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Iwan Jarzjew und Dimitri Tschunosow sind als Flüchtlinge anerkannt (Bild: nb)

Die beiden russischen LGBT-Aktivisten Dimitri Tschunosow und Iwan Jarzjew, die privat ein Paar sind, sind am Montag nach rund eineinhalb Jahren als Flüchtlinge in Deutschland anerkannt worden.

Tschunosow und Jarzjew hatten im Februar 2014 Asyl beantragt (queer.de berichtete). Sie hatten wenige Tage zuvor in Dänemark geheiratet. Inzwischen wohnen sie in Lüneburg.

Die Männer hatten in Russland an mehreren Demonstrationen für LGBT-Rechte teilgenommen. Tschunosow drohte wegen seines Aktivismus eine Haftstrafe, da die russischen Behörden Anklagen wegen Extremismus bzw. "Rowdytums" vorbereiteten. Nach dem gleichen Gesetz waren auch Pussy-Riot-Mitglieder zu Lagerhaft in Sibirien verurteilt worden.

Auch in Deutschland engagierten sich die beiden weiter und waren etwa bei CSDs und einer Protestaktion gegen die "Demo für alle" in Hannover dabei. Via Youtube informieren sie auch zurückgebliebene Aktivisten in Russland über ihre Aktivitäten. Jarzjew ist derzeit amtierender Adjutant des schwulen Heidekönigs. (dk)

Youtube | Iwan Jarzjew zeigt in einem Video den Rainbowflash in Lüneburg


#1 Patroklos
#2 NicoAnonym
  • 04.08.2015, 16:08h

  • Sehr gut!

    Das sollte aber nicht vom Wohlwollen im Einzelfall oder von genügend öffentlicher Aufmerksamkeit abhängig sein, sondern GLBTI aus solchen Verfolgerstaaten sollten generell ein Recht auf Asyl haben.
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#3 sanscapote
  • 04.08.2015, 18:04h
  • Glueckwunsch an die beiden und ich habe noch die Hoffnung, dass sich in der bundesdeutschen Politik endlich etwas bewegt, alle Menschen gleich welcher sexuellen Identitaet gleichzustellen.
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#4 TheDadProfil
  • 04.08.2015, 23:27hHannover
  • 18 Monate für eine Asylverfahren..

    Und das wo die Verfolgungen dieser beiden Männer in der weltweiten Presse nachvollziehbar für jeden nachzulesen ist..

    Eine armselige Leistung des Bundesamtes..

    Glückwunsch an die beiden zur Hochzeit und zum Bleiberecht..
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