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"The First Gay Pride Was a Riot"

Video: Offizieller Trailer zum Kinofilm "Stonewall"



Jetzt sind wir noch gespannter auf diesen Film: Am Dienstagabend wurde der erste Trailer zu Roland Emmerichs Film "Stonewall" veröffentlicht.

Der Regisseur von "The Day After Tomorrow", "2012", "Independence Day" und "Godzilla" hat sich diesmal statt Katastrophen und Aliens eines historischen Wendepunkts queerer Geschichte angenommen: "Stonewall" handelt vom Aufstand der LGBT-Community im New York des Jahres 1969. Im Mittelpunkt steht die fiktive Figur Danny Winters (gespielt von Jeremy Irvine), der am Abend des 27. Juni in der Christopher Street in die Kämpfe verwickelt und festgenommen wird.


In den USA kommt der Film am 25. September in die Kinos, ein Starttermin in Deutschland steht leider noch nicht fest. Die ersten offiziellen Fotos vom Set waren bereits vor einem Monat veröffentlicht worden (queer.de berichtete). (cw)



#1 Patroklos
  • 05.08.2015, 08:45h
  • Der Trailer ist vielversprechend! Ich werde mir den Film KEINESFALLS entgehen lassen!
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#2 yelimSEhemaliges Profil
  • 05.08.2015, 09:43h
  • ".. diesmal statt Katastrophen .."

    Wenn inhaltlich vielleicht auch nicht, so besteht doch ein wenig Grund zur Besorgnis daß es am Ende auch diesmal irgendwie genau darauf hinausläuft.
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#3 goldsenf
  • 05.08.2015, 09:47h
  • Die Bilder erinnern mich aber doch sehr an den Film Stonewall von Nigel Finch aus dem Jahr 1995, nur fehlte denen diese Hollywood-Patina. Aber trotzdem werde ich mir wohl tatsächlich mal wieder einen Emmerich im Kino ansehen ...
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#4 reiserobbyEhemaliges Profil
#5 DannieAnonym
  • 05.08.2015, 10:40h
  • Och Gottchen, Stonewall für lauschige Sonntagnachmittage. Warum hat er nicht gleich ein Musical draus gemacht?!
    Um die krass tief sitzende Homoaggression widerzuspieglen muss eigentlich ein Stone-Wall-Film à la Schindlers Liste her.
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#6 RobinAnonym
  • 05.08.2015, 11:58h
  • Antwort auf #5 von Dannie
  • Ich denke, jeder Film, der Leute erreicht und für diese Themen sensibilisiert, ist Gold wert.

    Natürlich kann man immer über die konkrete Umsetzung streiten. Aber erst mal ist jeder Film, der für Homothemen eintritt, schon mal ein Gewinn.
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#7 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 05.08.2015, 13:16h
  • Antwort auf #5 von Dannie
  • Weißer, mann-männlicher Held hilft farbigen, femininen Tunten - awww!
    Nicht anti-emanzipatorisch, aber geschichtsfälschend allemal, der Film ist für den weißen neo-konservativen Mittelstandschwulen und seine spießigen Nachbarn konzipiert.
    Aus einem Krawall gegen Polizeigewalt, angeführt von schwarzen Trans*, macht der weiße, deutschstämmige schwule Blockbuster-Regie-Star Roland Emmerich eine hübsch anzusehende White Gay Pride-Hollywood-Schmonzette.
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#8 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 05.08.2015, 13:28h
  • Aber nichts gegen Emmerich als großartiger Entertainer, habe bislang, gebe das unumwunden zu, jeden Emmerich-Film im Kino gesehen. Ich liebe bombastisch aufgeblasene Hollywood-Schmonzetten, die handwerklich perfekt gemacht sind.
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#9 ursus
  • 05.08.2015, 14:04h
  • Antwort auf #7 von reiserobby
  • >"Weißer, mann-männlicher Held hilft farbigen, femininen Tunten - awww! Nicht anti-emanzipatorisch"

    genau: aww.

    aber wenn es auf diese erzählung hinausliefe (und der trailer mindert meine befürchtungen nicht gerade), dann wäre das eben doch "anti-emanzipatorisch". es sei denn, man glaubt, es gebe eine emanzipation von cissexuellen schwulen ohne die emanzipation der trans und queers, oder eine emanzipation weißer schwuler, die gleichzeitig Schwarze queers unsichtbar macht.

    die gibt's nicht.

    eine umverteilung von privilegien auf kosten der weiterhin ent-privilegierten war sicher nicht das, was sich die mutigen menschen, die damals buchstäblich ihre knochen hingehalten haben, gewünscht haben.
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#10 NicoAnonym
  • 05.08.2015, 14:30h

  • Wenn Roland Emmerich mit diesem Film ähnlich viele Menschen erreicht, wie mit seinen anderen Filmen und was in den Köpfen bewegen kann, sollen mir die historischen schwächen zweitranging sein.
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