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  • 06.08.2015, 16:54h           5      Teilen:   |

Vor erster Debatte

US-Republikaner stimmen gegen homofeindliche Resolutionen

Die Republikaner wollen 2017 wieder das Weiße Haus übernehmen – als zu homophob wollen sie dabei nicht erscheinen
Die Republikaner wollen 2017 wieder das Weiße Haus übernehmen – als zu homophob wollen sie dabei nicht erscheinen

Die republikanische Parteiführung hat nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Time" am Mittwoch in Cleveland (Ohio) still und leise zwei Resolutionen abgelehnt, die sich gegen Schwule und Lesben richten.

Ein Ausschuss hat demnach befunden, dass Resolutionen gegen die Ehe-Öffnung und gegen die Erwähnung von Homosexualität an Schulen am Freitag nicht den 168 Delegierten zur Abstimmung vorgelegt werden.

Eine Resolution sah vor, durch juristische Tricks das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben wieder einzuführen. In der anderen hieß es, dass Schulen, "die den homosexuellen Lebensstil lehren", auch "negative körperliche Aspekte dieses Lebensstils" erwähnen sollten.

Derzeit bereitet sich die Partei auf die erste Debattenrunde der Vorwahlen vor: Insgesamt 17 Bewerber werden am Donnerstagabend in zwei Debatten um die Gunst der Parteimitglieder werben. Keiner der Bewerber gilt als LGBT-freundlich, so lehnen alle die Ehe-Öffnung ab. In Umfragen führt derzeit der Milliardär Donald Trump das Feld der Bewerber an, der insbesondere mit ausländerfeindlichen Sprüchen auf sich aufmerksam gemacht hat. Bei Wettbüros gilt jedoch Jeb Bush, der Bruder von Ex-Präsident George W., als Favorit. Er hat bereits mehr als 100 Millionen Dollar an Wahlkampfspenden gesammelt. (dk)

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Tags: usa, republikaner, cleveland
Schwerpunkte:
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Reaktionen zu "US-Republikaner stimmen gegen homofeindliche Resolutionen"


 5 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
06.08.2015
18:20:26


(+6, 6 Votes)

Von Luca


Vermutlich haben die erkannt, dass bei der geänderten Meinungslage im Volk zu viel Fanatismus nicht so gut ankommt...

Das hat aber wohl eher taktische Überlegungen als Grund statt eines echten Gesinnungswandels.


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#2
07.08.2015
10:31:17


(+1, 5 Votes)

Von falken42
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Propagandaschlacht gegen Russland, da ist die "gute" Behandlung der Schwulen ein Baustein.

Ist die Schlacht gewonnen, gehts weiter wie bisher.


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#3
07.08.2015
10:52:32


(+2, 4 Votes)

Von Isaak
Antwort zu Kommentar #2 von falken42


Ihnen scheint ja wirklich sehr an der Verteidigung Russlands gelegen zu sein. Aber das hier grenzt, Verzeihung, dann doch fast schon an Paranoia. Sie denken also ernsthaft, die republikanische Parteiführung steckt mitten in den ersten Vorwahlgefechten für sie schwieriges sozialpolitisches Terrain "schwulenfreundlich" ab um Russland eine "Propagandaschlacht" zu liefern, während doch einige ihrer exponiertesten Vertreter (die auch medial viel mehr Präsenz bekommen) gerade heute in der ersten FOX-Debatte Gegenteiliges zum Ausdruck gebracht haben? Da passt ja hinten und vorne nichts zusammen. Warum hat beispielsweise Mike Huckabee denn heute die SCOTUS-Entscheidung als reversibel bezeichnet? War der nicht zum jüngsten Propagandakurs gebrieft worden?


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#4
08.08.2015
01:23:04


(+3, 3 Votes)

Von falken42
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Antwort zu Kommentar #3 von Isaak


Weil nicht alle Republikaner die gleiche Strategie verfolgen.


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#5
08.08.2015
15:25:15


(+1, 3 Votes)

Von Markus44
Antwort zu Kommentar #1 von Luca


@Luca
"Vermutlich haben die erkannt, dass bei der geänderten Meinungslage im Volk zu viel Fanatismus nicht so gut ankommt...

Das hat aber wohl eher taktische Überlegungen als Grund statt eines echten Gesinnungswandels."

--> Da dürftest Du Recht haben. Aber vor allem ist es auch der Tatsache geschuldet, das selbst die Republikaner an der Entscheidung des Supreme Court zur Eheöffnung nicht mehr vorbeikommen und das wissen die Parteistrategen und Parteilenker auch sehr gut.

Zwar werden in den Debatten weiter homophobe Emotionen von den Republikanern geschürt, aber selbst bei einem Wahlsieg eines republikanischen Präsidenten kann dieser die landesweite Eheöffnung nicht mehr "zurückdrehen".

Aber so schlecht wie die Republikaner derzeit aufgestellt sind, gehe ich derzeit davon aus, das die Demokraten gewinnen werden.

Obama hat entscheidende Siege errungen, insbesondere bei der Gesundheitsreform, und das wird die Wahlen zugunsten der Demokraten entscheiden.


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