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Die Gebrüder Beetz Filmproduktion sucht für den geplanten Dokumentarfilm "Liebesgeschichten" von Jan Tenhaven ein schwules oder lesbisches Paar mit Kindern oder Kinderwunsch – und hat deshalb queer.de um Hilfe gebeten.

"Der Film will auf einfühlsame Weise zeigen, dass Liebe überall ist, aber keinen Normen oder Hollywood-Idealen zu entsprechen hat", erklärte uns Regieassistentin Judith Schwyter. "Wir haben auch schon viele schöne Geschichten und Paare gefunden. Aber ehrlich gesagt sind leider alles Hetero-Pärchen, und ich finde, das geht überhaupt nicht. Wir wollen schließlich die Gesellschaft so abbilden wie sie ist."

Das finden wir gut – und verbreiten deshalb gerne diesen Aufruf (PDF). Parallel sollen in dem Film insgesamt sechs verschiedene Paare in einem weihnachtlichen Kontext porträtiert werden. Gedreht wird rein dokumentarisch zwischen Oktober 2015 und Januar 2016 mit kleinem Team und ohne Drehbuch, pro Paar sind etwa sechs Drehtage geplant. Seine Kinopremiere soll der Film zu Weihnachten 2016 haben, anschließend folgt die Ausstrahlung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

Das Filmprojekt erscheint uns absolut seriös: Regisseur von "Liebesgeschichten" ist der bekannte Dokumentarfilmer Jan Tenhaven, der seit über 20 Jahren Filme für das Fernsehen macht. Sein erster Kinofilm "Herbstgold" über fünf sehr alte Leichtathleten wurde mit mehreren internationalen Filmpreisen ausgezeichnet und von der Kritik für den respektvollen Umgang mit dem sensiblen Thema gelobt. Die Gebrüder Beetz Filmproduktion mit Sitz in Hamburg, Berlin, Köln und Lüneburg ist auf anspruchsvolle Dokumentarfilme spezialisiert, welche mit zahlreichen Auszeichnungen prämiert wurden, darunter mehrere Grimme-Preise und eine Oscar-Nominierung.

Interessierte schwule oder lesbische Paare, die bei der Doku dabei sein wollen, werden gebeten, sich bei Judith Schwyter per Email an j.schwyter@gebrueder‐beetz.de oder telefonisch unter (0152) 23 51 30 06 zu melden. (mize)

(Foto oben: andreuccio1986 / flickr / cc by 2.0)



#1 Peter MAnonym
#2 LedErich
  • 22.07.2015, 18:18h

  • Ja, ein Homopaar ohne Kinderwunsch und vielleicht sogar ohne Treueanspruch wäre mal wieder was. Obwohl - verpartnert und treu lebe ich zwar, aber zur allgemeingültigen Norm erkläre ich das definitiv nicht. Kinder wollten wir übrigens nie.
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#3 killerAnonym
  • 23.07.2015, 07:58h
  • "dass Liebe überall ist..."

    Und dazu fällt Judith als (superpapageienbunte und provokante) Alternative zum zu normalen Heteropärchen nur ein lesbisches oder schwules Paar ein????

    Die Gesellschaft ist nicht nur PÄÄRCHEN, liebe Judith! Die Gesellschaft ist nicht nur Hetero oder Homo, liebe Judith!

    Liebe ist auch bei mir, und ich bin weder hetero, noch schwul, noch lesbisch, und ich bin weder Mann noch Frau, wenn man es ganz genau nimmt, und ich liebe Kinder und wünsche mir welche, die ich nie bekommen kann, liebe Judith. Gehöre ich zur Gesellschaft, Judith????

    Aber vielleicht ist es dann doch nicht Ziel des Films, die Gesellschaft komplett abzubilden, so wie sie ist,sondern eher der Provokation wegen den Heten irgendein Homopaar als Tanzbär-Attraktion entgegen zu setzen.

    Nein danke, des weiß ich dann schon jetzt das dies ein schlechter Film wird.
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#4 ZentralgestirnAnonym
#5 thorium222Profil
  • 24.07.2015, 13:05hMr
  • Das ist offensichtliche eine Dokumentation über Paare mit Kinderwunsch. Ich finde es toll, dass die Macher da nicht nur heterosexuelle Paare zeigen wollen und kann die Kommentare hier absolut nicht verstehen. Ich nehme auch mal stark an, dass transsexuelle Paare etc. auch vollkommen okay wären.
    Warum es irgendwie nicht ok sein soll, eine Dokumentation über Paare mit Kinderwunsch zu drehen, erschließt sich mir wirklich nicht.
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#6 JarJarAnonym