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Wieder gibt es zahlreiche Bilder der Tat. Vom IS selbst veröffentlichte Bilder der Opfer oder ihrer Hinrichtung zeigt queer.de bewusst nicht.

Der Mann wurde von einem Hochhaus der eingenommenen Großstadt geworfen.

Die Terrororganisation "Islamischer Staat" hat in der irakischen Stadt Mossul offenbar erneut einen Mann wegen angeblicher Homosexualität ermordet. Am Sonntag in sozialen Netzwerken veröffentlichte Bilder zeigen, wie der Mann von einem hohen Gebäude geworfen wird. In Texten zu der Hinrichtung hieß es, er sei wegen "Sodomie" zum Tode verurteilt worden – die Organisation hatte Medienberichten zufolge in seinem "Strafrecht" die Todesstrafe für Homosexualität festgelegt (queer.de berichtete).

Vom gleichen hohen Gebäude der besetzten Großstadt mit 2,8 Millionen Einwohnern hatte der IS bereits im Juni und Januar insgesamt fünf Männer wegen ihrer angeblichen Homosexualität geworfen. Anders als bei früheren Hinrichtungen waren dem Mann den Bildern zufolge das Gesicht, nicht aber Arme und Beine verbunden. Der Mord wurde von Dutzenden Menschen vom Boden aus beobachtet; ob die Einwohner dazu gezwungen wurden, bleibt unklar.

Im Irak und in Syrien hatte der IS allein in diesem Jahr bisher fast 25 Menschen wegen einer angeblichen Homosexualität durch Köpfung, Steinigung oder dem Abwurf von einem Gebäude hingerichtet und davon zumeist Bilder und Videos in sozialen Netzwerken verbreitet; erst in der letzten Woche wurden zwei Fälle aus dem syrischen Palmyra bekannt (queer.de berichtete). Insgesamt hat die Terrororganisation in den letzten Monaten mehrere tausend Menschen ermordet.

Die BBC hat in der letzten Woche einen Augenzeugenbericht eines aus dem Irak geflohenen jungen Schwulen veröffentlicht. Demnach gehe die Organisation systematisch gegen Homosexuelle vor: "Sie knöpfen sich einen nach dem anderen vor. Sie gehen die Kontakte auf Telefonen durch, die Kontakte in Facebook" (queer.de berichtete). (nb)



#1 PelayoProfil
  • 27.07.2015, 20:30hBerlin
  • Da kann man froh sein, dass die USA die Türkei mit der Drecksarbeit der Bombardierung von IS-Stellungen beauftragt hat, selbst wenn das auf Kosten der Kurden geht.
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#2 -hw-Anonym
#3 Retired GeneralAnonym
  • 28.07.2015, 00:45h
  • Antwort auf #2 von -hw-
  • Zu diesem Sozialkundeunterricht äußert sich in drei Tagen Michael T. Flynn, ehemaliger Lieutenant General der United States Army und vormaliger Direktor der Defense Intelligence Agency sowie vormaliger Kommandeur der Joint Functional Component Command for Intelligence, Surveillance and Reconnaissance (JFCC-ISR) sowie ehemaliges Mitglied des Military Intelligence Board.

    "Is the US to blame for ISIL?" with Michael Flynn will be broadcast on Friday 31st July at 20.00 GMT and will be repeated on Saturday 1st August at 12.00 GMT, Saturday 2nd August at 01.00 GMT and Monday 3rd August at 06.00 GMT.

    www.aljazeera.com/news/2015/07/retired-general-drones-damage
    -good-150716105352708.html


    Der pensionierte US Army General schätzt ein, "...dass die Invasion im Irak ein strategischer Fehler war, der direkt zum Aufstieg der extremistischen Gruppe des Islamischen Staates beitrug. [...] Wir haben auf jeden Fall Öl in ein Feuer gegossen. Absolut es gibt keinen Zweifel daran, ich meine die Geschichte wird nicht freundlich mit den Entscheidungen umgehen, die im Jahre 2003 getroffen wurden."

    Obama's former defense intel chief: Drones a 'failed strategy'

    www.politico.com/story/2015/07/michael-flynn-drone-strategy-
    obama-white-house-120227.html
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#4 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 28.07.2015, 11:41h
  • Das Problem liegt in der durch den Konflikt zwischen USA und Russland verursachte Schwächung der UN, stattdessen feiert man andere Terrormilizen wie die PKK als "unverzichtbar" im Kampf gegen den IS, wie man vor wenigen Jahren ISIS mit Waffen versorgte, um Assad zu bekämpfen.

    Eine auf Völkerrecht beruhende "polizeiliche" Verfolgung der Massenmörder wird dadurch sträflich verhindert.
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#5 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 28.07.2015, 11:50h
  • Übrigens: Mit dem Islam oder dem #Koran hat das Ermorden von Homosexuellen tatsächlich nichts zu tun, es gibt im Koran kein Strafmaß für MSM-Verkehr, sondern lediglich für Ehebruch. Was der IS treibt ist aus religiöser Sicht Blasphemie und aus humanistischer Perspektive schlichte Barbarei.
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#6 SorayaAnonym
  • 28.07.2015, 12:18h
  • Antwort auf #4 von reiserobby
  • Früher war das besser.

    "The New York Times and the Wall Street Journal compared Mossadegh to Hitler"

    Ein 2013 veröffentlichtes CIA-Dokument beschrebt ihn als "unberechenbar, irre, gerissen, provokant (...) Einer der gefährlichsten Führer mit denen wir es je zu tun hatten."
    Der neue Hitler wurde dann beseitigt.
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#8 darumAnonym
#9 burgerbergProfil
  • 28.07.2015, 13:03hberlin
  • Antwort auf #5 von reiserobby
  • Dann kann den Homosexuellen in Deutschland nichts passieren - die LGBT Ehe gibt es nicht und somit kann sie auch nicht gebrochen werden!

    Allerdings, in diesem Zusammenhang von "lediglich" zu sprechen, ist eine Verharmlosung die fast nicht zu ertragen ist!
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