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Bischof Rafael Zornoza Boy hält Transsexuelle als Taufpaten grundsätzlich für ungeeignet (Bild: Obispado de Cádiz y Ceuta)

Ein spanischer Bischof bekräftigt, dass Transsexuelle wegen ihrer Geschlechtsidentität als Taufpaten ungeeignet sind.

Bischof Rafael Zornoza Boy hat erklärt, dass die katholische Kirche in Spanien Transsexuelle nicht als Taufpaten akzeptieren werde. Wie die spanische Nachrichtenagentur EFE berichtet, schlug der 66-Jährige damit die Patenschaft des 21-jähirgen Alex Salinas aus San Fernando in Andalusien aus, weil der Mann ein präoperativer Transsexueller ist. Der Bischof beschuldigte Salinas, dass er wegen seiner Geschlechtsidentität "nicht im Einklang mit dem katholischen Glauben" lebe.

Salinas wollte Patenonkel seines vor wenigen Monaten geborenen Neffen werden. Er erklärte in spanischen Medien, dass er die Zurückweisung nicht verstehe, da er ein überzeugter Katholik sei. Er hatte sich zunächst an seine Heimatkirche gerichtet, bei der er als Jugendlicher im Chor gesungen hatte, und habe sich als Patenonkel registrieren wollen. Der Priester habe ihm aber gesagt, dass er wegen seiner Transsexualität dem Kind nicht dabei helfen könne, ein Leben nach den Geboten der katholischen Kirche zu führen.

Bischof: Das ist keine Diskriminierung!

"Das sollte niemanden überraschen", erklärte der Bischof von Cádiz und Ceuta als Reaktion auf die Kontroverse in den spanischen Medien. Der Ausschluss sei allerdings keine Diskriminierung, sondern es würde oft vorkommen, dass Menschen "wegen ihres Lebensstils" oder anderen Eigenschaften, "die nicht mit der kirchlichen Lehre in Einklang gebracht werden können", als Taufpate zurückgewiesen werden.

Im Taufrecht der katholischen Kirche heißt es, ein Pate müsse "katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben. Auch muss er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht." Das Patenamt, das in der Bibel noch unbekannt ist, umfasst unter anderem die Bezeugung der Taufe und die moralische Verpflichtung, dem Kind beizustehen.

Die katholische Kirche in Spanien lehnt nicht nur Menschen aufgrund deren Geschlechtsidentität als Taufpaten ab, sondern auch aufgrund deren sexueller Orientierung: So wurde 2011 der Fall eines Schwulen bekannt, der nicht Taufpate werden durfte (queer.de berichtete). Damals erklärte der Priester, dass der Mann als Schwuler "strikt unmoralisch und entgegen dem Naturgesetz" lebe.

Die spanische Kirche ist auch politisch im Kampf gegen LGBT-Rechte engagiert. So gab es wiederholt katholische Massendemos gegen die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht (queer.de berichtete). (dk)



#1 Patroklos
  • 28.07.2015, 17:21h
  • Die Katholische Kirche steigert die Dummheit mit diesen Aussagen ins Unermeßliche!
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#2 hypathiaProfil
  • 28.07.2015, 17:57hBaden
  • Und trotz unzähliger solcher Vorfälle, gibt es noch immer Homosexuelle und Transsexuelle, die diesen menschenfeindlichen Verein unterstützen.
    Ich kann's einfach nicht verstehen!
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#3 David77Anonym
  • 28.07.2015, 18:10h
  • Warscheinlich waren das auch wieder irgendwelche ausländischen Jungmännerbanden schuld...

    Die Familie sollte einfach demonstrativ der Kirche den Rücken kehren und das Kind gar nicht taufen...
    Es würde ihm auch einen Gefallen tun...Antworten » | Direktlink »
#4 userer
  • 28.07.2015, 18:10h
  • "Er erklärte in spanischen Medien, dass er die Zurückweisung nicht verstehe, da er ein überzeugter Katholik sei."

    Na dann ja zu hoffen, dass ihn die katholische Realität aus seinen religiösen Wahnvorstellungen wachrüttelt und er sich von jeglichem Götterglauben befreien kann.
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#5 RobinAnonym
#6 XenomorphaEhemaliges Profil
  • 28.07.2015, 19:36h
  • Mal ehrlich, hat irgendjemand etwas anderes von diesen Katholpedo`s erwartet?
    Die haben doch genug Schiksale auf dem Gewissen und haben immer noch so`ne dicke Lippe.
    Wenn ich mir betrachte, was RELIGION auf dieser Welt anrichtet, betrachte ich sie als Quelle unsagbaren Elends für die menschliche Rasse.

    . Die Kirche begeht heutzutage erneut den strategischen Irrtum, mit kämpferischem Mut die gestrigen Barrikaden zu besteigen, sie werden scheitern.
    Nur bis dahin nerven sie unablässig.
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#7 PuderBaer
  • 28.07.2015, 19:43h
  • Bischof Boy? Boy?? Warum bloss geistern mir da gewisse Vorkommnisse in der katholischen Kirche durch den Kopf.
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#8 panzernashorn
  • 28.07.2015, 22:16h
  • Widerlich!
    Und wieder eine Schrankschwester, die von sich ablenken will.
    Der Typ ist - wie die meisten seiner "Kollegen" psychisch hochgradig gestört und gehört dringend in psychiatrische Behandlung.
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#9 PFriedrichProfil
  • 29.07.2015, 01:08hTrier
  • Vor allen Dingen sollte man mal die Kinder vor diesem verqueren Bischofsfutzi schützen. So ein entwicklungsgestörter Klerikalfeudalist ist der Letzte, der nichtheterosexuellen Menschen irgendetwas zu sagen hätte. So ein Trampel.
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#10 XDASAnonym
  • 29.07.2015, 10:10h
  • Vielleicht sollte der erst mal aufhören, in Kleidern rumzulaufen, ehe er was über Transsexuelle sagt...
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