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Auch von der neuesten Hinrichtung veröffentlichte der IS wieder zahlreiche Bilder. Fotos und Videos, die die Opfer oder ihre Hinrichtung zeigen, nutzt queer.de bewusst nicht.

Inzwischen hat die Terrororganisation fast 30 Menschen wegen angeblicher Homosexualität ermordet und Fotos der Hinrichtungen verbreitet.

Der Terrororganisation "Islamischer Staat" zugeordnete Accounts in sozialen Netzwerken haben am Dienstag erneut Bilder von der Hinrichtung eines Mannes veröffentlicht, der wegen Homosexualität getötet worden sein soll.

Der neues Vorfall ereignete sich demnach in einer nicht näher bezeichneten Stadt im Norden des Iraks. Den Bildern zufolge werfen drei Terroristen, deren Gesichter verhüllt sind, einen Mann von einem hohen Silo. Seine Augen, Arme und Beine sind verbunden. Ein späteres Bild zeigt den Mann offensichtlich tot am Boden. Dort waren zahlreiche Zuschauer versammelt.

In den letzten Monaten hatte der Islamische Staat Bilder und Videos von der Hinrichtung von insgesamt fast 30 Männern wegen Homosexualität veröffentlicht. Die Morde ereigneten sich sowohl in den besetzten Gebieten Syriens als auch des Iraks. Die meisten Opfer wurden von Gebäuden geworfen, einige enthauptet oder erschossen.

Der "Islamische Staat" hatte Medienberichten zufolge in seinem "Strafrecht" die Todesstrafe für Homosexualität festgelegt (queer.de berichtete). Insgesamt hat die Organisation in den letzten Monaten mehrere Tausend Menschen ermordet, mit dem Tod belegt sie unter anderem auch Ehebruch, den Abfall vom islamischen Glauben oder das Spionieren für den Gegner.

In der letzten Woche hatte ein junger Schwuler, der aus dem besetzten Gebiet im Irak flüchten konnte, der BBC von der Situation im Irak berichtet (queer.de berichtete). Bei der Verfolgung Homosexueller gehe der IS demnach regelrecht systematisch vor: "Sie knöpfen sich einen nach dem anderen vor. Sie gehen die Kontakte auf Telefonen durch, die Kontakte in Facebook." (nb)



#1 reiserobbyEhemaliges Profil
#2 GeorgFalkenhagenProfil
  • 04.08.2015, 23:44hBremen
  • So ein Terror ist krank und steckt wohl leider viele an. Schon beim "angeblichen" Schwulen schaudert mir. War es etwa ein netter Hetero, der da wegen irgendetwas anderem sterben musste?

    Ich weiß ja nicht, wie es euch geht. Aber für mich haben die IS-Irren ziemlich viel mit der Denke des "Führers" zu tun ...

    NIEDER MIT DEM NAZI-GESOCKS!!! An allen Fronten und das sofort!
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#3 sachengibzAnonym
#4 LucaAnonym
  • 05.08.2015, 15:40h
  • Ich möchte mich mal explizit bei queer.de bedanken, dass sie nicht aus reiner Sensationsgier zum Erfüllungsgehilfen werden und dass sie diese schlimmen Propaganda-Bilder nicht verbreiten.
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#6 -hw-Anonym
#8 Roman BolligerAnonym
  • 06.08.2015, 15:53h
  • Bischof Huonder wäre beim IS sehr gut aufgehoben. Er könnte dann (sich zwar nicht auf den Koran, sondern auf das noch antiquiertere Alte Testament berufend) die "gräulichen Homosexuellen" eigenhändig der "rechten Bestrafung" zuführen, die gefesselten Todeskandidaten von einem Dach stossen, dann, soweit es die Soutane erlaubt, rasch runterrennen und dann, die Schwerverletzen noch eigenhändig zu Tode steinigen.
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#9 KlaroAnonym