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  • 07.07.2015, 15:17h           3      Teilen:   |

Wandsbek macht den Anfang

Homo-Ampeln auch in Hamburg

Ein derartiges Symbol soll Hamburger Fußgänger bald zum Anhalten anregen
Ein derartiges Symbol soll Hamburger Fußgänger bald zum Anhalten anregen

Die rot-grüne Koalition im Hamburger Bezirk Wandsbek hat sich nach einem Bericht des "Hamburger Abendblatts" darauf geeinigt, sogenannte Homo-Ampeln zu installieren.

Die Aktion geht auf eine Initiative der österreichischen Hauptstadt Wien zurück, die im Vorfeld des Eurovision Song Contest Ampelscheiben entweder mit einem Hetero-Paar, einem lesbischen Paar oder einem schwulen Paar installiert hatte (queer.de berichtete). In Hamburg sollen die Ampeln in der Nähe des zentral gelegenen Wandsbeker Marktes entsprechend geändert werden.

Weitere Homo-Ampeln sind auch in Frankfurt geplant, in München wurden sie in den letzten Tagen anlässlich des bevorstehenden CSDs installiert. Dagegen lehnte die Verwaltung in Berlin eine entsprechende Initiative ab (queer.de berichtete).

Die Zweite Hamburger Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) hatte bereits im Mai eine derartige Ampelanlage als "ein starkes Signal im Alltag für die Vielfalt" bezeichnet und angekündigt, dass sich die Regierung informieren werde, "wie man das umsetzen könnte".

Der grüne Fraktionschef in der Wandsbeker Bezirksversammlung, Dennis Paustian-Döscher, hat erklärt, dass die Ampeln die Lebenssituation von Schwulen und Lesben nicht direkt änderten, es handele sich aber um ein gesellschaftspolitisches Signal, das auf "die fehlende Gleichstellung" hinweisen könne. (dk)

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Tags: homo-ampeln, hamburg, wandsbek
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Reaktionen zu "Homo-Ampeln auch in Hamburg"


 3 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
07.07.2015
16:44:02


(-1, 1 Vote)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Nach München jetzt Hamburg und bald überall in der ganzen Welt!


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#2
07.07.2015
16:52:04


(-3, 5 Votes)

Von GeorgG


Noch mehr Städte und die "Homo-Ampel" wird zur Pflicht, so wie die Regenbogenfahne vor den Rathäusern am CSD Pflicht ist. Es wird nicht mehr lange dauern und die Aktivisten werden "Diskriminierung" rufen, falls sich eine größere Stadt weigern sollte, solche Ampeln einzurichten, von Berlin einmal abgesehen, dem man nun wirklich nicht Diskriminierung von Schwulen vorwerfen kann.


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#3
07.07.2015
19:54:20


(+3, 3 Votes)

Von johannes90
Antwort zu Kommentar #2 von GeorgG


Ob man nun "Ampelpaare" braucht oder ob "Ampelsingles" reichen, darüber kann man streiten. Wenn man aber Ampelpaare nimmt, sollten es sowohl heterosexulle als auch homosexuelle (zumindest im der Gesellschaft entsprechenden Prozentsatz von mindestens 5) sein.

Bin mal gespannt, wann die Kelles, Beverfoerdes etc. anfangen bei ihrer homophoben "Demo für alle" gegen die Ampelhomoes zu demonstrieren.^^


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