal um das Rechtswesen anständiger "Heiratsurkunden" für Schwule und Lesben in der Hauptstadt. War anstrengend und machte trotzdem Spaß.

Und die Nutzfläche in Sachses baufälligem Altbau am Mehringdamm vermaß ich auch. Sie betrug genau 175 Quadratmeter!

Ich persönlich finde das ja auch gut so, dass da Museum mit dem Sternchen (*) jetzt mehr Fläche hat. Und zwar in JEDER Hinsicht.

Was mich jedoch nach wie vor betrübt ist, dass wir hier in Echt immer noch nicht HEIRATEN dürfen. Dank Merkel, dem Ferkel.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
06.07.2015
11:50:13


(+3, 3 Votes)

Von CarstenFfm
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Was bedeutet eigentlich das Sternchen*?

LGBTIQXYZ oder sowas?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
06.07.2015
18:55:28


(-2, 4 Votes)

Von Willie
Antwort zu Kommentar #2 von CarstenFfm


CarstenFfmmdggwt - Du Scherzbold, im "schwulen" Museum werden schon immer auch Sachen ausgestellt, die der trans, inter, bi, Lesben, BDSM, etc geschichte angehören. Der neue Name trägt dem Rechnung. Hirschfeld himself hat keine Grenze zwischen schwul und dem restlichen Buchstabensalat gezogen. Wäre schön wenn das schwule Volk heute das auch mal hinbekommen würde.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
07.07.2015
10:57:36


(-4, 4 Votes)

Von Sven0815


Hetera? *lol* Leute....


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
07.07.2015
13:11:32


(-4, 4 Votes)
 
#6
08.07.2015
03:33:05


(-3, 3 Votes)

Von Dings


Hetera.

Als Begrifflichkeit für eine Frau. Als eine Beschreibung.

Hetera.

Nicht Frau. Nicht Mensch.

Hetera.

Weil für alles eine eigene Begrifflichkeit gefunden werden muss. In einer Welt von Gleichberechtigung. In einer Gesellschaft von Gleichheit.

Hetera.

Um sie zu unterscheiden. Von Les*bi*schwu*durchblick_verlorenen?

Eine Lächerlichkeit, eine Verhunzung der Sprache. Ein Armutszeugnis. Das Gegenteil von Toleranz und Gleichheit.

Diskriminierung beginnt beim Unterschied. Beim heraus stellen.

Hetera. Statt Frau. Statt Mensch.

(Und jetzt schnell negativ voten .
(statt.nachdenken)


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
08.07.2015
13:03:27


(+2, 2 Votes)

Von ursus
Antwort zu Kommentar #6 von Dings


genau, reden wir einfach generell nur noch von menschen, singen "pieppieppiep" und machen unterschiedliche identitäten einfach komplett unsichtbar.

super strategie, um diskriminierungen zu bekämpfen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 KULTUR - AUSSTELLUNGEN

Top-Links (Werbung)

 KULTUR



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Mexiko: Papst unterstützt Homo-Gegner Paragraf 175: Schwule Senioren kritisieren Union Magdeburg: Demo für LGBTI-Aktionsplan am Freitag LGBTI-Akzeptanz: Höcke kündigt Kampf gegen "perversen Zeitgeist" an
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt