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  • 30.07.2015, 06:38h           2      Teilen:   |

Sommercamp-Parodie

Bradley Cooper und die schwule Sexszene

Artikelbild
Die schwule Sexszene mit Bradley Cooper (li.) und Michael Ian Black aus dem Originalfilm - die neue Netflix-Serie erzählt, was davor passiert

Auf Netflix startet am Freitag die Serie "Wet Hot American Summer – First Day in Camp" – ein satirisches Prequel zum gleichnamigen Kultfilm aus 2001.

Von Peter Fuchs

Im Jahr 2001 floppte der Film "Wet Hot American Summer" an den Kinokassen. Kaum jemand hat die Parodie auf Filme über Teenies in einem Sommercamp gesehen. Zehn Jahre später ändert sich das. Zumindest partiell. Bradley Cooper erhält 2011 die Auszeichnung "Sexiest Man alive" und plötzlich googeln sich alle die Finder wund. Die Keywords "Bradley Cooper schwul" führten damals zu einer Sexszene, die aus dem Film stammt. In der spielt Bradley den Bottom. Nice.

Jetzt launcht Netflix die Serie "Wet Hot American Summer – First Day in Camp" (WHASFDIC). Die funktioniert als Prequel zum Film, der mittlerweile als Kult gilt, weil viele der damals unbekannten Schauspieler ordentlich Karriere gemacht haben. So sind Paul Rudd, Amy Poehler und Elizabeth Banks wieder mit dabei und zeigen, was vor dem Film genau geschah. Und Bradley Cooper, wie er als Schrankschwester mit Alibifreundin zu einem schwulem Sexdate in einem Werkzeugschuppen kommt.

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Alle Zutaten einen klassischen Sommercamp-Films

Poster zum Prequel: Die acht Folgen von "Wet Hot American Summer – First Day in Camp" gibt es ab 31. Juli 2015 in deutscher Synchronisation auf Netflx
Poster zum Prequel: Die acht Folgen von "Wet Hot American Summer – First Day in Camp" gibt es ab 31. Juli 2015 in deutscher Synchronisation auf Netflx

In dem Prequel "Wet Hot American Summer – First Day in Camp" wurde nichts ausgelassen, was zu einem klassischen Sommercamp-Film gehört:

• Außenseiter, die ihrer ersten Liebe begegnen, werden gemobbt.

• Es gibt eine Wette, wer als erster Sex hat.

• Mädchen haben ihre erste Menstruation und wandeln sich zur Frau. WHASFDIC löst das elegant mit einer Umbesetzung der Rolle und aus kleinen Brüsten werden große.

• Sommercamps liegen am See. Am gegenüberliegenden Ufer gibt es immer ein rivalisierendes Camp mit Rich Kids, die sich leicht an den hochgestellten Kragen ihrer pastellfarbenen Poloshirts erkennen lassen. In WHASFDIC tragen sie sogar drei übereinander.

• Es wird an einer Theateraufführung geprobt. In WHASFDIC hat das Musical "Electro City" Premiere. Die Story klingt abgefahren: Junger Mann kommt vom Land in die Stadt, um ein Broadwaystar zu werden, landet aber am elektrischen Stuhl für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat.

• Das Camp hat finanzielle Sorgen oder wird von einer Umweltkatastrophe bedroht. Im Fall von WHASFDIC beides.

• Schauspieler 30+ spielen Teenager. WHASFDIC startet mit der gleichen Besetzung wie im Film. Waren die Damen und Herren damals mehr als zehn Jahre zu alt für die Rollen, sind sie es heute um zwanzig Jahre. Das verdoppelt auch den Spaß.

Youtube | Die schwule Sexszene aus dem Originalfilm (bitte bis zum Ende durchhalten)

Wer "Die nackte Kanone" mochte, mag auch WHASFDIC

Darüber hinaus packt Regisseur David Wain alles mit rein, was sonst noch amüsiert – obwohl die acht Folgen von WHASFDIC an nur einem einzigen Tag spielen: Gerichtsprozesse, Attentate, Sexszenen, Castings, Hochzeit, Scheidungen und Musenküsse.

Dabei zögert niemand, auch nur die kleinste Zote auszulassen, geschweige denn auf Blödelwitzchen über sprechende Konservendosen oder Frauen, die ihr Diaphragma tauschen, zu verzichten. Wer "Die nackte Kanone" mochte, mag auch WHASFDIC.


Bradley Cooper und Michael Ian Black in der Netflix-Prequel


Zu Paul Rudd als schlimmer Finger (mit Furzwitzen, die echt lustig sind), Amy Poehler als Alibifreundin im schärfsten Jumpsuit seit Catwoman und hunky Christopher Meloni als Küchenchef mit Vergangenheit kommen neue Hochkaräter: Chris Pine gibt einen Rockstar in Klausur, Kristen Wiig das Rich-Kid-Schnepfchen und Jon Hamm einen Killer für den amtierenden Präsidenten Ronald Reagan. Ja, wir befinden uns in den tiefsten Tiefen der 1980er Jahre.

So ist es auch entzückend, Bradley Cooper in knappen Shorts und weißen Sportsocken als ungeouteten Ben zu sehen. Dieser Ben wendet jede erdenkliche Strategie an, um einen Kuss mit der Alibifreundin zu vermeiden. Das ergibt Komik. Umso romantischer zeigen sie uns dann den ersten Kuss mit einem Mann. Tja, und dann wissen wir ja alle, wie es im Werkzeugschuppen weitergeht…

Youtube | Offizieller deutscher Trailer zum Netflix-Prequel
  Infos zu Serie
Wet Hot American Summer: First Day of Camp. Serie. USA 2015. Regie: David Wain. Darsteller: Paul Rudd, Amy Poehler, Bradley Cooper, Elizabeth Banks, Janeane Garofalo, Michael Ian Black, Christopher Meloni, Michael Cera. 8 Folgen. Ab 31. Juli 2015 auf Netflix.
Links zum Thema:
» Homepage von Netflix Deutschland
Mehr zum Thema:
» Mehr schwul-lesbische TV-Tipps
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Tags: bradley cooper, michael ian black, wet hot american summer, prequel, netflix, whasfdic
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Reaktionen zu "Bradley Cooper und die schwule Sexszene"


 2 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
30.07.2015
09:09:25


(-5, 5 Votes)

Von schwarzerkater
Profil nur für angemeldete User sichtbar


würg - mal wieder was für hirntote ...


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#2
30.07.2015
09:31:54


(-5, 5 Votes)

Von Patroklos
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