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  • 07. November 2003, noch kein Kommentar

London Der britische Thronfolger Prince Charles hat sich am Donnerstag mit einem Statement über aktuelle Gerüchte um einen "Vorfall" im Königspalast überraschend an die Presse gewandt. Es sei "unwahr", dass der Prinz in "den Vorfall" verwickelt gewesen sei. "Der Vorfall, den ein früherer Mitarbeiter gesehen zu haben behauptet", habe nicht stattgefunden. In britischen Medien darf derzeit nach einem Gerichtsurteil nicht über die Gerüchte berichtet werden, sie sind jedoch seit mindestens einem Jahr in groben Zügen bekannt. Demnach habe der frühere Diener Chris Smith berichtet, er sei im Königspalast durch einen Diener vergewaltigt worden. Zudem habe er ein Mitglied der königlichen Familie mit jenem Vergewaltiger im Bett erwischt. Der Butler von Prinzessin Diana, Paul Burrell, hat mehrfach über ein mittlerweile verschwundenes Tonband berichtet, auf dem eine entsprechende oder ähnliche Aussage enthalten sei, der Bruder von Chris Smith nannte zuletzt am Sonntag in der Zeitung "Sunday Mirror" diese Details. Die "Mail on Sunday" wollte in einem Bericht offenbar den Namen des Royal und des Dieners veröffentlichen, was ihr allerdings derzeit durch eine Klage des ehemaligen Charles-Assistenten Michael Fawcett nicht erlaubt ist. Prince Charles, derzeit auf Auslandsreise im arabischen Sultanat Oman, hat sich nun selbst ins Spiel gebracht, nachdem ein anderes Gericht der Zeitung "The Guardian" erlaubte, Fawcett als Kläger gegen die Veröffentlichung der "Mail on Sunday" zu benennen. Das Statement von Prince Charles beschuldigte den "Vorfall"-Enthüller des Alkoholismus, eines Traumas nach dem Krieg um die Falklandinseln und mehrerer Falschaussagen in der Vergangenheit - Beschuldigungen, die mehrfach gegen George Smith gerichtet waren. (nb)