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Die Polizei konnte den Angreifer und einen Kumpel festnehmen

Aus einer Gruppe heraus griff ein 28-Jähriger ein schwules Paar an. Einer der Männer wurde schwer verletzt.

Am Rande eines Fußballspiels in Prenzlauer Berg ist am Freitag ein schwules Paar zunächst beleidigt und dann attackiert wurden. Einer der Männer wurde dabei schwer verletzt, berichtet die Polizei.

Nach bisherigen Erkenntnissen liefen die beiden 37 und 48 Jahre alten Männer gegen 18.25 Uhr Hand in Hand auf dem Gehweg der Schönhauser Allee. Hier kam ihnen eine Gruppe von rund 20 Personen entgegen, die teilweise Fankleidung trugen und auf dem Weg zu einem Fußballspiel im Friedrich-Ludwig-Jahn Stadion waren. Laut B.Z. soll es sich um Anhänger des BFC Dynamo gehandelt haben.

Aus der Gruppe heraus wurde das Paar plötzlich von einem 28-Jährigen beleidigt. Kurz darauf schlug er dem 48-Jährigen mit der Faust mehrmals ins Gesicht, so dass dieser schwere Verletzungen erlitt. Er musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen und operiert werden.

Angreifer festgenommen

Sein Partner lief in der Zwischenzeit zu Polizeibeamten, die gerade in der Nähe einen Verkehrsunfall aufnahmen, und rief um Hilfe. Die Beamten eilten herbei, alarmierten die Feuerwehr und nahmen den 28-Jährigen vorläufig fest. Ein 37-jähriger Freund des Festgenommenen zog diesen daraufhin von den Polizisten weg und schubste die Beamten beiseite, woraufhin dem 28-Jährigen zunächst die Flucht gelang. Er konnte wenig später von Beamten einer Einsatzhundertschaft abermals festgenommen werden.

Die Personengruppe setzte ihren Weg zunächst in Richtung Stadion fort, etwas später nahmen hinzugerufene Polizeibeamte auch den 37-Jährigen wegen Gefangenenbefreiung vorläufig fest. Beide Männer erhielten ein Stadionverbot und wurden nach Identitätsfeststellungen wieder entlassen. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Gefangenenbefreiung.

Im Stadion startete der BFC Dynamo am Freitag seine Saison gegen Zwickau. Im Sportpark des Stadions finden jährlich die Respect Gaymes des LSVD statt. (nb/pm)



#1 RobinAnonym
#2 HeinerAnonym
  • 25.07.2015, 12:28h
  • >> Beide Männer erhielten ein Stadionverbot und wurden nach Identitätsfeststellungen wieder entlassen. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Gefangenenbefreiung.

    Und wieso wird solches Pack dann wieder freigelassen und auf die Menschheit losgelassen? Damit sie ihren Frust über ihr eigenes verpfuschtes Leben gleich an den nächsten Unschuldigen auslassen können?
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#3 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 25.07.2015, 12:43h
  • Das hat nichts mit dem Islam zu tun.

    Gute Genesung den Opfern.

    Gute Besserung den scheiß "deutsch-deutschen" Tätern.
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#4 myysteryAnonym
  • 25.07.2015, 12:47h
  • --Es gebe böse Angriffe, meinte Merkel, "man muss ja nur ins Internet gucken". Die Kanzlerin behauptete: "Da treten wir entschieden auf. Wo mir das begegnet, da kriegt jedenfalls derjenige die Meinung gesagt."--

    Im Angesicht dieser ganzen homophonen Gewalttaten wäre es mal an der Zeit, dass die Regierungschefin öffentlich "die Meinung" sagt.
    Wir warten, Frau Merkel.
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#5 wiking77
  • 25.07.2015, 13:12h
  • Antwort auf #1 von Robin
  • naja nicht nur in Kirchen, dort eher weniger, sondern in Moscheen und von Predigern, die dem Wahabismus anghängen, oft gefordert durch Saudi-Arabien.

    Schon erstaunlihc, dass immer "die Politik" im allgemeinen und die Kirchen herangezogen werden als Verursachen von homophober Gewalt, dass aber im Islam, egal welcher Prägung, es salonfähig ist, zum allgemeinen Konsens gehört, schwulenfeindlich zu sein, wird schamhaft unterschlagen.
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#6 hugo1970Profil
  • 25.07.2015, 14:07hPyrbaum
  • Ich frag mich, warum wird Minderheitenphobie im Osten Deutschlands und Europas offener und gewalttätiger gezeigt als im Westen Deutschlands und Europas. Es soll mir jetzt aber keiner kommen um zu sagen das es im anderen Teil mehr sollcher Individuen gibt als im anderen Teil.
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#7 burgerbergProfil
  • 25.07.2015, 14:08hberlin
  • Antwort auf #3 von reiserobby
  • Herr Niedermeier - sie sind doch der erste, der die Kommentare kritisiert, in denen eine eventuelle Herkunft der Täter genannt wird, obwohl in dem Artikel kein Hinweis zu lesen war.

    Jetzt verhalten sie sich genauso schäbig und vermuten eine "Herkunft".

    Naja, jeder bastelt sich seine Wahrheit, wie es ihm genehm ist!
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#8 GroKo-ChauvisAnonym
  • 25.07.2015, 14:11h
  • Antwort auf #1 von Robin
  • Richtig.

    Das von der Regierung Merkel/Gabriel erzeugte Klima des Chauvinismus, Rassismus und der Homophobie, wie auch immer verpackt und "legitimiert", zeigt konkrete Wirkung:

    Es brennen reihenweise Flüchtlingsheime. Und homophobe Gewalttaten sind ebenso Alltag.

    Wer gemeinsam mit CDUCSU weiterhin eine derart verbrecherische Politik der Aggression "im Inneren" wie "nach außen" betreibt, hat Blut an den Händen!
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#9 TheDadProfil
  • 25.07.2015, 14:21hHannover
  • Antwort auf #5 von wiking77
  • ""naja nicht nur in Kirchen, dort eher weniger, sondern in Moscheen und von Predigern, die dem Wahabismus anghängen, oft gefordert durch Saudi-Arabien.""..

    Diese "Verbindung" zwischen "Predigern des Wahabismus" und den doch wohl offensichtlich deutschen Fan´s eines Club´s der Regionalliga Nordost, kannst Du sicher genauer erklären ?
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#10 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 25.07.2015, 14:29h
  • Meine Genesungswünsche gelten den Opfern, dass die Täter sich "bessern" müssen, steht wohl außer Zweifel.
    Und nein, dieser von "deutsch-deutschen" Fußball-Hools verbrochene Gewaltakt hat nichts mit dem Islam zu tun. Das von rassistischen Gruppen und Einzelpersonen gezeichnete Bild der "importierten Homophobie", wie u.a. von Jens Spahn (CDU) propagiert, verzehrt die Wahrheit. Es sind rechte Parteien und christliche Fundis, die Homophobie hier bei uns in der Bundesrepublik Deutschland durch die abfällig geführte Ehe für alle-Debatte, neoliberale (asoziale) Sozialpolitik und mangelhafte Akzeptanz- und Aufklärungsarbeit befördern.
    Und leider ist lesbisch-schwule Sichtbarkeit deshalb nach wie vor eine Sicherheitslücke in Deutschland.

    reiserobby.de/lesbische-schwule-und-trans-sichtbarkeit-als-s
    icherheitsluecke/


    reiserobby.de/maneos-sogenannte-islamkritik-schwule-spirale-
    der-stigmatisierung/
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