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  • 14.07.2015, 06:21h               Teilen:   |

Neues Album

Richard Lenz lässt die "Gedankenfetzen" fliegen

Das neue Album "Gedankenfetzen" von Richard Lenz ist am 19. Juni 2015 erschienen
Das neue Album "Gedankenfetzen" von Richard Lenz ist am 19. Juni 2015 erschienen

Das Markenzeichen des Berliners Musikers bleibt auch auf dem neuen Album das immer wiederkehrende Piano, die rotzigen Gitarren und viel mehrstimmiger Gesang.

Zehn Songs auf 31 Minuten sind beileibe kein schlechter Schnitt für jemanden, der sich den perfekten Popsong als Ideal auf die Fahne geschrieben hat: "Drei Minuten reichen völlig", behauptet Richard, "die eigentliche Idee passt meist doch schon in ein paar Takte." Was würde Namensvetter Wagner wohl dazu sagen?

"So ähnlich wie Türen knallen" beschreibt Lenz den Entstehungsprozess seiner Songs. "Es muss einfach was raus!" Das beatleleske "Ich reg mich wieder nur auf" scheint davon zu erzählen. Beim Album-Opener "Früher" erinnert er sich humorvoll an Zeiten, wo man noch "viel dreister und breiter" war. Es gibt tiefere Einblicke in "Gedankenunterwelten", rat- bis hilflose Ansichten über das andere Geschlecht ("Sind halt Frauen"), und sogar Gesellschafts- bzw. Selbstkritik über die Wegschau-Mentalität in "Auf beiden Ohren breit". Die erste Single "Alles halb so wild" besticht durch einen erdigen Swing-Groove und spontanen Mitflöt-Refrain, sie ist ein Mutmacher, voll von ausgelassenem Trotz.

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Neue Töne und gute Unterhaltung

Neue Töne gibt es auch, mit treibenden Bläsern ("Alles halb so wild", "Hey Hipster"), einem Cembalo, das mit einer Harfe in "Wehe mir" um die Wette fleht und drei Posaunen, die zur Abwechs-lung mal in die Rolle eines Streichquartetts schlüpfen ("Am Ende"). Das Markenzeichen von Richard Lenz bleibt jedoch das immer wiederkehrende Piano, die rotzigen Gitarren und viel mehrstimmiger Gesang.

Bevor Richard zu seiner heutigen Musik fand, hat er viel erlebt, spielte als Bassist mit Peter Fox in einer Band und teilte sich mit "Wir sind Helden" den Proberaum. Vorher tourte er mit einer Rock'n'Roll-Band durch die USA und genoss das Leben und Standing dort als Musiker, ganz im Gegensatz zu dem fast schon mitleidigen Ansehen hier in Deutschland. Trotzdem fand er nach Berlin zurück, schrieb seine Songs mittlerweile auf deutsch und brachte es mit dem Lenz-Debütalbum "Augen auf und durch" bei einer Show am Brandenburger Tor auf sage und schreibe zweihunderttausend Zuschauer.

Man darf gute Unterhaltung wünschen, wenn Lenz die "Gedankenfetzen" fliegen lässt. (cw/pm)

Links zum Thema:
» Mehr Infos zum Album und Bestellmöglichkeit bei Amazon
» Offizielle Website von Richard Lenz
» Fanpage auf Facebook
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Tags: richard lenz, gedankenfetzen, peter fox
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